Hallensperre: Die Stadthalle Hungen ist am 7., 14. und 22. bis 24. Oktober 2021 gesperrt.

Stärke durch Teamgeist

Es fühlt sich schon fast wieder so an wie früher. Früher vor Corona, als alles normal und einfach war, unkompliziert und unbeschwert. Es ist so schön wieder im Team miteinander Sport zu machen, sich zu treffen, Spaß zu haben, ein gemeinsames Ziel zu haben. Zweimal in der Woche treffen wir uns in Lich und Hungen zum Training. Training mit Rund 20 Mäd-chen der weiblichen Jugend D, die wieder richtig Lust auf Handball haben. Nachdem die letzte Saison durch die Pandemie ausgefallen ist, soll es jetzt endlich wieder losgehen. Hoffentlich, denn ein bisschen Unsicherheit bleibt ja doch immer noch.

Einfach wird es nicht, das haben wir in den Vorbereitungsspielen bereits gesehen. Wir messen uns in der Bezirksoberliga mit den richtig starken Gegnern. Wir wollen dort lernen, uns verbessern und als Team stärker werden. Eigentlich ist es für alle die erste D-Jugend Saison, obwohl nur sechs Spielerinnen aus der E-Jugend dazugekommen sind, denn es konnte ja keiner in der letzten Runde Spielpraxis sammeln. Positionen halten, Körperkontakt zum Gegenspieler, offensive Abwehr, schnelle Mitte, und und und … das ist für viele noch neu und ungewohnt, aber der Wille es zu lernen ist da. Es geht Stück für Stück voran. In vielen kleinen Schritten setzen die Mädchen die Übung von Nadine, Mini, Uwe und Olli im Training um. Wenn man sie fragt was ihnen in der kommenden Saison am wichtigsten ist, stehen dort Teamgeist, Zusammenhalt, Spaß, Lernen, Erfolg ganz oben. Unser Motto „Wir geben alles, nur nicht auf“ haben wir aus der E-Jugend mitgenommen. So hoffen wir, auf eine gute Saison, in der sich die Wünsche der Spielerin erfüllen mögen.

Keine einfache Zeit …

Keine einfache Zeit liegt hinter der weiblichen Jugend A der HSG Hungen/Lich. Corona wollte es so, dass die talentierte Truppe über ein Jahr kein Handball mehr spielen konnte. In dieser Zeit passierte viel. Eine Spielerin hörte auf, andere machten von einem Doppelspielrecht Gebrauch und gingen bereits für Frauenmannschaften auf Torejagd. „Wir haben eine Zeit gebraucht, um das alles zu verarbeiten und zu koordinieren“, erklärt Coach Tim Straßheim, der nach wie vor von Rabea Wehrum und Aimée Mitzkat an der Seitenlinie unterstützt wird.

Doch spätestens seit dem ersten Trainingslager machte die Mannschaft die entscheidenden Fortschritte. „Ich glaube, wir sind im Soll“, sagt Straßheim, der zudem vom zweiten Trainingslager in den Herbstferien in Greiz schwärmt: „Da hatten wir hervorragende Bedingungen, Andreas Nau hat alles toll organisiert.“ Lobenswert: In nahezu allen Testspielen überzeugte die Truppe. Aber: „Wir müssen uns noch steigern“, weiß der Trainer, der auf eine bärenstarke und ausgeglichene Hessenliga verweist. „Diese Staffel ist sehr interessant. Wenn wir es nicht schaffen, Woche für Woche ans Limit zu gehen, bekommen wir Probleme“, sagt Straßheim, der aber auch weiß: „Die Truppe ist sehr ehrgeizig. Ich bin mir sicher, dass sie in dieser starken Klasse besteht und sich im Anschluss für die Oberliga qualifiziert.“

Mit starken Personalsorgen in die neue Saison

Für die Licher und Hungener aus der männlichen Jugend C steht eine schwere Saison vor der Tür. Nach dem die Saison 2019/2020 abgebrochen wurde stand die damalige D-Jugend ungeschlagen auf Platz 1 und wurde Meister der Bezirksliga B – Gruppe 2. An diesen Erfolg möchte das Trainergespann um Tom Beck und Alicia Platzdasch diese Saison anknüpfen. Doch die Voraussetzungen sind mehr als ungünstig. Durch die Abgänge von Marvin Höhl und Paul-Luca Schüberl ist der Kader nochmals stark dezimiert worden. Auch die Trainingsbeteiligung der andern Jungs lässt zu wünschen übrig. Trainieren in voller Mannschaftsstärke ist nur montags, im gemeinsamen Training mit der D-Jugend, möglich. Im Freitagstraining liegt das Augenmerk auf der individuellen Entwicklung der Jungs. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die Trainer, Eltern und vor allem Spieler der männlichen Jugend D, ohne deren Unterstützung eine spielfähige C-Jugend nicht zustande gekommen wäre!

Neben den Trainingseinheiten bereitete man sich in zwei Testspielen auf die Saison vor. Im ersten Vorbereitungsspiel ging es zur HSG Großen-Buseck/Beuern. Trotz einer starken zweiten Halbzeit ging das Spiel mit 29:27 verloren. Probleme bereiteten nicht nur die gewachsenen „neuen“ Gegenspieler, sondern auch das größer gewordene Spielgerät. Seit dieser Saison wird nämlich mit einem 2er Ball gespielt. Besonders ungewohnt ist das für die zahlreichen Aushilfen aus der D-Jugend. Im zweiten Testspiel waren wir zu Gast bei der HSG Wettertal in Rockenberg. Nicht nur die Gegenspieler bekamen wir besser in Griff, sondern auch der Umgang mit dem Ball klappte besser. Durch eine starke Torhüterleistung und treffsichere Schützen konnten wir dieses Spiel mit 25:28 für uns entscheiden. Ein kleiner Erfolg, wenn man betrachtet, dass das letzte Spiel gegen die HSG Wettertal noch in eigener Halle verloren ging.

Auch diese Saison kommt es wieder auf die routinierten Spieler an. Neben Jan Machura und Justus Freitag wird auf einen guten Silas Ohly gesetzt, der mit seinen Aktionen das ein oder andere Spiel für uns entscheiden kann. Daneben stehen auf den Außenbahnen zwei Talentierte Spieler. Noah Klee und Antoni Sek werden mit Sicherheit den ein oder anderen Tempogegenstoß laufen. Um konkurrenz-fähig zu bleiben, wird auf ein gutes Zusammenspiel zwischen Rückraum und Kreis gesetzt. Hier kommen Henri Gottwals und Finn Waßmuth ins Gespräch. Natürlich gewinnt man Spiele nur mit einem guten Torhüter. Zum Glück wird auch diese Saison wieder der talentierte Milan Seliger zwischen den Pfosten der C-Jugend stehen. Mit seinen blitzschnellen Reflexen werden wieder einige Tore verhindert werden.

Am 31. Oktober startet die neue Saison in der Bezirksliga A – Gruppe 2 gegen die HSG Wettenberg. Für diese Saison erhoffen sich die Trainer vor allem Spaß am Handball. Daneben sollen sich alle Spieler bestmöglich weiterentwickeln und verletzungsfrei bleiben. Wenn alle Spieler an einem Strang ziehen, ist eine Platzierung in der oberen Tabellenhälfte durchaus möglich. Doch die Konkurrenz schläft nicht.

Wir, die männliche Jugend C, würden uns freuen, wenn möglichst viele Zuschauer in den Hallen bei unseren Heimspielen zu sehen sind. Bis dahin eine gute und vor allem gesunde Zeit!               Euer Tom

Es geht wieder los ….

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Nachdem wir im Jahr 2020, aufgrund des Lockdowns, nur ein Spiel absolvieren durften, wurde es erst einmal ruhig um die Damen II. Erst im Februar 2021 ging es dann mit der Vorbereitung auf die neue Runde weiter. Zwar nicht in der Halle, aber an der frischen Luft mit diversen Laufeinheiten als Gruppen- oder Einzelchallenges, mit denen die Grundlage für die Ausdauer geschaffen wurde.

Im Juni war es dann endlich soweit … wir durften wieder in die Halle. Es war zwar wieder alles außer duschen erlaubt, aber trotzdem sind wir das Ganze mit Rücksicht auf diejenigen angegangen, die noch nicht kuscheln wollten. 🙂 Zunächst haben wir nur einmal die Woche trainiert. Ab dem Zeitpunkt wo wir uns sicher waren, dass es einen Saisonstart 2021/2022 geben wird, sind wir mit vollem Elan in die Vorbereitung gestartet. In den zwei Einheiten pro Woche wurde einzeln und im Team sehr gut gearbeitet und geschwitzt um die verlorene Zeit aufzuholen und dem Ziel „Handballrunde 2021/2022“ näher zu kommen. Denn bei einem sind wir uns sicher, es soll keine Runde gegen den Abstieg werden.

Natürlich hatten wir nicht nur auf der sportlichen, sondern auch auf der zwischenmenschlichen Seite viel nachzuholen. Also machten wir das was wir am besten können: Nach den Trainingseinheiten zusammensitzen und bei der ein oder anderen Pizza und einem kühlen Getränk unseren Teamgeist stärken.

Nur dadurch ist es uns gelungen, innerhalb von kurzer Zeit alle Neuzugänge aus der ersten Mannschaft und unseren neuen Mädels aus der A-Jugend zu integrieren und zu einem guten Team zusammen zu wachsen. Zusammen bilden wir nun eine ausgewogene Mannschaft aus jung/alt und erfahren/noch ganz frisch, mit der es mancher Gegner erheblich schwerer haben wird, als in der letzten stattgefundenen Runde.

Leider müssen wir in Zukunft auf unseren langjährigen Trainer Marvin verzichten. Bereits während der Vorbereitung teilte er uns mit, dass er aus zeitlichen Gründen (saniert ein Haus mit seiner Freundin, arbeiten, selbst Handball spielen usw.) leider nicht mehr als unser Trainer zur Verfügung stehen wird. Wir, das ganze Team der Damen II, bedanken uns bei Dir lieber Marv. Du bist/warst ein super Trainer und wir werden Dich sehr vermissen. Wir haben viel von Dir gelernt und Du natürlich auch von uns … Du weißt was wir meinen. 🙂

Vielen Dank hier auch an Julia Schweiger, die unseren Marv unterstützt und viele Trainingseinheiten vorbereitet/geleitet hat.

Wunder gibt es glücklicherweise immer wieder und so konnten wir kurzfristig Marcus Jung als Nachfolger gewinnen. Unser neuer Trainer Marcus ist 40 Jahre jung, verheiratet, hat drei Kinder, ist wohnhaft in Oberkleen und nach vier jähriger Pause wieder zurück im Trainergeschäft. Die ersten gemeinsamen Trainingseinheiten sind geschafft und haben uns viel Spaß gemacht. Wir freuen uns mit ihm zusammen auf eine verletzungsfreie, spaßige und erfolgreiche Runde.

Zugänge: Kim L. Macht, Nina Träger, Laura Tauchmann (ehem. weibliche A-Jugend) und Sammy Winterkorn (zurück aus Babypause).

Abgänge: Lena Rink und unser Marv.

Tor: Lisa Geller, Jutta Kellner und Nadja Schmalhaus.

Kreis: Laura Spieker, Lisa Fuhr und Laura Tauchmann.

Außen: Julia Geller, Katharina Find, Sammy Winterkorn, Stefanie Will und Marie Gernand.

Rückraum: Anabel Botha, Lea Momberger, Nina Marek, Shana Appel, Mareike Schmied, Julia Schweiger, Kim Laureen Macht, Nina Träger und Anna-Maria Größer.

Trainer: Marcus Jung.

Neue Runde, altes Ziel

Wie schon im vergangenen Jahr, als aufgrund der Pandemie die Saison nicht stattfand, möchten die Frauen der HSG Hungen/Lich um die Meisterschaft mitspielen. „Das ist unser Anspruch, und das halten wir auch für realistisch“, sagt Trainer Tim Straßheim, der gemeinsam mit Brian Whisnant für die Mannschaft verantwortlich ist. Allerdings musste die Truppe in der Vorbereitung einige Rückschläge einstecken. Immer wieder fehlten Spielerinnen, weil sie krank oder verletzt waren beziehungsweise nach langen Zeiten im Lockdown auch mal wieder in den Urlaub wollten. Am schlimmsten erwischte es Kapitänin Rabea Wehrum, die mit einem Kreuzbandriss die komplette Saison fehlen wird. „Ihr Ausfall ist für uns eine Katastrophe. Rabea ist nicht zu ersetzen“, weiß Straßheim.

Nach dem ersten Schock sammelte sich die Truppe aber und erzielte in den Testspielen, teilweise gegen höherklassige Gegner, fast ausschließlich positive Ergebnisse. Die nötige Fitness holte sich die Truppe wie bereits im vergangenen Jahr im Sportstudio Storck. „Wichtig ist, dass unser System steht. Wir werden aber beim Start noch nicht bei 100 Prozent sein, dafür hätten wir eine reibungslose Vorbereitung gebraucht“, glaubt Tim Straßheim, der aber von seinen Schützlingen überzeugt ist: „Am vorhandenen Potenzial der Mädels gibt es keine Zweifel. Ich bin optimistisch, dass wir eine gute Runde spielen werden, sofern alle an ihre Grenzen gehen und lernen, in den meisten Spielen mit der Favoritenrolle umzugehen.“