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Frauen I ringen TSV Griedel nieder

Die Landesliga-Handballerinnen der HSG Hungen/Lich haben den Siegeszug des TSV Griedel gestoppt. Die Mannschaft der beiden Trainer Brian Whisnant und Tim Straßheim setzte sich in eigener Halle mit 24:20 (13:13). „Ich hatte und habe großen Respekt vor der Truppe aus Griedel. Gegen sie zu spielen, ist immer unangenehm. Daher nehmen wir die zwei Punkte gerne mit“, sagte Tim Straßheim hinterher. Die Butzbacher Vorstädter kamen mit der Empfehlung von fünf Siegen in Serie nach Lich und gingen entsprechend selbstbewusst an die Aufgabe. Die HSG hingegen schaffte es nie, sich entscheidend abzusetzen. Im Gegenteil: Beim 11:9 führte der TSV mit zwei Treffern, ehe sich der Bezirksoberligameister mit einem Remis in die Pause rettete.

Nach dem Seitenwechsel ließ das Team aus Hungen und Lich – auch dank einer guten Torhüterleistung und Aushilfskraft Laura Spieker – in der Defensive nur noch sieben Gegentreffer zu, dennoch ließen sich die Wetterauerinnen nie abschütteln. Nach dem 19:15 war es beim 22:20 wieder spannend, am Ende setzte sich die HSG mit den letzten beiden Treffer der Partie aber durch.

Eine Partie, die von vielen (zu vielen) technischen Fehlern und vielen vergebenen Chancen auf beiden Seiten geprägt war. „Wir wissen, dass wir aktuell nicht unser wahres Leistungsvermögen abrufen. Aber jeder, der sich mit unserer Mannschaft befasst und unsere aktuelle Situation kennt, wird das einschätzen können und auch mal eine schwächere Vorstellung verzeihen. Wir waren letztes Jahr noch in der Bezirksoberliga, nun sind wir eine Klasse höher plötzlich Zweiter. Das sollte niemand vergessen“, sagte Tim Straßheim hinterher.

Hungen/Lich: Nele Liebich und Lilli David im Tor; Laura Spieker, Aimée Mitzkat (3), Liska Steinruck (1/1), Annalena Knoblauch (3), Carmelina Mulch (9), Lucia Schneider (4/1), Kassandra Rink, Luisa Bayer, Emely Nau (3), Lena Staub (1), Larissa Schön und Mia Kreß. 

Mit Fuß(kranken) und Herz: Frauen I liefern in Eibelshausen ein Drama mit Happy End

Wer am Samstag die Landesliga-Handballerinnen der HSG Hungen/Lich zum Auswärtsspiel in die Gemeinde nach Eschenburg begleitet hatte, musste sein Kommen sicherlich nicht bereuen. Denn das, was die 300 Zuschauer zu sehen bekamen, war an Spannung und Dramatik kaum zu überbieten. Am Ende setzten sich die Bier- und Schäferstädterinnen im Spitzenspiel bei der HSG Eibelshausen/Ewersbach mit 28:26 (16:10) durch und festigten damit Rang zwei. „Heute kann ich nur den Hut vor dieser Truppe ziehen. Die Mädels haben eine tolle Moral bewiesen“, sagte Trainer Tim Straßheim, der zusammen mit Brian Whisnant für die Mannschaft verantwortlich ist. Schon Stunden vor dem Anpfiff mussten sich drei (!) Spielerinnen, die am Fuß verletzt sind, von der medizinischen Abteilung (vielen Dank an dieser Stelle an Mona Nau) behandeln lassen, dazu ging eine weitere Stammkraft grippegeschwächt in die Partie. Aber alle bissen auf die Zähne und stellten sich in den Dienst der Mannschaft. Dennoch dominierte zu Beginn der Gegner. Beim 5:1 und 11:3 schien es, als würde die HSG Hungen/Lich einem Debakel entgegensteuern. „Wir hatten keine Einstellung zum Spiel und sowie der enormen Wucht von Eibelshausen zunächst nichts entgegenzusetzen“, erklärte Tim Straßheim. Das 16:10 zur Pause sprach Bände.

Nach dem Seitenwechsel legte der Tabellenzweite allerdings eine andere Körpersprache an den Tag. Eibelshausen/Eschenburg hatte nun Probleme, seine Tore zu erzielen. 13 Minuten vor dem Ende hatte der ehemalige Oberligist dennoch alle Trümpfe in der Hand (25:19), ehe die unglaubliche Schlussphase folgte. Die doppelte, teilweise auch dreifache Manndeckung mit einer furiosen Torhüterleistung machte sich bezahlt. 120 Sekunden vor dem Ende ging der Bezirksoberligameister in Führung (27:26), und auch der letzte Treffer der Partie gehörte der Truppe aus Hungen/Lich, die jüngste Spielerin auf der Platte, gerade einmal 17, sorgte mit einem „Steal“ für die Entscheidung. „Die erste Halbzeit arbeiten wir natürlich auf. Aber so ein Spiel bringt die Mannschaft in ihrer Entwicklung enorm weiter. Wir hatten keine einfache Woche hinter uns, doch die Mädels haben alle Widrigkeiten getrotzt. Wer jetzt noch laufen kann, darf gerne am Dienstag ins Training kommen. Brian und ich freuen uns“, sagte Tim Straßheim abschließend.

HSG Hungen/Lich: Lilli David und Nele Liebich im Tor; Lina Richter (3/1), Aimée Mitzkat (5), Annalena Knoblauch (5), Kassandra Rink, Lucia Schneider (5), Mia Kreß, Lena Staub, Emely Nau (3), Luisa Bayer (1), Larissa Schön, Liska Steinruck (2) und Carmelina Mulch (4).

Frauen I retten sich ins Ziel

Unnötig schwergetan haben sich die Landesliga-Handballerinnen der HSG Hungen/Lich. Bei der TSG Oberursel II siegte die Mannschaft der beiden Trainer Brian Whisnant und Tim Straßheim zwar mit 33:25 (21:12), doch gerade im zweiten Durchgang lief es nicht rund.

Nach der Niederlage im Spitzenspiel gegen den TV Hüttenberg eine Woche zuvor hatte die HSG in Bad Homburg zunächst Probleme. Bis zum 7:7 war es ein offener Schlagabtausch, bei dem zumindest die Gäste Schwächen in der Deckung zeigten. Doch nach und nach fand der Tabellenzweite, der nach knapp zehn Minuten die angeschlagene Annalena Knoblauch nicht mehr einsetzte, zu seiner Sicherheit und setzte sich über die Stationen 11:9, 15:10 und 18:10 bis zur Pause auf 21:12 ab. Es schien, als würde die Truppe aus Hungen und Lich einen souveränen Erfolg einfahren. Doch es kam anders. Das Spiel wirkte wie abgeschnitten. Dazu kam eine schwache Quote vor dem Tor des Gegners. So holte die Oberliga-Reserve Treffer um Treffer auf und konnte zehn Minuten vor dem Ende beim 24:26 tatsächlich wieder auf Punkte hoffen. Der Bezirksoberligameister rettete sich aber schließlich ins Ziel und feierte am Ende sogar einen Sieg mit einer Differenz von acht Toren. Ein Sieg, der natürlich zu hoch ausfiel. „Für die zweite Halbzeit und dem fehlenden Rhythmus übernehme ich komplett alleine die Verantwortung. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Jetzt heißt es, Mund abwischen und so ein Spiel einfach mal abzuhaken“, so das Fazit von Trainer Tim Straßheim.

HSG Hungen/Lich: Nele Liebich und Lilli David im Tor; Lina Richter (2/2), Aimée Mitzkat (6), Annalena Knoblauch, Carmelina Mulch (11), Lucia Schneider (2), Kassandra Rink, Luisa Bayer, Emely Nau (6), Lena Staub (2), Liska Steinruck (2), Mia Kreß und Larissa Schön (2).

Frauen I: Stolze Serie endet im Spitzenspiel

Frauen I: Stolze Serie endet im Spitzenspiel

Nun ist es passiert: Nach mehr als zweieinhalb ungeschlagenen Jahren haben die Landesliga-Handballerinnen der HSG Hungen/Lich mal wieder eine Niederlage kassiert. Die Mannschaft der beiden Trainer Tim Straßheim und Brian Whisnant verlor das Spitzenspiel in eigener Halle und vor großer Kulisse mit 650 (!) Zuschauern gegen den TV Hüttenberg mit 27:33 (16:17). „Vor so vielen Menschen zu spielen, war schon besonders“, sagte Tim Straßheim und fügte an: „Hüttenberg war auf dem Punkt genau da. Unsere Niederlage geht völlig in Ordnung. Wir haben kein schlechtes Spiel gemacht, wissen aber auch, dass wir nicht unser ganzes Potenzial abgerufen haben. Das lag natürlich aber auch am Gegner, der in dieser Verfassung auch in der Oberliga zu den Topteams gehören würde.“

Doch auch der TVH bekam zumindest in der Anfangsphase einen Eindruck, wie gut sich der Bezirksoberliga-Meister entwickelt hat. Denn schnell hieß es 5:1 für die heimische HSG. Der Gast ließ sich davon aber nicht weiter verunsichern. Im Gegenteil: Beim 8:7 übernahm er die Führung und gab diese bis zum Schluss nicht mehr ab.

Zur Pause (16:17) war zwar noch alles offen, doch schnell sorgte der Tabellenführer nach dem Seitenwechsel für klare Verhältnisse und hatte beim 25:18 ein Ausrufezeichen gesetzt. „Wir haben viel versucht, aber Hüttenberg hat immer wieder die richtigen Antworten gefunden. Im Gegensatz zu uns haben sie sich nicht stressen lassen. Da sieht man einfach, dass sie über mehr Erfahrung verfügen und in bestimmten Situationen genau wissen, was zu tun ist. Bei uns ist dann im Rückraum in der Schlussphase die älteste Spielerin eben 22 und die jüngste 17“, sagte Tim Straßheim und appellierte gleichzeitig an sein Team: „Wir haben heute viele Komplimente nach Abpfiff bekommen. Diese Niederlage darf uns von unserem Weg nicht abbringen. Wir lernen aus solchen Spielen enorm viel und starten dann eine neue Serie.“

Hungen/Lich: Nele Liebich und Lilli David im Tor; Lina Richter (3), Aimée Mitzkat (9/3), Liska Steinruck (1), Annalena Knoblauch (3), Carmelina Mulch (3), Luci Schneider (4), Kassandra Rink, Luisa Bayer (3), Emely Nau, Gretha Nau (1), Mia Kreß und Larissa Schön.

Frauen I mit Kampf und Krampf zum nächsten Sieg

Mit Kampf und Krampf haben die Landesliga-Handballerinnen der HSG Hungen/Lich den nächsten Sieg eingefahren. Bei der HSG Goldstein/Schwanheim gewann die Mannschaft der beiden Trainer Brian Whisnant und Tim Straßheim mit 30:23 (15:9). „Wir sind mit dem Sieg erstmal zufrieden. In Frankfurt ist es immer schwer zu bestehen, diese Aufgabe haben wir jedoch gelöst“, meinte Tim Straßheim. Der Coach sah eine gute Defensivleistung seiner Truppe, sodass es zur Pause 15:9 hieß.

Nach dem Seitenwechsel kam der Gastgeber dank eines 5:0-Laufs auf 14:17 heran. Außerdem leistete sich der Bezirksoberligameister eine schwache Quote von der Siebenmeterlinie. Insgesamt vergab er fünf (!) Strafwürfe. „In solchen Phasen würde uns natürlich eine gestandene Zweitligaspielerin guttun. Aber die haben wir leider nicht“, berichtete Tim Straßheim. Entscheidend näher rückte der Gegner aber nicht mehr heran. Im Gegenteil: Langsam aber sicher zog die Truppe aus Hungen und Lich wieder davon. „Wir alle – und damit meine ich auch uns Trainer – haben nicht unsere beste Leistung abgerufen. Wir haben uns im Angriff zu wenig bewegt und hatten keine Tiefe. Daran arbeiten wir und machen es in den nächsten Spielen wieder besser“, sagte Tim Straßheim, der noch anfügte: „Wir kommen unserem internen Ziel, die Liga zu bereichern und so schnell wie möglich uns zu etablieren, immer näher. Das ist eine schöne Momentaufnahme.“

Hungen/Lich: Lilli David und Nele Liebich im Tor; Lina Richter (4), Aimée Mitzkat (nicht eingesetzt, da krank), Liska Steinruck (4/1), Annalena Knoblauch (6), Carmelina Mulch (6), Lucia Schneider, Kassandra Rink (1), Emely Nau (6/1), Lena Staub, Gretha Nau (2), Mia Kreß und Larissa Schön (1/1).