Hallensperren: Die Stadthalle Hungen ist vom 9. bis 10.8., 16:00 Uhr, sowie vom 26. bis 29.8.2022 gesperrt. Die DBS ist vom 21.7. bis 11.8.2022 gesperrt. Die GesaHu (groß und klein) ist vom 25.7. bis 11.8.2022 gesperrt.
Männer I: Letztes Spiel vor heimischer Kulisse und emotionsvolle Verabschiedungen

Männer I: Letztes Spiel vor heimischer Kulisse und emotionsvolle Verabschiedungen

Am Mittwochabend zur ungewöhnlich späten Stunde (20:30 Uhr) empfing die erste Männermannschaft in der Landesliga zum vorletzten Spiel der Saison die HSG Goldstein/Schwanheim. Bereits beim Warmlaufen deutete sich etwas Außergewöhnliches an: Die Hausherren trugen ein besonderes Warmlauf-Shirt, welches auf der Vorderseite den scheidenden Trainer Carsten Schäfer in einer „coolen“ Pose zeigte. Auf der Rückseite standen die Meisterschaften, die der Trainer mit der Mannschaft in all den vielen Jahren errang. Vor Spielbeginn wurde von den Mannen um Alexander Diehl noch ein riesiges Banner ausgebreitet, auf dem der Dank der Mannschaft an Carsten kundgetan wurde. Selbst aus der Entfernung konnte man dem Trainer die Rührung anmerken.

Zum Spiel: Das einzige Mal führten die Gastgeber mit 1:0 durch einen Treffer von Anton Hahn. Danach nahmen die Gäste das Heft in die Hand. Der absolute Favorit aus Goldstein/Schwanheim spielte flüssiger, zielstrebiger und hatte mit dem Mann zwischen den Pfosten den nötigen Rückhalt. Max Krieg im Kasten der „HuLis“ konnte auch einige Torwürfe der Gäste entschärfen. Da aber die Abwehr der Heimmannschaft oft etwas löchrig war, stand es bis zur 15. Minute bereits 5:10. Auszeit Hungen/Lich. Dies fruchtete ein wenig. Bis zur Halbzeit konnte Hungen/Lich den Torunterschied halten. Mit 11:16 wurden die Seiten gewechselt.

Wer von den zahlreich anwesenden Zuschauern gedacht hatte, das Blatt würde sich wenden, befand sich leider auf dem Holzweg. Erzielten die Hausherren einen Treffer, konnte der Gast antworten. Den Gästespieler mit der Nummer 5, Heiko Stade, bekamen die „Nochschützlinge“ von Henning See und Carsten Schäfer nicht in den Griff. Mit neun Treffern wurde er erfolgreichster Torschütze von Goldstein/Schwanheim. In Minute 55 stand es 24:29 (Max Böhm). Bis zu diesem Zeitpunkt sah das Zwischenergebnis auf der Anzeigentafel noch einigermaßen erträglich aus. Die Gäste legten in den letzten fünf Minuten noch ein wenig zu und erzielten vier Tore in Folge. Endergebnis der Begegnung: 24:33. Dies durfte wohl der Abstieg der ersten Männermannschaft der HSG Hungen/Lich aus der Landesliga bedeuten.

Zur vorangekündigten Verabschiedung von Carsten Schäfer, Henning See und einigen Spielern der HSG verließ kein Zuschauer die Halle. Selbst die Gästespieler verweilten weiterhin auf der „Platte“ und lauschten den Worten, die zunächst vom Hungener „heimlichen Star“ Roland Macht folgten. Dieser erwähnte noch einmal die Erfolge mit Carsten und Henning sowie die überaus gute Zusammenarbeit während der letzten Jahre. Danach übernahm Cataldo Parise als Teilpräsident der HSG Hungen/Lich das Wort. Dabei erhielten die beiden Ex-Trainer ein nachhaltiges Präsent in Form von verschiedenen Pflanzen, die sie an die HSG erinnern sollten und auch werden. Anschließend bedankte sich Carsten bei der Handballspielgemeinschaft und bei den Fans für die sehr gute Zusammenarbeit und die andauernde Unterstützung. Zum Schluss der rührenden Veranstaltung wurden vom Langzeitverletzten Luca Macht die Mitspieler, die den Verein verlassen, wie u.a. Alex Diehl, Marc „Euro“ Stania, Alex Böhm ebenfalls mit einem kleinen Erinnerungs-Geschenk verabschiedet. Auch dankte er dem Nachwuchstalent Leon Becker für seine fotografischen Beiträge.

Die Weichen für die neue Saison in der Bezirksoberliga werden noch oder sind gestellt, wie zum Beispiel mit einem ehrgeizigen neuen Trainer und weiteren Mitspielern. Und so, wie es im Moment ausschaut, werden wir Carsten Schäfer mit seiner neuen Mannschaft bald wiedersehen. Er wird mit weit geöffneten Armen in seinem alten Wohnzimmer empfangen. Das steht jetzt schon fest!

HSG Hungen/Lich: Im Tor Max Krieg (1.-45. Min), Sebastian Balkhaus (46.-60. Min.), Jan Anhäuser (4), Max Böhm (4), Marvin Schmied (1), Alex Diehl (1), Paul Dönicke (1), Michael Kümpel (2/2), Tobias Koppermann, Niklas Wenzel, Anton Hahn (4), Johannes Kress (7) und Patrick Eckhoff.

Männer I klebt das Pech an den Händen

Am frühen Samstagabend empfing die erste Männermannschaft den Tabellennachbarn aus der Landesliga-Abstiegs-Runde den TV Idstein. Voll motiviert gingen beiden Mannschaften ans Werk. Gleich zu Beginn zeigten die Gäste die flüssigere, die bessere Spielweise in der Offensive. Beide Mannschaften schenkten sich bei der Abwehrarbeit nichts und so ging es ordentlich zur Sache. Die bereits angesprochenen Vorteile der Gäste im Angriff führten dazu, dass sie einen kleinen Vorsprung immer mehr ausbauen konnten und schließlich zur Pause mit 11:16 führten. Sehr gute Leistungen zeigten die Torleute auf beiden Seiten.

Die Halbzeitpredigt von Trainer Carsten Schäfer, der wie immer von Henning See und dem Langzeitverletzten Luca Macht unterstützt wurde, fruchtete zu Beginn des zweiten Spielabschnitts ein wenig. Die Gäste aus Idstein konnten ihren Fünf-Tore-Vorsprung nur einmal auf sechs Tore ausbauen. Mitte der zweiten Halbzeit wurde auf Gastgeberseite der unglücklich agierende Sebastian Balkhaus durch Max Krieg im „Gehäuse“ ersetzt. Hungen/Lich kämpfte sich heran, ließ sich auch nicht durch die rote Karte der leider überlasteten Unparteiischen gegen Niklas Wenzel aus der Ruhe bringen. Mit dem erfolgreich eingenetzten 7-Meter von Michael Kümpel (21:26) in der 52. Minute begann die von den einheimischen Zuschauern unerwartete Aufholjagd. Den Ausgleich (28:28) erzielte in Minute 58:39 wieder Michael Kümpel durch einen Strafwurf. Die Gäste gingen 25 Sekunden später wieder in Führung. Spannung ohne Ende. Carsten Schäfer nahm die letzte Auszeit der Hausherren, um die Strategie zum erhofften Ausgleich festzulegen. Doch der Plan ging leider nicht auf und Idstein konnte glücklicherweise die zwei so wichtigen Punkte aus der Sporthalle der Gesamtschule Hungen entführen. Kommentar eines Zuschauers: „Wenn du schon kein Glück hast, kommt Pech auch noch dazu!“

HSG Hungen/Lich: Sebastian Balkaus und Max Krieg im Tor; Maximilian Böhm, Jan Anhäuser (2), Marvin Schmied (2), Niko Martschenke, Alexander Diehl (2), Paul Dönicke (4), Michael Kümpel (3/3), Marc Stania (3), Niklas Wenzel (2), Anton Hahn (5), Johannes Kress (5) und Patrick Eckhoff.

Männer I: Ohne mehrere Stammkräfte unglücklich verloren

„50 Minuten haben die Jungs mit ihre beste Saisonleistung abgeliefert – und das trotz fehlen des halben Stammrückraums. Schließlich war der Tabellenführer der Abstiegsrunde SG Kastel zu Gast“, so die Meinung eines Fachmanns aus den Reihen der HSG Hungen/Lich.

Zunächst ließen beide Abwehrreihen zusammen mit den Torleuten keinen zählbaren Erfolg zu. Erst in der dritten Minute erzielte Paul Dönicke das 1:0 für die Hausherren. Kastel konnte antworten, leistete sich aber in den nächsten Minuten einige Unkonzentriertheiten. So konnten die Schützlinge von Carsten Schäfer, Henning See und dem langzeitverletzten Luca Macht bis zur 17. Minute das Zwischenergebnis auf 7:3 hochschrauben. Dank einer ausgezeichneten Torhüterleistung von Sebastian Balkhaus und einigen Treffern von Niklas Wenzel während der ersten Halbzeit wurde der Vorsprung zum Seitenwechsel bei 11:9 gehalten.

In der zweiten Halbzeit konnte Hungen/Lich trotz weiterem konzentrierten Spiel den Vorsprung nicht weiter ausbauen. Die Stationen lauteten 16:13 in der 40. Minute, sogar 21:17 in der 48. Minute und schließlich noch 22:20 zwei Minuten später. Max Krieg oder Sebastian Balkhaus im Kasten der HSG agierten unglücklich, während der „Goalkeeper“ im Gästegehäuse sein ganzes Können zeigte. Einige hundertprozentige Würfe, die in der ersten Halbzeit noch das Tor gefunden hätten, entschärfte der Tormann der SG Kastel. Die letzten vier Minuten der Partie reichte den Gästen, um aus einem 24:24 ein 24:26 zu erzielen.

Die Mannen um Paul Dönicke brauchen aber vor den nächsten Quali-Gegnern keinen Respekt zu haben. Wenn sie diesen Willen zum Sieg, diese Kampfkraft, gerade in der Deckung, denn 26 Tore sind nicht viel, wiederholen können, ist mehr drin, als gegen den Tabellenprimus zu verlieren.

HSG Hungen/Lich: Sebastian Balkhaus und Max Krieg (Tor); Max Böhm (4), Marvin Schmied, Niko Martschenke (3), Alexander Diehl, Paul Dönicke (5), Michael Kümpel (4/3), Max Bär (n.e.), Marc Stania (2), Niklas Wenzel (5), Anton Hahn (1) und Patrick Eckhoff (n.e.).

Osterferien – Der Spielbetrieb ruht – eine kleine Zwischenbilanz

Teil 1 – die aktiven Mannschaften

Dass die Saison für die Männer in der Landesliga kein Zuckerschlecken werden würde, war nach der Corona bedingten vorgezogenen Meisterschaft in der Bezirksoberliga jedem Kenner der Materie eigentlich klar. Aber die Trainer Carsten Schäfer und Hennig See haben das Abenteuer zusammen mit den Jungs angenommen und es den Umständen entsprechend gut gemeistert. Jetzt geht es in die Abstiegsrunde. Und da, so ist wenigstens meine Meinung, alles möglich. Wie oft hat David dem Goliath in den Allerwertesten getreten.

Die erste Damenmannschaft hingegen muss nicht nach unten schauen, sondern erhobenen Hauptes nach oben. Verlustpunktfrei hat die junge Truppe um das Trainerteam Brian Whisnant und Tim Straßheim die Gruppenphase bravourös gemeistert. Es müsste mit dem Teufel zugehen, wenn die Mannschaften aus der anderen Bezirksoberliga-Gruppe nicht auch in die Schranken verwiesen werden könnten. Doch wenn das Wörtchen „wenn“ nicht wäre. Keine gegnerische Mannschaft darf unterschätzt werden!

Das Sorgenkind im aktiven Bereich heißt Männer II. Der Wille ist da, ein Trainer scheinbar nicht mehr, da die Verantwortung bei jedem Punktspiel von einem anderen getragen wird. Das kann nicht gut gehen. Das Ziel, die C-Klasse als Unterbau für die erste Männermannschaft nach oben zu verlassen, kann ersatzlos gestrichen werden. Die Mannschaft kann mehr, kann besseren, kann erfolgreicheren Handball spielen. Es fehlt ganz allein jemand, der den erfahrenen Herren mit den Nachwuchskräften gehörig … und das hatten wir schon einmal … in den Allerwertesten tritt. Neuer Angriff kann deshalb nur die neue Saison 2022/2023 sein.

Vom Kellerkind zum plötzlichen Mitfavoriten für die Meisterschaft in der Bezirksliga A der Frauen: Unsere zweiten Damenmannschaft. Marcus Jung und seine Damen müssen allerdings auf die Mithilfe gewisser Mannschaften hoffen, wenn die Sektkorken nach dem letzten Spieltag durch die Luft zischen sollen. Dabei dürfen die selbst zu erzielenden Punkte bei den restlichen Spielen der Rückrunde nicht abgegeben werden. Machbar! Ist aber kein Muss. Die „zwote“ Damenmannschaft hat bisher überzeugt und mit spannenden sowie überragenden Spielen die Zuschauer begeistert. Weiter so!

Männer I mit dem ersten Erfolg

(opk). Am neunten Spieltag der Handball-Landesliga Mitte 1 kam es am Freitagabend zum Duell zwischen der HSG Hungen/Lich und den TSF Heuchelheim. In einer dramatischen Partie konnten sich die Gastgeber am Ende knapp mit 34:33 (17:19) durchsetzen und somit ihren ersten Saisonsieg einfahren.

Der Auftakt gehörte den Gästen, die zunächst mit 3:0 in Führung gingen. Den ersten Treffer für das Heimteam erzielte Michael Kümpel per Siebenmeter nach knapp sieben Minuten zum 1:3. Der Rest der ersten Hälfte verlief ausgeglichen, sodass die Heuchelheimer mit einer 19:17-Führung in die Halbzeit gingen.

Die ersten Minuten des zweiten Durchgangs gingen aber an die Heimmannschaft. Zunächst gelang Niklas Wenzel der 21:21-Ausgleich (34.), dann kam die Schäfer-Sieben zur ersten Führung. Nachdem Johannes Kreß zum 23:21 traf und damit einen Vier-Tore-Lauf vollendete, zog TSF-Coach Claus Well die Reißleine und nahm die Auszeit. Diese zeigte zwar etwas Wirkung, für den Ausgleich reichte es aber zunächst nicht.

Nach etwas über 47 Minuten sah HSG-Spieler Marc Stania beim Stande von 29:27 für die dritte Zeitstrafe die rote Karte. Der Führung seiner Mannschaft tat dies allerdings keinen Abbruch. Die TSF trafen 45 Sekunden vor dem Abpfiff zwar noch einmal zum 33:33, den goldenen Treffer erzielte dann aber HSG-Spieler Anton Hahn kurz vor der Schlusssirene.

Quelle: Gießener Allgemeine

Männer I: Thomas Wallendorf wird Nachfolger von Carsten Schäfer

Hungen/Lich (mcs). Thomas Wallendorf übernimmt zur kommenden Saison das Traineramt beim Männerhandball-Landesligisten HSG Hungen/Lich. Der A-Lizenzinhaber wird damit Nachfolger von Carsten Schäfer, der dem Verein vor wenigen Wochen mitgeteilt hat, seine Tätigkeit mit Ablauf dieser Saison zu beenden.

“Nach Carstens Mitteilung hatte die Trainersuche für uns natürlich höchste Priorität, und wir sind froh, die vakante Stelle so schnell besetzt zu haben. Dadurch haben wir sehr früh Planungssicherheit und können nun in aller Ruhe auch schon über die noch laufende Saison hinausschauen”, so Hungen/Lichs Männerwart David Rudek, der noch anfügte, dass Wallendorf ligaunabhängig übernehmen wird und zudem die Vorzüge des neuen Übungsleiters benannte. “Thomas ist ein Mann, der sich durch seine Trainertätigkeit im Laufe seiner Karriere natürlich einen Namen gemacht hat. Er verfügt zudem über die A-Lizenz, und wir trauen ihm zu, den kleinen Umbruch, den wir zur kommenden Saison sicher haben werden, gut zu gestalten. Wir wollen die Jugendspieler im Verein halten und einbauen”.

Wallendorf, der zuletzt bei den Herren des TSV Lang-Göns als Trainer tätig war, brauchte keine große Bedenkzeit, ehe er bei seinem neuen Verein zusagte. “Natürlich habe ich mich über den Verein informiert, beispielsweise bei Andreas Nau, der mich auch angesprochen hat und den ich auch schon lange kenne. Aber ich habe auch zu Spielern der aktuellen Mannschaft den Kontakt gesucht. Die Gespräche verliefen sehr angenehm, ich freue mich jetzt schon auf die Aufgabe. Wir wollen mit der vielversprechenden Jugendarbeit, die in Hungen/Lich geleistet wird, dann auch etwas aufbauen”, so Wallendorf.