Männer II: Saisonbeginn mit verlorenem Heimspiel 

Männer II: Saisonbeginn mit verlorenem Heimspiel 

In der zum zehnjährigen Bestehen der HSG Hungen/Lich wunderbar ausgestatteten Dietrich-Bonhoeffer-Sporthalle in Lich empfing die zweite Männermannschaft zum zweiten Heimspiel des Tages die zweite Auswahl der frisch gegründeten Erwachsenenspielgemeinschaft Vollnkirchen/Dornholzhausen.

Der neue Verantwortliche für die „Zwot“ Michael Kümpel musste zum Saisonstart vor heimischem Publikum auf den erfahrenen Paddy Eckhoff verzichten. Dafür wirkte der erst 17-jährige Jonathan Will sowie der, man lese und staune, 66 Lenze zählende Mike Heinl mit. Jannis Pitz, „Ausleihe“ von der ersten Mannschaft, durfte ebenfalls tatkräftig aushelfen.

Im ersten Abschnitt der Partie konnte sich keine der beiden Teams toremäßig absetzen. Die Gäste legten vor und die Hausherren konterten. Dominik Platzdasch im Gehäuse der HSG konnte während seines Einsatzes in den ersten 20 Minuten einige „Geschosse“ des Gegners entschärfen. Kai Roth, der das nächste Drittel der Spielzeit zwischen den Pfosten stand, half seinen Freunden ebenfalls, die Gäste in Schach zu halten. Leider scheiterten einige Torwürfe am guten Torwart der Gäste oder verfehlten ihr Ziel. Die Mannen um den erfahrenen Oliver Marek leisteten sich spielumfassend zu viele Abspiel- und auch Fangfehler, um das Zwischenergebnis positiver gestalten zu können. So wurden die Seiten mit einem hoffnungsvollen Zwischenstand in Höhe von 11:12 gewechselt.

Die immer zahlreicher werdenden Zuschauer hofften zur zweiten Halbzeit, dass die „Kabinenpredigt“ vom Chef auch dann Früchte tragen würde. Leider war dies nicht der Fall. Der Traum vom Sieg unter dem neuen Coach zerplatzte wie Seifenblasen. Die Gäste hatten sich besser auf die Hausherren eingestellt und bauten den knappen Vorsprung bis zur 40. Minute auf 13:19 aus. Dann kam der große „alte“ Mann zwischen die Pfosten. Siegeshoffnung strömte durch die DBS. Und tatsächlich: In Minute 53 erzielte Lukas Block das 20:21. Eine Minute später Andre Ihring zum 21:22. Doch dann erwachte Vollnkirchen/Dornholzhausen aus dem frühen Winterschlaf und drehte noch einmal auf. Beim 23:27 erschallte die Schlusssirene.

Michael Kümpel hatte sich seinen Einstand etwas besser vorgestellt. 27 Tore kassieren kann man noch akzeptieren, aber nur 23 erzielen? Daran wird wohl noch ein wenig in den kommenden Trainingseinheiten gefeilt werden. Die Saison ist noch jung. Die Mannschaft wurde unterstützt von Lars Becker, Mike Schad und Michael Kümpel

Die „Zwot“ spielte mit folgender Aufstellung: Im Tor Dominik Platzdasch (1.-20.Min.), Kai Roth (21.-40.Min.) und Mike Heinl (41.-60. Min.); David Rudek (4), Jannis Pitz (3), Marcel Hensel, Andre Ihring (1), Max Mitzkat (1), Max Bär (4), Lukas Block (5), Jonathan Will (1) und Oliver Marek (4).

Frauen II: Erfolgreiche Heimspielpremiere 

Frauen II: Erfolgreiche Heimspielpremiere 

In der zum zehnjährigen Bestehen der HSG Hungen/Lich wunderbar ausgestatteten Dietrich-Bonhoeffer-Sporthalle in Lich empfing die zweite Damenmannschaft zum ersten Heimspiel des Tages die zweite Mannschaft der neu gegründeten Erwachsenenspielgemeinschaft Vollnkirchen/Dornholzhausen. Die Spielstärke der Gäste konnte Trainer Marcus Jung seinen Schützlingen nicht mitteilen, da der Gegner bisher noch nicht in der noch jungen Saison tätig war. Also lautete die Devise volle Konzentration. Was sonst! Und dies setzten die Gastgeberinnen vor gut besuchten Tribünen ab der ersten Minute durch. Die Abwehr mit dem erfahrenen Mittelblock Laura Spieker und Julia Schweiger in Verbindung mit den Nebenleuten und einer, besonders in der ersten Halbzeit, sehr gut agierenden Torfrau Nadja Schmalhaus, stand sattelfest. Die Angriffe wurden konzentriert vorgetragen. Die ersten sechs Treffer der Hausherrinnen wurden von sechs verschiedenen Spielerinnen erzielt (6:2 – 13. Minute). Der Gästetrainer nahm eine Auszeit. Dies nutzte aber reichlich wenig, denn Hungen/Lich spielte weiter konzentriert in der Offensive als auch in der Defensive. Die wieder genesene Steffanie Will erzielte zwischen der 18. und 22. Minuten einen lupenreinen Hattrick (12:3). Nach den ersten 30 Minuten stand es deutlich 13:5 zu Gunsten der HSG Hungen/Lich.

Durch den sicheren Sieg vor Augen, ließ die Konzentration bei den Gastgeberinnen im zweiten Teilabschnitt ein wenig nach. Vollnkirchen/Dornholzhausen warf zwei Tore, Hungen/Lich antwortete mit einem oder auch zweien. Dabei sahen die Zuschauer einige wunderbare Anspiele der Rückraumspielerinnen, wie Lea Momberger, Julia Schweiger oder Kim Macht, an die Kreisläuferin Laura Spieker. Diese wiederrum ließ es sich nicht nehmen, die Torchancen dementsprechend zu nutzen. Auch die Außenspielerinnen konnten sich gut in Szene setzen. Ab Minute 53 wurde die HSG-Abwehr wieder undurchlässig. Aus einem 18:14 wurde noch ein 21:14 erarbeitet. Das „Geburtstagskind“ Marie Gernand durfte sich auch noch mit einem laut umjubelten verwandelten Strafwurf in die Torschützenliste eintragen. 

Fazit: Ein Handballspiel dauert 60 Minuten. Wie oft wurden die Begegnungen noch in der zweiten Halbzeit durch Nachlässigkeit der einen Mannschaft durch die andere gedreht. Hier aber nicht! Moralische als auch taktische Hilfe erhielt die Mannschaft von Lisa Geller und Trainer Marcus Jung.

Zum Erfolg trugen bei: Nadja Schmalhaus (Tor), Steffanie Will (5), Helen Toews, Laura Tauchmann, Laura Spieker (6), Kim Macht (1), Lea Momberger (1), Mareike Schmied (2/2), Marie Gernand (1/1), Shana Appel (1), Julia Schweiger (1), Nina Träger (3) und Marie Truckenmüller.

Frauen I freuen sich über Arbeitssieg  

Einen Arbeitssieg haben die Handballerinnen der HSG Hungen/Lich in der Landesliga eingefahren. Im Heimspiel gegen die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen setzte sich die Mannschaft der beiden Trainer Tim Straßheim und Brian Whisnant mit 30:25 (15:12) durch und bleibt damit auch im dritten Spiel ungeschlagen.

Vor einer guten Kulisse von etwa 250 Zuschauern lieferten sich beide Teams von Beginn an einen offenen Schlagabtausch. Das Heimteam legte zwar stets eine Führung vor, konnte sich aber zu keiner Zeit absetzen. Das 15:11 per Siebenmeter war der höchste Vorsprung im ersten Durchgang, doch mit dem Pausenpfiff verkürzten die Grün-Weißen noch einmal.

Nach dem Seitenwechsel hielt der Bezirksoberliga-Meister den Gegner zunächst auf Distanz. Doch das änderte sich. Beim 21:20 nach 47 Minuten kamen die Wetzlarer Vorstädterinnen bedrohlich nahe. Dann aber hatte Trainer Brian Whisnant mal wieder den richtigen Riecher. Seine Idee, mit einer Auszeit der blutjungen Truppe neue Impulse zu verleihen, fruchtete. Beim 29:24 knapp zwei Minuten vor dem Ende war die Begegnung dann entschieden. „Hinter uns lag keine einfache Trainingswoche, wir hatten viele angeschlagene Spielerinnen. Dutenhofen hat es gut gemacht und uns immer wieder vor Probleme gestellt. Wie die Mädels nach dem 21:20 einen kühlen Kopf bewahrt haben, war beeindruckend. Für unsere Entwicklung sind solche Spiele enorm wichtig, und wenn sie dann noch positiv ausgehen, ist es umso schöner“, sagte Trainer Tim Straßheim hinterher.

Hungen/Lich: Lilli David und Nele Liebich im Tor; Livi Gleim, Lucia Schneider (5/4), Gretha Nau (1), Mia Kreß, Lina Richter (2), Annalena Knoblauch (8), Carmelina Mulch (2), Aimée Mitzkat (6/1), Kassandra Rink (2), Emely Nau (4), Doro Blasig und Liska Steinruck.

WJB 1 siegt beim Drittliganachwuchs in Kirchhof

WJB 1 siegt beim Drittliganachwuchs in Kirchhof

Souveräner Auftakt für die WJB 1 der HSG Hungen/Lich. In der Stadtsporthalle Melsungen wurde die junge Truppe der SG 09 Kirchhof klar mit 19:29 (7:15) bezwungen. Doch die Gastgeberinnen waren exzellent auf Hungen/Lich vorbereitet und anfangs auf Augenhöhe. Mit zunehmendem Spielverlauf setzte sich Hungen/Lich dann aber ab und führte zum Pausentee bereits mit 7:15.

In Halbzeit zwei dann ein offener Schlagabtausch den die Gäste diesmal nur knapp für sich entscheiden konnten. Laut Hungen/Lichs Trainer Ulli Will sahen die Zuschauer ein gutklassiges Oberligaspiel mit hohem Tempo beider Teams. „Kompliment an meine Mannschaft; das war wieder eine klasse Teamleistung. Auch die Sache mit dem ungewohnten Harz haben wir ganz gut hingekriegt. Aber Kirchhof hat uns viel abgefordert, denn trotz des deutlich jüngeren Durchschnittsalters haben sie technisch sehr stark agiert und das Tempo durchgehalten. Unser Vorteil lag eindeutig in der Durchschlagskraft unseres Rückraums.“

Nächste Woche (Sonntag, 25. September, 17.00 Uhr) ist die HSG Linden Derbygast in der Stadthalle Hungen: Jene Mannschaft also, welche dem jüngeren Jahrgang letzte Saison durch die Niederlage in Linden vermutlich den Einzug ins Hessenfinale der WJC verhindert hat.

HSG Hungen/Lich: Anna Czwak, Maren Neuheuser; Sarah Oymak (3), Luana Schäfer (5), Marlen Wolf (3), Rike Bohn (3), Larissa Padberg (6), Julie Baumbach (2/1) und Merit Schweiger (7/1).

WJB I spielt Oberliga, WJB II soll folgen

Nach den Siegen gegen Butzbach, Vollnkirchen und Linden hat die WJB I schon vor dem letzten Spiel gegen Kleenheim ihre Oberliga Teilnahme gesichert. Alle drei Spiele wurden mit Abstand gewonnen und das obwohl wir ohne Auswechselspielerin angetreten sind. Durch den Qualifikationsmodus vorgegeben, wäre eine Aushilfe von unseren Spielerinnen der B2 zu Lasten ihrer Qualifikation gegangen. Das letzte Spiel werden wir auch noch mit der nötigen Konzentration angehen. Doch der Fokus liegt jetzt auf unserer zweiten Mannschaft die im Juni ihre Quali hat. Wir möchten hier die Bezirksoberliga erreichen. Das wird jetzt die nächste Herausforderung. Übergeordnet steht wieder unser Motto vom letzten Jahr. Zwei Mannschaften, zwei Ligen aber ein Team.

WJA: HSG stellt Bus zur Verfügung

Für das Hessen Finale der weiblichen A-Jugend am 14. Mai 2022 in Mainz/Kastel, stellt die HSG Hungen/Lich einen Bus zur Verfügung. Abfahrt ist um 13:00 Uhr an der Stadthalle Hungen und um 13:30 Uhr an der DBS Halle in Lich. Anpfiff ist um 17:00 Uhr. Die Rückfahrt ab Kastel erfolgt gegen 20:00 Uhr.

Fans und Angehörige können sich per Mail bei Andreas Nau unter a.nau@hsg-hungen-lich.de anmelden (bitte in die Betreffzeile „Hessen Finale“ eintragen). Pro Person erheben wir einen Unkostenbeitrag von 10,– €. Es stehen nach Abzug der Mannschaft noch ca. 35 Plätze zur Verfügung. „Wer zuerst kommtmahlt zuerst.“

Für die, die direkt anreisen wollen nachfolgend die Adresse der Halle: Wilhelm-Leuschner-Schule Kostheim, Waldhofstraße 11, 55246 Mainz-Kostheim.