Hallensperren: •

WJB I: Spitzenreiter!

Am vergangenen Samstagnachmittag bestritten wir das Spitzenspiel um den vorläufigen ersten Platz in der Oberliga Gruppe 1 gegen den TUS Vollnkirchen. Beide Teams wollten die Punkte natürlich haben. Hochmotiviert starteten wir in dieses Auswärtsspiel. Die Partie war von Anfang an hitzig und spannend. Bis zur 17. Minute gelang es keinem der Teams sich deutlich abzusetzen. Ein ständiger Führungswechsel mit einem Tor. Durch einen Treffer von Julie Baumbach gelang uns erstmals in diesem Spiel eine Zwei-Tore-Führung. Gegen Ende der Halbzeit gelang uns ein Drei-Tore-Lauf, eingeläutet durch einen Treffer von Rike Bohn. Doch durch einige Fehler kurz vor Ende der ersten Halbzeit konnte Vollnkirchen den Abstand nochmal auf zwei Tore verkürzen.

Der Start in Halbzeit 2 hätte besser sein können, denn Vollnkirchen konnte in Minute 27 den Treffer zum 16:16 Unentschieden werfen. Davon ließen wir uns nicht entmutigen, im Gegenteil. Die Abwehr wurde besser, und wir konnten einige Bälle abfangen. Somit konnten wir uns immer mehr absetzen. Die Führung ließen wir uns nicht mehr nehmen. Durch schöne Tore, und starke Paraden von Maren Neuheuser gewannen wir dieses Spiel, am Ende doch deutlich mit 25:31.

Insgesamt zeigten wir eine starke Mannschaftsleistung, und die zwei Punkte wanderten verdient mit zurück nach Hungen/Lich. Danke an alle Zuschauer für die Unterstützung vor Ort!

WJB 1 siegt beim Drittliganachwuchs in Kirchhof

WJB 1 siegt beim Drittliganachwuchs in Kirchhof

Souveräner Auftakt für die WJB 1 der HSG Hungen/Lich. In der Stadtsporthalle Melsungen wurde die junge Truppe der SG 09 Kirchhof klar mit 19:29 (7:15) bezwungen. Doch die Gastgeberinnen waren exzellent auf Hungen/Lich vorbereitet und anfangs auf Augenhöhe. Mit zunehmendem Spielverlauf setzte sich Hungen/Lich dann aber ab und führte zum Pausentee bereits mit 7:15.

In Halbzeit zwei dann ein offener Schlagabtausch den die Gäste diesmal nur knapp für sich entscheiden konnten. Laut Hungen/Lichs Trainer Ulli Will sahen die Zuschauer ein gutklassiges Oberligaspiel mit hohem Tempo beider Teams. „Kompliment an meine Mannschaft; das war wieder eine klasse Teamleistung. Auch die Sache mit dem ungewohnten Harz haben wir ganz gut hingekriegt. Aber Kirchhof hat uns viel abgefordert, denn trotz des deutlich jüngeren Durchschnittsalters haben sie technisch sehr stark agiert und das Tempo durchgehalten. Unser Vorteil lag eindeutig in der Durchschlagskraft unseres Rückraums.“

Nächste Woche (Sonntag, 25. September, 17.00 Uhr) ist die HSG Linden Derbygast in der Stadthalle Hungen: Jene Mannschaft also, welche dem jüngeren Jahrgang letzte Saison durch die Niederlage in Linden vermutlich den Einzug ins Hessenfinale der WJC verhindert hat.

HSG Hungen/Lich: Anna Czwak, Maren Neuheuser; Sarah Oymak (3), Luana Schäfer (5), Marlen Wolf (3), Rike Bohn (3), Larissa Padberg (6), Julie Baumbach (2/1) und Merit Schweiger (7/1).

WJB 2 qualifiziert sich erneut für die Bezirksoberliga

Wie im Vorjahr schaffte es unsere zweite Mannschaft in die höchste Liga des Bezirkes, welche durch den Wegfall der Landesliga jetzt die zweithöchste Liga bei der WJB überhaupt ist.
Trotz angespannter Personalsituation und jeweils ohne etatmäßigen Torwart gelangen zwei glatte Siege gegen Driedorf und Lahntal (Burgsolms, Weilburg usw.). Beide Spiele wurden über die volle Distanz mit fliegenden Torwart gespielt, bemerkenswert!

WJB I spielt Oberliga, WJB II soll folgen

Nach den Siegen gegen Butzbach, Vollnkirchen und Linden hat die WJB I schon vor dem letzten Spiel gegen Kleenheim ihre Oberliga Teilnahme gesichert. Alle drei Spiele wurden mit Abstand gewonnen und das obwohl wir ohne Auswechselspielerin angetreten sind. Durch den Qualifikationsmodus vorgegeben, wäre eine Aushilfe von unseren Spielerinnen der B2 zu Lasten ihrer Qualifikation gegangen. Das letzte Spiel werden wir auch noch mit der nötigen Konzentration angehen. Doch der Fokus liegt jetzt auf unserer zweiten Mannschaft die im Juni ihre Quali hat. Wir möchten hier die Bezirksoberliga erreichen. Das wird jetzt die nächste Herausforderung. Übergeordnet steht wieder unser Motto vom letzten Jahr. Zwei Mannschaften, zwei Ligen aber ein Team.

Osterferien – Der Spielbetrieb ruht – eine kleine Zwischenbilanz

Teil 2 – die weiblichen Jugenden A bis C

Weibliche Jugend A I – Oberliga, Gruppe 1: In der Vorrunde zum Final 4 (Hessenmeisterschaft) verloren die jungen Damen in Bachgau und erkämpften sich zu Hause ein Remis gegen Idstein. Aus der Traum von der Titelendrunde? Nein. Der ungeschlagene Tabellenführer Twistetal musste im einem Wohnzimmer von Dreien (Stadthalle Hungen) bezwungen werden. Und dies meisterte die A-Jugend unter der Leitung von Aimée Mitzkat, Rabea Wehrum, Peter Beuschel und Tim Strassheim (fast) meisterhaft. Jetzt standen zwei Entscheidungsspiele gegen Idstein um den Einzug in die beliebte Endrunde auf dem Programm. Beide Spiele, zu erst auswärts, konnten deutlich gewonnen werden. Der Einzug ins Final 4 wurde mit Verbundpflaster geebnet. Jetzt ist alles möglich. Es wird schwer … aber warum nicht!

Weibliche Jugend A II – Bezirksliga A, Gruppe 1: Ungeschlagener Meister. Ulli Will: „Eigentlich sollte die A2 aufgrund Spielermangel abgemeldet werden. Doch da es ohnehin schon etliche Zurückziehungen gab und sich die Runde auf wenige Spiele reduzierte, entschied sich die WJB-Gruppe dazu, diese Spiele mit B-Jugendlichen zu bestreiten um zusätzliche Spielpraxis für sich zu erhalten. Unter regelkonformer gelegentlicher Zuhilfenahme von echten A-Jugendlichen wurde dieses Projekt erfolgreich umgesetzt. Es konnten sowohl die fünf offiziellen Spiele als auch die beiden Spiele gegen die außer Konkurrenz mitspielende Mannschaft von Bieber/Heuchelheim II in teils stark wechselnder Besetzung allesamt gewonnen werden.“ Dem ist nichts hinzuzufügen.

Weibliche Jugend B I – Oberliga, Gruppe 1: Einen sehr guten dritten Rang mit 6:4 Punkten erkämpfte sich die von Alexander Macht und Ulli Will betreute Mannschaft. Gegen die Übermannschaften von Bensheim/Auerbach und Baunatal konnte nichts Zählbares eingesackt werden. Doch in dieser B-Jugend steckt Potenzial für weitere Überraschungen. Dann zum größten Teil mit der weiblichen Jugend A zur nächsten Saison. Denn auch diese jungen Frauen werden, wie wir alle, etwas älter. 

Weibliche Jugend B II – Bezirksoberliga: Wie die weibliche A-Jugend II wurde die „B II“ ungeschlagener Meister in der Bezirksoberliga. Diesen Titel kann den Mädels, die ebenfalls von Alexander Macht und Ulli Will betreut wurden, niemand mehr nehmen. Mannschaften wie die HSG Dilltal oder die momentan aufblühende HSG Linden konnten zweimal bezwungen werden. Dieser Titel sollte den einzelnen Spielerinnen den Ansporn geben, zur nächsten Saison ihre sportlichen Ziele wieder so hoch zu setzen. Wenn es dann eventuell nicht zur Meisterschaft reicht, ist es auch nicht schlimm. Hauptsache es besteht Spaß am Spiel in und mit diesem schönen Mannschaftssport.

Weibliche Jugend C I – Oberliga, Gruppe 1: Noch ein Bewerber um die Hessenmeisterschaft. Als Tabellenzweiter in ihrer Gruppe zog die Mannschaft, die von Ulli und Jonathan Will betreut wird, in die Finalrunde der besten vier hessischen Mannschaften ein. Nur die HSG Linden konnte die „HuLi‘s“ einmal bezwingen. HSG-Handballherz, was willst du mehr. Ein toller Erfolg, der zum jetzigen Zeitpunkt nur noch mit der Hessenmeisterschaft getoppt werden kann. Es wird schwer, sehr schwer. Aber allein die Teilnahme am „Final Four“, wie es so schön auf Neudeutsch heißt, ist eine Verneigung vor dieser Mannschaft wert.

Weibliche Jugend C II – Bezirksoberliga: Rang sieben von acht Mannschaften nach der abgelaufenen Saison, mit Hin- und Rückrunde, hört sich nicht gut an. Wenn man aber die Umstände kennt, mit denen die Mannschaft von Ulli und Jonathan Will zurechtkommen musste, kann man von Erfolg schreiben. Die Stammspielerinnen wurden aus Personalmangel mit Kameradinnen aus der D-Jugend unterstützt. Das dabei der Altersunterschied mit den gegnerischen Mannschaften zum Tragen kam, kann sich jeder vorstellen. Trotzdem kämpften die jungen Damen, gaben nie auf. Drei Siege in der Oberliga des Bezirks sind als äußerst positiv in der Ergebniswelt des Handballs einzustufen.

WJB: Rückblick und Ausblick

Wir möchten das Jahresende für einen kleinen Rückblick und Ausblick für unsere Mädels nutzen: Da auch wir Trainer zum ersten Mal mit so einer Situation umgehen mussten, war für uns Neuland zu betreten – wie wohl in allen Teams und Vereinen. Wir starteten mit einem „Online Training“. Nach den ersten Trainingseinheiten mussten wir leider feststellen, dass einige Spielerinnen die Lust am Handball verloren hatten. Hier freuen wir uns umso mehr, dass andererseits „verlorene“ Spielerinnen wieder den Weg zu uns gefunden haben. Es wurde schnell sichtbar, dass durch die lange Pause großer Nachholbedarf entstanden ist. Deshalb wurden auch die Wochenenden regelmäßig zum Training genutzt. Es war rasch zu erkennen, dass wir hier eine B-Jugend haben, welche sich super versteht und auch viel Spaß zusammen hat. Unser „Teamtag“ mit dem Besuch beim Lasertag war hier eine schöne Abwechslung zum normalen Training.

Es wurden zwei Mannschaften gemeldet. Und da „vergessen“ wurde die A2 abzumelden, nutzten wir die Chance um zusätzliche Spielzeit für unsere Spielerinnen zu bekommen und besetzen auch noch die A2 mit B-Jugendlichen. Besonders hervorheben möchten wir, dass bei uns immer das Motto gilt: Wir haben EINE B-Jugend, auch wenn in unterschiedlichen Ligen gespielt wird. Weiterhin wurden von der C Jugend etliche Spielerinnen integriert. So starteten wir in die Runde. Immer mit kleinen Mannschaften um viel Spielzeit für jede Spielerin zu haben. Durch unser gemeinsames Training konnten wir erreichen, dass alle miteinander spielen können und sich dadurch gemeinsam weiter entwickeln. Jetzt am Ende des Jahres zeigt sich dann auch der Erfolg: So konnte unsere erste Mannschaft die Oberliga erreichen, unsere zweite Mannschaft steht verlustpunktfrei auf dem ersten Platz der Bezirksoberliga und unsere „Zusatzmannschaft A2“ spielt bislang ebenso verlustpunktfrei in der A-Klasse der A-Jugend. Dies zeigt, dass wir in der Spitze und Breite gut gearbeitet haben. Hier haben wir gegenüber allen anderen Vereinen ein Alleinstellungsmerkmal! Natürlich ist dies mit erheblichem Zeitaufwand für Trainer, Spielerinnen und Eltern verbunden. Aber das ist es uns wert!

Für das nächste Jahr stehen neue große Herausforderungen vor der Tür: Da die B1 nun in der Oberliga spielt, werden die Fahrtstrecken und der Zeitaufwand erheblich größer. Hier müssen wir logistisch alles aufbieten um weiterhin alle drei Mannschaften mit Spielerinnen und Trainern zu versorgen. Möglicherweise werden wir bei Überschneidungen auch mal priorisieren müssen – je nach aktueller Lage. Ebenso wollen wir unsere Spielerinnen alle weiter entwickeln und in der Oberliga treffen wir auf ganz neue Mannschaften. Das bedeutet viel Arbeit. Wir sind überzeugt, dass sich dies mit Sicherheit lohnt!

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für die bisherige Begleitung auf diesem anspruchsvollen aber bestimmt lohnenden Weg! Und ganz zum Schluss wollen wir in diesem Sinne frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr wünschen.

Eure Trainer Ulli und Alex

A2
B1
B2