Hallensperren: •

Einen Arbeitssieg haben die Handballerinnen der HSG Hungen/Lich in der Landesliga eingefahren. Im Heimspiel gegen die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen setzte sich die Mannschaft der beiden Trainer Tim Straßheim und Brian Whisnant mit 30:25 (15:12) durch und bleibt damit auch im dritten Spiel ungeschlagen.

Vor einer guten Kulisse von etwa 250 Zuschauern lieferten sich beide Teams von Beginn an einen offenen Schlagabtausch. Das Heimteam legte zwar stets eine Führung vor, konnte sich aber zu keiner Zeit absetzen. Das 15:11 per Siebenmeter war der höchste Vorsprung im ersten Durchgang, doch mit dem Pausenpfiff verkürzten die Grün-Weißen noch einmal.

Nach dem Seitenwechsel hielt der Bezirksoberliga-Meister den Gegner zunächst auf Distanz. Doch das änderte sich. Beim 21:20 nach 47 Minuten kamen die Wetzlarer Vorstädterinnen bedrohlich nahe. Dann aber hatte Trainer Brian Whisnant mal wieder den richtigen Riecher. Seine Idee, mit einer Auszeit der blutjungen Truppe neue Impulse zu verleihen, fruchtete. Beim 29:24 knapp zwei Minuten vor dem Ende war die Begegnung dann entschieden. „Hinter uns lag keine einfache Trainingswoche, wir hatten viele angeschlagene Spielerinnen. Dutenhofen hat es gut gemacht und uns immer wieder vor Probleme gestellt. Wie die Mädels nach dem 21:20 einen kühlen Kopf bewahrt haben, war beeindruckend. Für unsere Entwicklung sind solche Spiele enorm wichtig, und wenn sie dann noch positiv ausgehen, ist es umso schöner“, sagte Trainer Tim Straßheim hinterher.

Hungen/Lich: Lilli David und Nele Liebich im Tor; Livi Gleim, Lucia Schneider (5/4), Gretha Nau (1), Mia Kreß, Lina Richter (2), Annalena Knoblauch (8), Carmelina Mulch (2), Aimée Mitzkat (6/1), Kassandra Rink (2), Emely Nau (4), Doro Blasig und Liska Steinruck.