Hallensperren: Die Stadthalle Hungen ist vom 26.–29.8. und am Mo. 5.9., Di. 20.9., Fr. 23.9. sowie am Mo. 26.9.2022 gesperrt. Die DBS ist vom 21.7. bis 11.8.2022 gesperrt. Die GesaHu (groß und klein) ist vom 25.7. bis 11.8.2022 gesperrt.

Die „zwote“ Damenmannschaft nimmt weitere Hürde

Auch die zweiten Frauenmannschaft musste am letzten Mittwochabend beim Nachholspiel in der Bezirksliga A gegen die FSG Kirchhain/Neustadt auf einige Stammkräfte krankheitsbedingt oder aus beruflichen Gründen verzichten. Dafür durften regelkonform zwei junge Damen aus der ersten Mannschaft aushelfen. Zwei Ziele hatten sich die Schützlinge von Marcus Jung vorgenommen: 1. Die herbe Hinspielniederlage vergessen zu lassen 2. Die Siegesserie fortzusetzen. Beides gelang, holprig, für die Zuschauer spannend gestaltet, jedoch erfolgreich.

So richtig absetzen, um dem Spiel einen Stempel aufzudrücken, konnten sich die Hausherrinnen nicht. Dafür unterliefen ihnen zu viele Abspiel- und Fangfehler. Die FSG war aber auch nicht fehlerfrei. Nach zehn Minuten führten die „HuLi’s“ mit 6:4 (Anabel Nitzsche). Ein Fehlschuss auf der einen Seite, wurde mit einem technischen Fehler auf der anderen Seite beantwortet. Nach 20 Minuten konnten die Gäste das erste Mal ausgleichen (9:9). Keine der beiden Mannschaften gelang es, sich bis zum Pausentee hervorzutun. Sie neutralisierten sich, sodass nach 30 Minuten die Seiten bei einem Spielstand von 12:12 gewechselt wurden.

Typisch für diese Begegnung der weitere Verlauf während der zweiten Halbzeit: Kaum hatte sich Hungen/Lich einen kleinen Vorsprung mit zwei oder drei Toren erarbeitet, antwortete Kichhain/Neustadt, holte auf, und konnte sogar in der 48. Minute mit 18:19 das einzige und letzte Mal in Führung gehen. Ohne Nervosität überstanden Steffi Will und Co. diese kleine Schwächephase. Ein 4:0-Lauf und gute Torfrau-Reaktionen lautete die Antwort (22:19, 54. Min.). Diese Phase war für den letztendlichen Sieg ausschlaggebend. Hungen/Lich ließ sich die Wurst nicht mehr vom Brot nehmen und siegte eigentlich sicher mit 23:21.

Mit diesem Sieg kletterte die zweite Frauenmannschaft auf den zweiten Rang der aktuellen Rangliste in der Bezirksliga A. Zwei Spiele stehen jetzt noch aus. Am Mittwoch, dem 4. Mai 2022, muss die sympathische Truppe beim 7., der HSG Marburg/Cappel II, antreten, was kein Zuckerschlecken sein wird. Das absolute Spitzenspiel findet dann am 20. Mai 2022 in Ehringshausen gegen die HSG Dilltal statt, die im Moment mit einem Minuspunkt und einem Spiel weniger auf Rang drei lauern. 

HSG Hungen/Lich: Lisa Geller, Rika Schneider (Tor); Anabel Nitzsche (3), Steffi Will (3), Lisa Fuhr (2), Laura Tauchmann, Laura Spieker (4), Lea Momberger, Julia Geller, Julia Schweiger (1), Carmelina Mulch (6), Nina Träger, Samantha Winterkorn (1), Nina Marek (3/3), Shana Appel (Betreuerin) und Marcus Jung (Trainer).

Osterferien – Der Spielbetrieb ruht – eine kleine Zwischenbilanz

Teil 1 – die aktiven Mannschaften

Dass die Saison für die Männer in der Landesliga kein Zuckerschlecken werden würde, war nach der Corona bedingten vorgezogenen Meisterschaft in der Bezirksoberliga jedem Kenner der Materie eigentlich klar. Aber die Trainer Carsten Schäfer und Hennig See haben das Abenteuer zusammen mit den Jungs angenommen und es den Umständen entsprechend gut gemeistert. Jetzt geht es in die Abstiegsrunde. Und da, so ist wenigstens meine Meinung, alles möglich. Wie oft hat David dem Goliath in den Allerwertesten getreten.

Die erste Damenmannschaft hingegen muss nicht nach unten schauen, sondern erhobenen Hauptes nach oben. Verlustpunktfrei hat die junge Truppe um das Trainerteam Brian Whisnant und Tim Straßheim die Gruppenphase bravourös gemeistert. Es müsste mit dem Teufel zugehen, wenn die Mannschaften aus der anderen Bezirksoberliga-Gruppe nicht auch in die Schranken verwiesen werden könnten. Doch wenn das Wörtchen „wenn“ nicht wäre. Keine gegnerische Mannschaft darf unterschätzt werden!

Das Sorgenkind im aktiven Bereich heißt Männer II. Der Wille ist da, ein Trainer scheinbar nicht mehr, da die Verantwortung bei jedem Punktspiel von einem anderen getragen wird. Das kann nicht gut gehen. Das Ziel, die C-Klasse als Unterbau für die erste Männermannschaft nach oben zu verlassen, kann ersatzlos gestrichen werden. Die Mannschaft kann mehr, kann besseren, kann erfolgreicheren Handball spielen. Es fehlt ganz allein jemand, der den erfahrenen Herren mit den Nachwuchskräften gehörig … und das hatten wir schon einmal … in den Allerwertesten tritt. Neuer Angriff kann deshalb nur die neue Saison 2022/2023 sein.

Vom Kellerkind zum plötzlichen Mitfavoriten für die Meisterschaft in der Bezirksliga A der Frauen: Unsere zweiten Damenmannschaft. Marcus Jung und seine Damen müssen allerdings auf die Mithilfe gewisser Mannschaften hoffen, wenn die Sektkorken nach dem letzten Spieltag durch die Luft zischen sollen. Dabei dürfen die selbst zu erzielenden Punkte bei den restlichen Spielen der Rückrunde nicht abgegeben werden. Machbar! Ist aber kein Muss. Die „zwote“ Damenmannschaft hat bisher überzeugt und mit spannenden sowie überragenden Spielen die Zuschauer begeistert. Weiter so!

Frauen II beschert Tabellenführer HSG Linden erste Niederlage

Betrübte Gesichter beim Gast am Samstag in der Stadthalle Hungen. Bei einem torarmen aber überaus spannenden Spiel in der Bezirksliga A der Frauen besiegte die HSG Hungen/Lich II im Spitzenspiel den Ligaprimus von der HSG Linden knapp aber verdient mit 16:15. Die erfolgsverwöhnten Gäste mussten die erste Niederlage der Saison 2021/2022 hinnehmen. 

Zum Spielverlauf: Nach dem Anpfiff übernahmen zunächst die Spielerinnen aus Linden das Zepter. Die Einheimischen konnten trotz wildem Getrommel eines Fans der Gäste immer wieder antworten, doch einige technischen Fehler und die gegnerische Torfrau verhinderten ein toremäßig besseres Aussehen auf der Anzeigentafel. Nach 13 Minuten lagen die Schützlinge von Trainer Marcus Jung mit 3:5 im Rückstand. Ein paar Änderungen bei der aktiven Mannschaftsaufstellung bewirkten, dass Laura Spieker zusammen mit ihren Mannschaftskameradinnen Tor um Tor aufholten, Nadja Schmalhaus vor ihrem „Kasten“ einige Torwürfe entschärfte, um dann zum Seitenwechsel mit 9:7 (30. Min. Lina Richter, Strafwurf) zu führen.

Während des zweiten Teils der Partie konnte sich Hungen/Lich nicht weiter absetzen. Linden schaffte es aber auch nicht, bis auf ein paar zwischenständliche Unentschieden, die Begegnung zu ihren Vorteilen zu drehen. Über ein 10:9 (Anabel Nietzsche) in der 35. Minute und 12:11 (Anabel Nietzsche) in Minute 45 stand es in der 57. Minute (Mareike Schmied) 15:14. Die Gäste erzielten noch in der gleichen Spielminute den Ausgleich, leisteten sich aber dann ab Spielminute 58:15 eine Zweiminutenzeitstrafe. Es knisterte vor Spannung in der Stadthalle. Angriff der Gäste. Nadja Schmalhaus parierte den Wurf. Gegenangriff. Dann folgte der Auftritt von Shana Appel, die erst zwei Minuten vorher durch Coach Marcus Jung eingewechselt wurde. Geschickt spielten die „HuLi‘s“ die Überzahl aus und die bereits erwähnte Shana Appel versenkte die Kugel unter kernigem Applaus der Zuschauer zum 16:15 (59:26) in den Maschen des gegnerischen Gehäuses. Das Trommeln verstummte. Ein letzter Versuch der HSG Linden, das Ergebnis noch zu verändern, landete in den Händen von Nadja Schmalhaus. Der nächste wichtige Sieg dieser sympathischen Truppe konnte nun endlich verbucht werden.

HSG Hungen/Lich: Nadja Schmalhaus (Tor), Anabel Nietzsche (2), Lisa Fuhr, Laura Tauchmann, Laura Spieker (6), Lina Richter (4/3), Kim Laureen Macht, Mareike Schmied (3), Julia Geller, Shana Appel (1), Julia Schweiger, Lea Momberger, Nina Träger, Samantha Winterkorn und Marcus Jung (Chef).

Frauen II weiter auf Erfolgskurs

Etwas ersatzgeschwächt trat die zweite Frauenmannschaft am Sonntag beim Tabellenletzten HSG Herborn/Seelbach an. Voll motiviert gingen die Schützlinge von Marcus Jung, der auf der Bank von Lisa Geller und C-Jugend Auswahlspielerin Merit Schweiger unterstützt wurde, ans Werk. Nach zehn Minuten stand es 1:5 für die HSG Hungen/Lich II. Dies war auch der Grund für den Gastgebertrainer, die grüne Karte zu ziehen (Auszeit), um seine Mannschaft wach zu rütteln. Dies gelang aber nur teilweise. Shana Appel, Anabel Nietzsche sowie ihre Mannschaftskameradinnen ließen sich nicht aus dem Konzept bringen und netzten weiterhin ordentlich und in aller Ruhe ein. Halbzeitstand in einer verhältnismäßig torarmen Partie: 7:14.

Während der zweiten Halbzeit gelang Herborn/Seelbach sage und schreibe noch zwei Törchen. Dies sagt dem Berichterstatter aus der Ferne, dass die Zusammenarbeit zwischen den Deckungsspielerinnen und Torfrau Nadja Schmalhaus hervorragend harmonierte. Kontinuierlich bauten Laura Spieker und Co. ihren Torvorsprung aus. Der letzte Treffer wurde in der 57. Minute durch eben Laura Spieker erzielt. Die Schlusssirene ertönte bei einem Endstand in Höhe von 9:24 zugunsten der HSG Hungen/Lich.

Nach einem Spiel ist vor einem Spiel und dies hat es am kommenden Samstag, dem 19. März, 17:00 Uhr, Stadthalle Hungen, in sich. Zu Gast wird der aktuelle Tabellenführer, die HSG Linden, sein, die das Hinspiel knapp mit 25:23 für sich entscheiden konnten. Es wird also ein wenig sportlich knistern bei dieser Begegnung zwischen dem Drittplatzierten und dem Ligaprimus. Deshalb sollten alle Handballfreundinnen und -freunde der HSG Hungen/Lich mit ihrer Anwesenheit glänzen und die zweite Damenmannschaft ordentlich unterstützen.

HSG Hungen/Lich: Nadja Schmalhaus (Tor); Anabel Nietzsche (3), Laura Tauchmann (3), Laura Spieker (7), Mareike Schmied (4/3), Julia Geller (1), Shana Appel (5), Julia Schweiger, Nina Träger, Samantha Winterkorn (1) und Nina Marek.

Frauen II klettern auf Rang 3

Mit einem deutlichen Auswärtserfolg bei der TG Friedberg feierten die Damen ihren fünften doppelten Punktgewinn hintereinander. Dadurch kletterten sie in der aktuellen Tabelle von Rang vier auf drei der Bezirksliga A. Leider konnte der Berichtende nicht als Zeitzeuge vor Ort sein, doch anhand der modernen Technik konnte einiges aus dem „Torfilm“ herausgelesen werden.

Friedberg fand den besseren Start in die Partie und führte schnell 4:1 in der der 4. Minute bis zum 6:3 in Minute sechs. Nach einer Verwarnung der Gastgeberinnen und einem erfolgreich abgeschlossenem Siebenmeter von Mareike Schmied erinnerte sich Hungen/Lich, dass man (Frau) keine Angst vor jedem Spielgegner dieser Liga haben muss. Innerhalb fünf Minuten drehte Hungen/Lich das Zwischenergebnis auf 6:10 um! Es folgten zwei Zeitstrafen gegen die Mannschaft von „Chef“ Marcus Jung. Dies nutzte Friedberg aus und konnte bis auf 9:10 herankommen. Doch Julia Schweiger und Co. ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und bauten ihren Vorsprung bis zum Pausentee wieder aus (12:19).

Nach dem Seitenwechsel zeigten Laura Spieker und Nina Träger den Hausherrinnen mit den nächsten Toren, wer den stärkeren Willen zum Sieg hat (12:21). Der Grundstock zu einem sicheren Sieg war gelegt. Mit elf (!) Toren führten die „HuLis“ in 44. Minute (15:26), über die 50. Minute (16:27) und dann noch einmal in der 53. Minute mit 18:29. Jetzt konnte nichts mehr anbrennen. Mit 22:32 konnte die HSG Hungen/Lich die nächsten Punkte auf der Habenseite verbuchen. 

Zwei Zeitstrafen bei Friedberg und fünf bei Hungen/Lich sowie insgesamt zwölf Siebenmeter (7 FB, 5 HuLi) zeigten dem Berichterstatter, dass es mitunter ordentlich zur Sache ging. Auf die beiden Torfrauen (Nadja und Lisa) konnte man sich auch verlassen, da zwei Strafwürfe unschädlich gemacht wurden. In 60 Minuten nur 22 Treffer zuzulassen bedeutet eine gute Deckungsarbeit in Zusammenarbeit mit einer zuverlässigen Torfrau zwischen den Pfosten.

HSG Hungen/Lich: Nadja Schmalhaus oder Lisa Geller (Tor); Anabel Nietzsche (ex Botha) (4), Stefanie Will (5), Laura Tauchmann, Laura Spieker (10), Mareike Schmied (8/3), Julia Geller, Julia Schweiger (4), Nina Träger (1), Samantha Winterkorn, Nina Marek und Marcus Jung (Trainer).

Frauen II: Acht Punkte aus den letzten vier Spielen

Am letzten Wochenende empfing die zweiten Damenmannschaft der HSG Hungen/Lich in der Bezirksliga A den Tabellenzweiten von der HSG Pohlheim. Hoch motiviert ging das Team um Trainer Marcus Jung ans Werk. Zwar führte Pohlheim mit 0:1 (3. Min.), doch dies war tatsächlich das einzige Mal (!) während der gesamten Begegnung. Kontinuierlich arbeiteten Steffi Will und Co. an der Verbesserung der einzelnen Zwischenstände. Dank einer Nadja Schmalhaus zwischen den Pfosten der Gastgeberinnen gelang dies vorzüglich. Trotz einer Auszeit der Gäste (14. Min.) konnte der Torhunger der „HuLis“ nicht gestillt werden. Zur 21. Minute der ersten Halbzeit stand auf der Anzeigentafel ein deutliches 11:3 (Mareike Schmied). Pohlheim erinnerte sich nun daran, eigentlich auch Handball spielen zu können. Bis zur Pause holten die Damen aus der Großgemeinde Tor um Tor auf. Die Kreisläuferin der Gäste wurde oft erfolgreich von ihren Mitspielerinnen eingesetzt, da auch die Konzentration der heimischen Abwehr etwas nachließ. Mit 14:10 wurden die Seiten gewechselt.

Acht Minuten waren in der zweiten Halbzeit gespielt, als Anabel Botha zum 18:12 einnetzte. Dies war aber leider zu diesem Zeitpunkt der größte Vorsprung der Hausherrinnen. Pohlheim wehrte sich gegen die zu erwartende Niederlage, konnte aber nur einmal Morgenluft wittern, als es zur 57. Minute nur noch drei Tore Unterschied waren (22:19). Die an diesem Spieltag überragend spielende Laura Spieker (Abwehr und Angriff, dank toller Kreis-Anspiele ihrer Mitspielerinnen) und Kim Laureen Macht legten den Deckel auf den Topf. Pohlheim erzielte noch einen Treffer. Mehr konnte zur Ergebniskosmetik nicht beigetragen werden. Völlig verdient besiegte der Tabellenvierte den Zweiten mit 24:20. Selbst ohne die gern gesehene Hilfe von jungen Damen aus der A-Jugend, ist die zweite Damenmannschaft in dieser Saison fähig, alle Mannschaften in der Bezirksliga A zu besiegen. Eine tolle Truppe hat sich gefunden! Weiter so!

HSG Hungen/Lich: Nadja Schmalhaus (Tor, 1. – 30. Min.), Lisa Geller (31. – 60. Min.); Anabel Botha (2), Stefanie Will (3), Lisa Fuhr, Laura Tauchmann, Laura Spieker (10), Nina Marek, Kim Laureen Macht (1), Mareike Schmied (6/4), Julia Geller (1), Shana Appel, Julia Schweiger und Samantha Winterkorn (1).