HuLi’s goes Beachhandball

HuLi’s goes Beachhandball

Während zuhause die Temperaturen zum Wochenende in die Höhe kletterten, machten sich unsere MJA, WJB und WJC auf den Weg in Richtung der Ostsee, genauer gesagt nach Damp, um dort am internationalen Beachhandballturnier direkt an der Ostsee teilzunehmen.

Abfahrt war für alle Mannschaften samt Betreuer am Freitag, 19. Juni morgens um 7:00 Uhr an der Schäferstadthalle Hungen, wo man sich gemeinsam im Reisebus der Firma Pfann-müller-Reisen auf den Weg Richtung Damp machte.

Gegen 16:00 Uhr kam man schließlich im Sporthotel Schubybeach in Damp an. Dort war Zimmer beziehen gefolgt von einem kurzen Abendessen angesagt, bevor es gegen 18:30 Uhr auch schon das erste Mal Richtung Strand ging, da um 19:00 Uhr die große Eröffnungsfeier anstand.

Angekommen am Strand staunten alle Teilnehmenden nicht schlecht, waren sie doch nur drei der 184 teilnehmenden Mannschaften aus Deutschland und Dänemark, die an dem Turnier teilnahmen. Unter lautem Applaus aller Zuschauenden hatten alle teilnehmenden Vereine die Ehre, an den Strand und auf die Spielfelder einzulaufen.

Gegen 20:40 Uhr war es anschließend auch so weit, das erste Spiel stand für die WJB auf dem Programm. Mit 17:2 und 20:6 konnte man die erste Partie des Turniers für sich entscheiden und die ersten Punkte einfahren

Anschließend durfte nun auch noch einmal die WJC auf den Sand und ihr Können beweisen, musste sich aber leider gegen den TV Uelzen geschlagen geben. Die MJA durfte sich derweil noch ausruhen, sie starteten erst am frühen Samstagmorgen in das Turnier. 

Zurück in der Unterkunft war an Schlaf natürlich nicht zu denken und so wurde entweder der Beachvolleyballplatz noch einige Zeit bespielt oder Gesellschaftsspiele in einer geselligen Runde gespielt. Auch der erste Kontakt zu den anderen Mannschaften, die in derselben Unterkunft unterbracht waren, wurden gesucht und so bildeten sich schnell einige „Turnierfreundschaften“, welche sich über das gesamte Turnier hinweg noch weiter anfeuern sollten.

Am nächsten Morgen gegen 9:00 Uhr stand nun auch endlich das erste Spiel der MJA an, man traf auf die TSG Oberursel. Auch hier musste man sich leider knapp mit 16:15 und 12:10 geschlagen geben, wollte aber unbedingt im nächsten Spiel gegen den HSV Minden-Nord die ersten Punkte holen. Der erste Satz konnte gewonnen werden, während man sich im zweiten Satz deutlich geschlagen geben musste, die Entscheidung fiel also im Shootout, bei dem leider auch der HSV knapp die Nase vorn hatte und mit 4:5 das Spiel für sich entschieden konnte. Nichtsdestotrotz stand dank dem einen gewonnen Satz der erste Punkt auf der Seite unserer Beachtastics!

Im dritten Spiel des Tages traf unsere MJA nun auf einen bekannten aus dem Bezirk Gießen, die JSG Florstadt/Gettenau! Gegen den direkten Konkurrenten aus dem Bezirk wollte man sich auf keinen Fall die Blöße geben und einen Punkt abschenken und so gewannen die Jungs ihr Spiel Nummer drei und Spiel Nummer vier ebenfalls. Nach anfänglichen Schwierigkeiten bedeutete das am Ende der Gruppenphase Platz 2 und die damit verbundene Qualifikation fürs Achtelfinale! Da der Gegner im Achtelfinale nicht antrat, rückte man ohne zu Spielen weiter ins Viertelfinale am Sonntag.

Für unsere WJB begann der Turniertag erst gegen Samstagmittag. Um 14:40 Uhr wartete ebenfalls der HSV Minden-Nord auf die Mädels und konnte den ersten Satz nach einer schwachen Leistung für sich entscheiden. In Satz zwei zeigten die Beachtastics allerdings ihre Klasse und konnten diesen Satz deutlich mit 17:6 für sich entscheiden. Wie auch bei den Jungs, musste die Entscheidung im Shootout getroffen werden. Ein souveränes 3:0 nach zwei Schützen für unsere Mannschaft ließ die nächsten beiden Punkte auf dem Konto erscheinen. Das nächste Spiel lässt sich auch kurz zusammenfassen, Gegner nicht erschienen, bedeutet nächster Sieg für die Mädels samt Coach. Im letzten Spiel der Gruppenphase ging es nun gegen Holstebro Håndbold 90, welche man auch im Shootout besiegen konnte. Damit stand fest, unsere WJB spielt sich ungeschlagen ins Achtelfinale!

Auch unsere WJC startete besser als am Vortag ins Turnier. Gegen die HSG WaBo konnte im Shootout gewonnen werden und damit auch endlich die ersten beiden Punkte geholt werden. Im nächsten Spiel gegen Nørre Djurs HK musste man sich leider deutlich mit 0:2 Sätzen geschlagen geben, konnte aber direkt im darauffolgenden Spiel gegen den HC Spreewald deutlich mit 2:0 Sätzen gewinnen, was Platz 3 am Ende der Gruppenphase hieß und bedeutete, dass die nächsten Spiele erst wieder am Sonntagmorgen sind.

Für unsere WJB ging es am Samstagabend allerdings noch um den Einzug ins Viertelfinale, Gegner der Partie im Achtelfinale war niemand geringeres als der Gegner der letzten Partie, Holstebro Håndbold 90. Auch in diesem Spiel musste die Entscheidung vertagt werden und so ging es erneut wie in der Gruppenphase auch, ins Shootout. Auch in der Neuauflage des Spiels behielten die Beachtastics die Nerven und konnten das Shootout erneut für sich entscheiden, was die Qualifikation fürs Viertelfinale am nächsten Tag bedeutete!

Am Sonntag morgen ging es munter weiter, nachdem früh morgens schon die Zimmer geräumt wurden und Sachen gepackt wurden, ging es ein letztes Mal an den Strand, um die letzten Spiele des Turniers zu bestreiten.

Für unsere WJC hieß das konkret: Anpfiff um 9:40 Uhr gegen die HSG Nord Edemissen/Uetze II, die man im ersten Satz deutlich mit 12:6 besiegen konnte. In Satz zwei war von dieser Überlegenheit leider nichts mehr zu sehen und so musste man Satz Nummer zwei an den Gegner abgeben, hieß für alle erneutes Shootout, leider mit dem besseren Ergebnis für die HSG Nord Edemissen/Uetze II.

Schon eine Stunde später ging es gegen den nächsten Gegner, den HTV Hemer, auch in diesem Spiel musste man sich leider nach zwei Sätzen geschlagen geben und beide Punkte an den Gegner abgeben. Nichtsdestotrotz hieß die Devise: Nicht den Kopf hängen lassen und in den letzten beiden Spielen des Tages noch einmal sein Können unter Beweis stellen! 

Im vorletzten Spiel ging es gegen Snejbjerg Haandbold, erneut einen Gegner aus Dänemark. Nach einem verschlafenen ersten Satz konnte man den zweiten Satz deutlich für sich gewinnen, was erneut das Shootout ins Spiel brachte. In der Verlängerung des Shootouts konnte man nun endlich sein Können unter Beweis stellen und die ersten Punkte des Tages sammeln, was ein gutes Gefühl für das letzte Platzierungsspiel mit sich brachte. 

Der Gegner war kein Unbekannter. Man traf erneut auf Snejbjerg Haandbold und wollte auch in der Revanche das Spiel gewinnen. Und so kam es auch, Snejbjerg konnte erneut den ersten Satz für sich gewinnen, diesmal aber deutlich knapper. Satz zwei ging, wie im Spiel davor auch wieder an unsere Beachtastics und so musste das letzte Spiel wie so oft schon ins Shootout gehen. Die Entscheidung fiel auch diesmal erst in der Verlängerung, erneut mit besserem Ende für unsere Beachtastics! Damit stand fest, man sicherte sich Platz 19, eine mehr als beachtliche Leistung, wenn man bedenkt, dass die Mädels das erste Mal an einem Beachhandballturnier teilgenommen haben und ausschließlich gegen ältere Jahrgänge gespielt haben und mit Abstand die jüngste Mannschaft innerhalb ihrer Altersklasse waren. Hut ab vor dieser Leistung!

Unsere MJA hingegen war erst am Mittag in ihrem Viertelfinale gefordert. Gegen den VfL Rastede I musste man sich in beiden Sätzen leider deutlich gegen körperlich überlegene Gegner geschlagen geben, was anstatt dem Halbfinale die Platzierungsspiele mit sich brachte. Im ersten dieser beiden Spiele traf man auf einen alten Bekannten, die JSG Florstadt/Gettenau. Wie auch schon in der Gruppenphase konnte man dieses Spiel im Shootout gewinnen, was das Spiel um Platz 5 mit sich brachte. Gegen Hørning Håndbold III musste man sich unglücklich knapp in beiden Sätzen geschlagen geben, damit stand am Ende Platz 6 von 20 Mannschaften für unsere MJA zu Buche. Wie auch für unsere WJC eine beachtliche Leistung, hatte doch auch diese Mannschaft wie unsere WJC nur dreimal trainiert und das erstemal Beachhandball gespielt.

Für unsere WJB hieß es ebenfalls wie für unsere MJA am Sonntag Viertelfinale. Gegner war die HSG Nordau, die man deutlich in beiden Sätzen besiegen konnte, was den Einzug ins Halbfinale mit sich brachte!

Im Halbfinale wartete nun der bis dahin ebenfalls ungeschlagene VfL Meißen I auf unsere Beachtastics. In einem hochklassigen Spiel konnte man sich in beiden Sätzen knapp mit 14:13 und 17:15 durchsetzen und stand somit im FINALE!

Im Finale ging es anschließend gegen die HSG Laatzen Rethen, die bis dato ebenfalls noch ungeschlagen durchs Turnier gingen. In Satz Nummer eins konnten die Beachtastics groß aufspielen und all ihr Können zeigen und diesen Satz deutlich mit 19:12 für sich entscheiden. In Satz Nummer zwei ging es die gesamte Spielzeit über hin und her, keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen und die HSG Laatzen Rethen konnte diesen Satz denkbar knapp mit 17:18 für sich entscheiden. Die Entscheidung in diesem hochklassigen Finale sollte also wieder im Shootout fallen. Während bei den Gästen der HSG Laatzen nur ein Schütze seinen Wurf erfolgreich verwandeln konnte, waren es auf der Seite unserer Beachtastics zwei Schützen, die erfolgreich das Tor trafen. Damit stand fest, unsere Beachtastics gewinnen ihr erstes Beachhandballturnier und bleiben UNGESCHLAGEN!

Dementsprechend groß die Freude bei allen Beteiligten, inklusive Wasserdusche für Coach und Spieler durch unsere anderen beiden Mannschaften!

Nachdem alle Mannschaften nun bei den Siegerehrungen waren, hieß es gemeinsam die Rückfahrt anzutreten. Auf dieser war nun Zeit, das erlebte einzuordnen und die gemachten Erfahrungen der letzten Tage Revue passieren zu lassen. In einer Sache war man sich allerdings schnell einig, es sollte nicht das letzte Beachhandballturnier für unsere Beachtastics gewesen sein! Fest stand zudem auch, dass man den Spielern mit dieser Fahrt eine unvergessliche Erinnerung schaffen konnte, die noch lange in Erinnerung bleiben werden, spätestens dann, wenn man sich den gewonnenen Pokal anschaut.

Ein großes Dankeschön geht zudem an alle Sponsoren, die diese Fahrt möglich gemacht haben: Martin Röhling Steinmetzmeister, Metzgerei Stein, Jakobi Kommunikationssysteme GmbH, Seelhof Systemberatung GmbH, Autohaus Reichold GmbH und Co. KG, Computer – Netzwerktechnik Görtnert und Drogerie Rossmann Hungen.

Des Weiteren gilt ein großer Dank an alle Betreuer und -Coaches, die die Mannschaften über das gesamte Turnier hinweg betreut und gecoacht haben.

WJA II vorzeitig BOL-Meister!

WJA II vorzeitig BOL-Meister!

Ein Spieltag vor Rundenende hat die WAJ II bereits die Meisterschaft in der Bezirksoberliga gewonnen. Dies ist umso bemerkenswerter, da hier immer Spielerinnen aus der der A- und B-Jugend in unterschiedlichen Besetzungen zusammengespielt haben. Dies zeigt, dass wir nicht nur in der Spitze, sondern auch in der Breite gute Arbeit leisten.

WJA II siegt im Topspiel bei Dutenhofen/Münchholzhausen

WJA II siegt im Topspiel bei Dutenhofen/Münchholzhausen

Bezirksmeisterschaft greifbar nahe

Trotz etlicher Ausfälle und einigen angeschlagenen Spielerinnen siegte unsere WJA II im Spitzenspiel in Münchholzhausen. Beide Teams hatten im Rundenverlauf erst einen Zähler abgegeben: Nämlich beim 31:31 im Hinspiel in Lich. Bei den Gästen waren mit einer Ausnahme alle Spielerinnen bereits am Vortag bei A1, B1 und B2 im Einsatz, während Dutenhofen seine lange Zeit verletzte Shooterin Nea Schickedanz wieder an Bord hatte. 

In einer intensiv geführten Partie war die Anfangsviertelstunde ausgeglichen (8:8). Danach setzte sich Hungen/Lich II Tor um Tor ab und war zur Halbzeit bereits mit 14:21 in Front. Die 7-Tore-Führung pendelte in der zweiten Hälfte immer um ein oder maximal zwei Tore hin und her und Dutenhofen kam somit niemals näher als fünf Tore heran. Ein am Ende deutlicher und verdienter Sieg für die HuLis, welche jetzt den Sack zur Bezirksmeisterschaft aber noch zuschnüren müssen. Erster von zwei Matchbällen hierfür ist am kommenden Samstag um 14:00 Uhr in der Schäferstadthalle Hungen.

Die Trainer Ulli Will und Alex Macht waren voll des Lobes für ihre Schützlinge: „Was die Mädels derzeit in den diversen Teams runterreißen ist einfach klasse! Wir haben heute ein Team mit viel Oberligaerfahrung mit nur neun Spielerinnen deutlich bezwungen. Da waren sieben B-Jugendliche dabei und vor allem: Davon vier aus der B II – Hut ab! Sechs Mädchen haben komplett durchgespielt und nur die LA-Position haben wir gewechselt, wobei hier sechs schön herausgespielte Treffer erzielt wurden. Herzlichen Dank an alle und bitte noch ein paar Spiele weiter so!“ 

HSG Hungen/Lich: Sophie Knott; Fabienne Will (3), Sina Franz (3), Laura Döll (3), Merit Schweiger (7/1), Luana Schäfer (11), Julie Baumbach (3), Marie Menne und Celine Thiel (6)

Weiblich Jugend A II: Keine Probleme mit dem Tabellenvorletzten

Das letzte Spiel am Sonntag in der Schäferstadt-Halle zu Hungen gestaltete die weibliche Jugend A II gegen den Turn- und Sportverein aus Södel. Die komplette Trainerprominenz der HSG Hungen/Lich, was den weiblichen Jugendbereich betrifft, begleitete die Bezirksoberliga-Mannschaft durch die Partie. Es ging scheinbar schon um die Vorbereitung auf das meisterschaftsentscheidende Spiel in der Sporthalle Münchholzhausen gegen die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen.

Fünf Minuten tasteten sich die beiden Mannschaften ab (4:4). Dann legte der HSG-Porsche die Gänge vier bis sechs ein und rauschte davon. Über ein 10:5 in der 10. Minute, 22:8 nach 20 Minuten und einem 29:12 zum Ende der ersten Halbzeit wurden die Seiten gewechselt, wobei alle Spielerinnen der HSG ihre Spielanteile erhielten.

Der zweite Teil der Begegnung verlief so ähnlich wie die ersten 30 Minuten, nur das ein Abtasten nicht mehr nötig war. Ein Gegenstoß nach dem anderen, tolle Einzelleistungen, aber auch verschiedene Spielzüge und eine glänzend agierende Torfrau erfreuten nur die heimischen Zuschauer. Die Mannschaft des TSV Södel, besonders die Torfrau, konnte einem schon leidtun. Aber so ist eben der Sport. Es gibt Höhen und Tiefen, Freude oder Enttäuschung. Ohne Nachzulassen überrannten die Schützlinge von Alexander Macht, Peter Beuschel, Ulli Will und Tobias Lambmann die Gastmannschaft. Jede Spielerin trug sich in die Torschützenliste ein, außer Alesia Grieb im Tor. Mit sage und schreibe 55:21 besiegte die HSG den TSV Södel.HSG Hungen/Lich: Alesia Grieb (Tor); Marlen Wolf (1), Annika Reichhart (1), Sina-Marie Franz (3/1), Sarah Oymak (3/1), Luana Schäfer (3), Laura Döll (3/1), Marie Menne (4), Larissa Padberg (4), Celine Thiel (9/1), Merit Schweiger (11/1) und Julie Baumbach (13/1).

Osterferien – Der Spielbetrieb ruht – eine kleine Zwischenbilanz

Teil 2 – die weiblichen Jugenden A bis C

Weibliche Jugend A I – Oberliga, Gruppe 1: In der Vorrunde zum Final 4 (Hessenmeisterschaft) verloren die jungen Damen in Bachgau und erkämpften sich zu Hause ein Remis gegen Idstein. Aus der Traum von der Titelendrunde? Nein. Der ungeschlagene Tabellenführer Twistetal musste im einem Wohnzimmer von Dreien (Stadthalle Hungen) bezwungen werden. Und dies meisterte die A-Jugend unter der Leitung von Aimée Mitzkat, Rabea Wehrum, Peter Beuschel und Tim Strassheim (fast) meisterhaft. Jetzt standen zwei Entscheidungsspiele gegen Idstein um den Einzug in die beliebte Endrunde auf dem Programm. Beide Spiele, zu erst auswärts, konnten deutlich gewonnen werden. Der Einzug ins Final 4 wurde mit Verbundpflaster geebnet. Jetzt ist alles möglich. Es wird schwer … aber warum nicht!

Weibliche Jugend A II – Bezirksliga A, Gruppe 1: Ungeschlagener Meister. Ulli Will: „Eigentlich sollte die A2 aufgrund Spielermangel abgemeldet werden. Doch da es ohnehin schon etliche Zurückziehungen gab und sich die Runde auf wenige Spiele reduzierte, entschied sich die WJB-Gruppe dazu, diese Spiele mit B-Jugendlichen zu bestreiten um zusätzliche Spielpraxis für sich zu erhalten. Unter regelkonformer gelegentlicher Zuhilfenahme von echten A-Jugendlichen wurde dieses Projekt erfolgreich umgesetzt. Es konnten sowohl die fünf offiziellen Spiele als auch die beiden Spiele gegen die außer Konkurrenz mitspielende Mannschaft von Bieber/Heuchelheim II in teils stark wechselnder Besetzung allesamt gewonnen werden.“ Dem ist nichts hinzuzufügen.

Weibliche Jugend B I – Oberliga, Gruppe 1: Einen sehr guten dritten Rang mit 6:4 Punkten erkämpfte sich die von Alexander Macht und Ulli Will betreute Mannschaft. Gegen die Übermannschaften von Bensheim/Auerbach und Baunatal konnte nichts Zählbares eingesackt werden. Doch in dieser B-Jugend steckt Potenzial für weitere Überraschungen. Dann zum größten Teil mit der weiblichen Jugend A zur nächsten Saison. Denn auch diese jungen Frauen werden, wie wir alle, etwas älter. 

Weibliche Jugend B II – Bezirksoberliga: Wie die weibliche A-Jugend II wurde die „B II“ ungeschlagener Meister in der Bezirksoberliga. Diesen Titel kann den Mädels, die ebenfalls von Alexander Macht und Ulli Will betreut wurden, niemand mehr nehmen. Mannschaften wie die HSG Dilltal oder die momentan aufblühende HSG Linden konnten zweimal bezwungen werden. Dieser Titel sollte den einzelnen Spielerinnen den Ansporn geben, zur nächsten Saison ihre sportlichen Ziele wieder so hoch zu setzen. Wenn es dann eventuell nicht zur Meisterschaft reicht, ist es auch nicht schlimm. Hauptsache es besteht Spaß am Spiel in und mit diesem schönen Mannschaftssport.

Weibliche Jugend C I – Oberliga, Gruppe 1: Noch ein Bewerber um die Hessenmeisterschaft. Als Tabellenzweiter in ihrer Gruppe zog die Mannschaft, die von Ulli und Jonathan Will betreut wird, in die Finalrunde der besten vier hessischen Mannschaften ein. Nur die HSG Linden konnte die „HuLi‘s“ einmal bezwingen. HSG-Handballherz, was willst du mehr. Ein toller Erfolg, der zum jetzigen Zeitpunkt nur noch mit der Hessenmeisterschaft getoppt werden kann. Es wird schwer, sehr schwer. Aber allein die Teilnahme am „Final Four“, wie es so schön auf Neudeutsch heißt, ist eine Verneigung vor dieser Mannschaft wert.

Weibliche Jugend C II – Bezirksoberliga: Rang sieben von acht Mannschaften nach der abgelaufenen Saison, mit Hin- und Rückrunde, hört sich nicht gut an. Wenn man aber die Umstände kennt, mit denen die Mannschaft von Ulli und Jonathan Will zurechtkommen musste, kann man von Erfolg schreiben. Die Stammspielerinnen wurden aus Personalmangel mit Kameradinnen aus der D-Jugend unterstützt. Das dabei der Altersunterschied mit den gegnerischen Mannschaften zum Tragen kam, kann sich jeder vorstellen. Trotzdem kämpften die jungen Damen, gaben nie auf. Drei Siege in der Oberliga des Bezirks sind als äußerst positiv in der Ergebniswelt des Handballs einzustufen.

WJA II wurde vorzeitig Meister in der Bezirksliga A, Gruppe 1

Bereits vor dem letzten Saisonspiel gegen den VfB Driedorf ist das Team von Alexander Macht und Ulli Will nicht mehr von Rang Eins zu verdrängen.

Eigentlich sollte die A2 aufgrund Spielermangel abgemeldet werden. Doch da es ohnehin schon etliche Zurückziehungen gab und sich die Runde auf wenige Spiele reduzierte, entschied sich die WJB-Gruppe dazu, diese Spiele mit B-Jugendlichen zu bestreiten um zusätzliche Spielpraxis für sich zu erhalten. Unter regelkonformer gelegentlicher Zuhilfenahme von echten A-Jugendlichen wurde dieses Projekt erfolgreich umgesetzt. Es konnten sowohl die fünf offiziellen Spiele als auch die beiden Spiele gegen die außer Konkurrenz mitspielende Mannschaft von Bieber/Heuchelheim II in teils stark wechselnder Besetzung allesamt gewonnen werden.

Obere Reihe von links: Leonie Heinrich, Lina Maertz, Marie Menne, Larissa Padberg, Lina Richter, Anna-Lena Menne und Marie Truckenmüller; mittlere Reihe von links: Trainer Ulli Will, Marlen Wolf, Laura Döll, Lenia Henke, Sarah Oymak, Celine Thiel und Trainer Alexander Macht; untere Reihe von links: Rike Bohn, Helen Toews, Alesia Grieb, Emma Fischer und Hazami Khattab; außerdem kamen zum Einsatz: Rika Schneider, Rhea Happel, Aeya Bahri, Laura Tauchmann und Co-Trainer Jonathan Will.