WJB: Eine überragende Sophie Knott sicherte den Sieg

WJB: Eine überragende Sophie Knott sicherte den Sieg

Es war das alles in allem interessanteste sowie emotionsvollste Spiel an diesem „Jugend-Oberliga-Sonntag-Nachmittag“ in der kühlen Dietrich-Bonhoeffer-Sporthalle zu Lich. Leider blieben viele Sitzplätze auf den Tribünen frei. Das Spiel verdiente mehr Aufmerksamkeit, da in der Endrunde (Platz 1 – 6) der Oberliga, Hessens höchster Spielklasse, nicht nur irgendein Verein seine Visitenkarte abgab, sondern ein Mitfavorit um die Hessenmeisterschaft, die SG 09 Kirchhof. Nur ein Sieg bedeutete, dass man dem derzeitigen Tabellenführer HSG Bensheim/Auerbach (8:2 Punkte) noch ein Bein stellen könnte, da beide Kontrahenten jeweils mit 6:4 Punkten auf den Rängen zwei und drei standen.

Wie bei der weiblichen Jugend A mussten die Verantwortlichen Ulli Will und Alexander Macht auf einige Stammspielerinnen krankheitsbedingt verzichten. Dazu kam die Doppelbelastung von vier jungen Damen, die im Spiel zuvor bei der weiblichen A-Jugend erfolgreich aushelfen durften.

Hungen/Lich begann konzentriert und ging mit 1:0 in Führung (Annika Reichhart). Bereits in der zweiten Spielminute verletzte sich Rechtsaußen Luana Schäfer am rechten Knöchel, sodass sie nur noch bedingt in der ersten Spielhälfte eingesetzt wurde, ein Tor erzielte, aber in Halbzeit zwei nicht mehr am Spielgeschehen aktiv teilnehmen konnte. Nach der 2:0-Führung durch Merit Schweiger erholten sich die nicht zu groß gewachsenen aber flinken Spielerinnen der Gäste und glichen aus. Zum ersten Mal während dieser Partie (17. Minute) gingen die „HuLi’s“ mit drei Toren Unterschied in Führung (8:5). Kirchhof konterte, holte Tor um Tor auf und erzielte nach 22 Minuten den in dieser Phase verdienten Ausgleich zum 10:10. Mit diesem Ergebnis wurden die Seiten gewechselt. 

Nachdem zwei Mannschaftskameradinnen von Luna Mattig bereits je einen Siebenmeter-Strafwurf verworfen hatten, übernahm sie die Verantwortung und erzielte das wichtige 12:11. Jetzt überschlugen sich die Ereignisse. Die Zuschauer beider Seiten waren lautstark mit vielen Entscheidungen der jungen Unparteiischen nicht einverstanden. Die Spielerinnen um Jana Büschel behielten kühlen Kopf. Sophie Knott hielt den zweiten Siebenmeter der Gäste. Nachdem Merit Schweiger zum 15:12 einnetzte, erhielt der Kirchhof-Trainer eine gelbe Karte wegen Meckerns. In dieser Phase der Begegnung wurden sogar die Spielerinnen der SG 09 Kirchhof von den eigenen Zuschauern aufgrund ihrer vergebenen Torchancen angepöbelt. Ruhig und diszipliniert, auf die Entscheidungen der Unparteiischen gelassen reagierend, spulte die HSG Hungen/Lich ihren Erfolgshandball ab. Gute Deckungsarbeit und geduldiger Angriffshandball. Nicht so der Trainer aus Kirchhof. 2-Minuten Zeitstrafe wegen wiederholten lautstarken Kommentaren. Eine Feld-Spielerin musste für ihren Chef die Strafe absitzen. Dieses und andere Angebote nahm die HSG Hungen/Lich gerne an, gab die Führung nicht mehr ab. Sophie Knott hielt ihren dritten Siebenmeter und wehrte andere Einschussmöglichkeiten überragend ab. Endergebnis nach einer teilweise lauten und mit vielen Diskussionen der Schiedsrichter mit dem Gästetrainer behafteten und unterbrochenen Partie: 22:18. Die Revanche auf die Hinspielniederlage war geglückt und die Chance auf „mehr“ aufrechterhalten.HSG Hungen/Lich: Sophie Knott (Tor, 1. – 50. Min., 3 von 3 gehaltenen Strafwürfen u.v.m.), Emelie Rende (Tor); Sophia Kauder, Nia Büchner, Sina-Marie Franz, Fabienne Will (1), Luana Schäfer (1), Luna Mattig (2/2), Annika Reichhart (2), Julie Baumbach (4), Jana Büschel (4) und Merit Schweiger (8/2).

WJB: Erste Hürde in der Oberliga-Runde 1–6 genommen

Am frühen Sonntagabend vor angenehmer Zuschauerkulisse empfing die weibliche Jugend B die TSG Oberursel zum Oberligaduell. Die Mannschaft aus der zweitgrößten Stadt des Hochtaunuskreises hatte sich fest vorgenommen, etwas Zählbares nach dem Spiel mit zurück in die Heimat zu nehmen.

Der Spielbericht ist eigentlich schnell geschrieben, denn von der ersten Sekunde an übernahmen die jungen Damen der HSG, die von Ulli Will und Alex Macht betreut werden, die Initiative. Über ein 3:0 ging es weiter zum 10:4 in der 11. Minute und 17:9 zur Pausenbesprechung und -getränk. Besonders erwähnenswert die Torhüterinleistung von Maren Neuheuser im Gehäuse der HSG Hungen/Lich. Einige gute Torchancen der Gästespielerinnen konnte sie entschärfen.

Die zweite Hälfte der Begegnung begann, wie die Erste endete. Hungen/Lich übernahm sofort wieder das Kommando. Jana Büschel, Luana Schäfer und Kameradinnen ließen es nicht zu, dass Oberursel die Zwischenergebnisse verbessern konnte. Im Gegenteil. Die „HuLi’s“ führten sogar nach insgesamt 37 Minuten mit zehn Toren (26:16). Nun bekamen nacheinander die beiden anderen Torfrauen der HSG noch die Chance, mit guten Taten zwischen den Alu-Pfosten zu glänzen. Dies gelang leider nur begrenzt, da beide einen schlechten Tag erwischten und unglücklich agierten. So konnte Oberursel eine richtige „Schlappe“ vermeiden. Dazu ist zu bemerken, dass die letzten vier Tore der Begegnung in Folge von den Gästen erzielt wurden. Beim Abpfiff stand ein sicheres 33:28 auf der Anzeigentafel.

HSG Hungen/Lich: Im Tor: Maren Neuheuser, Sophie Knott oder Emelie Rende; Nia Büchner, Luna Mattig, Annika Reihhart, Sophia Kauder (1), Amelie Knoblauch (1), Fabienne Will (3), Sina-Marie Franz (3), Julie Baumbach (3/1), Luana Schäfer (6), Merit Schweiger (8/3) und Jana Büschel (8).

WJB: Erste Hürde in der Oberliga, Runde Platz 1 bis 6, genommen

WJB: Erste Hürde in der Oberliga, Runde Platz 1 bis 6, genommen

Nachdem sich die weibliche Jugend B in der Gruppenphase der Oberliga mit Rang 1 durchgesetzt hatte, kam es am Samstag zum ersten Spiel in der Endrunde um Platz 1 bis 6. Zu Gast war die Mannschaft der TSG Münster aus dem Kelkheimer Ortsteil.

Von der ersten Minute an übernahmen die von Ulli Will und Alexander Macht betreuten jungen Damen das Kommando. Nach gut der Hälfte des ersten Abschnitts der Partie stand es bereits 11:6. Nach dem 15:7 in Spielminute 19 ließ die Konzentration der Heimmannschaft ein wenig nach, sodass Münster bis auf ein 16:10 heran kam. Zur wohlverdienten Pause und anschließendem Seitenwechsel stand es dann 17:11.

Hungen/Lich musste in der zweiten Hälfte nicht unbedingt alles aus sich herausholen. Der Sechstore-Unterschied schrumpfte zwischenzeitlich einmal auf fünf, wuchs dann in Minute 43 sogar auf zehn Tore (28:18). Im Angesicht des sicheren Sieges der Hausherrinnen und der Willenskraft der Gästespielerinnen holte Münster wieder etwas auf. Aber die Aufholjagd konnte am ersten Sieg der HSG Hungen/Lich in der Meisterschaftsrunde nichts mehr ändern. Mit einem 30:24 endete die Partie nach 50 Minuten Spielzeit. 

HSG Hungen/Lich: Maren Neuheuser und Sophie Knott (Tor), Fabienne Will, Sophia Kauder, Amelie Knoblauch (1), Annika Reichhart (1), Luana Schäfer (3), Luna Mattig (3), Sina-Marie Franz (3), Jana Büschel (4), Julie Baumbach (4) und Merit Schweiger (10/1).

WJB gewinnt 28:18 (14:9)

WJB gewinnt 28:18 (14:9)

In einem packenden Spiel gegen Linden hat die weibliche B-Jugend den fünften Sieg im fünften Spiel der Oberliga geholt. Auch wenn das Ergebnis es so nicht aussehen lässt, mussten die Mädels bis an die Schmerzgrenze kämpfen um diesen Sieg zu erreichen.

WJB: Vier Spiele – vier Siege

WJB: Vier Spiele – vier Siege

In der noch jungen Saison haben wir bis jetzt vier Spiele gehabt. Wir konnten alle Spiele für uns entscheiden. Bei unserem ersten Spiel hat es noch etwas gehakt. Jedoch haben wir uns von Woche zu Woche gesteigert und im letzten Spiel gegen Baunatal, eine sehr gute Leistung gezeigt.

WJB: Saisonbericht 2022/2023

Die WJB 1 wurde ohne Punktverlust „Nordhessenmeister“ in der Oberliga Gruppe 1, erreichte somit das Halbfinale um die Hessenmeisterschaft und traf auf den Bundesliganachwuchs der HSG Bensheim/Auerbach. Konnte man das Hinspiel in Bensheim noch sensationell gewinnen, so versagten im Rückspiel vor großer Kulisse in Lich letztlich die Nerven und die einzige (!) Saisonniederlage bedeutete das Ende des Traumes von einem Pflichtspiel auf DHB-Ebene. Im Spiel um Platz drei wurde Baunatal auch zum dritten Male in dieser Saison besiegt und am Ende haben wir unser definiertes Saisonziel erreicht: Wir sind die Nummer Drei in Hessen und spielen ohne Quali auch nächste Runde wieder Oberliga.

Die B2 war diesmal eine „echte“ B2, also ohne ständige Aushilfen aus der WJC. Das Team hatte sich in der Quali gerade so in die BOL geschlichen, aber wir wollten trotzdem um die Plätze 4 bis 6 mitspielen. Am Ende verblüffte die Mannschaft mit einem nie für möglich gehaltenen dritten Platz, besiegte sogar den Bezirksmeister Dilltal und ist somit die sechstbeste Mannschaft im ganzen Bezirk. Sehr stark!

Und dann bespielten wir noch die WJA 2. Diese Mannschaft war gedacht um allen B-Jugendlichen und jenen A-Jugendlichen, welche wenig Spielzeit in der ersten Mannschaft bekommen eine zusätzliche Spielmöglichkeit zu geben. Wir spielten deshalb bei jedem Spiel mit unterschiedlicher Besetzung. Trotzdem wurde sensationell die Bezirksmeisterschaft errungen und auch gegen Teams gewonnen, welche Spielerinnen mit Oberligaerfahrung in ihren Reihen hatten.  Insbesondere die Dominanz im entscheidenden Spiel beim Topfavoriten Dutenhofen war beeindruckend. Auch wenn es keine „echte“ A2 war: Die Mannschaft ist nach den drei Oberligisten die viertbeste Truppe im Bezirk und außerdem ohne Quali nächste Saison wieder in der BOL dabei.

Alles in allem schöne Erfolge die wir gerne mitnehmen. Nicht zu vergessen haben auch immer Spielerinnen bei der A1  in der Oberliga mitgespielt. Im Finale um die Hessenmeisterschaft waren vier  Spielerinnen der B1 bei der A1 dabei, was für die athletische, spielerische und taktische Ausbildung spricht! ALLE B-Jugendlichen haben also sehr viel Spielzeit bekommen und haben dies mit den genannten Erfolgen mehr gedankt als es zu erwarten war! Die B-Jugendtrainer Ulli Will und Alexander Macht sind der Überzeugung dass dieser Weg für die HSG Hungen/Lich und die Spielerinnen sehr vorteilhaft ist und würden sich auch in Zukunft über Unterstützung dafür oder gar Nachahmung freuen! Aber jetzt ist erst mal Zeit zur Regeneration, damit wir wieder mit vollem Elan an die Arbeit gehen können. Denn: Wir haben immer noch nicht fertig …