Zwei Heimsiege für die WJD

Am vergangenen Sonntag hatten beide WJD-Mannschaften ein Heimspiel in der Schäferstadthalle in Hungen. Zuerst startete die D2 gegen die TSG Leihgestern. Beide Mannschaften konnten im bisherigen Saisonverlauf einen Sieg erringen. Der Gast aus Leihgestern kam besser ins Spiel und konnte sich bis zum 1:4 (8. Minute) etwas absetzen. Auszeit der Heimmannschaft. Danach konnte der Vorsprung durch die HuLi's etwas verkürzt werden (4:5, 14. Minute). Auszeit der Gäste. Bis zur Pause konnte Leihgestern den Vorsprung wieder etwas ausbauen und in die Pause retten (Halbzeitstand 6:8).

Die zweite Halbzeit ging genauso spannend weiter. Leihgestern konnte den 2-Tore-Vorsprung bis zur 30. Minute halten (10:12). Auszeit der Heimmannschaft. Was folgte war noch ein 7-Meterversuch der Gäste. Die letzten sechs Minuten des Spiels gehörten dann den Gastgeberinnen. Mit einem 5:1-Lauf drehten die HuLi's die Partie und siegten am Ende mit 15:13.

Es spielten: Anna Walter und Emma Weighardt im Tor; Vikoria Bering, Emma Jakobi (1), Emilia Kappes, Luisa Rickert (2), Diana Scheinmaier (6), Nele Schenck (1), Enni Thierbach und Pippa von Einem (5).

Direkt im Anschluss traf die D1 auf die HSG Linden. Auch das fünfte Saisonspiel konnte die D1 erfolgreich gestalten. Die Gäste erwischten den besseren Start und lagen die ersten fünf Minuten vorne. Danach drehten die HuLi's die Partie und konnten mit einem 11:9 in die Pause gehen. Bis zur 28. Minute blieb es spannend und die Heimmannschaft konnte sich nicht mehr als ein bis zwei Tore absetzen (16:15, 28. Minute).

Mit einem 6:1-Lauf konnten sich die Mädels aus Hungen und Lich etwas absetzen und die Partie am Ende mit einem 26:19 beenden.

Es spielten: Anna Walter im Tor; Emma Franz, Lina Freitag (5), Anna-Maria Ieva (5), Emma Jakobi (3), Lea Kolosser (4), Emily Novgorodov (8/3), Valeska Österling, Luisa Rickert und Diana Scheinmaier (1).

Weiter geht es für die D2 erst wieder in zwei Wochen mit einem Heimspiel gegen die JSG Lahntal II.

Die D1 spielt nächsten Sonntag bei der HSG Gedern/Nidda. Die Woche darauf kommt es in der Gesamtschule Hungen zum Spitzenspiel gegen die HSG Butzbach.

Erfolgreiches Wochenende unserer männlichen C-Jugend

Sieg beim Auswärtssieg unserer C1 gegen HSG Kleenheim-Langgöns

Am Samstag, dem 9. November 2024, trat unsere C1 in der Karl-Zeiss-Halle in Langgöns gegen die HSG Kleenheim-Langgöns an. Mit einer überzeugenden Teamleistung konnten wir das Spiel mit 28:22 für uns entscheiden und einen weiteren Sieg einfahren.

Spielverlauf und besondere Leistungen

In der ersten Halbzeit zeigte sich die HSG Kleenheim-Langgöns als starker Gegner und konnte durch gut vorgetragene Kombinationen und eine solide Abwehr das Spiel ausgeglichen gestalten. So gingen wir nur knapp mit einem 13:14 in die Halbzeitpause.

Nach der Pause gelang es uns jedoch, den Haupttorschützen der Gegner besser in den Griff zu bekommen, indem wir ihn konsequenter deckten. Dadurch erzielten die Gegner im zweiten Durchgang deutlich weniger Tore, was uns erlaubte, im Angriff unser variantenreiches Spiel und unsere individuelle Stärke besser auszuspielen.

Torschützen

Besonders hervorzuheben sind:

  • Naim Gress mit sieben Treffern,
  • Connor Schneider und Alexander Rzesnitzek mit jeweils fünf Treffern.

Insgesamt hatten wir neu  verschiedene Torschützen, was die Tiefe und Entwicklung unserer Mannschaft erneut unterstreicht.

Wo können wir uns noch verbessern?

Im Angriff wollen wir daran arbeiten, unsere Kombinationen noch häufiger und sauberer durchzuspielen und die Geschwindigkeit in der Bewegung ohne Ball zu erhöhen. So können wir noch gefährlicher und variabler im Spiel nach vorne werden.

Ausblick

In der nächsten Begegnung treffen wir auf die HSG Mörlen zum nächsten Heimspiel. Wir hoffen, dass wir unsere positive Entwicklung fortsetzen und auch diese Partie für uns entscheiden können.

Sieg beim Heimspiel unserer C2 gegen mJSG Heuchelheim/Bieber II

Am Samstag, den 9. November 2024, traf unsere C2-Jugend in der Schäferstadthalle in Hungen auf die mJSG Heuchelheim/Bieber II und konnte sich mit einem verdienten 27:22 durchsetzen. Die Mannschaft zeigte dabei eine starke Leistung, sowohl in der Abwehr als auch im Angriff.

Herausragende Torschützen waren David Bender mit sieben Toren sowie Richard Hildebrand und Phil Leipold, die jeweils fünfmal trafen. Insgesamt hatten wir erneut acht verschiedene Spieler, die sich in die Torschützenliste eintragen konnten – ein Zeichen für die positive Entwicklung des gesamten Teams und die Tiefe unseres Kaders.

Besonders beeindruckend war die Abwehrarbeit in diesem Spiel. Unser Team verteidigte mutig und ließ dem Gegner nur wenige einfache Torchancen. Auch als wir in der zweiten Hälfte noch einmal unter Druck gerieten, hielt die Defensive stand und zwang den Gegner dazu, für jedes Tor hart zu arbeiten.

Im Angriff konnten wir unsere individuellen Aktionen verbessern und so mehr Chancen herausspielen und verwerten als im letzten Spiel. Dennoch gibt es noch Verbesserungspotential: Wir möchten unsere Kombinationen häufiger und schneller durchspielen und die Bewegung ohne Ball weiter steigern, um noch mehr Druck auf die gegnerische Abwehr auszuüben.

In der nächsten Begegnung tritt unsere C2 auswärts gegen den TV Aßlar an. Wir hoffen, dass wir an diese starke Leistung anknüpfen und den nächsten Sieg einfahren können.

Weiter so, Jungs!

Eure Trainer: Sebastian Schliwa, Bettina Stein, Nadja Schmalhaus & André Zenker

MJE behält Siegesserie bei

Am vergangenen Sonntagmorgen durfte die männliche Jugend E der HSG Hungen/Lich die Gäste aus Marburg und Cappel um 9:00 Uhr in der Schäferstadthalle begrüßen. 

Nach dem Aufwärmen ging es pünktlich los und die Heimmannschaft konnte von Beginn an einen kleinen Vorsprung erspielen, den man versuchte, nicht mehr herzugeben. Durch mangelnde Passqualität und ungenügender Abwehrbereitschaft konnten auch die Gäste das ein oder andere Tor erzielen, weswegen das Team rund um Coach Jonathan Will zur Halbzeit nur eine knappe Führung auf dem Spielprotokoll zu verzeichnen hatte. 

In Halbzeit zwei wurde wie immer die Spielform von einem 2 x 3 gegen 3 zu einem 6 gegen 6 umgestellt. Auch diese Halbzeit verlief ähnlich wie die erste. Die Hu/Li´s legten wieder vor und konnten Dank einer guten Torhüterleistung und der Mehranzahl an Schützen den Sieg über die Ziellinie fahren. Nichtdestotrotz war das Abwehrverhalten in vielen Phasen zu passiv und Torwürfe seitens der Hungen und Licher zu unplatziert, um ins Tor gehen zu können.

,,Daran gilt es zu arbeiten, um es in den kommenden Spielen besser zu machen“, so Will nach dem Spiel.

Männer II: Weiter auf Erfolgskurs

Eine vermeintlich leichte Aufgabe erwartete die zweite Männermannschaft am Samstag in der Dietrich-Bonhoeffer-Sporthalle. Mit der ebenfalls zweiten Mannschaft gastierte die KSG Bieber in Lich. Fast ohne personelle Veränderungen konnten die Gastgeber der Begegnung entgegensehen. Patrick Eckhoff durfte nicht mitwirken, da er für die erste Männermannschaft erstmals in dieser Saison eingeplant war. So übernahm er den Betreuerpart zusammen mit Johannes Kullbach und Maximilian Reinwald.

Die erste Halbzeit während dieser Partie in der 2. Bezirksklasse (Gruppe 2) begann abtastend. Keine Mannschaft gönnte der anderen einen vorzeitigen größeren Torvorsprung. So stand es nach 20 Minuten gerade einmal 9:8 zu Gunsten der Hausherren. Immer wieder entwischte der Kreisläufer aus Bieber dem Mittelblock der „HuLi’s“ oder dieser erfahrene Kempe sperrte seine Rückraumspieler gekonnt frei zum Torerfolg. Nach einer kleinen Umstellung in der Abwehr der Gastgeber kam die Wende zu Gunsten von Hungen/Lich. Dazu kam das Offensivspiel der Mannen um den quirligen Jonathan Will besser in Schwung. Halbzeitergebnis 17:10.

Nach der Pause ließ Hungen/Lich nichts mehr anbrennen. In kleinen Schritten, durch Tempogegenstöße, Einzelaktionen oder aber auch durch Spielzüge kamen Piet Spall, das „Geburtstagskind“ Ben Steffan und Mannschaftskameraden zum Erfolg. Da Bieber trotz des großen Rückstandes zur Halbzeit nie aufgab, blieb die zweite Halbzeit, erst recht für den Zuschauer, immer interessant. Gerade zwischen der 35. und 50. Minute verhinderte der Linkshänder von Bieber durch seine fast regelmäßigen Antworten auf den Torerfolg von Hungen/Lich einen noch größeren Vorsprung der Heimmannschaft (29:17). Mit dem sicheren Sieg vor Augen ließ zum Ende der Partie die Konzentration bei der HSG ein wenig nach. Trotzdem konnte nach 60 Minuten mit einem deutlichen 33:23 der sechste Sieg der Saison gefeiert werden. Vorläufiger Tabellenplatz der „Zwoten“: Rang 1 mit 13:1 Punkten.

Für die HSG Hungen/Lich II auf der „Platte“: Kai Roth und Dominik Platzdasch im Tor; Jannis Pitz (2), Ole Schmidbauer, Fynn Behle (6), Leo Eichenauer (2), Piet Spall (5), Ben Steffan (5), Nico Böhm (3), Jonathan Will (5), Simon Linhart (1), Lukas Block (2), Marcel Hensel (1) und Peter Leipold (1).

Frauen I: Gegner cooler und abgezockter

Für die HSG Hungen/Lich war es das erste Derby in der Regionalliga der Frauen. Der Gast war mit der TSG Leihgestern eine Nummer zu groß für die junge Truppe von HSG-Trainer Paul Günther. Leihgestern setzte sich mit 32:24 (15:14) durch und übernahm die Tabellenspitze, weil die bisher ungeschlagene HSG Gedern/Nidda gegen die HSG Weiterstadt/Braunsh./Worf. die ersten beiden Minuspunkte einsammelte.

Ohne Aimée Mitzkat, Lina Richter und Nele Liebich sowie mit einigen angeschlagenen Spielerinnen war Günther bereits vor Spielbeginn klar, dass ein schwieriger Abend auf seine Mannschaft zukommt. Vor rund 600 Zuschauern brauchte die HSG ein paar Minuten, um sich zu finden. Leihgestern nutzte diese Phase und legte in der fünften Minute durch Nicole Kunzig auf 4:1 vor.

Der HSG-Express kam nun langsam ins Rollen. Mit einem Doppelpack hatte Selina Lotz in der elften Minute das Spiel zum 5:4 gedreht und das, obwohl TSG-Trainerin Jonna Jensen den Lauf der Gastgeberinnen bereits zwei Minuten vorher mit einer Auszeit unterbrechen wollte.

Es war ein kampfbetontes Spiel, in dem die Abwehrreihen dem Gegner nichts schenkten. Hier, wie auch im Angriff, machte sich das Quäntchen mehr Erfahrung auf Seiten der TSG bemerkbar. Hungen/Lich leistete sich einige Zeitstrafen und agierte im Vorwärtsgang stellenweise zu ausrechenbar. Es war ein flottes Spiel, mit sehenswerten Ballstafetten aber auch Wild-West-Phasen, in denen sich die Teams gegenseitig den Ball klauten oder ihn freiwillig hergaben. Bis zum Pausen-14:15 sahen die Zuschauer eine abwechslungsreiche und ausgeglichene Partie mit leichten Vorteilen auf Seiten der Gäste.

Im zweiten Durchgang hielt Hungen/Lich bis zum 21:21 von Merit Schweiger in der 44. Minute mit. In der Folge schwanden bei der HSG langsam die Kräfte und Leihgesterns Torhüterin Tizia Weier leistete mit ihren Paraden einen weiteren Beitrag zur Aufwärtsspirale ihrer Mannschaft. Günther versuchte seine Damen mittels Auszeit in der 42. Minute beim Stand von 21:24 aufzubauen, aber der Substanzverlust war spürbar.

Zu allem Überfluss erwischte HSG-Kreisläuferin Gretha Nau die durchbrechende Nessima Kerdi, mit 13 Tore auffälligste Akteurin an diesem Abend, in der 49. Minute unglücklich am Arm und wanderte mit einer roten Karte in die Zuschauerposition. In den letzten zehn Minuten spielte Leihgestern seine Erfahrung aus, war in der Abwehr griffiger, im Angriff cooler und insgesamt abgezockter. Hungen/Lich fiel im Angriff nicht mehr viel ein, sodass am Ende ein 24:32 von der Anzeigetafel leuchtete.

„Wir hatten nicht mehr genug Tiefe im Spiel, sind zu viel parallel gelaufen und nicht mehr zwingend in die Eins-gegen-Eins-Situation reingekommen“, erklärte Günther. „Am Ende ist das Spiel für mich mit zwei, drei Toren zu hoch ausgefallen. Aber wir werden die richtigen Schlüsse draus ziehen.“

Hungen/Lich: Neuheuser, David; Knoblauch, Lotz (6), Schneider, Schweiger (1), Weber (5), Steinruck (2), E. Nau (4), Niebergall (4/2), Staub, G. Nau (2) und Bohn.

TSG Leihgestern: Stövesand, Weier; Zander, Prauss, Boulouednine (5/3), Welchert (4), Clausius, Zörb, Nowak, Kerdi (13/5), Appel (3), Kunzig (3), Jochem (1) und Eiskirch (3).

Schiedsrichter: Ekk/Walter; Zuschauer: 600; Zeitstrafen: 8:2 Min.; Rot: G. Nau, Foulspiel (49.); Siebenmeter: 3/2:12/8.

Frauen II: Ungefährdeter Sieg gegen Tabellenletzten

Für den krankheitsbedingt fehlenden Chefcoach Marcus Jung leitete Co-Trainerin Julia Schweiger die Geschicke der zweiten Frauenmannschaft am frühen Samstagnachmittag. Zu Gast in der Dietrich-Bonhoeffer-Sporthalle war die dritte Riege der TSG Leihgestern. „Nehmt das Spiel nicht zu leicht, nur weil Leihgestern auf dem letzten Tabellenplatz in der Bezirksliga steht“, mahnte die Trainerin ihre Mannschaft. Die Damen um Laura Spieker nahmen sich die warnenden Worte zu Herzen.

Gleich im ersten Angriff, nach kurzem Einspielen, hämmerte Simone Walther den Ball zum 1:0 in die gegnerischen Maschen. Leihgestern glich anschließend aus. Danach zog die zweite Frauenmannschaft ihre Kreise unaufhörlich über das Parkett der DBS. Unterstützt von einer überragend reagierenden Torfrau Nadja Schmalhaus. Tempogegenstöße, sehr gutes Zusammenspiel zwischen den Positionen, Spielzüge und auch kämpferische Einzelleistungen führten dazu, dass die Gastgeberinnen bereits nach 15 Spielminuten mit 13:5 in Führung lagen. Selbst ein Durchwechseln der Spielerinnen samt Torfrau konnte den Spielfluss der HSG Hungen/Lich nicht unterbrechen. Die Gäste wehrten sich mit aller Macht und Kräften gegen die wahrscheinliche Niederlage, mussten dabei aber feststellen, dass gegen diese starke HSG-Frauenmannschaft kein Kraut gewachsen war. Steffi Will beendete die erste Halbzeit mit ihrem Tor zum 23:13.

Nach der Halbzeitpause ging der Hungen-Lich-Express weiter. Simona Laurito setzte gekonnt ihre Mitspielerinnen ein, nutzte selbst jede Chance zum Einnetzen aus. Die Abwehr stand gut, sodass den Gästen nur noch sechs Treffer gelangen. Dazu muss unbedingt erwähnt werden, dass Alesia Grieb, eine der beiden HSG-Torfrauen, selbstlos auf ihre Spielzeit während der zweiten Spielhälfte verzichtete, da Nadja Schmalhaus ausgezeichnet zwischen den Pfosten stand. Dies nennt man ein außerordentliches sportliches Verhalten gegenüber der Mitspielerin. Der zweite Abschnitt der Partie war von ein paar Nicklichkeiten seitens der Gäste geprägt, welche auf die normale Abwehrarbeit der Hausherrinnen so antworteten. Der eigentlich gut leitende Unparteiische übersah hie und da die gut versteckten Abwehraktionen von Leihgestern. Das 30. Tor zu Gunsten der HSG erzielte Celine Thiel sowie das 40. Endergebnis einer trotzdem interessanten und temperamentvoll geführten Partie: 41:19.

Für die HSG Hungen/Lich auf Erfolgskurs: Nadja Schmalhaus (Tor, 1. – 15. Min., 31. – 60. Min.), Alesia Grieb (Tor, 16. – 30. Min.); Marie Truckenmüller (1), Steffi Will (2), Simona Laurito (5), Luana Schäfer (4), Laura Spieker (5), Celine Thiel (7), Marlen Wolf (5), Shana Appel (2), Simone Walther (5), Leonie Henrich (5/3) und Maria Kreß.