HSG-Mitgliedsmeeting

Hallo zusammen,

am Mittwoch, dem 9. Oktober 2024, findet ab 19:00 Uhr in der Stadthalle Hungen, für die ursprünglich geplante Mitgliedervollversammlung, ein außerordentliches Mitgliedsmeeting statt.

Da Matze Platzdasch auf Grund eines beruflichen Termins nicht teilnehmen kann, haben wir an dem ursprünglichen Termin festgehalten und eine Versammlung ohne Wahlen einberufen.

Wir wollen die Zeit nutzen und uns zu einem gemeinsamen Austausch unter dem Motto „Quo vadis HSG HuLi?“ zusammenfinden.

Hierbei könnt ihr Fragen stellen und Kritik äußern. Sofern es uns möglich ist, werden wir auf alles eingehen was Euch unter den Nägeln brennt. Vor allem aber, solltet ihr Euch auf die Fragen „Wo wollen wir hin und was sind unsere Ziele? Was erwarten wir von der HSG? Was können wir in den Verein mit einbringen“ vorbereiten.

Nur bei einer abgestimmten Ausrichtung wird es möglich sein, eine zielführende und zufriedenstellende Vereinsarbeit zu realisieren. Daher bitte ich um möglichst vollständiges Erscheinen. Zu diesem Termin sind alle Mitglieder ab 16. Jahre eingeladen.

Nach Auswertung unseres Meetings, werden wir am 13. November 2024 eine Mitgliedervollversammlung einberufen, bei der dann die turnusmäßigen Wahlen anstehen sowie ggf. weitere Anträge zur Abstimmung kommen.

Wir sehen uns am 9. Oktober 2024!

Euer Vorstand der HSG HuLi

Erfolgreiches Wochenende für unsere beiden C-Jugend-Mannschaften

Am Sonntag, den 29. September 2024, trat unsere C1-Jugend auswärts gegen die TG Friedberg an und konnte einen überzeugenden Sieg mit 27:38 für sich verbuchen. Mit einer starken Mannschaftsleistung und vielen herausragenden Momenten auf dem Spielfeld, war der Erfolg der Lohn für die harte Arbeit in den letzten Wochen.

Besonders hervorzuheben sind Connor Schneider mit acht Treffern, sowie Moritz Christ und Rayk Redetzky, die beide jeweils 5 Tore beisteuerten. Beeindruckend war die Ausgeglichenheit des Teams, da insgesamt 11 verschiedene Spieler zum Torerfolg kamen – ein klares Zeichen für die Tiefe und Ausgewogenheit unseres Kaders.

Trotz des hohen Sieges gibt es noch Bereiche, in denen wir uns weiterentwickeln können. Insbesondere in der Abwehrarbeit gibt es Potenzial zur Verbesserung, da ein Spieler der Friedberger es geschafft hat, alleine 13 Treffer zu erzielen.

Nun richten wir unseren Fokus auf das nächste Spiel gegen die HSG Linden, in dem wir unsere positive Entwicklung fortsetzen und hoffentlich den nächsten Sieg einfahren wollen.

Starke Leistung, Jungs – weiter so! 💪

Ebenfalls am Sonntag, den 29. September 2024, hatte auch unsere C2-Jugend ein Auswärtsspiel, bei dem sie gegen die HSG Herborn/Seelbach antrat. Mit einer guten Leistung konnte das Spiel mit 25:29 für uns entschieden werden.

Besonders hervorzuheben sind Mirko Seliger, der mit acht Treffern glänzte, und Silas Mann, der sieben Tore beisteuerte. Doch auch der Rest des Teams zeigte sich torgefährlich – insgesamt hatten wir acht verschiedene Torschützen bei 11 Spielern im Kader, was die große Tiefe und Vielseitigkeit unserer Mannschaft verdeutlicht.

Trotz des Sieges gibt es noch Verbesserungsbedarf in der Abwehr. Besonders die Defensive muss stabiler werden, da ein einzelner Spieler der HSG Herborn/Seelbach es geschafft hat, uns 23 Tore einzuschenken.

Im nächsten Spiel trifft unsere C2 auf die Jugendspielgemeinschaft Kirchhain/Neustadt/Stadtallendorf. Wir hoffen, dass wir unsere gute Leistung mit in dieses Auswärtsspiel nehmen und auch dort erfolgreich sein können.

Weiter so, Jungs! 💪

Eure Trainer: Sebastian Schliwa, Nadja Schmalhaus, Bettina Stein, André Zenker

Männer II: Drittes Spiel – dritter Sieg

Die zweite Mannschaft des TV Wetzlar, die genau wie die „Zwot“ der HSG Hungen/Lich mit 4:0 Punkten in der Tabelle der 2. Bezirksklasse – Gruppe 2 – stand, gastierte am Sonntag, dem 29. September, in der Schäferstadt-Halle Hungen.

Die von dem „Dreiergestirn“ Marcel Hensel, Andre Ihring und David Rudek betreuten Gastgeber begannen erst einmal zurückhaltend. Wetzlar konnte sogar mit 0:1 in Führung gehen. Mehr ließ Hungen/Lich aber nicht zu. Nico Böhm, Jonathan Will und Neuzugang Fynn Behle zeigten den Gästen, wer in der Schäferstadt-Halle das Sagen hat. 5:2 nach neun Minuten. Im Laufe des ersten Abschnitts baute die HSG den Vorsprung immer weiter aus, dank einer guten Deckungsarbeit, einem glänzend agierenden Kai Roth im Gehäuse und guter Chancenverwertung im Angriff. Nach 30 Minuten war die Vorentscheidung quasi schon gefallen – 20:12.

Nach der Halbzeitpause gab es keinen Einbruch der Heimmannschaft zu verzeichnen. Im Gegenteil. Auf einen Treffer der Gäste hatten die Mannen um Kapitän Paddy Eckhoff immer eine Antwort. Entweder durch geduldiges Angriff-Spiel oder Tempogegenstöße. Hier teilten sich Fynn Behle und Jonathan Will die Laufarbeit. Besondere Körperbeherrschung zeigte der bereits genannte „Joni“ Will, wenn er beim schnellen Gegenstoß seine Wurfakrobatik durch eine „Rolle rückwärts“ abfing. In der 57. Minute gelang der HSG Hungen/Lich die erste Führung mit zehn Toren Unterschied durch den in dieser Phase des Spiels gut aufspielenden Jannis Pitz. Am Ende der Partie stand ein deutliches 34:23 zu Buche. Mit diesem Sieg beförderte sich die zweite Männermannschaft zum Tabellenprimus – zumindest für eine Woche.

HSG Hungen/Lich: Kai Roth (Tor); Johannes Kullbach, Leo Eichenauer, Max Mitzkat, Benjamin Heck, Peter Leipold, Lukas Block (1), Ben Steffan (2), Nico Böhm, Piet Spall (je 3), Jannis Pitz (5), Patrick Eckhoff (6/4), Fynn Behle (6) und Jonathan Will (8).

Frauen II: Tabellenführung nach Spitzenspiel übernommen

Genau um 12:00 Uhr am Sonntag, dem 29. September 2024, empfing die zweite Damenmannschaft (Bezirksliga) das ebenfalls verlustpunktfreie (4:0) und zum Favoritenkreis zählende Team der TG Friedberg. Austragungsort war die Schäferstadt-Halle in Hungen.

Mit dem Anpfiff des gut leitenden Unparteiischen, der unter anderem jeden Schrittfehler beider Mannschaften ahndete, übernahm die HSG Hungen/Lich sofort das Kommando. Mit dem 1:0 von Laura Spieker führte die von Marcus Jung und Co-Trainerin Julia Schweiger betreute Crew bis zur 12. Minute immer mit mindestens einem Tor. Friedberg glich erst in der 15. Minute zum ersten und letzten Mal aus (5:5). Ein Doppelpack von Luana Schäfer und ein weiteres Tor diesmal von Celine Thiel deuteten darauf hin, dass sich die Gastgeberinnen die Butter nicht vom Brot nehmen lassen wollten. Während einer torarmen ersten Halbzeit dominierten beide Abwehrreihen sowie deren Torfrauen. Der Drei-Tore-Vorsprung hielt bis zum Halbzeitpfiff. Mit 11:8 wurden schließlich die Seiten gewechselt. 

Anfangs bis Mitte der zweiten Spielhälfte baute die HSG immer weiter, Tor um Tor, den Vorsprung aus. Hier trumpfte zwischen der 31. und 35. Minute Celine Thiel auf. In dieser Zeit erzielte sie vier von ihren insgesamt fünf erzielten Treffer. Mit schulmäßig vorgetragenen Tempogegenstößen überrannte die HSG Hungen/Lich förmlich die gegnerische Mannschaft. Bis zur 49. Spielminute bauten Merit Schweiger und Co. ihren Vorsprung auf 22:14 aus. Besonders erwähnenswert der Mittelblock auf HSG-Seite. Marlen Wolf und Laura Spieker behinderten durch gutes Zusammenspiel, auch mit ihren Mitdeckungsspielerinnen, den Spielaufbau und dadurch die Einschussmöglichkeiten der Gäste. Auch unbedingt nennenswert das tolle Zusammenspiel mit Torerfolg zwischen Merit Schweiger und der ab Hälfte zwei offiziell als weitere Spielerin eingesetzten Julia Schweiger, der Mutter von Merit. Tosender Applaus von den leider zu wenigen Zuschauern in der Sporthalle. Die letzten zehn Minuten der Begegnung liefen dann nicht mehr so gut für die „HuLi’s“. Friedberg stemmte sich noch einmal gegen die Niederlage, konnte aber nur noch die Tordifferenz ein wenig verringern. Verdienter Sieg für die HSG Hungen/Lich – 24:19.

HSG Hungen/Lich: Alesia Grieb (Tor 1.-30. Min.), Nadja Schmalhaus (Tor 31.-60. Min.); Rike Bohn (1), Luana Schäfer (3), Laura Spieker (2), Celine Thiel (5), Leonie Henrich, Marie Menne (2), Marlen Wolf, Shana Appel, Julia Schweiger (1), Samantha Winterkorn, Merit Schweiger (7/2) und Maria Kreß (3).

Männer I müssen abgezockten Lollarern die Punkte überlassen

Zweites Heimspiel, zweite Niederlage. Leider mussten unsere Männer I am vergangenen Sonntag den Gästen von der TSG Lollar die Punkte überlassen und das, obwohl sie einen Großteil des Spiels mit dem Gegner auf Augenhöhe agierten. „Unsere junge Mannschaft hat heute gegen einen der Top Aufstiegsfavoriten gut dagegengehalten, aber in den entscheidenden Phasen war die Mannschaft von meinem Trainerkollegen Dino Dragicevic einfach abgezockter,“ musste HuLi-Trainer Florian Großmann nach der Partie neidlos anerkennen.

Unsere Männer starteten vielversprechend in die Partie und konnten bis zum 4:2 nach zehn Minuten ihre Führung behaupten. „Mit ein bisschen mehr Abschlussglück hätten wir zu diesem Zeitpunkt bereits höher führen können,“ hatte Großmann bereits früh im Spiel einen Grund ausgemacht, warum seine Truppe nicht mit einer eigenen Pausenführung in die Halbzeit ging. Unsere Gäste fanden nun besser ins Spiel, auch bedingt durch einige Umstellungen in der Abwehr, und konnten ab dem 5:6 bis zum Schlusspfiff eine Führung behaupten. Die Heimmannschaft ließ sich aber nicht abschütteln und konnte 90 Sekunden vor der Halbzeit zum 10:11 durch Tobias Koppermann verkürzen, um im direkten Gegenzug wieder mit zwei Toren in Rückstand zu geraten. 

„Für die zweite Hälfte hatten wir uns eigentlich einiges vorgenommen, aber im Prinzip hat uns die ersten zehn Minuten des zweiten Durchgangs ein wenig die Ruhe und Durchschlagskraft gefehlt, sodass uns Lollar ein ums andere Mal mit seiner körperlich robusten Abwehr den Schneid abkaufen konnte,“ so Großmann zum Einstieg in die zweiten dreißig Minuten. Beim 14:19 (Marlon Los Santos) lagen unsere Gäste bereits mit fünf Toren vorne. Auch wenn unsere Männer 1 nochmal alles versuchten und am Ende sogar in einer offensiven Manndeckung zu Ballgewinnen kommen wollten, so muss man doch anerkennen, dass uns gegen erfahrene Mannschaften einfach noch ein kleiner Tick fehlt, um solche Spiele am Ende erfolgreich gestalten zu können. Beim 24:28, zwei Minuten vor Ende, keimte noch immer ein Fünkchen Hoffnung auf zumindest einen Punktgewinn auf, welches Lollar aber mit zwei eigenen Toren komplett zunichtemachte.

Die Männer 1 sind am kommenden Wochenende spielfrei und erwarten dann in 14 Tagen den TV Hüttenberg III (0:6 Punkte) zum Kellerduell in der Schäferstadthalle in Hungen.

Unsere Aufstellung: Max Krieg und Niko Berg im Tor, Jan Anhäuser (4), Tobias Anhäuser (4), Pius Spall (1), Ben Steffan (1), Nico Böhm (1), Jonathan Will (1), Jannis Pitz, Benjamin Maris, Tobias Koppermann (4), Anton Frederic Hahn (7/1), Henry Maris (2) und Leon Becker.

Frauen I: Nächster Sieg

In der Handball-Regionalliga der Frauen ist die HSG Hungen/Lich eine von drei ungeschlagenen Mannschaften nach dem dritten Spieltag. Am Sonntagabend war Mit-Aufsteiger HSG Baunatal zu Gast, gegen die den Mannschaft von Hungen Trainer Paul Günther einen ungefährdeten 25:19 (11:9)-Sieg eintütete.

Nach einer kurzen Orientierungsphase und einem 1:2-Rückstand kam der HSG-Zug ins Rollen. Gegen die offensive Verteidigung der Gäste war viel Bewegung ohne Ball und sicheres Passspiel vonnöten, um keine Ballverluste zu riskieren. Das gelang in der ersten Halbzeit recht gut und auch in der Abwehr ließ Hungen/Lich nur wenig zu. Dazu kam eine gute Leistung von Torhüterin Lilli David, die ihre Performance mit dem 6:2 in der 14. Minute krönte.

„In die Räume reinzugehen haben wir teilweise gut gemacht“, erklärte Günther, aber so richtig zufrieden war er nicht. Dem Spiel seiner Mannschaft fehlte insgesamt die Breite und das Ausnutzen der Räume hinter den vorgezogenen Verteidigerinnen. „Da haben wir uns zu sehr in die Mitte reinbewegt, anstatt einfach in der Breite zu bleiben, selber zu gehen oder den Ball auf außen abzuräumen.“ Emma Niebergall netzte in der 20. Minute zwar zum 10:4 ein, doch Baunatal machte weiter Druck, provozierte Fehler und verkürzte zur Pause auf 8:11.

Hungen/Lich kam gut in die zweite Hälfte und legte durch Selina Lotz in der 37. Minute auf 15:9 vor. Günther hatte in der Halbzeit gefordert das Spiel breit zu halten und mehr Bewegung ohne Ball in die Kreuzbewegung bekommen. Doch auch dieser Vorsprung hatte nicht lange Bestand, weil die Ansprache nur gut zehn Minuten in den Köpfen blieb. Baunatal spielte fast die gesamte zweite Halbzeit im Angriff mit Sieben-gegen-Sechs und kam in der 49. Minute auf 15:17 heran. „Anstatt einfach unkomplizierten Handball zu spielen, haben wir den einen oder anderen technischen Fehler gemacht, falsche Entscheidungen getroffen und in der Abwehr nicht konsequent verteidigt“, monierte Günther. „Wir haben uns dann wieder stabilisiert und das Spiel relativ souverängewonnen.“

Nach dem 20:15 von Emely Nau in der 53. Minute war dann auch die Gegenwehr von Baunatal gebrochen, das kräftezehrende Abwehrspiel forderte seinen Tribut. „Das haben wir heute wieder sehr gut gemacht“, so Günther. „Das war auch wieder ein Mitaufsteiger, wo wir die Punkte mehr oder weniger eingeplant haben. Jetzt sind wir so ein bisschenden Druck los und können nächste Woche etwas lockerer in das Derby bei der HSG Gedern/Nidda reingehen. Da können wir ganz normal Handball spielen, ohne gewinnen zu müssen. Die Rolle des Favoriten liegt ganz klar bei Gedern/Nidda.“

Hungen/Lich: Hoppe, David (1); Richter, Mitzkat (3), Knoblauch (1), Lotz (3), Schneider (1), Weber (2), Steinruck (4), E. Nau (2), Niebergall (4/3), G. Nau (1) und Bohn (3).

Schiedsrichter: Mäkitalo/Schäfer – Zuschauer: 250 – Zeitstrafen: 4:8 Minute – Siebenmeter: 3/3:2/1.