Männliche B-Jugend meldet sich zurück – zwei Siege geben neues Selbstvertrauen

Erfolgreicher Doppelpack nach schwierigem Saisonstart

Nach einem schwierigen Start in die Saison konnte unsere B-Jugend am vergangenen Wochenende gleich doppelt punkten. Mit zwei Siegen gegen die HSG Hinterland und die HSG Linden gelang es unseren Jungs, wichtige Erfolgserlebnisse zu feiern und sich in der Tabelle auf den fünften Platz mit nun 4:6 Punkten vorzuarbeiten.

Dabei waren beide Spiele durchaus unterschiedlich, hatten aber eine wichtige Gemeinsamkeit: Eine verbesserte Abwehrarbeit und vor allem eine deutliche Steigerung des Tempos im Verlauf der Partien legten den Grundstein für die Erfolge.

HSG Hinterland: Nach schwierigem Start die richtige Antwort gefunden

Im Heimspiel gegen die HSG Hinterland am 25. Oktober erwischte unsere Mannschaft zunächst keinen guten Start. Nach zehn Minuten lagen unsere Jungs mit 3:8 zurück, sodass das Trainerteam früh zur Auszeit griff. Die anschließende Umstellung von der 5:1- auf die 6:0-Abwehr brachte die erhoffte Stabilität. Schritt für Schritt fand die Mannschaft besseren Zugriff auf das Spiel und konnte beim 11:11 nach 15 Minuten erstmals wieder ausgleichen.

Dennoch blieb die Partie zunächst eng. Im Angriff agierten unsere Jungs zu langsam und auch die zweite Welle wurde nicht konsequent genug ausgespielt. Dadurch bekam der Gegner immer wieder Gelegenheit, sich in der Abwehr zu sortieren. Beim 17:17 in der 24. Minute war weiterhin alles offen. Mit zwei weiteren Treffern vor der Pause konnte sich unsere Mannschaft zumindest eine knappe Führung erarbeiten.

Mehr Tempo nach der Pause macht den Unterschied

Nach dem Seitenwechsel gelang es unseren Jungs deutlich besser, das Tempo zu erhöhen. Schnellere Angriffe, konsequentere erste und zweite Wellen sowie einige erfolgreich abgeschlossene Tempogegenstöße sorgten dafür, dass sich die Mannschaft zunehmend absetzen konnte. Die zweite Halbzeit wurde mit sieben Toren Unterschied gewonnen. Am Ende stand ein verdienter 41:32-Heimsieg auf der Anzeigetafel – auch wenn bei konsequenterer Chancenverwertung sogar noch ein deutlicheres Ergebnis möglich gewesen wäre.

HSG Linden: Auch auswärts überzeugt die Mannschaft

Nur wenige Tage später wartete mit der HSG Linden eine Mannschaft, gegen die unsere Jungs bereits aus der Qualifikationsphase Erfahrungen gesammelt hatten. Entsprechend war klar, dass uns auswärts eine anspruchsvolle Aufgabe bevorstehen würde.

Die Grundlage für den Erfolg bildete diesmal von Beginn an eine stabile 6:0-Abwehr. Besonders der Mittelblock musste sich zunächst noch finden, sodass die Abstimmung in der ersten Halbzeit nicht immer reibungslos funktionierte. Bis zur 22. Minute entwickelte sich ein völlig ausgeglichenes Spiel, in dem beim 16:16 noch keine Mannschaft entscheidende Vorteile hatte.

In der Schlussphase der ersten Halbzeit gelang es unseren Jungs dann, das Tempo etwas zu erhöhen und sich bis zum Seitenwechsel eine Zwei-Tore-Führung zu erspielen.

Konsequentes Tempospiel sorgt für klare Verhältnisse

Nach der Pause konnte die Mannschaft noch einmal zulegen. Die Angriffe wurden schneller und zielstrebiger vorgetragen, insbesondere über die erste und zweite Welle kam unsere Mannschaft immer wieder zu einfachen Toren. So gelang es, den Vorsprung kontinuierlich auszubauen. Die zweite Halbzeit wurde mit elf Toren Unterschied gewonnen. Am Ende durfte sich das Team über einen deutlichen 42:28-Auswärtssieg freuen.

Die Richtung stimmt – jetzt weiterarbeiten!

Mit den beiden Erfolgen hat sich unsere B-Jugend für die Arbeit der vergangenen Wochen belohnt. Gerade die Entwicklung in der 6:0-Abwehr und das zunehmend bessere Tempospiel stimmen positiv. Gleichzeitig haben beide Begegnungen gezeigt, dass wir weiter an unserem Angriffsspiel und an der Geschwindigkeit im Umschalten arbeiten müssen.

Mit nun 4:6 Punkten und Tabellenplatz fünf ist ein erster Schritt gemacht. Die beiden Siege waren wichtig für das Selbstvertrauen – ein Grund, sich darauf auszuruhen, sind sie aber nicht. Die Mannschaft weiß, dass noch viel Arbeit vor ihr liegt.

Der nächste Einsatz steht bereits bevor: Am Samstag, dem 7. November 2026, empfängt unsere B-Jugend die JSGmB Wetzlar/Niedergirmes zum Heimspiel. Anwurf in der Schäferstadthalle Hungen ist um 12:45 Uhr. Die Jungs freuen sich über zahlreiche Unterstützung von der Tribüne!

MJB: Schwierige Ausgangslage und klare Erkenntnisse aus Mörlen

Mit personellen Sorgen zum Tabellenvierten

Nach zwei Niederlagen zum Saisonstart war die Ausgangslage für unsere B-Jugend vor dem Auswärtsspiel bei der HSG Mörlen natürlich schwierig – gleichzeitig war dieser Saisonstart in dieser Form auch nicht völlig unerwartet.

Unser Auftaktprogramm hatte es in sich: Drei der ersten Gegner gehören zu den Mannschaften, die wir voraussichtlich auch in der oberen Tabellenhälfte erwarten können. Mit der HSG Mörlen wartete nun der aktuelle Tabellen­vierte auf unsere Jungs.

Doch neben der sportlich anspruchsvollen Aufgabe wurde die personelle Situation zunehmend schwieriger. Zusätzlich zu Alexander Rzesnitzek, der nach seinem unglücklichen Umknicken zunächst mehrere Wochen ausfallen wird, mussten wir kurz vor dem Spiel einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Unser zweiter Kapitän Micah Enenkel musste sich krankheitsbedingt abmelden.

Damit aber noch nicht genug: Auch Silas Mann, unser einziger Spieler aus dem Jahrgang 2010, fiel krankheitsbedingt aus. Damit fehlte uns erneut wichtige Erfahrung und wir konnten leider nicht in Topbesetzung beim aktuellen Tabellenvierten antreten.

Gerade in einer ohnehin anspruchsvollen Saison ist das natürlich keine einfache Situation. Umso wichtiger war es, dass die Mannschaft die Herausforderung annahm und versuchte, dem Tabellenvierten Paroli zu bieten.

Erste Halbzeit enger, als es die Anzeigetafel vermuten ließ

Der Start in die Partie war zunächst ausgeglichen. Bis zum 4:4 blieb das Spiel offen, anschließend konnte sich Mörlen zunehmend absetzen.

Zur Halbzeit stand es 15:9 für die Gastgeber. Auf den ersten Blick ein deutlicher Rückstand – der tatsächliche Spielverlauf war allerdings enger, als es die Anzeigetafel vermuten ließ.

Unser großes Problem lag an diesem Tag vor allem in der Chancenverwertung. Wir spielten uns immer wieder sehr gute Möglichkeiten heraus, konnten diese aber nicht konsequent im Tor unterbringen. Insgesamt blieben inklusive der Siebenmeter etwa acht gute Chancen ungenutzt.

Gerade gegen einen Gegner wie Mörlen müssen solche Möglichkeiten genutzt werden, wenn man über längere Phasen Druck aufbauen möchte.

Technische Fehler verhindern mehr Druck

Hinzu kamen erneut einige technische Fehler im Spielaufbau. Dadurch verloren wir immer wieder den Ball, bevor wir unsere Angriffe konsequent zu Ende spielen konnten.

So entstand eine schwierige Kombination: Wir erarbeiteten uns gute Chancen, nutzten sie aber nicht und ermöglichten dem Gegner gleichzeitig durch eigene Fehler einfache Möglichkeiten.

Trotzdem war gerade in der ersten Halbzeit zu sehen, dass die Mannschaft durchaus in der Lage war, sich gegen den Tabellenvierten gute Situationen herauszuspielen.

Fünf-Tore-Lauf nach der Pause

Nach dem Seitenwechsel wurde es leider nicht besser. Auch in der zweiten Halbzeit prägten technische Fehler unser Spiel. Mörlen nutzte diese Phase konsequent aus und setzte sich zunehmend ab.

Besonders bitter war dabei der 5:0-Lauf der Gastgeber ab der 34. Minute. Aus einem zunächst noch überschaubaren Rückstand wurde dadurch innerhalb kurzer Zeit eine deutlichere Führung.

Unsere Jungs versuchten zwar weiterhin, dagegenzuhalten, konnten den entstandenen Rückstand aber nicht mehr entscheidend verkürzen.

Am Ende stand eine 32:19-Niederlage auf der Anzeigetafel.

Nicht die Köpfe hängen lassen

Auch wenn das Ergebnis deutlich ausfällt, gilt es jetzt vor allem, die richtigen Schlüsse aus dieser Partie zu ziehen. Die Mannschaft muss weiter daran arbeiten, die herausgespielten Chancen konsequenter zu nutzen und die Zahl der technischen Fehler im Aufbau deutlich zu reduzieren.

Gerade gegen die starken Mannschaften der Liga wird es darauf ankommen, über längere Phasen konzentriert zu bleiben und sich auch von Rückschlägen nicht aus dem eigenen Rhythmus bringen zu lassen.

Drei Spiele, drei Niederlagen – das ist momentan die Realität. Gleichzeitig wussten wir, dass gerade zu Saisonbeginn anspruchsvolle Gegner auf uns warten. Jetzt gilt es, weiterzuarbeiten, als Mannschaft zusammenzubleiben und die nächsten Wochen zu nutzen, um uns weiterzuentwickeln.

Erst einmal Pause – dann geht es gegen Hinterland weiter

Nach diesem intensiven Saisonstart steht nun eine längere Pause an. Das nächste Spiel unserer B-Jugend findet am 25. Oktober 2026 gegen die HSG Hinterland statt.

Bis dahin bleibt ausreichend Zeit, die bisherigen Spiele aufzuarbeiten und gezielt an den angesprochenen Punkten zu arbeiten.Jetzt heißt es: Kopf hoch, weiterarbeiten und gemeinsam den nächsten Schritt machen!

MJA startet mit schwieriger Aufgabe in die neue Saison

Intensive Vorbereitung mit wichtigen Erkenntnissen

Hinter unserer A-Jugend liegt eine intensive und zugleich herausfordernde Vorbereitung auf die neue Saison. Insgesamt standen nach den Sommerferien noch zwei Vorbereitungsspiele auf dem Programm. Bereits vor den Ferien hatte die Mannschaft gegen die A-Jugend der HSG Heuchelheim/Bieber sowie gegen die JSGmA Großen-Buseck/Beuern/Grünberg/Mücke getestet.

Für die letzten beiden Vorbereitungsspiele wurden noch einmal bewusst anspruchsvolle Gegner ausgewählt. Zunächst ging es erneut gegen die HSG Heuchelheim/Bieber, anschließend in der vergangenen Woche gegen die TSG 1883 Lollar. Beide Spiele konnte unsere Mannschaft nicht für sich entscheiden. Trotzdem waren die Begegnungen für das Trainerteam sehr wertvoll, denn sie zeigten deutlich auf, woran in den kommenden Wochen gearbeitet werden muss.

Abwehr mit verschiedenen Systemen – Angriff noch mit Luft nach oben

Ein Schwerpunkt der Vorbereitung lag auf der Variabilität in der Abwehr. Sowohl die 5:1- als auch die 6:0-Abwehrwurden ausprobiert. Gerade das Verhalten des Mittelblocks und die Abstimmung innerhalb der Abwehr müssen dabei noch weiter verbessert und gefestigt werden.

Auch im Angriff wurde deutlich, dass noch Entwicklungspotenzial vorhanden ist. Vor allem die Bewegung ohne Ballmuss konsequenter werden. Gleichzeitig war der Druck auf die gegnerische Abwehr noch nicht gleichmäßig auf allen Positionen vorhanden. Dadurch fehlten teilweise die notwendigen Räume und klaren Abschlussmöglichkeiten.

Die Vorbereitung hat damit vor allem eines gezeigt: Wir haben als Mannschaft noch einiges zu tun. Gleichzeitig wissen wir sehr genau, an welchen Stellschrauben wir in den kommenden Wochen arbeiten müssen.

Verletzung von Anton Schliwa erschwert den Saisonstart

Zusätzlich musste die Mannschaft im letzten Vorbereitungsspiel einen weiteren Rückschlag verkraften. Anton Schliwa verletzte sich und wird uns zunächst als Mittelmann fehlen.

Damit war bereits vor dem ersten Saisonspiel klar, dass die Anfangsphase der Saison für unsere A-Jugend eine besondere Herausforderung werden würde. Gerade auf der wichtigen Mittelposition muss die Mannschaft nun Lösungen finden und Verantwortung auf mehrere Schultern verteilen.

Umso wichtiger ist die Unterstützung aus unserer B-Jugend, die bereits im ersten Saisonspiel eine wichtige Rolle gespielt hat und auch in den kommenden Wochen für die A-Jugend von großer Bedeutung sein wird.

Schwieriger Auftakt in der Schäferstadthalle

Am Sonntag, den 20.09.2026, stand dann in der Schäferstadthalle das erste Saisonspiel auf dem Programm.

Unsere A-Jugend erwischte dabei einen schwierigen Start. Vor allem in der Abwehr fanden wir zunächst nur schwer den richtigen Zugriff. Gleichzeitig fehlte uns im Aufbauspiel die notwendige Variabilität. Auch nach Ballgewinnen konnten wir in der ersten und zweiten Welle zu wenig Tempo entwickeln.

So geriet die Mannschaft früh ins Hintertreffen. Zwar kämpften unsere Jungs weiter und versuchten, Lösungen zu finden, doch der Gegner konnte seinen Vorsprung im weiteren Spielverlauf kontinuierlich ausbauen.

Auch bei den Siebenmetern fehlte an diesem Tag die notwendige Konsequenz. Drei von sechs Strafwürfen konnten nicht genutzt werden.

Am Ende stand eine 19:42-Niederlage auf der Anzeigetafel. Ein insgesamt sehr schwieriger Auftakt, der uns gleichzeitig deutlich gezeigt hat, woran wir in den kommenden Wochen arbeiten müssen.

Die nächste Hiobsbotschaft für A- und B-Jugend

Als wäre der ohnehin schwierige Saisonstart nicht schon Herausforderung genug, folgte im Auftaktspiel eine weitere schlechte Nachricht – und diese betrifft sowohl unsere A- als auch unsere B-Jugend.

Alexander Rzesnitzek verletzte sich nach einem unglücklichen Umknicken und wird zunächst für die kommenden Wochen ausfallen.

Alexander ist für beide Mannschaften ein wichtiger Spieler. Sein Ausfall trifft damit gleich zwei Teams und verschärft die ohnehin angespannte Personalsituation zusätzlich. Nach der Verletzung von Anton Schliwa im letzten Vorbereitungsspiel ist dies bereits der nächste Rückschlag innerhalb kurzer Zeit.

Gerade jetzt wird es deshalb darauf ankommen, dass beide Mannschaften noch enger zusammenrücken. Die vorhandenen Spieler müssen Verantwortung übernehmen und füreinander einstehen.

Wir wünschen Alexander eine schnelle und gute Genesung und hoffen, dass er bald wieder auf der Platte stehen kann!

Kämpfen, zusammenhalten und weiterarbeiten

Trotz des schwierigen Auftakts gilt unserer Mannschaft ein großes Dankeschön dafür, dass sich alle Spieler dieser Herausforderung gestellt haben. Gerade in einer solchen Situation ist es wichtig, nicht auseinanderzufallen, sondern als Mannschaft weiterzuarbeiten.

Ein besonderer Dank geht dabei auch an die Spieler aus unserer B-Jugend, die die A-Jugend unterstützt haben. Diese Unterstützung war bereits zum Saisonauftakt wichtig und wird auch in den kommenden Wochen eine große Rolle spielen.

Die Vorbereitung und das erste Saisonspiel haben deutlich gezeigt, wo unsere Schwerpunkte liegen: Abwehrarbeit, Mittelblock, Variabilität, Bewegung ohne Ball, Druck auf allen Positionen und mehr Tempo im Umschaltspiel.

Das sind einige Aufgaben, die vor uns liegen. Gleichzeitig sind es konkrete Ansatzpunkte, an denen wir gemeinsam arbeiten können.

Nächste Herausforderung in Pohlheim

Viel Zeit zum Durchatmen bleibt nicht. Bereits am Samstag, dem 26. September 2026, um 13:00 Uhr steht das nächste Saisonspiel auf dem Programm.

Dann geht es auswärts gegen die HSG Pohlheim II.

Auch dort wartet eine schwierige Aufgabe auf unsere A-Jugend. Entscheidend wird sein, die Erkenntnisse aus dem ersten Saisonspiel mitzunehmen, als Mannschaft noch enger zusammenzurücken und von Beginn an mit der notwendigen Konsequenz und Energie aufzutreten.

Die Saison hat gerade erst begonnen. Jetzt heißt es: Ärmel hochkrempeln, weiterarbeiten und gemeinsam den nächsten Schritt machen.

MJB: Trotz Niederlage lange auf Augenhöhe mit Lollar

Schwieriger Start in die Saison

Nach dem ersten Saisonspiel gegen den Meisterschaftsfavoriten aus Heuchelheim/Bieber wartete mit der TSG 1883 Lollar bereits die nächste anspruchsvolle Aufgabe auf unsere MJB. Entsprechend wussten unsere Jungs, dass sie sich auf ein intensives und schwieriges Spiel einstellen mussten.

Am Ende stand zwar eine deutliche 29:41-Niederlage, doch das Ergebnis fällt aus unserer Sicht etwas zu deutlich aus und spiegelt die Leistung unserer Mannschaft über weite Strecken nicht vollständig wider.

Starker Beginn – bis zum 8:8 auf Augenhöhe

Unsere Mannschaft erwischte einen guten Start und zeigte insbesondere in den ersten zwölf Minuten, dass sie auch gegen Lollar mithalten kann. Bis zum 8:8 entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel.

Vor allem in der Abwehr hatten unsere Jungs guten Zugriff und konnten die Angriffe des Gegners immer wieder unterbrechen. Gleichzeitig fanden wir im Angriff durch unser variables Spiel immer wieder gute Lösungen. Besonders erfreulich: Bereits bei unseren ersten acht Treffern konnten sich sechs verschiedene Spieler in die Torschützenliste eintragen.

Auch bis zur 16. Minute konnten wir dieses Niveau halten. Beim 11:10 war weiterhin alles offen.

Neun Minuten, die das Spiel entschieden

Danach verloren wir leider zunehmend den Faden. Besonders in der Abwehr gelang es uns nicht mehr, das Aufbauspiel der Lollarer konsequent zu unterbinden. Gleichzeitig schlichen sich bei uns einige technische Fehler ein.

Diese Fehler bestrafte Lollar konsequent und kam dadurch immer wieder zu einfachen Toren aus dem Tempospiel. Innerhalb der letzten neun Minuten der ersten Halbzeit kippte die Partie dadurch deutlich zu unseren Ungunsten.

Aus dem engen 11:10 wurde bis zur Pause ein 20:13.

Genau diese Phase ist es, aus der wir für die kommenden Spiele lernen müssen. Wir müssen auch dann konzentriert bleiben, wenn der Gegner den Druck erhöht, und dürfen uns durch eigene Fehler nicht zu leicht aus unserem Spiel bringen lassen.

Moral und Kampfgeist stimmen

In der zweiten Halbzeit zeigte unsere Mannschaft dann eine gute Reaktion. Wir konnten unsere Leistung insgesamt stabilisieren und ließen uns trotz des deutlichen Rückstands nicht hängen.

Auch ein Blick auf die Zahlen zeigt diese Entwicklung: Mit 16 eigenen Toren erzielten wir in der zweiten Halbzeit sogar drei Treffer mehr als im ersten Durchgang. Gleichzeitig kassierten wir mit 21 Gegentoren lediglich ein Gegentor mehr als vor der Pause.

Damit haben unsere Jungs gezeigt, dass Kampfgeist und Moral stimmen. Die Mannschaft hat sich auch nach dem schwierigen ersten Durchgang weiter gewehrt und versucht, das Spiel so lange wie möglich offen zu gestalten.

Aus diesem Spiel lernen

Unterm Strich müssen wir festhalten, dass wir das Spiel vor allem in den letzten neun Minuten der ersten Halbzeit aus der Hand gegeben haben. Die ersten 16 Minuten zeigen aber gleichzeitig, dass wir durchaus in der Lage sind, auch gegen starke Mannschaften mitzuhalten.

Für uns Trainer gilt es deshalb ebenfalls, aus diesem Spiel zu lernen. Neben den technischen und taktischen Punkten werden wir insbesondere unsere Wechsel- und Auszeitstrategie noch einmal hinterfragen und schauen, wo wir die Mannschaft in solchen Phasen besser unterstützen können.

Die Entwicklung unserer jungen Mannschaft geht weiter – und gerade solche Spiele liefern dafür wichtige Erfahrungen.

Nächste Herausforderung in Mörlen

Viel Zeit zum Durchatmen bleibt nicht. Bereits am Samstag, 26. September 2026, steht das nächste Auswärtsspiel auf dem Programm. Um 14:30 Uhr treten wir bei der HSG Mörlen an.

Auch dort erwartet unsere Jungs eine schwere Aufgabe. Deshalb freuen wir uns über jede Unterstützung und hoffen, dass möglichst viele Zuschauer unsere Mannschaft auch auswärts begleiten und von der Tribüne aus unterstützen!

MJB startet mit mutigem Auftritt gegen den Favoriten in die neue Saison

Eine intensive Vorbereitung mit wichtigen Erkenntnissen

Nach einer intensiven Vorbereitung ist unsere B-Jugend in die neue Saison gestartet. Insgesamt drei Freundschaftsspiele nutzte die Mannschaft, um sich auf die neue Spielzeit einzustellen und insbesondere die Umstellung auf die 6:0-Abwehr weiter voranzutreiben.

Den Auftakt machte am 16. August die Partie gegen Großen-Buseck-Beuern/Grünberg/Mücke. Dabei zeigte sich der Angriff bereits ordentlich, während in der Abwehr noch deutliches Verbesserungspotenzial erkennbar war. Gerade das richtige Timing beim Heraustreten auf den ballführenden Spieler bereitete der Mannschaft noch Schwierigkeiten.

Eine deutliche Steigerung folgte bereits im zweiten Test am 23. August gegen Mörfelden/Walldorf. Gegen den Gegner aus einem anderen Bezirk zeigte die Mannschaft einen sehr guten Auftritt. Die Abwehr präsentierte sich deutlich verbessert und auch im Angriff wurden gute Lösungen gefunden.

Im letzten Vorbereitungsspiel gegen Wettertal am 5. September musste die Mannschaft dagegen eine Niederlage hinnehmen. Zu viele technische Fehler im Spielaufbau und eine zu inkonsequente Abwehr zeigten noch einmal deutlich auf, an welchen Stellschrauben bis zum Saisonstart gearbeitet werden musste.

Auftakt gegen den absoluten Favoriten

Zum ersten Ligaspiel wartete mit der HSG Heuchelheim/Bieber direkt eine ganz besondere Herausforderung. Der Gegner gilt als absoluter Favorit auf den Gesamtsieg und verfügt über eine Mannschaft, die von ihrer Zusammensetzung her eigentlich auch im Bereich der Regionalliga angesiedelt werden könnte.

Entsprechend war die Zielsetzung für unsere Jungs klar: Es ging nicht darum, sich vor dem Favoriten zu verstecken, sondern mutig aufzutreten, als Mannschaft zusammenzuhalten und die eigenen Möglichkeiten konsequent auszuschöpfen.

Der Start gehörte allerdings eindeutig den Gästen. Bieber erwischte den besseren Beginn und konnte sich früh absetzen. Unsere Mannschaft ließ sich davon jedoch nicht entmutigen und fand zunehmend besser ins Spiel. Immer wieder gelangen gute Lösungen im Angriff und auch defensiv wurde dagegengehalten.

Mit zunehmender Spieldauer setzte sich allerdings die individuelle und spielerische Qualität der Gäste immer weiter durch. Zur Halbzeit lag unsere Mannschaft bereits deutlich zurück. Auch nach der Pause blieb Bieber spielbestimmend und konnte den Vorsprung weiter ausbauen.

Am Ende stand eine 24:43-Niederlage auf der Anzeigetafel.

24 Tore gegen einen übermächtigen Gegner

Auch wenn das Ergebnis auf den ersten Blick deutlich ausfällt, gibt es aus unserer Sicht durchaus Grund, positiv auf den Auftakt zurückzublicken.

24 Tore gegen eine Mannschaft wie Heuchelheim/Bieber zu erzielen, ist eine Leistung. Unsere Jungs haben sich nicht versteckt und über weite Strecken mutig nach vorne gespielt. Gerade gegen einen Gegner dieser Qualität wäre es leicht gewesen, irgendwann den Kopf hängen zu lassen. Genau das ist aber nicht passiert.

Besonders positiv war die geschlossene Mannschaftsleistung. Jeder Spieler hat seinen Beitrag geleistet, die Mannschaft hat füreinander gekämpft und auch nach schwierigen Phasen weitergemacht. Der Teamgeist, der bereits in der vergangenen Saison eine der großen Stärken dieser Mannschaft war, hat sich damit auch zum Saisonauftakt wieder gezeigt.

Woran wir weiter arbeiten müssen

Natürlich hat das Spiel auch gezeigt, dass noch einiges vor der Mannschaft liegt. Gerade in der Abwehr müssen wir weiter an der Abstimmung und am Zusammenspiel arbeiten. Die 6:0-Abwehr ist für die Jungs weiterhin ein Entwicklungsprozess, bei dem insbesondere das gemeinsame Verschieben und das Heraustreten auf den Angreifer noch sicherer werden müssen.

Auch im Angriff gilt es, gegen starke und körperlich präsente Abwehrreihen noch konsequenter Lösungen zu finden. Die Bewegung ohne Ball und das Zusammenspiel müssen weiter verbessert werden.

Das heutige Spiel hat dabei vor allem eines gezeigt: Wir müssen uns vor dieser Liga nicht verstecken. Wenn wir unsere Möglichkeiten abrufen, mutig bleiben und als Mannschaft auftreten, können wir auch gegen starke Gegner unsere Akzente setzen.

Jetzt wartet Lollar

Viel Zeit zum Durchatmen bleibt nicht. Bereits am kommenden Samstag, 19. September 2026, steht das nächste Ligaspiel auf dem Programm. Dann geht es auswärts zur TSG 1883 Lollar.

Nach dem schwierigen Auftakt gegen den Favoriten gilt es nun, die positiven Erkenntnisse mitzunehmen und die nächsten Schritte in der Entwicklung der Mannschaft zu gehen.

Wir freuen uns auf die kommenden Aufgaben und sind überzeugt: Diese Mannschaft hat noch einiges vor!