Das erste Heimspiel der zweiten Frauenmannschaft im Jahre 2022 gestalteten die Damen um Trainer Marcus Jung recht erfolgreich. Die Gäste aus Marburg/Cappel erwiesen sich zunächst als gleichwertiger Gegner. Allein die Tatsache, dass die Seiten bei einem Spielstand von 13:13 gewechselt wurden, unterstreicht die Gegenwehr der Mannschaft aus der Universitätsstadt. Hungen/Lich begann vielversprechend mit einem lupenreinen „Hattrick“ der sehr gut agierenden Stefanie Will. Doch nach neun Minuten stand auf der Anzeigentafel 5:5. Durch eine personelle Umstellung in der Abwehr der „HuLi's“ konnte das Zwischenergebnis verbessert werden (20. Minute, 12:8, Laura Spieker). Im letzten Drittel der ersten Halbzeit agierten die Hausherrinnen etwas zu locker, sodass die Gäste zu dem bereits erwähnten Zwischenstand kamen.
In Halbzeit zwei erzielte Stefanie Will wieder das erste Tor. Ab diesem Zeitpunkt gab die zweite Frauenmannschaft der HSG Hungen/Lich die Führung nicht mehr ab. Marburg/Cappel konnte immer wieder antworten, doch die Damen um Mareike Schmied bewies Moral und erarbeitete sich einen nach 60 Minuten sicheren und verdienten Sieg in Höhe von 29:25. Auch zeigte Laura Spieker in der Abwehr sowie als brandgefährliche Kreisläuferin ein großes Spiel.
HSG Hungen-Lich: Nadja Schmalhaus (Tor), Lisa Geller (Tor), Stefanie Will (13), Lisa Fuhr, Laura Tauchmann, Laura Spieker (9), Rhea Happel (2), Kim Laureen Macht, Mareike Schmied (4/2), Julia Geller (1), Nina Träger und Samantha Winterkorn.
An alle Vorstandsmitgliederinnen und -mitglieder, Trainerinnen und Trainer, Betreuerinnen und Betreuer, Spielerinnen sowie Spieler, Helferinnen und Helfer. Kurzum an die ganze "HuLi-Familie": Ich wünsche Euch und Euren Angehörigen ein frohes, geruhsames und friedliches Weihnachtsfest sowie einen guten Start in das neue Jahr. Mögen all Eure Vorsätze (nun ja), Hoffnungen und Wünsche in Erfüllung gehen. Was aber noch wichtiger ist: BLEIBT GESUND! Wir sehen uns wieder ... in 2022.
Wir möchten das Jahresende für einen kleinen Rückblick und Ausblick für unsere Mädels nutzen: Da auch wir Trainer zum ersten Mal mit so einer Situation umgehen mussten, war für uns Neuland zu betreten – wie wohl in allen Teams und Vereinen. Wir starteten mit einem „Online Training“. Nach den ersten Trainingseinheiten mussten wir leider feststellen, dass einige Spielerinnen die Lust am Handball verloren hatten. Hier freuen wir uns umso mehr, dass andererseits „verlorene“ Spielerinnen wieder den Weg zu uns gefunden haben. Es wurde schnell sichtbar, dass durch die lange Pause großer Nachholbedarf entstanden ist. Deshalb wurden auch die Wochenenden regelmäßig zum Training genutzt. Es war rasch zu erkennen, dass wir hier eine B-Jugend haben, welche sich super versteht und auch viel Spaß zusammen hat. Unser „Teamtag“ mit dem Besuch beim Lasertag war hier eine schöne Abwechslung zum normalen Training.
Es wurden zwei Mannschaften gemeldet. Und da „vergessen“ wurde die A2 abzumelden, nutzten wir die Chance um zusätzliche Spielzeit für unsere Spielerinnen zu bekommen und besetzen auch noch die A2 mit B-Jugendlichen. Besonders hervorheben möchten wir, dass bei uns immer das Motto gilt: Wir haben EINE B-Jugend, auch wenn in unterschiedlichen Ligen gespielt wird. Weiterhin wurden von der C Jugend etliche Spielerinnen integriert. So starteten wir in die Runde. Immer mit kleinen Mannschaften um viel Spielzeit für jede Spielerin zu haben. Durch unser gemeinsames Training konnten wir erreichen, dass alle miteinander spielen können und sich dadurch gemeinsam weiter entwickeln. Jetzt am Ende des Jahres zeigt sich dann auch der Erfolg: So konnte unsere erste Mannschaft die Oberliga erreichen, unsere zweite Mannschaft steht verlustpunktfrei auf dem ersten Platz der Bezirksoberliga und unsere „Zusatzmannschaft A2“ spielt bislang ebenso verlustpunktfrei in der A-Klasse der A-Jugend. Dies zeigt, dass wir in der Spitze und Breite gut gearbeitet haben. Hier haben wir gegenüber allen anderen Vereinen ein Alleinstellungsmerkmal! Natürlich ist dies mit erheblichem Zeitaufwand für Trainer, Spielerinnen und Eltern verbunden. Aber das ist es uns wert!
Für das nächste Jahr stehen neue große Herausforderungen vor der Tür: Da die B1 nun in der Oberliga spielt, werden die Fahrtstrecken und der Zeitaufwand erheblich größer. Hier müssen wir logistisch alles aufbieten um weiterhin alle drei Mannschaften mit Spielerinnen und Trainern zu versorgen. Möglicherweise werden wir bei Überschneidungen auch mal priorisieren müssen – je nach aktueller Lage. Ebenso wollen wir unsere Spielerinnen alle weiter entwickeln und in der Oberliga treffen wir auf ganz neue Mannschaften. Das bedeutet viel Arbeit. Wir sind überzeugt, dass sich dies mit Sicherheit lohnt!
Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für die bisherige Begleitung auf diesem anspruchsvollen aber bestimmt lohnenden Weg! Und ganz zum Schluss wollen wir in diesem Sinne frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr wünschen.
Bereits am vorletzten Spieltag der Hessenqualifikationsrunde sind sowohl die WJA 1 als auch die WJB 1 und die WJC 1 nicht mehr vom zweiten Abschlussrang zu verdrängen und haben damit allesamt die Oberligarunde im neuen Jahr erreicht. Ein neuerlicher Triumph für die weiblichen Jugendteams der HSG Hungen/Lich!
Die A1 hat nach dem erst in der zweiten Halbzeit sichergestellten Sieg gegen den TV Hüttenberg sogar den Gruppensieg sicher.
Dagegen ist die B1 sicher Zweiter. Die schon greifbar nahe Revanche für die knappe Hinspielniederlage in Bieber wurde in den Schlussminuten zwar noch aus der Hand gegeben. Doch das zum weiterkommende ausreichende Remis wurde clever abgesichert und nicht mehr aufs Spiel gesetzt.
Die C1 knackte trotz angezogener Handbremse in Halbzeit Zwei (!) gegen Vollnkirchen erstmals die Marke von 50 Toren. Wegen der unter ganz besonderen Umständen – aber verdient! – zustande gekommenen Niederlage in Kleenheim darf sich das Team im „Endspiel“ gegen Bieber-Heuchelheim aber keine Blöße geben, um auch Gruppensieger werden. Und das ist unser Anspruch!
Die Hanauer waren dem Gastgeber in jeder Hinsicht – in wirklich jeder Hinsicht – einfach überlegen. „Es ist sinnlos heute über einzelne Fehler oder über die Unterschiede zu sprechen.“, erklärt M. Schönwetter nach dem Spiel.
Hanau hatte sich offensichtlich vorgenommen, den im Hinspiel phasenweise geringen Unterschied, richtig zu stellen. Das gelang nicht zuletzt dadurch, dass in einigen Mannschaftsteilen der HuLis das Spielen teilweise völlig eingestellt wurde. Man hatte das Gefühl, dass das Thema Rückzugsverhalten nicht verstanden wurde. Das war auch im Hüttenbergspiel markant.
Gefühlt 75% Konter-Tore sind das Ergebnis von technischen Fehlern, die unmittelbar vor der gegnerischen Abwehr zu Ballverlusten führten. Jede Oberliga-Abwehr bestraft das gnadenlos. Auch dieser Umstand ist allen eigentlich bewusst.
„Man hat heute gesehen, dass wir einen doch gehörigen Abstand nach oben haben. Das war schon mehr als ein Klassenunterschied.“, resumiert I. Deubner die derbe Niederlage auch mit Blick auf die Zukunft des Gesamtpakets, das er im Blick hat.
Es darf die Frage gestellt werden, ob die oberste Spielklasse ein unbedingter Anspruch für einen Verein sein muss? Denn immerhin stellt dieser im männlichen Bereich von der E- bis zur A-Jugend mindestens ein Team. Und die Anzahl der Vereine, die dies tun, verringert sich. Darüber gilt es nachzudenken.
Den zweiten Sieg im zweiten Spiel hat die weibliche Jugend A der HSG Hungen/Lich in der Qualifikation zur Oberliga eingefahren. Beim TV Hüttenberg gewannen die Bierstädterinnen mit 26:21 (13:10). „Es war das erwartet schwere Spiel. Kompliment an die Mädels. Die Partie war für den Kopf sehr anstrengend“, sagte Trainer Tim Straßheim, der mit Rabea Wehrum und Aimée Mitzkat die Mannschaft betreut.
Die Übungsleiter sahen zunächst einen nervösen Start des Gastes. Zwar stand die Deckung, aber vor dem Tor des Gegners zeigten die Talente Nerven. So lag der TVH bis zum 7:5 (16. Minute) vorne, ehe der HSG-Express langsam ins Rollen kam und beim 9:8 die Führung übernahm und diese bis zum Pausenpfiff weiter ausbaute. In den zweiten 30 Minuten durchlebten alle Beteiligten ein Wechselbad der Gefühle. Denn ohne Grund ließ der Nachwuchs aus Hungen und Lich in der Deckung nun nach, was Hüttenberg bestrafte, um beim 16:14 plötzlich wieder alle Trümpfe in der Hand zu haben. Doch plötzlich stabilisierte sich der Tabellenführer wieder und drehte den Spieß beim 17:16 wieder um. Beim 23:18 (56.) war die Frage nach dem Sieger endgültig beantwortet.
„Hüttenberg hat uns mit seiner unangenehmen Abwehr und ständigen Wechseln im Angriff permament vor Probleme gestellt. Aber wir haben dagegengehalten und uns die zwei Punkte verdient“, analysierte Tim Straßheim.
Hungen/Lich: Lilli David, Nele Liebich und Rika Schneider im Tor; Lina Richter, Marie Truckenmüller, Leni Nathes (6), Emma Niebergall (4/3), Selina Lotz (3), Meileen Schäfer (4), Gretha Nau (6), Jil Jackl (1), Livia Gleim (1), Anna-Lena Menne (1) und Rhea Happel.