Hallensperren: •

Osterferien – Der Spielbetrieb ruht – eine kleine Zwischenbilanz

Teil 2 – die weiblichen Jugenden A bis C

Weibliche Jugend A I – Oberliga, Gruppe 1: In der Vorrunde zum Final 4 (Hessenmeisterschaft) verloren die jungen Damen in Bachgau und erkämpften sich zu Hause ein Remis gegen Idstein. Aus der Traum von der Titelendrunde? Nein. Der ungeschlagene Tabellenführer Twistetal musste im einem Wohnzimmer von Dreien (Stadthalle Hungen) bezwungen werden. Und dies meisterte die A-Jugend unter der Leitung von Aimée Mitzkat, Rabea Wehrum, Peter Beuschel und Tim Strassheim (fast) meisterhaft. Jetzt standen zwei Entscheidungsspiele gegen Idstein um den Einzug in die beliebte Endrunde auf dem Programm. Beide Spiele, zu erst auswärts, konnten deutlich gewonnen werden. Der Einzug ins Final 4 wurde mit Verbundpflaster geebnet. Jetzt ist alles möglich. Es wird schwer … aber warum nicht!

Weibliche Jugend A II – Bezirksliga A, Gruppe 1: Ungeschlagener Meister. Ulli Will: „Eigentlich sollte die A2 aufgrund Spielermangel abgemeldet werden. Doch da es ohnehin schon etliche Zurückziehungen gab und sich die Runde auf wenige Spiele reduzierte, entschied sich die WJB-Gruppe dazu, diese Spiele mit B-Jugendlichen zu bestreiten um zusätzliche Spielpraxis für sich zu erhalten. Unter regelkonformer gelegentlicher Zuhilfenahme von echten A-Jugendlichen wurde dieses Projekt erfolgreich umgesetzt. Es konnten sowohl die fünf offiziellen Spiele als auch die beiden Spiele gegen die außer Konkurrenz mitspielende Mannschaft von Bieber/Heuchelheim II in teils stark wechselnder Besetzung allesamt gewonnen werden.“ Dem ist nichts hinzuzufügen.

Weibliche Jugend B I – Oberliga, Gruppe 1: Einen sehr guten dritten Rang mit 6:4 Punkten erkämpfte sich die von Alexander Macht und Ulli Will betreute Mannschaft. Gegen die Übermannschaften von Bensheim/Auerbach und Baunatal konnte nichts Zählbares eingesackt werden. Doch in dieser B-Jugend steckt Potenzial für weitere Überraschungen. Dann zum größten Teil mit der weiblichen Jugend A zur nächsten Saison. Denn auch diese jungen Frauen werden, wie wir alle, etwas älter. 

Weibliche Jugend B II – Bezirksoberliga: Wie die weibliche A-Jugend II wurde die „B II“ ungeschlagener Meister in der Bezirksoberliga. Diesen Titel kann den Mädels, die ebenfalls von Alexander Macht und Ulli Will betreut wurden, niemand mehr nehmen. Mannschaften wie die HSG Dilltal oder die momentan aufblühende HSG Linden konnten zweimal bezwungen werden. Dieser Titel sollte den einzelnen Spielerinnen den Ansporn geben, zur nächsten Saison ihre sportlichen Ziele wieder so hoch zu setzen. Wenn es dann eventuell nicht zur Meisterschaft reicht, ist es auch nicht schlimm. Hauptsache es besteht Spaß am Spiel in und mit diesem schönen Mannschaftssport.

Weibliche Jugend C I – Oberliga, Gruppe 1: Noch ein Bewerber um die Hessenmeisterschaft. Als Tabellenzweiter in ihrer Gruppe zog die Mannschaft, die von Ulli und Jonathan Will betreut wird, in die Finalrunde der besten vier hessischen Mannschaften ein. Nur die HSG Linden konnte die „HuLi‘s“ einmal bezwingen. HSG-Handballherz, was willst du mehr. Ein toller Erfolg, der zum jetzigen Zeitpunkt nur noch mit der Hessenmeisterschaft getoppt werden kann. Es wird schwer, sehr schwer. Aber allein die Teilnahme am „Final Four“, wie es so schön auf Neudeutsch heißt, ist eine Verneigung vor dieser Mannschaft wert.

Weibliche Jugend C II – Bezirksoberliga: Rang sieben von acht Mannschaften nach der abgelaufenen Saison, mit Hin- und Rückrunde, hört sich nicht gut an. Wenn man aber die Umstände kennt, mit denen die Mannschaft von Ulli und Jonathan Will zurechtkommen musste, kann man von Erfolg schreiben. Die Stammspielerinnen wurden aus Personalmangel mit Kameradinnen aus der D-Jugend unterstützt. Das dabei der Altersunterschied mit den gegnerischen Mannschaften zum Tragen kam, kann sich jeder vorstellen. Trotzdem kämpften die jungen Damen, gaben nie auf. Drei Siege in der Oberliga des Bezirks sind als äußerst positiv in der Ergebniswelt des Handballs einzustufen.

WJA II wurde vorzeitig Meister in der Bezirksliga A, Gruppe 1

Bereits vor dem letzten Saisonspiel gegen den VfB Driedorf ist das Team von Alexander Macht und Ulli Will nicht mehr von Rang Eins zu verdrängen.

Eigentlich sollte die A2 aufgrund Spielermangel abgemeldet werden. Doch da es ohnehin schon etliche Zurückziehungen gab und sich die Runde auf wenige Spiele reduzierte, entschied sich die WJB-Gruppe dazu, diese Spiele mit B-Jugendlichen zu bestreiten um zusätzliche Spielpraxis für sich zu erhalten. Unter regelkonformer gelegentlicher Zuhilfenahme von echten A-Jugendlichen wurde dieses Projekt erfolgreich umgesetzt. Es konnten sowohl die fünf offiziellen Spiele als auch die beiden Spiele gegen die außer Konkurrenz mitspielende Mannschaft von Bieber/Heuchelheim II in teils stark wechselnder Besetzung allesamt gewonnen werden.

Obere Reihe von links: Leonie Heinrich, Lina Maertz, Marie Menne, Larissa Padberg, Lina Richter, Anna-Lena Menne und Marie Truckenmüller; mittlere Reihe von links: Trainer Ulli Will, Marlen Wolf, Laura Döll, Lenia Henke, Sarah Oymak, Celine Thiel und Trainer Alexander Macht; untere Reihe von links: Rike Bohn, Helen Toews, Alesia Grieb, Emma Fischer und Hazami Khattab; außerdem kamen zum Einsatz: Rika Schneider, Rhea Happel, Aeya Bahri, Laura Tauchmann und Co-Trainer Jonathan Will.

WJB: Rückblick und Ausblick

Wir möchten das Jahresende für einen kleinen Rückblick und Ausblick für unsere Mädels nutzen: Da auch wir Trainer zum ersten Mal mit so einer Situation umgehen mussten, war für uns Neuland zu betreten – wie wohl in allen Teams und Vereinen. Wir starteten mit einem „Online Training“. Nach den ersten Trainingseinheiten mussten wir leider feststellen, dass einige Spielerinnen die Lust am Handball verloren hatten. Hier freuen wir uns umso mehr, dass andererseits „verlorene“ Spielerinnen wieder den Weg zu uns gefunden haben. Es wurde schnell sichtbar, dass durch die lange Pause großer Nachholbedarf entstanden ist. Deshalb wurden auch die Wochenenden regelmäßig zum Training genutzt. Es war rasch zu erkennen, dass wir hier eine B-Jugend haben, welche sich super versteht und auch viel Spaß zusammen hat. Unser „Teamtag“ mit dem Besuch beim Lasertag war hier eine schöne Abwechslung zum normalen Training.

Es wurden zwei Mannschaften gemeldet. Und da „vergessen“ wurde die A2 abzumelden, nutzten wir die Chance um zusätzliche Spielzeit für unsere Spielerinnen zu bekommen und besetzen auch noch die A2 mit B-Jugendlichen. Besonders hervorheben möchten wir, dass bei uns immer das Motto gilt: Wir haben EINE B-Jugend, auch wenn in unterschiedlichen Ligen gespielt wird. Weiterhin wurden von der C Jugend etliche Spielerinnen integriert. So starteten wir in die Runde. Immer mit kleinen Mannschaften um viel Spielzeit für jede Spielerin zu haben. Durch unser gemeinsames Training konnten wir erreichen, dass alle miteinander spielen können und sich dadurch gemeinsam weiter entwickeln. Jetzt am Ende des Jahres zeigt sich dann auch der Erfolg: So konnte unsere erste Mannschaft die Oberliga erreichen, unsere zweite Mannschaft steht verlustpunktfrei auf dem ersten Platz der Bezirksoberliga und unsere „Zusatzmannschaft A2“ spielt bislang ebenso verlustpunktfrei in der A-Klasse der A-Jugend. Dies zeigt, dass wir in der Spitze und Breite gut gearbeitet haben. Hier haben wir gegenüber allen anderen Vereinen ein Alleinstellungsmerkmal! Natürlich ist dies mit erheblichem Zeitaufwand für Trainer, Spielerinnen und Eltern verbunden. Aber das ist es uns wert!

Für das nächste Jahr stehen neue große Herausforderungen vor der Tür: Da die B1 nun in der Oberliga spielt, werden die Fahrtstrecken und der Zeitaufwand erheblich größer. Hier müssen wir logistisch alles aufbieten um weiterhin alle drei Mannschaften mit Spielerinnen und Trainern zu versorgen. Möglicherweise werden wir bei Überschneidungen auch mal priorisieren müssen – je nach aktueller Lage. Ebenso wollen wir unsere Spielerinnen alle weiter entwickeln und in der Oberliga treffen wir auf ganz neue Mannschaften. Das bedeutet viel Arbeit. Wir sind überzeugt, dass sich dies mit Sicherheit lohnt!

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für die bisherige Begleitung auf diesem anspruchsvollen aber bestimmt lohnenden Weg! Und ganz zum Schluss wollen wir in diesem Sinne frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr wünschen.

Eure Trainer Ulli und Alex

A2
B1
B2

Keine einfache Zeit …

Keine einfache Zeit liegt hinter der weiblichen Jugend A der HSG Hungen/Lich. Corona wollte es so, dass die talentierte Truppe über ein Jahr kein Handball mehr spielen konnte. In dieser Zeit passierte viel. Eine Spielerin hörte auf, andere machten von einem Doppelspielrecht Gebrauch und gingen bereits für Frauenmannschaften auf Torejagd. „Wir haben eine Zeit gebraucht, um das alles zu verarbeiten und zu koordinieren“, erklärt Coach Tim Straßheim, der nach wie vor von Rabea Wehrum und Aimée Mitzkat an der Seitenlinie unterstützt wird.

Doch spätestens seit dem ersten Trainingslager machte die Mannschaft die entscheidenden Fortschritte. „Ich glaube, wir sind im Soll“, sagt Straßheim, der zudem vom zweiten Trainingslager in den Herbstferien in Greiz schwärmt: „Da hatten wir hervorragende Bedingungen, Andreas Nau hat alles toll organisiert.“ Lobenswert: In nahezu allen Testspielen überzeugte die Truppe. Aber: „Wir müssen uns noch steigern“, weiß der Trainer, der auf eine bärenstarke und ausgeglichene Hessenliga verweist. „Diese Staffel ist sehr interessant. Wenn wir es nicht schaffen, Woche für Woche ans Limit zu gehen, bekommen wir Probleme“, sagt Straßheim, der aber auch weiß: „Die Truppe ist sehr ehrgeizig. Ich bin mir sicher, dass sie in dieser starken Klasse besteht und sich im Anschluss für die Oberliga qualifiziert.“

Ein realistisches Ziel muss für beide Mannschaften ein guter Mittelfeldplatz in der jeweiligen Tabelle sein

Mit dem erhofften Beginn der kommenden Saison im September geht die weibliche A-Jugend mit zwei Mannschaften an den Start. Auf Hessenebene in der Oberliga, im Bezirk Gießen in der Bezirksoberliga. Mit einem neuen Trainingskonzept starteten die B- und A-Jugend zusammen coronabedingt erst Ende Mai in die ersten Trainingseinheiten. Die ersten zwei Wochen während den Sommerferien dienten dann als Erholung. Danach ging die Vorbereitung zur neuen Saison richtig los. Tobias Weiser: „Während den Trainingstagen durfte die eine oder andere Abwechslung, wie interne Veranstaltungen, Beachhandball in den Freibädern von Lich und Hungen und anderes nicht fehlen. Spaß sowie Teamgeist hieß es außerhalb des Spielfeldes zu festigen. Handball ist schließlich ein Mannschaftssport.“

Das Trainerteam, Aimée Mitzkat, Rabea Wehrum, Tim Straßheim und Tobias Weiser, sieht bereits während der Vorbereitung, dass die Mannschaften, spielerisch, taktisch, von der Körpersprache und der mentalen Einstellung her, einiges gut gemacht haben. In diesen Bereichen, so die Auskunft des Trainers, steckt trotzdem noch viel Potenzial nach oben. „Es ist sehr wichtig, dass wir nicht nur bei den Trainingseinheiten viel Spaß haben. Eine gute Stimmung im Team ist schon der halbe Erfolg. Wenn dann im richtigen Moment die vorhandene Leistungsfähigkeit abgerufen wird, können wir den einen oder anderen Favoriten ärgern,“ hofft der Coach, der auch noch zusammen mit Michael Kümpel im Gespann als Schiedsrichter tätig ist.

Ein realistisches Ziel muss für beide Mannschaften ein guter Mittelfeldplatz in der jeweiligen Tabelle sein. Es kann aber auch mehr werden, wenn die jungen Damen in der Lage sind, sich Woche für Woche zu steigern, verlorene Spiele schnell wegzustecken, um dann über sich hinaus zu wachsen. Möglich ist dies?! Das Potenzial ist vorhanden. „Wir wünschen allen Teams der HSG Hungen/Lich eine erfolgreiche Saison, bedanken uns bei den Sponsoren, freuen uns auf die Fans, die uns hoffentlich ordentlich bei unseren Heimspielen in Lich und Hungen als auch bei den Auswärtsspielen unterstützen. Wir werden unser bestes geben?!“

Viele sportliche Grüße

Eure weibliche A-Jugend, das Trainerteam mit Aimée Mitzkat, Rabea Wehrum, Tim Straßheim und Tobias Weiser.

Der Kader der beiden A-Jugend-Mannschaften im Überblick

Abgänge: Annalena Reichhart (TSG Leihgestern), Laura König (HSG Grünberg/Mücke) und Zoe Irnich (unbekannt)

Zugänge: Anna-Lena Menne (JSG Bieber/Heuchelheim), Lina Märtz, Leonie Heinrich (beide HSG Fernwald), Lina Richter, Sophia Tapp, Livia Gleim, Jil Jackl, Nele Liebich, Marie Truckenmüller, Kim-Laureen Macht, Lara Daubert, Emily Walter, Laura Tauchmann, Luisa Haas, Charlotte Niesner, Luise Bodach, Sophie Chlibow, Madeleine Nathes, Emma Niebergall, Gretha Nau, Rika Schneider, Lilli David (alle eigene B-Jugend), Celine Thiel und Helen Toews (beide eigene C-Jugend) (!)

Tor: Nadja Schmalhaus, Nele Liebich, Rika Schneider und Lilli David Außen: Nina Träger, Livia Gleim, Emily Walter, Marie Truckenmüller, Lina Märtz und Leonie Heinrich

Rückraum: Antonia Mulch, Lina Richter, Sophia Tapp, Jil Jackl, Emma Niebergall, Madeleine Nathes, Kim-Laureen Macht, Lara Daubert, Luisa Haas, Anna-Lena Menne, Helen Toews und Celine Thiel

Kreis: Gretha Nau, Laura Tauchmann, Charlotte Niesner, Luise Bodach und, Sophie Chlibow,

Trainer: Tobias Weiser, Tim Straßheim, Rabea Wehrum und Aimée Mitzkat