Hallensperren: Die Stadthalle Hungen ist am 23.6. und 29.6.2022 gesperrt. Die DBS ist vom 25.7. bis 11.8.2022 gesperrt. Die GesaHu (groß und klein) ist vom 14. bis 16.7.2022 und vom 25.7. bis 11.8.2022 gesperrt.

Frauen I steigen ohne Punktverlust in die Landesliga auf 

Als Meister standen sie bereits vor der Rückrunde fest, nun haben die Bezirksoberliga-Handballerinnen der HSG Hungen/Lich auch ihr letztes großes Ziel erreicht. Denn nach dem 29:17 (17:9)-Sieg über die HSG Fernwald ist klar: Ohne einen einzigen Punktverlust steigen die Schützlinge der beiden Trainer Brian Whisnant und Tim Straßheim in die Landesliga auf. Denn die Partie am letzten Spieltag findet nicht mehr statt, die KSG Bieber hat das Duell am Dienstag abgesagt. Dem Spitzenreiter ist es nun schon zum vierten Mal in dieser Saison passiert, dass der Gegner nicht antritt. „Das ist unglaublich schade und für den Handball in Mittelhessen definitiv nicht gesund. Aber wir müssen und werden natürlich auch die Gründe von Bieber akzeptieren“, betont Tim Straßheim, der anfügt: „Für die wenigen Spielerinnen, die uns aus beruflichen Gründen verlassen, tut es mir unglaublich leid. Sie hätten einen anderen Abschied verdient gehabt.“ 

Gegen Fernwald zeigte die Truppe in manchen Phasen noch einmal, warum sie den Meistertitel mehr als verdient hat. Mit hoher Geschwindigkeit suchte der Primus den Weg zum Tor, verzettelte sich jedoch ein wenig zu oft. Da aber der Kontrahent, der noch den zweiten Rang und damit die Relegation um den Aufstieg erreichen kann, das nicht ausnutzte, hieß es zur Pause 17:9. Nach dem Seitenwechsel kam das Heimteam auf 15:21 heran (43. Minute), doch nach einer Auszeit fing sich der Gast wieder, ließ nur noch zwei Gegentreffer zu und fuhr die letzten zwei Punkte der Saison ein. 

Eine Saison, die sicherlich dem Verein, Spielerinnen und Trainern im Gedächtnis bleiben wird. „Wegen der Pandemie wussten wir nicht, wo wir sportlich stehen. Aber die Mädels haben mit viel Ehrgeiz und Hunger eine sehr gute Runde hingelegt. Das wollen wir nun in der Landesliga bestätigen. Ich bin sehr zufrieden über die Entwicklung der Mannschaft“, sagte Tim Straßheim und fügte an: Das wäre vor allem ohne meinen überragenden Trainerkollegen Brian Whisnant nicht möglich gewesen.“   

Gegen die HSG Fernwald spielten für die HSG Hungen/Lich: Rika Schneider und Kune Jetishi im Tor; Annalena Knoblauch (6), Rabea Wehrum (3/3), Kasi Rink (1), Larissa Schön (4), Steffi Dickel (1), Carmelina Mulch (7), Mia Kreß, Aimée Mitzkat (5/2), Lena Kötter, Luci Schneider (2), Doro Blasig und Livia Gleim.

Frauen I mit den besten Minuten der Saison

Frauen I mit den besten Minuten der Saison

Satt? Nein! Plötzlich nachlassen? Auf keinen Fall! Die Bezirksoberliga-Handballerinnen der HSG Hungen/Lich haben den nächsten Sieg eingefahren. Die Mannschaft, die bereits seit einer Woche als Meister feststeht, gewann am drittletzten Spieltag zu Hause gegen die HSG Marburg/Cappel mit 25:16 (12:6). Im Hinspiel hatte der Gegner die Hu/Li‘s noch gewaltig geärgert und am Rande einer Niederlage, doch das war am Samstagnachmittag nicht der Fall. Die Mannschaft zeigte, dass sie aus diesem Duell die richtigen Lehren gezogen hat.

Bereits nach acht Minuten hieß es 6:0 für das Heimteam. „Aus taktischer Sicht waren das unsere besten Minuten in dieser Saison. Die Mädels haben die Vorgaben nahezu perfekt umgesetzt. Da müssen wir als Trainer auch mal loben“, betont Tim Straßheim, der zusammen mit Brian Whisnant die Truppe betreut. Die Gäste aus der Universitätsstadt ändern fortan ihre Strategie, gaben die Sonderbewachungen gegen Carmelina Mulch und Aimée Mitzkat auf und kehrten zu ihrer eigentlichen Abwehrformation zurück. Plötzlich hatte der Spitzenreiter Probleme, Tore zu machen. 12:6 hieß es zur Pause.

Nach dem Seitenwechsel war die Abwehrarbeit nach wie vor sehr gut, doch in der Offensive tat sich die heimische HSG weiterhin schwer, zumal Marburgs Torhüterin einen starken Tag erwischt hatte. Doch auch sie konnte nicht verhindern, dass die HSG Hungen/Lich einen souveränen Sieg einfuhr, der auch in dieser Höhe in Ordnung war. „Marburg/Cappel gehört für mich zu den spielstärksten Mannschaften der Liga, doch mit unserer guten Deckung einschließlich Torhüterin haben wir das Geschehen im Griff gehabt. Wir können zufrieden sein“, so Tim Straßheim, der noch anfügte: „Und wie die Mädels im Anschluss noch gefeiert haben, war durchaus meisterlich.“   

Hungen/Lich: Kune Jetishi und Rika Schneider im Tor; Lena Kötter, Aimée Mitzkat (4), Annalena Knoblauch (1), Carmelina Mulch (5), Lucia Schneider (3), Kasi Rink (2), Lina Richter, Rabea Wehrum (5/5), Laura Spieker (2), Leo Blümig (1), Mia Kreß (1) und Larissa Schön (1).

Frauen I sind Meister und steigen in die Landesliga auf

Frauen I sind Meister und steigen in die Landesliga auf

Plötzlich ging es doch ganz schnell: Die Handballerinnen der HSG Hungen/Lich haben die Meisterschaft in der Bezirksoberliga perfekt gemacht – und das bereits vor Beginn der Rückserie der Meisterrunde und ohne selbst am Wochenende im Einsatz gewesen zu sein. Schützenhilfe kam von der HSG Wettertal, die bei der HSG Fernwald gewann. Damit hat der Tabellenzweite sieben Punkte Rückstand auf die HSG aus Hungen und Lich, die mit 14:0 Zählern noch immer ungeschlagen ist.

„Wir hätten schon sehr gerne vor unserem Publikum und vor allem auf dem Spielfeld die letzten Zweifel selbst beseitigt, aber nun nehmen wir es, wie es kommt, und freuen uns, dass wir uns für unsere harte Arbeit belohnt haben“, sagte HSG-Trainer Tim Straßheim, der zusammen mit Brian Whisnant die Mannschaft trainiert. Nun gilt es, die Saison ordentlich zu Ende zu bringen. Drei Partien stehen noch aus. „Wir wollen hungrig und erfolgreich bleiben. Aber bei dieser ehrgeizigen Truppe mache ich mir da keine Gedanken. Wir möchten nun unbedingt in unserem ersten Spiel nach dem Titel am Samstag Marburg schlagen und danach mit unseren Zuschauern zusammen feiern und den Moment genießen“, erklärt der Trainer abschließend.

Frauen I brauchen noch einen Sieg

Die Bezirksoberliga-Handballerinnen der HSG Hungen/Lich haben das Tor zur Meisterschaft weit aufgestoßen. Die Mannschaft der beiden Trainer Brian Whisnant und Tim Straßheim gewann bei der KSG Bieber, dem Spitzenreiter der Hauptrunde-Nord, mit 30:18 (14:8) und braucht nun aus drei Spielen noch einen Sieg, um den Aufstieg in die Landesliga perfekt zu machen. „Grundstein zum Erfolg war unsere gute Deckung samt Torhüter“, sagte Tim Straßheim hinterher. Die Zuschauer sahen einen guten Start der Huli‘s, denn nach zehn Minuten hieß es 6:1. Bieber gab sich aber zu keiner Zeit auf, zur Pause hieß es dennoch 14:8. Nach dem Seitenwechsel legte der Tabellenführer gleich drei Treffer vor, was einer Vorentscheidung gleichkam. Bis zum Schluss baute die HSG Hungen/Lich den Vorsprung Stück für Stück aus und hat nun am 21. Mai zu Hause gegen die HSG Marburg/Cappel den ersten Matchball. „Den wollen wir gleich nutzen. Die Mannschaft macht auch im mentalen Bereich einen guten Eindruck. Das hat sie heute bewiesen“, freute sich Tim Straßheim. 
Hungen/Lich: Kune Jetishi und Nele Liebich im Tor; Livi Gleim, Annalena Knoblauch (6), Carmelina Mulch (5), Kasi Rink (4), Lena Kötter, Gretha Nau, Mia Kreß, Luci Schneider (2), Rabea Wehrum (7/7), Aimée Mitzkat (5), Doro Blasig und Lina Richter (1/1).

Frauen I weiterhin auf Kurs

Gegen einen Verfolger gewonnen, über Schützenhilfe der Konkurrenz gefreut: Die Bezirksoberliga-Handballerinnen der HSG Hungen/Lich bleiben in der Aufstiegsrunde auf Rang eins. Gegen die HSG Fernwald, die vor Anpfiff der Begegnung drei Punkte hinter den Huli’s auf einen Fehler lauerte, setzte sich die Mannschaft der beiden Trainer Tim Straßheim und Brian Whisnant mit 28:20 (17:10) durch. „Wir sind zufrieden, weil wir unser Spiel durchgezogen haben und bis zum 21:10 einen ordentlichen Auftritt hingelegt haben“, sagte Tim Straßheim hinterher.

In der Tat waren die Gastgeberinnen hellwach, präsentierten sich aggressiv in der Deckung und erzielten die nötigen Tore. Erst nach dem bereits erwähnten 21:10 nach knapp 36 Minuten kam ein wenig Sand ins Getriebe. „Das können wir aber einordnen und nehmen wir heute einfach mal so hin. Einen Mitfavoriten in dieser Höhe zu schlagen ist keine Selbstverständlichkeit“, sagte der Trainer des Heimteams. Höhepunkt der Partie: Kapitänin Rabea Wehrum meldete sich nach ihrem Kreuzbandriss zurück und kam für zwei Siebenmeter zurück auf das Spielfeld. Dabei zeigte sie keine Nerven und verwandelte zweimal eiskalt.

Die HSG Fernwald hat nun fünf Zähler Rückstand auf den Spitzenreiter, zudem verlor die sehr starke KSG Bieber bei der HSG Wettertal und liegt nun sechs Punkte zurück. Entschieden ist freilich noch nichts, aber: Die HSG Hungen/Lich ist auf einem guten Weg und möchte das in den nächsten Auftritten erneut unter Beweis stellen.

HSG Hungen/Lich: Rika Schneider und Kune Jetishi im Tor; Leni Nathes, Annalena Knoblauch (4), Rabea Wehrum (2/2), Kasi Rink (1), Larissa Schön (1), Carmelina Mulch (7), Lina Richter, Mia Kreß (1), Gretha Nau (1), Aimée Mitzkat (8), Lena Kötter (1) und Luci Schneider (3).

Frauen I kämpfen sich zum Sieg

Im ersten Spiel der Aufstiegsrunde haben die Bezirksoberliga-Handballerinnen der HSG Hungen/Lich gerade noch einmal ihren Kopf aus der Schlinge gezogen. Der Spitzenreiter gewann bei der HSG Marburg/Cappel mit 32:26 (13:15). „Kompliment an die Mannschaft, die kämpferisch alles gegeben und sich dafür belohnt hat“, sagte HSG-Trainer Brian Whisnant, der auf der Bank von Andreas Nau ausgezeichnet unterstützt wurde.

Die beiden Übungsleiter sahen einen holprigen Start des Gastes. Immer wieder kam Marburg aus dem Rückraum zu einfachen Toren, beim 7:12 aus Sicht der HuLi’s mussten die mitgereisten Zuschauer mit dem Schlimmsten rechnen. Doch nach einer Umstellung in der Deckung wendete sich das Blatt. Schon zur Pause kam der Tabellenführer heran und drehte gleich nach dem Seitenwechsel die Partie (16:15). Die Führung gab Hungen/Lich bis zum Schlusspfiff dann nicht mehr ab. „Wir haben uns schwer getan, aber auch solche Duelle müssen gewonnen werden. Das hat uns weiter gebracht“, sagte Whisnant, der noch anfügte: „Wenn die Mädels als Mannschaft auftreten, uns glauben, dass wir Trainer bei all unserem Handeln nur das Beste im Sinn haben und auch einer A-Jugend-Spielerin Tore und Einsatzzeiten gönnen, dann kann etwas Tolles in dieser Runde entstehen.“

Hungen/Lich: Nele Liebich und Kune Jetishi im Tor; Marie Truckenmüller, Leni Nathes (3), Annalena Knoblauch (3), Carmelina Mulch (6), Aimée Mitzkat (9/4), Lina Richter (2), Laura Spieker, Mia Kreß, Kassandra Rink (3), Larissa Schön (1), Lena Kötter (1) und Luci Schneider (4/2).