Nach der bitteren aber auch verdienten Niederlage am vergangenen Wochenende in Dautphetal stand für das Spiel gegen die HSG Grünberg/Mücke Wiedergutmachung auf den Plan. Trotz insgesamt sechs Ausfällen und Absagen startete das Team um Trainer Tom Beck sehr gut in die Partie. Schnell konnte man sich einen 1:9-Vorsprung aufbauen, ehe man den zweiten von insgesamt 22 Gegentreffer hinnehmen musste. Die Abwehr stand durch den wieder genesenen Kapitän Justus Freitag sicherer und die gewonnenen Bälle in der Abwehr endeten zu meist in Tempogegenstöße mit Torerfolg. Dadurch konnte man sich bis zur Halbzeitpause auf ein 7:21 absetzten.
Die Pause brachte einen kleinen Knick in das sonst sehr gute Spiel der Hungener und Licher. Ein Vier-Tore-Lauf der Heimmannschaft endete in einer Auszeitansprache, die schnell Wirkung zeigte. Die Abwehr bekam besseren Zugriff und der stark aufspielende Milan Seliger konnte die ein und andere Parade verbuchen. Auch das Zusammenspiel zwischen Rückraum und Kreis klappte immer besser. Die Schlussakzente setzte ein Justus Freitag mit sehenswerten Treffern aus dem Rückraum. Damit endete das Spiel verdient mit 22:38. Erfolgreichster Schütze mit 16 Treffern wurde Jan Machura, der die Torschützenliste mit unglaublichen 116 Treffern nach neun Spielen in der Liga anführt. Besonders lobenswert war an diesem Wochenende jedoch der Einsatz von Jakob und Anton Schliwa (beide Jahrgang 2009), welche ihr erstes C-Jugend-Spiel bestritten haben und gleich ein Ausrufezeichen setzten konnten. Nun heißt es sich auf das kommende Spiel am 12. Februar 2022 gegen die 2. Mannschaft der HSG Linden vorzubereiten.
HSG Hungen/Lich: Milan Seliger – Anton Schliwa (3), Henri Gottwals (1), Jakob Schliwa (1), Jan Machura (16), Justus Freitag (12), Matti-Lou Stauber (2) und Silas Ohly (3).
Am letzten Samstag empfing die 2. Frauenmannschaft der HSG Hungen/Lich die zweite Mannschaft der HSG Wettertal in der Stadthalle zu Hungen. Mit guter Moral und ein wenig Verstärkung aus der weiblichen A-Jugend gingen die Damen um Trainer Marcus Jung in die Begegnung.
Das einzige und letzte Mal während des gesamten Spiels ging Wettertal II mit 0:1 in Führung. Mit einem kleinen Zwischenspurt sorgten die Gastgeberinnen, wer der „Herr“ auf der Platte war. Lina Richter, zwei Mal Laura Spieker, Steffi Will und eine gut parierende Lisa Geller im Kasten sorgten für den ersten deutlichen Zwischenstand in Höhe von 4:1. Im Laufe des ersten Abschnittes der Partie konnten die Gäste nur einen höheren Rückstand verhindern. (10:8, 20. Min.). Mehr aber auch nicht! Der Deckungsverband um „Chefin“ Laura Spieker lies nur das zu, was sich die Gästespielerinnen schwer erkämpften. Tor um Tor baute dann die Heimmannschaft den Torzwischenstand aus. Den letzten Treffer erzielte Anabel Botha mit anschließendem lauten Applaus sechs Sekunden vor dem Pausentee. Halbzeitergebnis: 17:10.
Baldrian befand sich nicht in den Erfrischungsgetränken der Pause. Kontinuierlich bauten Mareike Schmied und Co. den Vorsprung aus. Nach dem 20:10 tauchten ein paar kleinere Unachtsamkeiten auf, die aber von den Gästen aus Wettertal nicht besser genutzt wurden. Wettertal erzielte im zweiten Abschnitt des Spiels nur noch sieben Törchen, während die Hausherrinnen weitere zehn Treffer beisteuerten. Endergebnis eines im Grunde genommen nie auf der Kippe stehenden Punktspiels: 27:17. Ein weiterer Sieg der zweiten Frauenmannschaft wurde eingetütet. Positives Punkteverhältnis! Wie gut sich dies lesen lässt!
Für Hungen/Lich standen auf dem Spielbericht: Lisa Geller, Nadja Schmalhaus (n.e.); Anabel Botha (5), Stefanie Will (7), Lisa Fuhr, Laura Tauchmann, Laura Spieker (7), Samantha Winterkorn, Kim Laureen Macht, Mareike Schmied (4/3), Lina Richter (2), Shana Appel (2), Nina Träger, Marcus Jung (Trainer) und Julia Geller (Betreuerin).
Man mag nicht von einer Negativserie sprechen, aber wieder gelingt es der mJB nicht, in einer fremden Halle erfolgreich zu sein. Gegen Bieberau-Modau gibt es eine 26:33 Schlappe.
Eine defensive Grundausrichtung wurde zu Beginn des Spiels vom Trainerteam ausgegeben, das gut und konzentriert aufgelegte HuLi-Jungs beim Aufwärmen wahrnahm. Die Konzentration hielt genau 14 Minuten. Danach legten die Gastgeber einen 6:0-Lauf hin und zogen auf 14:8 davon. Und – das sei vorweg genommen – diesem Rückstand liefen die HuLis ab der 20. Spielminute dann hinterher.
Eine zu große Fehlerquote, fehlende Bereitschaft 1:1-Situationen für sich zu lösen, eine Unmenge verworfener Bälle, kein gutes Rückzugsverhalten und eine Abwehrarbeit, die dem Gegner eine große Anzahl von sehr einfachen Toren gestattet – so lässt sich irgendwie kein Blumentopf gewinnen. Dies ist in etwa ein Fazit vorab.
Das Trainerteam zeigt sich etwas ratlos, gewinnt man doch im Training den Eindruck, dass das Team voll bei der Sache ist. M. Schönwetter resümiert die Niederlage wie folgt: „Ohne die Bereitschaft in einer Abwehr Löcher zu reißen und dort hinein zu gehen, wo es auch mal wehtut, werden wir es in der Landesliga schwer haben.“ Auch sein Trainerkollege wirkt ratlos. Körperlich sieht man keinen Unterschied zu den anderen Teams in der Liga. Feststellbar ist aber, dass der Gegner immer wieder leichte Durchbrüche zu Torerfolgen nutzt und die Bälle zu den Außen oder an den Kreis meist umstandslos ihren Mann und von dort aus den Weg ins Tor finden. Sehr zum Leidwesen des wieder einmal gut aufgelegten Luca Schmidt, der nicht wenige solcher freien Bälle zu egalisieren verstand.
Im nächsten Spiel geht es im Heimspiel gegen Großenlüder/Hainzell. We will see!
Das erste Heimspiel der zweiten Frauenmannschaft im Jahre 2022 gestalteten die Damen um Trainer Marcus Jung recht erfolgreich. Die Gäste aus Marburg/Cappel erwiesen sich zunächst als gleichwertiger Gegner. Allein die Tatsache, dass die Seiten bei einem Spielstand von 13:13 gewechselt wurden, unterstreicht die Gegenwehr der Mannschaft aus der Universitätsstadt. Hungen/Lich begann vielversprechend mit einem lupenreinen „Hattrick“ der sehr gut agierenden Stefanie Will. Doch nach neun Minuten stand auf der Anzeigentafel 5:5. Durch eine personelle Umstellung in der Abwehr der „HuLi’s“ konnte das Zwischenergebnis verbessert werden (20. Minute, 12:8, Laura Spieker). Im letzten Drittel der ersten Halbzeit agierten die Hausherrinnen etwas zu locker, sodass die Gäste zu dem bereits erwähnten Zwischenstand kamen.
In Halbzeit zwei erzielte Stefanie Will wieder das erste Tor. Ab diesem Zeitpunkt gab die zweite Frauenmannschaft der HSG Hungen/Lich die Führung nicht mehr ab. Marburg/Cappel konnte immer wieder antworten, doch die Damen um Mareike Schmied bewies Moral und erarbeitete sich einen nach 60 Minuten sicheren und verdienten Sieg in Höhe von 29:25. Auch zeigte Laura Spieker in der Abwehr sowie als brandgefährliche Kreisläuferin ein großes Spiel.
HSG Hungen-Lich: Nadja Schmalhaus (Tor), Lisa Geller (Tor), Stefanie Will (13), Lisa Fuhr, Laura Tauchmann, Laura Spieker (9), Rhea Happel (2), Kim Laureen Macht, Mareike Schmied (4/2), Julia Geller (1), Nina Träger und Samantha Winterkorn.
An alle Vorstandsmitgliederinnen und -mitglieder, Trainerinnen und Trainer, Betreuerinnen und Betreuer, Spielerinnen sowie Spieler, Helferinnen und Helfer. Kurzum an die ganze „HuLi-Familie“: Ich wünsche Euch und Euren Angehörigen ein frohes, geruhsames und friedliches Weihnachtsfest sowie einen guten Start in das neue Jahr. Mögen all Eure Vorsätze (nun ja), Hoffnungen und Wünsche in Erfüllung gehen. Was aber noch wichtiger ist: BLEIBT GESUND! Wir sehen uns wieder … in 2022.
Wir möchten das Jahresende für einen kleinen Rückblick und Ausblick für unsere Mädels nutzen: Da auch wir Trainer zum ersten Mal mit so einer Situation umgehen mussten, war für uns Neuland zu betreten – wie wohl in allen Teams und Vereinen. Wir starteten mit einem „Online Training“. Nach den ersten Trainingseinheiten mussten wir leider feststellen, dass einige Spielerinnen die Lust am Handball verloren hatten. Hier freuen wir uns umso mehr, dass andererseits „verlorene“ Spielerinnen wieder den Weg zu uns gefunden haben. Es wurde schnell sichtbar, dass durch die lange Pause großer Nachholbedarf entstanden ist. Deshalb wurden auch die Wochenenden regelmäßig zum Training genutzt. Es war rasch zu erkennen, dass wir hier eine B-Jugend haben, welche sich super versteht und auch viel Spaß zusammen hat. Unser „Teamtag“ mit dem Besuch beim Lasertag war hier eine schöne Abwechslung zum normalen Training.
Es wurden zwei Mannschaften gemeldet. Und da „vergessen“ wurde die A2 abzumelden, nutzten wir die Chance um zusätzliche Spielzeit für unsere Spielerinnen zu bekommen und besetzen auch noch die A2 mit B-Jugendlichen. Besonders hervorheben möchten wir, dass bei uns immer das Motto gilt: Wir haben EINE B-Jugend, auch wenn in unterschiedlichen Ligen gespielt wird. Weiterhin wurden von der C Jugend etliche Spielerinnen integriert. So starteten wir in die Runde. Immer mit kleinen Mannschaften um viel Spielzeit für jede Spielerin zu haben. Durch unser gemeinsames Training konnten wir erreichen, dass alle miteinander spielen können und sich dadurch gemeinsam weiter entwickeln. Jetzt am Ende des Jahres zeigt sich dann auch der Erfolg: So konnte unsere erste Mannschaft die Oberliga erreichen, unsere zweite Mannschaft steht verlustpunktfrei auf dem ersten Platz der Bezirksoberliga und unsere „Zusatzmannschaft A2“ spielt bislang ebenso verlustpunktfrei in der A-Klasse der A-Jugend. Dies zeigt, dass wir in der Spitze und Breite gut gearbeitet haben. Hier haben wir gegenüber allen anderen Vereinen ein Alleinstellungsmerkmal! Natürlich ist dies mit erheblichem Zeitaufwand für Trainer, Spielerinnen und Eltern verbunden. Aber das ist es uns wert!
Für das nächste Jahr stehen neue große Herausforderungen vor der Tür: Da die B1 nun in der Oberliga spielt, werden die Fahrtstrecken und der Zeitaufwand erheblich größer. Hier müssen wir logistisch alles aufbieten um weiterhin alle drei Mannschaften mit Spielerinnen und Trainern zu versorgen. Möglicherweise werden wir bei Überschneidungen auch mal priorisieren müssen – je nach aktueller Lage. Ebenso wollen wir unsere Spielerinnen alle weiter entwickeln und in der Oberliga treffen wir auf ganz neue Mannschaften. Das bedeutet viel Arbeit. Wir sind überzeugt, dass sich dies mit Sicherheit lohnt!
Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für die bisherige Begleitung auf diesem anspruchsvollen aber bestimmt lohnenden Weg! Und ganz zum Schluss wollen wir in diesem Sinne frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr wünschen.