Neue Trainingsanzüge für die Handballmädchen der WJE

Dank der MessePro GmbH kann die weibliche E-Jugend der HSG Hungen/Lich jetzt mit einheitlichen Trainingsanzügen auftreten.

Im Namen der gesamten weiblichen Handball-E-Jugendmannschaft der HSG Hungen/Lich möchten wir dem Messebauunternehmen MessePro GmbH aus Wetzlar von Herzen für die großzügige Spende danken. Ihr Sponsoring-Beitrag ist nicht nur eine wertvolle Hilfe für die Neuanschaffung der Trainingsanzüge gewesen, sondern auch ein Zeichen der Wertschätzung gegenüber unseren jungen Spielerinnen und deren Entwicklung, sowohl sportlich als auch persönlich. Das die Spende von Herzen kommt wird zusätzlich deutlich dadurch, dass der Geschäftsführer Herr Florian Wolf und Kollege Roland Müller extra zur Übergabe in die Hungener Stadthalle angereist sind.


Nochmals vielen Dank für Ihr Engagement und Ihre Unterstützung!

Unser Handballtraining findet mittwochs und freitags statt. Interessierte Kinder der Jahrgänge 2014/2015 sind dazu herzlich eingeladen.

Bitte meldet euch unter trainer.wje@hsg-hungen-lich.de. 

Weitere Infos gibt es unter: https://hsg-hungen-lich.de.

Auswärtsspiel unserer MJC II gegen den TV Aßlar II

Am Sonntag, dem 17. November 2024, trat unsere MJC II-Jugend auswärts in der Sporthalle Aßlar gegen den TV Aßlar II. Mit einem Endstand von 13:25 konnten wir einen verdienten Arbeitssieg einfahren, auch wenn das Spiel zunächst nicht optimal lief.

Spielverlauf

In der ersten Halbzeit hatte unsere Mannschaft Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden. Durch einige ungenutzte Chancen und Unkonzentriertheiten lagen wir in der Anfangsphase sogar mit bis zu drei Toren zurück. Doch nach einer wichtigen Auszeit gelang es, die Jungs neu einzustellen und die Partie zu stabilisieren. Mit einer knappen Führung von 9:12 gingen wir in die Halbzeitpause.

Nach der Pause zeigte sich das Team dann deutlich verbessert. Besonders in der Abwehr waren wir wachsamer und konnten die Angriffe des Gegners frühzeitig stören. Im Angriffsspiel setzten wir auf präzisere Aktionen, sodass wir uns im Verlauf der zweiten Hälfte kontinuierlich absetzen konnten. Am Ende steht ein verdienter Sieg, der uns weiteres Selbstvertrauen gibt, auch wenn wir wissen, dass noch Luft nach oben ist.

Hervorzuheben:

  • Richard Hildebrand war mit neun Treffern unser erfolgreichster Torschütze.
  • Silas Mann und Paul Tetzlaff überzeugten mit jeweils sechs Toren.
  • Insgesamt hatten wir sieben Torschützen, was die mannschaftliche Breite und den Teamgeist der MJC II unterstreicht.

Fazit und Ausblick:

Obwohl das Spiel zunächst schwierig verlief, zeigte die Mannschaft Charakter und kämpfte sich zurück. Die zweite Halbzeit war von einer soliden Abwehrleistung und einem variableren Angriffsspiel geprägt. Insgesamt war es ein Arbeitssieg, der uns zeigt, woran wir weiter arbeiten müssen, aber auch, dass das Team immer zusammenhält.

Unser nächstes Spiel findet zu Hause gegen die HSG Wettertal II statt. Wir freuen uns auf lautstarke Unterstützung von den Rängen und hoffen, den nächsten Sieg einfahren zu können!

Eure Trainer: Sebastian Schliwa, Bettina Stein, Nadja Schmalhaus & André Zenker

Heimspiel unserer MJC I gegen die HSG Mörlen

Am Samstag, dem 16. November 2024, empfing unsere MJC I die HSG Mörlen in der Schäferstadthalle Hungen. In einem spannenden und kämpferischen Spiel mussten wir uns knapp mit 34:36 geschlagen geben.

Top-Torschützen:
🏅 Connor Schneider mit 14 Toren
🏅 Rayk Radetzki mit sieben Toren
🏅 Naim Greß mit sechs Toren

Insgesamt konnten sich sieben Spieler in die Torschützenliste eintragen, allerdings war der Gegner mit acht Torschützen etwas variantenreicher.

Das Spiel begann ausgeglichen, aber der Gegner schaffte es, uns durch präzise vorgetragene Kombinationen und eine starke Abwehrleistung immer leicht auf Distanz zu halten. Zur Halbzeit lagen wir mit 14:17 zurück. Diese Führung für Mörlen war verdient, da sie im Aufbauspiel kaum Fehler machten und ihre Chancen konsequent nutzten.

Unsere Jungs zeigten dennoch eine starke Abwehrarbeit und erkämpften sich immer wieder Bälle. Leider wurden diese Ballgewinne in unserem eigenen Aufbauspiel nicht immer optimal genutzt. Einige technische Fehler ermöglichten es Mörlen, mit schnellen Tempogegenstößen einfache Tore zu erzielen.

Trotzdem verdienen unsere Jungs ein riesiges Kompliment

Die Mannschaft hat nie aufgegeben und bis zum Schluss alles gegeben. In der zweiten Halbzeit haben wir uns mit viel Einsatz und einer geschlossenen Teamleistung immer wieder herangekämpft. Der Lohn: 90 Sekunden vor Schluss gelang uns der verdiente Ausgleich! Leider fehlte uns am Ende das letzte Quäntchen Glück, und wir kassierten in den letzten Sekunden zwei Gegentore, die die knappe Niederlage besiegelten.

Verbesserungspotenzial:

  • Im Angriff: Die technischen Fehler weiter reduzieren. Die Kombinationen häufiger und sauberer durchspielen. Zudem müssen wir die Bewegung ohne Ball noch dynamischer gestalten.
  • Einordnung: Der Gegner hatte fünf Spieler des Jahrgangs 2010 auf dem Feld, während wir nur ein Spieler dieses Jahrgangs einsetzen konnten. Dieser körperliche Vorteil war ein klarer Pluspunkt für Mörlen.

Ausblick:
In der nächsten Begegnung treten wir gegen die HSG aus Pohlheim zum nächsten Auswärtsspiel an. Diese Partie wird eine große Herausforderung, da Pohlheim eine sehr starke Mannschaft stellt. Für uns wird es darum gehen, eine geschlossene Teamleistung zu zeigen und das Spiel so lange wie möglich offen zu halten.

Eure Trainer: Sebastian Schliwa, Bettina Stein, Nadja Schmalhaus & André Zenker.

Heimspiel unserer MJB gegen die JSG Lahntal

Am Samstag, dem 16. November 2024, trat unsere B-Jugend in der Schäferstadthalle in Hungen gegen die JSG Lahntal an. Trotz einer kämpferischen Leistung und deutlicher Steigerung im Vergleich zum ersten Saisonspiel mussten wir uns am Ende knapp mit 36:38 geschlagen geben.

Besondere Umstände

Die B-Jugend ist ein Team mit vielen Besonderheiten: Sie besteht aus lediglich fünf regulären B-Jugendspielern, die tatkräftig von der C-Jugend unterstützt werden. Dieses Mal kam zusätzlich erschwerend hinzu, dass unser etatmäßiger Torhüter Michel Böcher krankheitsbedingt absagen musste. Dank der Flexibilität und Einsatzbereitschaft von Alexander Rzesnitzek und Nick Ole Seelhof, die sich die Torhüteraufgabe teilten, konnte das Spiel dennoch stattfinden. Ein großes Dankeschön an die beiden für diesen Einsatz!

Spielverlauf

In den ersten Minuten tat sich die Mannschaft schwer, ins Spiel zu finden. Nach knapp 13 Minuten lagen wir bereits mit vier Toren zurück. Erst eine wichtige Auszeit brachte die Wende: Die Mannschaft konnte den Rückstand bis zur Pause auf ein Tor reduzieren. Halbzeitstand: 17:18 aus unserer Sicht.

Nach der Pause zeigte das Team eine klare Leistungssteigerung, insbesondere in der Abwehrarbeit und beim Angriffsspiel. Es wurden mehr klare Chancen herausgespielt, und sowohl Abspiele in die Tiefe als auch Außenanspiele funktionierten besser. Unsere Jungs zeigten großen Kampfgeist, mussten sich aber letztlich einem starken Gegner knapp geschlagen geben.

Hervorzuheben

  • Anton Schliwa war mit zehn Toren unser treffsicherster Spieler;
  • Jakob Schliwa erzielte sieben Treffer, gefolgt von Ianis Stieger mit sechs Toren;
  • Insgesamt kamen neun Spieler in die Torschützenliste, was die Breite und das Potenzial der Mannschaft unterstreicht.

Fazit und Ausblick

Dieses Spiel war bereits eine deutliche Verbesserung im Vergleich zum ersten Saisonspiel. Besonders die zweite Halbzeit hat gezeigt, dass die Mannschaft auf einem guten Weg ist. Ziel bleibt es, weiter an der Abwehrstabilität und der Feinabstimmung im Angriff zu arbeiten.

Unser nächstes Spiel findet gegen die HSG Hinterland auswärts statt. Wir freuen uns auf eure Unterstützung, wenn es darum geht, die nächsten Fortschritte auf die Platte zu bringen!

Eure Trainer: Jonathan Will & André Zenker

Frauen I: Unentschieden in Twistetal

Die HSG Hungen/Lich ist in der Regionalliga der Frauen bei der HSG Twistetal nicht über ein 23:23 (15:12)-Unentschieden hinausgekommen. „Wenn ich die zweite Halbzeit sehe, sage ich, der Punktgewinn ist in Ordnung“, erklärte HSG-Trainer Paul Günther. „Aber wenn man das ganze Spiel betrachtet, haben wir uns nicht mit zwei Punkten belohnt.“

Die ersten zehn Minuten liefen noch nicht nach Wunsch für die Gäste-HSG. 3:6 lag man zurück und arbeitete sich langsam in die Partie. Die technischen Fehler wurden abgestellt und insgesamt im Angriff klarer gespielt. Hungen/Lich machte mehr Druck, fand die Lücken und schloss vor allem besser ab. Greta Nau erzielte in der 18. Minute den 8:8-Ausgleich, Katharina Weber sorgte sechs Minuten später beim 11:10 für die erste Führung. Das 15:12 von G. Nau rundete die erste Halbzeit ab.

Im Nachhinein betrachtet, hätte man sich auf Seiten der Gäste-HSG die Pause sicher gerne gespart. Denn wieder verpatzte Hungen/Lich den Start und lag in der 39. Minute mit 15:16 hinten. Keine Disziplin in Angriff wie Abwehr und vor allem eine schlechte Chancenverwertung bestimmten das Spiel von Hungen/Lich. Freie Bälle von außen oder vom Kreis wurden vergeben. „Wir haben uns dann halt einfach vorgenommen, die Torhüterin zur Welt-Torhüterin zu werfen“, meinte Günther. „Immer da, wo die dann gestanden hat, haben wir auch direkt den Ball hingeworfen.“ Zu allem Überfluss kassierte Liska Steinruck in der 49. Minute wegen Foulspiels die rote Karte (ohne Bericht).

Es dauerte bis zum 19:22 in der 54. Minute, ehe ein erneuter Ruck durch die Mannschaft ging. Greta Nau sorgte mit einem Doppelpack für den 21:22-Anschlusstreffer. Ein bisschen Glück kam am Ende auch hinzu. Mit dem 23:21 in Rücken versemmelte Twistetals Kim Hering in der 58. Minute einen Siebenmeter, den sie über die Kiste warf. Rike Bohn machte es besser und brachte Hungen/Lich in der gleichen Minute auf 22:23 heran. 43 Sekunden vor Schluss sorgte Selina Lotz das 23:23-Unentschieden, das Hungen/Lich erfolgreich verteidigten.

„Am Ende haben wir doch wieder den Schalter umgelegt und dann auch wieder normaleren, einfacheren Handball gespielt. Zudem haben wir es dann auch geschafft, den Ball wieder ins Tor reinzuwerfen“, sagte Günther. „Es war eine Energieleistung der Mannschaft, dass noch ein Unentschieden herausgesprungen ist.“

HSG Twistetal: Schlömer, Göbel; Scheele, Meier (1), K. Brida (1), J. Happe (1), Reese (4), Blaschke, Voß, K. Hering(6/2), H. Brida (3), C. Brida, H. Happe (4/1), K. Happe (3).

Hungen/Lich: Liebich, David; Mitzkat (1), Knoblauch (1),Lotz (7), Schneider, Schweiger, Weber (2), Steinruck (1), E. Nau (1), Niebergall, G. Nau (9), Bohn (1/1).

Schiedsrichter: Betz/Schöppner. – Zuschauer: 300. – Zeitstrafen: 4:4 Min. – Rot: Steinruck, Foulspiel (49.). – Siebenmeter: 4/3:2/1.

Frauen II: Auswärtshürde genommen

Am Sonntag gastierte die zweite Frauenmannschaft der HSG Hungen/Lich (Bezirksliga) in der wohltemperierten Biebertaler Großsporthalle. Die gastgebende KSG Bieber II wollte den Gästen „ein Bein stellen“, was vorweggenommen nicht gelang. Im Gegenteil. 

Zunächst hatten die Gäste gewisse Schwierigkeiten überhaupt das Tor zu treffen. Einige Würfe mit dem runden Leder testeten die Standhaftigkeit der Wand hinter dem Gehäuse. Auch stand oft die Biebertaler Torfrau im Wege zum Erfolg. Ebenso Nadja Schmalhaus, die Torfrau von den Bier- und Schäferstädterinnen, erlaubte den Biebertalerinnen nur den einen oder anderen Erfolg. So ging Hungen/Lich erst in der 10. Minute mit 3:4 in Führung. Beide Mannschaften gönnten sich besonders in der ersten Halbzeit einen mäßigen Rückzug zur Abwehrarbeit. Im Laufe dieses Abschnitts der Partie bauten die „HuLi’s“ ihren Vorsprung bis auf vier Tore Unterschied aus. Biebertal konterte immer wieder durch die großgewachsenen Rückraumspielerinnen, welche auch ihre Kreisläuferin bedienten. Die Abwehr der Gäste zeigte immer wieder kleine Lücken, bedingt durch die 5:1 Deckung. Aber durch diese „offensive Defensive“ wurden die Gastgeberinnen zu einigen technischen Fehlern verleitet. Zum Ende der ersten Halbzeit zeigte die Anzeigentafel ein knappes 11:14.

Ganz anders die zweite Halbzeit. Scheinbar hatte Julia Schweiger, die den immer noch erkrankten Chefcoach Marcus Jung erfolgreich vertrat, die richtigen Worte in der Pause gefunden. Im Angriff wurden die erspielten Einwurf-Chancen kaum noch vergeben. Die Abwehr agierte sicherer, egal welche Formation auch immer in der Deckung stand, da Julia Schweiger, wie in der ersten Halbzeit, der einen oder anderen Spielerin eine Erholungsphase gönnte. Beim 17:20 in der 42. Minute sah es zwar noch knapp aus, aber die ca. 20 mitgereisten Fans hatten nie das Gefühl, dass sich noch etwas zum Nachteil der HSG ändern könnte. Auch dank einer gut reagierenden Alesia Grieb, die im zweiten Abschnitt der Partie das Tor hütete. In Minute 43 erzielte Biebertal das 18:21. Anschließend zündeten Laura Spieker und Co. den Turbo. Neun Tore erzielten sie in Folge, ohne dass Biebertal antworten konnte. Wieder war es Celine Thiel, die das 30. Tor zum zwischenzeitlichen 18:30 erzielte (52. Min). Der Widerstand von Biebertal war nun endgültig gebrochen. Ungefähr fünf Minuten vor Abpfiff verletzte sich Simone Walther so heftig, dass sie von ihren Mannschaftskameradinnen gestützt das Spielfeld verlassen musste (Spielunterbrechung). Die Unparteiische pfiff die Partie bereits wieder an, obwohl die HSG noch nicht vollständig auf der Platte stand. Nun ja. Nichts desto trotz ließ sich Hungen/Lich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und beendete souverän dieses Punktspiel mit 22:36. Das letzte Tor erzielte Leonie Henrich mit ihrem siebten Siebenmeter (100%). Auch standen Spielerinnen zum Ende der Partie im Mittelblock, die der Fan aus Hungen und Lich dort noch nie sah. Sie meisterten ihre Aufgabe mit der Note hervorragend. Mit einer tollen mannschaftlichen Geschlossenheit wurde der siebte Sieg von acht Spielen errungen. 

Am 30. November erwartet die zweite Frauenmannschaft die HSG Dilltal zum absoluten Bezirksliga-Spitzenspiel (2. gegen 1.) in der Schäferstadt-Halle Hungen. Mit vollen Zuschauerrängen könnte man dieser Mannschaft erheblich zum nächsten Erfolg helfen.

HSG Hungen/Lich in Biebertal: Nadja Schmalhaus (Tor 1. – 30. Minute), Alesia Grieb (Tor 31. – 60. Minute); Simona Laurito (5), Luana Schäfer (3), Laura Spieker (6), Marlen Wolf (2), Leonie Henrich (8/7), Celine Thiel (4), Shana Appel (1), Marie Menne, Nina Träger (4), Samantha Winterkorn und Simone Walther (3).