Frauen I: Deutlicher Heimsieg

Die 1. Damen der HSG Hungen/Lich empfingen am 17. Oktober die HSG Twistetal.

Die HuLi-Frauen fanden gut in die Partie und zeigten von Beginn an eine starke Abwehrleistung. Mit einer guten Defensive gelang es der HSG, den Gegner vor große Herausforderung zu stellen und Torchancen zu erschweren. Im Angriff fehlte zu Beginn allerdings noch die letzte Konsequenz. Trotz guter Möglichkeiten hatten die HuLi-Frauen zunächst Schwierigkeiten, ihre Chancen zu verwerten und sich für die gute Leistung zu belohnen. Dennoch gelang es der Mannschaft, sich zunehmend abzusetzen und mit einer 11:7-Führung in die Halbzeitpause zu gehen.

Mim Beginn der zweiten Halbzeit knüpfte die HSG nach kurzen Startschwierigkeiten an die gute Abwehrarbeit an. Ab der 40. Minute fanden die HuLi-Frauen dann auch im Angriff immer besser ins Spiel. Mit mehr Sicherheit im Abschluss, druckvollen Aktionen und einer geschlossenen Mannschaftsleistung gelang es, den Vorsprung kontinuierlich auszubauen. Sowohl in der Abwehr als auch im Angriff agierte die HSG nun souverän und ließ die HSG Twistetal kaum Möglichkeiten, noch einmal entscheiden heranzukommen.

Am Ende belohnten sich die 1. Damen der HSG Hungen/Lich für ihren engagierten Auftritt mit einem deutlichen 29:16-Erfolg. Besonders die starke Abwehrleistung und die deutliche Steigerung im Angriff nach der Halbzeitpause waren ausschlaggebend für den verdienten Sieg.

Frauen I: Erster Auswärtssieg

Die Damen der HSG Hungen/Lich waren am Samstag, den 17.10.2026 bei HSG Wesertal zu Gast.

Die HuLi-Frauen taten sich zu Beginn der Partie schwer, ins Spiel zu finden. In den ersten Minuten fehlte es noch an der nötigen Sicherheit und Konsequenz, um die eigenen Stärken auf die Platte zu bringen. Erst ab der 20. Minute gelang es den HuLi-Frauen, sich zunehmend zu stabilisieren und besser in die Begegnung zu finden. In den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit zeigte die Mannschaft dann eine deutliche Leistungssteigerung und setzte sich mit einem starken Zwischenspurt ab. So erarbeiteten sich die HuLi-Frauen bis zur Pause eine verdiente 10:16-Führung.

Nach dem Seitenwechsel knüpfte die HSG Hungen/Lich an die starke Phase vor der Halbzeit an und fand nun deutlich besser ins Spiel. Dies zeigte sich sowohl in einer starken Abwehrleistung als auch in einem deutlich torgefährlicheren Angriff. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung gelang es den HuLi-Frauen, den Vorsprung kontinuierlich auszubauen und Wesertal keine Möglichkeiten zu geben, den Rückstand zu verkürzen.

Dies zeigte sich am Ende mit einem deutlichen 18:35-Auswärtssieg.

Frauen I: Äußerst knappe Niederlage

Am vergangenen Spieltag waren die Damen der HSG Hungen/Lich bei dem Drittliga-Absteiger HSG Rodgau/Nieder-Roden zu Gast. Entsprechend erwartete die HSG eine anspruchsvolle Aufgabe.

Die HuLi-Frauen erwischten einen guten Start und fanden schnell ins Spiel. Mit viel Tempo und guten Aktionen in der Abwehr und im Angriff gelang es, sich immer wieder kleine Vorteile zu erspielen. Allerdings schaffte es die HSG nicht, sich entscheidend abzusetzen. Rodgau blieb stets in Schlagdistanz und nutzte die sich bietenden Möglichkeiten konsequent aus. Im weiteren Verlauf entwickelte sich eine ausgeglichene und umkämpfte Partie, in der sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Mit einem 15:15 ging es schließlich in die Halbzeitpause.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel eng. Nun hatte Rodgau phasenweise die Oberhand und konnte sich leichte Vorteile erspielen. Doch auch die Gastgeberinnen schafften es nicht, die HSG Hungen/Lich abzuschütteln und ihnen gelang immer wieder der Ausgleich. Die HuLi-Frauen kämpften weiter und hielten die Partie bis in die Schlussphase offen. In den entscheidenden Minuten verhinderten jedoch erneut zu viele technische Fehler und Unkonzentriertheiten, dass sich die HSG Hungen/Lich belohnen konnte. Am Ende mussten sich die Frauen der HSG Hungen/Lich denkbar knapp mit 29:28 geschlagen geben.

Trotz der Niederlage zeigte die Partie, dass die HSG Hungen/Lich über weite Strecken mit dem Drittligabsteiger auf Augenhöhe agieren konnte. Am Ende waren es vor allem die zu vielen technischen Fehler im gesamten Spielverlauf, die einen möglichen Punktgewinn verhinderten. Die Mannschaft zeigte jedoch Kampfgeist und hielt die Begegnung bis zum Schluss offen.

Frauen I: Starke Aufholjagd im ersten Heimspiel bleibt unbelohnt

Im ersten Heimspiel der Saison empfingen die Damen der HSG Hungen/Lich den amtierenden Hessenmeister aus Baunatal. 

Baunatal startete in einer 4:2 Abwehrformation, die die heimische HSG durch 1:1-Aktionen und Durchbrüche zu bespielen versuchte. Daraus erzeugte Chancen wussten die Gastgeberinnen allerdings zu selten zu nutzen. Trotz guter Aktionen blieb die Belohnung aufgrund zu vieler Fehlwürfe aus. Zusätzlich war die erste Halbzeit von einer hohen Anzahl technischer Fehler geprägt. Baunatal nutzte diese konsequent aus und kam dadurch immer wieder zu einfachen Torchancen.

Auch in der eigenen Abwehr fehlte es an der notwendigen Konsequenz. Zwar stemmten sich die HuLi-Frauen mit viel Einsatz gegen die Angriffe der Gäste, konnten Baunatal aber nicht entscheidend vom Tor fernhalten. So gelang es den Gästen immer wieder, zum Abschluss zu kommen und sich einen Vorsprung zu erarbeiten.

Mit einem Fünf-Tore-Rückstand ging es schließlich in die Halbzeitpause.

Für den zweiten Durchgang hatte sich die heimische HSG einiges vorgenommen: In der Abwehr sollte konsequenter und härter agiert und Baunatal dadurch stärker unter Druck gesetzt werden. Die verbesserte Defensivarbeit sollte anschließend durch mehr Tempospiel, weniger technische Fehler und konsequente Abschlüsse belohnt werden.

Der Plan ging auf. Die HuLi-Frauen kamen deutlich besser aus der Kabine und arbeiteten sich Tor um Tor zurück in die Partie. Der Einsatz und die verbesserte Abwehrarbeit zeigten Wirkung, sodass in der 52. Minute schließlich der Ausgleich gelang.

Doch genau in dieser entscheidenden Phase gelang es den Damen I nicht, sich für die starke Aufholjagd zu belohnen. Immer wieder schlichen sich einfache Ballverluste und Fehlwürfe ein, die einen möglichen Führungswechsel verhinderten. Auf der Gegenseite blieb Baunatal insbesondere durch eine stark aufspielende Paulina Kauffeld erfolgreich.

So musste sich die HSG Hungen/Lich am Ende trotz einer starken zweiten Halbzeit mit 27:29 geschlagen geben. Besonders die Aufholjagd nach dem Fünf-Tore-Rückstand zeigte, dass die Mannschaft Moral und Kampfgeist besitzt. Für einen Punktgewinn fehlte am Ende jedoch die nötige Konsequenz in den entscheidenden Situationen.

Frauen I: Unentschieden im ersten Saisonspiel

Die Damen der HSG Hungen/Lich gastierten am vergangenen Wochenende in Fritzlar und mussten sich nach einem intensiven Spiel am Ende mit einem Unentschieden zufriedengeben.

Der Start in die Partie verlief zunächst alles andere als optimal. Die anfängliche Nervosität war den HuLi-Frauen deutlich anzumerken. Fritzlar wusste die eigenen Stärken gut auszuspielen und stellte die HSG vor einige Probleme. In der Abwehr fehlte zu Beginn die nötige Konsequenz, während im Angriff die notwendige Tiefe und Durchschlagskraft vermisst wurden.

Mitte der ersten Halbzeit fanden die Hungen/Licherinnen jedoch immer besser ins Spiel. Angeführt von den stark aufspielenden Spielerinnen Rike Bohn und Luisa Bayer, die insbesondere mit ihren Würfen aus dem Rückraum immer wieder für Gefahr sorgten, konnte die HSG den Rückstand Schritt für Schritt verkürzen. Bis zur Halbzeit gelang schließlich der Ausgleich.

An diese Leistungssteigerung knüpften die HuLi-Frauen auch nach dem Seitenwechsel an. Die Mannschaft agierte nun deutlich selbstbewusster und konnte dem Spiel zunehmend ihren eigenen Stempel aufdrücken. Besonders in Unterzahlsituationen zeigte die HSG eine konsequente und engagierte Abwehrarbeit. Der Lohn: Zwischenzeitlich konnte sich Hungen/Lich einen Vorsprung von bis zu vier Toren erspielen.

In den letzten zehn Minuten gehörte das Spiel allerdings wieder den Gastgeberinnen. Bei der HSG fehlte in der entscheidenden Phase der letzte Mut und die Überzeugung, um den Vorsprung über die Zeit zu bringen. Fritzlar nutzte dies aus und kämpfte sich Tor für Tor zurück ins Spiel.

So stand am Ende ein Unentschieden auf der Anzeigetafel. Auch wenn angesichts der zwischenzeitlichen Führung sicherlich mehr möglich gewesen wäre, zeigte die Mannschaft insbesondere nach dem schwierigen Start eine starke Reaktion und überzeugte mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung.

Frauen I: Vorbericht auf die Saison 2026/2027

Liebe Leserinnen und Leser, 

an der Stelle möchte ich mich erst einmal vorstellen. Mein Name ist Jan-Béla Weinem, ich bin 28 Jahre alt und werde in der neuen Saison die Frauen I der HSG in der Regionalliga trainieren. In den letzten Jahren habe ich meine B-Lizenz erworben und war als Trainer bei der HSG Mörlen im Aktivenbereich sowohl bei den Damen als auch bei den Herren als Trainer aktiv. Zudem habe ich als Co-Trainer die A-Jugend der Mittelhessen-Youngsters in der A-Jugend Bundesliga betreut. Zudem bin ich als Torhütertrainer bei den Männern I der HSG Pohlheim aktiv und erfülle die ein oder andere Aufgabe im Handballbezirk Gießen. 

Ich freue mich enorm auf die Aufgabe bei den Frauen I. Seit November letzten Jahres durfte ich bereits Teil des Trainerteams sein und habe bereits in der Phase gemerkt, wie viel Potenzial in dieser jungen Mannschaft steckt. Jede Spielerin ist individuell gut ausgebildet. Von der ersten Einheit an, habe ich gemerkt, wie viel Teammoral in dieser Mannschaft steckt. Und genau das macht das Team so stark.

An der Stelle auch noch einmal ein großer Dank an Katharina Weber und Rainer Pfaff, die die Mädels in einer unruhigen Phase übernommen haben und die Saison zu einem zufriedenstellenden Ende gebracht haben. 

Am Ende der Runde mussten wir uns leider von einigen Spielerinnen verabschieden. Neben Liska Steinruck, die in der kommenden Saison bei unserem Ligakonkurrent HSG Gedern/Nidda auflaufen wird, müssen wir uns von Nina Schoppe (Studium), Gretha Nau (Auslandssemester), Emma Niebergall (Verletzung), Nele Liebich (Studium) und Katharina Weber (Karriereende) verabschieden. Mit diesen Abgängen verliert das Team wichtige Stützen, auf die man sich auf und auch neben dem Platz immer verlassen konnte. Vielen Dank an euch und viel Erfolg auf euren weiteren Wegen!

Bereits vor Vorbereitungsbeginn stellte sich daher für uns eine große Aufgabe: die Abgänge zu kompensieren. Daher freuen wir uns, dass mit Luana Schäfer und Leonie Henrich zwei talentierte Spielerinnen aus den Frauen II zu unserem Team dazu gestoßen sind. Beide haben Jugendbundesliga Erfahrung und werden uns im Rückraum bzw. am Kreis unterstützen. Neben den Frauen I werden beide aber auch weiterhin wann immer möglich das Team der Frauen I in der Bezirksoberliga unterstützen.

Mit Michelle Rolshausen stößt eine Kreisläuferin mit Regionalliga-Erfahrung zu uns. Wir freuen uns sehr, dass Michelle von der HSG Wettenberg zu uns wechselt. Sie bereichert schon jetzt unser Team mit ihrem Spielverständnis. Auch menschlich passt Michelle zu 100% in unser Team. 

Zudem wird Marie Manfraß nach ihrem Kreuzbandriss im Laufe der Vorbereitung wieder in den Trainingsbetrieb einsteigen und voraussichtlich im Laufe der Hinrunde wieder auf der Platte stehen.

Mit Lejla Lemes wechselt eine 20-jährige Rückraumspielerin von der KSG Bieber zu uns. Die Oberliga erfahrene Spielerin zeichnet sich vor allem durch Kreisanspiele aus und wächst grade in der Vorbereitung in ihrer Rolle als Regionalligaspielerin hinein. 

Auch wird uns Anja Schreiber von der TuS Kriftel im Rückraum verstärken. Anja hat in den ersten Einheiten vor allem durch ihre Rückraumwürfe überzeugt und passt mit ihren spielerischen Qualitäten sehr gut in unser Team. 

Zudem arbeitet Lena Wanzek aktuell an ihrem Comeback nach einem Kreuzbandriss. Während der Zeit, bis Lena wieder auf der Platte stehen kann, unterstützt sie im Training und bei den Spielen als Co-Trainerin das Trainerteam. 

Auf der Außenposition stößt Nina Kneupper zu uns. Mit ihrem alten Verein, der SG Bruchköbel, verpasste die 7. beste Torschützin der BOL Offenbach/Hanau letzte Saison nur knapp den Aufstieg in die Oberliga. Nun möchte die 21-jährige Spielerin sich an dem Schritt in die Regionalliga versuchen und ihr Können zwei Klassen höher unter Beweis stellen. 

Auch kehrt mit Emely Nau unsere 3. Kreuzband verletzte Spielerin zurück. Emely wird voraussichtlich bereits zu Rundenbeginn wieder auf der Platte stehen können und auf Linksaußen auf Torjagd gehen. 

Last but not least unterstützen uns mit Maja Steinmüller von der HSG Fernwald und Sina Franz zwei weitere junge Spielerinnen. Beide kommen frisch aus der A-Jugend und werden schwerpunktmäßig die Frauen II unterstützen. Beide nehmen jedoch am Trainingsbetrieb der Frauen I teil und sollen auch in den Spielen zu einigen Einsatzzeiten kommen.

Als Ergänzung sollen immer wieder Spielerinnen der eigenen A-Jugend am Training der Frauen I teilnehmen, um hier erste Erfahrungen sammeln zu können und den steinigen Weg zwischen Jugend und Aktivenbereich etwas zu ebnen.

Ich freue mich auch sehr, dass Rainer Pfaff weiterhin als Torwart-Trainer Teil des Teams sein wird. 

Hier wird deutlich: nicht nur auf der Trainerbank stehen Umbrüche bevor. Ich denke, dass unsere Neuzugänge und Rückkehrerinnen einiges an Qualität in unseren bestehenden, starken Stammkader der letzten Runde bringen und unsere Abgänge gut kompensieren können. Individuell sind wir gut aufgestellt. Die große Aufgabe wird es sein, daraus eine Mannschaft zu formen, die zusammen durch dick und dünn gehen kann. 

Genau daran arbeiten wir in der 2. Phase der Vorbereitung. In der 1. Phase standen Athletik und 1-gegen-1 Qualitäten im Vordergrund. Neben vielen Individual- und Kleingruppenübungen standen Kraft-Einheiten, functional Training in Kooperation mit Storck sowie Intervallläufe auf dem Programm. Auf dieser Basis-Arbeit wollen wir in der 2. Phase der Vorbereitung nach einer 3-wöchigen Individualphase aufbauen. Hier wird der Schwerpunkt sein, die Kleingruppen-Fähigkeiten in unser kollektives Angriffs- und Abwehrspiel einzubinden. Ferner soll positionsspezifisch jede Spielerin individuell weiter gefördert werden. Neben der Stabilisierung unserer 6:0-Deckung soll ein weiteres Abwehrsystem trainiert werden. Nicht zuletzt soll das Tempospiel, was seit jeher unser Team auszeichnet, weiter in den Fokus rücken. Das alles soll dann in einigen Testspielen erprobt und verbessert werden. Darunter gegen Ende der Vorbereitung gegen 3. Ligisten, die uns maximal fordern werden. Das wird auch nötig sein, um uns auf unser Auftaktprogramm vorzubereiten. Mit Baunatal und Rodgau/Niederroden habe wir in den ersten drei Spielen direkt den aktuellen Hessenmeister sowie Absteiger aus der 3. Liga vor der Brust.

Es gibt also noch viel zu tun! Aber ich bin sehr optimistisch, dass unser Team zusammenwachsen wird und wir als Mannschaft, aber auch jede Spielerin einzeln in der Vorbereitung Schritt nach vorne gehen wird. 

In dieser diesjährigen starken Regionalliga wollen wir uns möglichst schnell etablieren und uns im oberen Mittelfeld festsetzen. Jedoch ist mein größtes Ziel, die Mannschaft als Kollektiv zu verbessern, aber auch jeder einzelnen Spielerin den Rahmen geben, sich weiterzuentwickeln.

Das gesamte Team und ich würden uns freuen, wenn Sie und ihr, liebe Fans der HSG Hungen/Lich, uns auf diesem Weg in der Regionalliga zahlreich bei den Spielen begleitet und uns den lautstarken Rückhalt gebt, auf den wir in den letzten Jahren immer zählen konnten. 

Wir können es kaum erwarten, dass die Runde beginnt und wir uns bald in der Schäferstadthalle oder der DBS wieder sehen!