Quo Vadis MJB – Antwort gefunden: Starker Saisonabschluss nach Licht und Schatten

Nach dem letzten Bericht unter dem Motto „Licht und Schatten“ stand für unsere MJB im finalen Saisonspiel vor heimischem Publikum vor allem eines im Fokus: eine klare Antwort zeigen. Und genau das ist der Mannschaft gelungen.

Ausgangslage

Zum Saisonabschluss empfingen wir die Mannschaft aus Wetzlar/Niedergirmes. Auch wenn der Gegner aktuell das Tabellenende ziert, war allen Beteiligten klar, dass dieses Spiel kein Selbstläufer werden würde. Die Gäste haben sich im Saisonverlauf sichtbar weiterentwickelt und waren entsprechend ernst zu nehmen.

Unser Ziel war klar: mit einem positiven Gefühl aus der Saison gehen, nochmal als Team auftreten und die richtigen Dinge auf die Platte bringen.

Spielverlauf

Der Start in die Partie verlief zunächst alles andere als optimal. Schnell lagen wir mit 0:3 zurück und mussten uns früh sortieren. Doch die Mannschaft zeigte direkt die richtige Reaktion: Schritt für Schritt kämpften sich die Jungs zurück ins Spiel.

Über ein 8:11 und 12:13 entwickelte sich eine ausgeglichene erste Halbzeit, in der wir kurz vor der Pause sogar erstmals in Führung gehen konnten. Dennoch blieb die Partie eng – mit einem 21:20 ging es in die Halbzeit.

Auch in der zweiten Hälfte blieb es ein intensives und umkämpftes Spiel. Beide Teams lieferten sich einen offenen Schlagabtausch, bei dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Immer wieder gelang es uns, kleine Vorteile herauszuspielen – doch der Gegner blieb hartnäckig.

Erst in den letzten Minuten konnten wir uns mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung etwas absetzen und die Partie letztlich verdient mit 40:35 für uns entscheiden.

Einschätzung

Dieses Spiel war ein Spiegelbild der gesamten Saison:
Phasen mit richtig gutem Handball, aber auch Momente, in denen wir uns das Leben selbst schwer gemacht haben.

Was diesmal jedoch entscheidend war:

  • 7 verschiedene Torschützen – ein klarer Beleg für unseren Teamhandball;
  • Geschlossene Abwehrleistung in wichtigen Phasen;
  • Mentalität, auch nach Rückständen ruhig zu bleiben.

Besonders hervorzuheben ist auch der Teamgeist: Selbst verletzte Spieler wie Nick Ole Seelhof waren präsent und haben die Mannschaft von außen unterstützt – genau das macht ein Team aus.

Gleichzeitig muss man anerkennen, dass der Gegner uns alles abverlangt hat und sich im Vergleich zur Hinrunde deutlich verbessert präsentiert hat.

Fazit

Nach „Licht und Schatten“ folgt zum Abschluss ein versöhnlicher Schlusspunkt.
Die Mannschaft hat Charakter gezeigt, sich durchgebissen und sich diesen Sieg verdient.

Ein Spiel, das nochmal deutlich gemacht hat, welches Potenzial in dieser Truppe steckt – wenn Einsatz, Teamgeist und Struktur zusammenkommen.

Ausblick

Mit diesem Spiel endet die Saison – aber gleichzeitig beginnt schon der Blick nach vorne.

Die Herausforderung wird sein, eine starke A-Jugend aufzubauen, da aktuell keine Mannschaft in dieser Altersklasse gestellt wird. Unsere B-Jugend bildet somit die älteste männliche Mannschaft der HSG Hungen/Lich.

Das Trainerteam bleibt zusammen und wird diesen nächsten Entwicklungsschritt aktiv gestalten.

Starke Entwicklung belohnt: MJC2 beendet Saison auf Platz 5

Die MJC2 schließt die Saison mit einem ausgeglichenen Punktekonto von 16:16 Punkten und einem Torverhältnis von 432:408 Toren auf einem sehr respektablen fünften Platz von neun Mannschaften ab. Damit bestätigt die Mannschaft nicht nur ihre Leistungsfähigkeit, sondern vor allem eine beeindruckende Entwicklung im Saisonverlauf.

Ausgangslage und Saisonstart

Die Vorbereitung auf die Saison verlief vielversprechend. Mit einem bewusst angepassten Konzept – viele Testspiele, auch gegen höherklassige Gegner – wollten die Trainer die Mannschaft früh fordern und weiterentwickeln. Die Leistungen in dieser Phase waren durchweg positiv und machten Hoffnung auf einen erfolgreichen Saisonstart.

Umso ernüchternder verliefen jedoch die ersten Spiele: Aus den ersten vier Partien konnten lediglich ein Sieg und drei Niederlagen verbucht werden. Trotz guter Ansätze und ordentlicher Leistungen fehlte es in entscheidenden Momenten noch an Konstanz und Konsequenz.

Ein besonderer Dämpfer war dabei die knappe Niederlage gegen Griedel, bei der man lange in Führung lag und das Spiel am Ende dennoch aus der Hand gab.

Entwicklung im Saisonverlauf

Was die Mannschaft jedoch auszeichnete: Sie ließ sich von diesem schwierigen Start nicht verunsichern. Stattdessen arbeitete das Team im Training fokussiert weiter – insbesondere im Defensivverhalten.

Die gezielte Weiterentwicklung der Abwehr wurde im Laufe der Saison zum entscheidenden Faktor. Die Mannschaft agierte zunehmend stabiler, strukturierter und mit deutlich besserem Zugriff auf den Gegner. Diese Entwicklung spiegelte sich auch in den Ergebnissen wider.

Besonders bemerkenswert: zehn der insgesamt 16 Punkte wurden in der Rückrunde geholt – ein klarer Beleg für den positiven Trend und die kontinuierliche Steigerung.

Highlights der Saison

Ein zentrales Merkmal dieser Spielzeit war die Fähigkeit, aus Erfahrungen zu lernen und sich in Rückspielen deutlich zu steigern. Gerade im direkten Vergleich mit den Hinspielen zeigte sich, wie stark sich die Mannschaft weiterentwickelt hat:

  • Gegen Griedel: 22:22 im Hinspiel → 25:20-Auswärtssieg im Rückspiel;
  • Gegen Rechtenbach: 29:29 im Hinspiel → 27:22-Auswärtssieg im Rückspiel;
  • Gegen den TV Aßlar: 20:29 im Hinspiel → 31:30-Heimsieg im Rückspiel.

Diese Ergebnisse stehen sinnbildlich für den Lernprozess der Mannschaft: Spiele analysieren, an Schwächen arbeiten und es beim nächsten Mal besser machen.

Stärken der Mannschaft

Was diese Saison besonders auszeichnete, war die mannschaftliche Geschlossenheit und Entwicklung:

  • Deutlich verbesserte Abwehrarbeit im Saisonverlauf;
  • Große Lernbereitschaft und Umsetzung von Trainingsinhalten;
  • Mentalität, auch nach Rückschlägen weiter an sich zu glauben.

Die Mannschaft hat sich nicht nur spielerisch, sondern auch charakterlich weiterentwickelt.

Fazit

Ein verdienter fünfter Platz, der zeigt, dass sich harte Arbeit auszahlt. Auch wenn der Saisonstart schwierig war, hat sich die MJC2 im Verlauf der Runde kontinuierlich gesteigert und insbesondere in der Rückrunde ihre Qualität unter Beweis gestellt.

Die Trainer sind stolz auf die Entwicklung der Jungs – sowohl individuell als auch als Team. Die gezeigten Leistungen lassen optimistisch in die Zukunft blicken.

Versöhnlicher Saisonabschluss: MJC1 erreicht mit Rang 3 Platz auf dem Treppchen

Die mJC1 schließt die Saison erfolgreich mit 26:10 Punkten und einem Torverhältnis von 608:524 auf Platz 3 ab.

Schon die in der Vorbereitung auf diese Saison gezeigten Ergebnisse, inklusive erfolgreicher Qualifikation für die Bezirksoberliga, weckten im Trainerteam die Überzeugung, dass dieses Jahr eine gute Positionierung möglich war.

Die Saison startete im September mit einem Auswärtssieg bei der im Vorfeld hoch gehandelten HSG Wettertal, bevor am zweiten Spieltag mit der HSG Mörlen der spätere Meister in der Stadthalle Hungen vorstellig wurde. Erwartungsgemäß wurde das Spiel verloren, bei weniger technischen Fehlern der HuL‘is hätte es vielleicht spannend werden können. Auch die nächsten beiden Spiele gegen Hüttenberg II und Heuchelheim/Bieber wurden, nach teils indiskutablen Leistungen, verloren.

2:6 Punkte zum Saisonstart. Krisenstimmung und deutliche Ansprache im folgenden Training.

Ein Moment in dem sich Teile des Trainerteams in Frage stellten.

Als Reaktion zeigte die Mannschaft dann im darauffolgenden Spiel was wirklich in ihr steckt.

Der bis dato punktverlustfreie Spitzenreiter aus Griedel gab in der DBS Lich sein Stelldichein, die Favoritenrolle klar verteilt. Nach spannenden 50 Minuten in denen die HuLi‘s nur mit 0:1 und 4:5 in Rückstand lagen, leuchtete ein 34:31-Heimsieg von der Anzeigentafel. Für einige der Jungs das absolute Highlight der Saison.

Ob die Niederlage gegen Heuchelheim/Bieber oder der Sieg gegen Griedel, vielleicht auch eine Kombination aus beidem, sollte die Initialzündung für eine famose weitere zweite Jahreshälfte sein. Die HuLi‘s verloren keines ihrer fünf Spiele in 2025 mehr. Hervorzuheben waren die Siege gegen Dutenhofen/Münchholzhausen II (46:24) oder der Rückrundenauftakt zu Hause gegen Wettertal (42:27) in denen die Mannschaft Tempohandball par excellence zeigte. Emotionales Highlight war sicherlich der deutliche 36:23-Derby-Sieg gegen den „Nachbarn“ HSG Pohlheim II.

Zum Jahresauftakt Mitte Januar musste man dann zum ungeschlagenen Spitzenreiter, der HSG Mörlen. Wie schon im Hinspiel war hier nichts zu holen. Egal, weiterhin Platz 4 der Tabelle, mit Anschluss nach oben.

Dann das Rückspiel in Hüttenberg. Die Heim-Sieben, top motiviert, sich der Schwere der Aufgabe bewusst und mit drei bis vier „Fahrstuhl-Spielern“ aus dem RL-Team nach 39:53 Minuten mit 26:23 in Führung. Das Spiel schien für die HuLi‘s gelaufen. Gemäß dem Sprichwort, dass man den Tag nicht vor dem Abend loben sollte, ein 7:0-Lauf für die Gäste in den folgenden 8:19 Minuten. Trotz zwischenzeitlicher Auszeit der Hausherren, 26:30 nach 48:12 Spielminuten, plötzlich die Führung für die Gäste, die Vorentscheidung und ausgelassene Freude auf dem Parkett. Die Hoffnung, tabellenmäßig nochmal oben anklopfen zu können, am Leben.

Nächstes Spiel gegen Heuchelheim/Bieber. Ein Heimspiel in der Stadthalle Hungen. Die HuLi‘s top motiviert mit dem Ziel die Hinspielniederlage wett zu machen. Nach 0:3 nach fünf Minuten wachten unsere Jungs endlich auf. Beim Halbzeitstand von 16:7 konnte man getrost an eine Revanche glauben. Endstand 34:21, Revanche deutlich gelungen.

Anfang Februar dann die deutliche Rückspiel-Niederlage gegen Griedel. Ein gebrauchter Tag, absolut verdienter Punktverlust. Damit konnte auch die Hoffnung begraben werden, vielleicht doch nochmal im Titelrennen eingreifen zu können.

Die letzten vier Spiele konnten wieder siegreich gestaltet werden. Highlight hierbei der 24:25-Derbysieg in Pohlheim, bei dem unsere Jungs verletzungsbedingt sogar ohne Torwart spielen mussten.

Durch den deutlichen Sieg gegen die Jungs der HSG Grünberg/Mücke am letzten Spieltag, mit gleichzeitiger Niederlage des TV Hüttenberg II in Hinterland konnte noch der dritte Tabellenplatz erreicht werden.

Fazit

Ein versöhnliches Ende einer Runde in der sicher noch mehr möglich gewesen wäre. Da es nichts bringt vergebenen Chancen hinterher zu trauern oder die drei Worte „hätte“, „wäre“ oder „wenn“ zu nutzen, schauen wir auf das Positive:

  • jeder Spieler hat sich positiv weiterentwickelt,
  • der Tempohandball wurde forciert,
  • das Abwehrspiel verbessert,
  • die Jungs sind weiter als Mannschaft zusammengewachsen,
  • bei jedem ist noch weiteres Verbesserungspotenzial vorhanden.

Quo Vadis MJB – Licht und Schatten im Spiel gegen den Tabellenzweiten

Ausgangslage:
Unsere B-Jugend empfing am 15. März 2026 mit der HSG Pohlheim den Tabellenzweiten in der DBS in Lich. Die Vorzeichen waren klar: ein starker Gegner, eine große Herausforderung – aber auch die Chance, vor heimischem Publikum ein Ausrufezeichen zu setzen.

Die Mannschaft hatte sich viel vorgenommen. Mit Tempo, Mut und mannschaftlicher Geschlossenheit wollte man dem Favoriten Paroli bieten und vielleicht sogar für eine Überraschung sorgen.

Spielverlauf:
Und genau so starteten unsere Jungs auch in die Partie. Von der ersten Minute an war zu spüren: Hier ist eine Mannschaft auf der Platte, die sich nicht verstecken will. In der Abwehr wurde konsequent gearbeitet, der Gegner immer wieder gestört und zu Fehlern gezwungen.

Im Angriff spielten wir mutig, schnell und zielstrebig. Immer wieder gelang es uns, Lücken zu finden und die Chancen konsequent zu nutzen. Die Partie war über weite Strecken ausgeglichen – ein offener Schlagabtausch auf Augenhöhe.

Mit einem knappen Rückstand von 20:22 ging es in die Halbzeitpause. Ein Ergebnis, das Mut machte und die starke Leistung der ersten 25 Minuten unterstrich.

Doch nach der Pause kippte das Spiel. Pohlheim erhöhte spürbar den Druck, stellte sich defensiv besser ein und agierte im Angriff noch konsequenter.

Auf unserer Seite schlichen sich nun mehr und mehr Ungenauigkeiten ein. In der Abwehr fehlte der Zugriff, im Angriff die letzte Klarheit und Präzision. Die einfachen Tore blieben aus, während der Gegner seine Chancen eiskalt nutzte.

Was in der ersten Halbzeit noch ein Spiel auf Augenhöhe war, entwickelte sich zunehmend zu einer klaren Angelegenheit für die Gäste. Trotz großem Kampf und Einsatz unserer Jungs gelang es nicht mehr, das Spiel zu drehen. Am Ende mussten wir uns mit 32:45 geschlagen geben.

Einschätzung:
Dieses Spiel hatte zwei Gesichter.

Die erste Halbzeit war ein echtes Ausrufezeichen: mutig, engagiert, konzentriert – genau so, wie wir uns das vorstellen. Hier hat die Mannschaft gezeigt, welches Potenzial in ihr steckt und dass sie auch mit Top-Teams mithalten kann.

Die zweite Halbzeit hingegen offenbarte deutlich, woran wir noch arbeiten müssen. Wenn der Gegner das Niveau anhebt, müssen wir in der Lage sein, dagegenzuhalten – sowohl in der Abwehr als auch im Angriff.

Licht und Schatten also – und genau deshalb die Frage: Quo vadis, MJB?
Die Antwort darauf liegt in den kommenden Trainingseinheiten und in der Bereitschaft, weiter an sich zu arbeiten.

Ausblick:
Zum Saisonabschluss empfangen wir am 22. März 2026 die MJSGmB Wetzlar-Niedergirmes in der DBS.

Noch einmal alles raushauen, noch einmal als Team auftreten und sich mit einer starken Leistung belohnen – das ist das klare Ziel.

Und dafür brauchen wir euch: Kommt in die Halle und unterstützt unsere Jungs lautstark!

Sensationeller Heimsieg zum Saisonabschluss – MJC2 bezwingt Tabellenzweiten!

Ausgangslage

Im letzten Saisonspiel empfing unsere C2 den Tabellenzweiten, den TV Aßlar, in eigener Halle.

Die Ausgangslage war klar: Nach der deutlichen Hinspielniederlage mit neun Toren Unterschied wollten wir im Rückspiel eine klare Leistungssteigerung zeigen und es dem Favoriten deutlich schwerer machen.

Zudem war die Tabellensituation spannend: Unsere Mannschaft belegte vor dem Spiel einen gefährdeten 5. Platz, da zwei Teams punktgleich bzw. nur einen Punkt dahinter lagen. Mit noch zwei ausstehenden Spielen war klar: Nur ein Sieg würde die Position absichern. Die Favoritenrolle lag dennoch eindeutig bei den Gästen.

Spielverlauf

Unsere Jungs erwischten einen Traumstart in die Partie. Mit hohem Tempo, konzentrierter Abwehrarbeit und konsequenten Abschlüssen setzten wir uns früh auf 5:1 und kurz darauf sogar auf 6:1 ab. Der Gegner sah sich bereits nach wenigen Minuten gezwungen, eine Auszeit zu nehmen.

Doch auch danach blieb unsere Mannschaft voll fokussiert. Besonders in der Defensive wurde stark gearbeitet, sodass sich der TV Aßlar jeden Treffer hart erkämpfen musste. Gleichzeitig lief der Angriff hervorragend – mit viel Bewegung, gutem Zusammenspiel und hoher Effizienz im Abschluss.

So konnten wir uns weiter absetzen und gingen mit einer verdienten 21:13-Führung in die Halbzeitpause.

Zweite Halbzeit

Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste deutlich verbessert aus der Kabine. Die Abwehr wurde aggressiver, und auch im Angriff fand der Tabellenzweite nun bessere Lösungen.

Trotzdem hielten unsere Jungs zunächst dagegen und konnten die Führung bis zur 41. Minute beim Stand von 30:23 behaupten.

Dann jedoch startete der TV Aßlar eine starke Phase und verkürzte mit einem 6:0-Lauf auf 30:29. In dieser Phase lief bei uns im Angriff wenig zusammen, und auch defensiv fehlte zeitweise der Zugriff.

Doch genau hier zeigte sich die Entwicklung der Mannschaft:
Statt nervös zu werden, blieb das Team ruhig, spielte diszipliniert weiter und versuchte, das Tempo bewusst herauszunehmen.

Diese Ruhe zahlte sich aus: Mit einem verwandelten 7-Meter durch Samuel Völzel konnten wir den Lauf stoppen und wieder auf zwei Tore erhöhen. Zwar gelang den Gästen noch der Anschlusstreffer zum 31:30, doch unsere Jungs verteidigten die letzte Aktion mit allem, was sie hatten.

Nach Ablauf der Spielzeit bekam der Gegner noch einen direkten Freiwurf zugesprochen – doch dieser verfehlte sein Ziel.

Endstand: 31:30 – ein absolut verdienter Heimsieg!

Einschätzung

Mit diesem Spiel ist unserer C2 eine echte Sensation gelungen. Gegen den Tabellenzweiten zeigte die Mannschaft eine herausragende Leistung, insbesondere in der ersten Halbzeit, in der der Grundstein für den Erfolg gelegt wurde.

Besonders hervorzuheben ist die starke Abwehrarbeit, durch die der Gegner immer wieder zu schwierigen Abschlüssen gezwungen wurde. Auch im Angriff überzeugte das Team mit breitem Kombinationsspiel und mehreren Torschützen.

Entscheidend war jedoch die mentale Stärke in der Schlussphase:
Gerade in den kritischen Momenten blieb die Mannschaft ruhig und zeigte, dass sie aus vorherigen Spielen gelernt hat.

Fazit

Ein hochverdienter Heimsieg, eine starke Mannschaftsleistung und ein perfekter Saisonabschluss.

Wir als Trainer sind sehr stolz auf die Entwicklung der Mannschaft und möchten uns an dieser Stelle auch herzlich für die großartige Unterstützung der Eltern bedanken. Ein Spiel, das wir alle sicher noch lange in Erinnerung behalten werden.

Tempohandball als Schlüssel – MJC1 überzeugt mit starkem Auftritt gegen Hinterland

Ausgangslage

Am Samstag, den 15. März 2026, empfing unsere C1 die HSG Hinterland.

Ziel war es, den vierten Tabellenplatz zu verteidigen und gleichzeitig in Lauerstellung zu bleiben, falls die Teams auf den Plätzen 1 bis 3 noch Punkte liegen lassen sollten.

Aus dem Hinspiel war klar, was uns erwartet: ein Gegner mit langen Angriffen und vielen 1:1-Aktionen, wodurch unser Team damals nur wenig Ballbesitz hatte und nicht sein volles Potenzial entfalten konnte.

Die Marschroute für dieses Spiel war daher eindeutig:
Mehr Tempo, schnelle erste und zweite Welle sowie konsequentes Umschaltspiel, um den Gegner früh unter Druck zu setzen.

Spielverlauf

Unsere Mannschaft erwischte einen sehr guten Start in die Partie. Bereits früh konnten wir uns über 5:1 und 8:3 auf 10:4 absetzen und damit zeigen, dass wir das Spiel aktiv gestalten wollten.

Auch wenn das Tempo im Angriff noch nicht durchgehend auf dem gewünschten Niveau lag, überzeugten unsere Jungs durch strukturierte Angriffe und konsequente Abschlüsse. Die Führung wurde kontinuierlich ausgebaut, sodass wir mit einer verdienten 24:16-Führung in die Halbzeitpause gingen.

Zweite Halbzeit

Nach dem Seitenwechsel zeigte unsere Mannschaft dann genau das Gesicht, das wir uns vorgenommen hatten: Tempohandball, schnelles Umschalten und klare Aktionen im Angriff.

Mit hohem Tempo und viel Spielfreude wurde der Vorsprung weiter ausgebaut. Immer wieder gelang es, über die erste und zweite Welle zu einfachen Toren zu kommen. Auch im Positionsangriff wurden gute Lösungen gefunden.

So entwickelte sich eine sehr starke zweite Halbzeit, in der unsere Jungs das Spiel klar dominierten und sich am Ende deutlich mit 45:31 durchsetzen konnten.

Einschätzung

In der ersten Halbzeit zeigte die Mannschaft bereits eine solide und konzentrierte Leistung, auch wenn das Tempo noch nicht konstant hoch war.

In der zweiten Halbzeit hingegen wurde der Matchplan nahezu perfekt umgesetzt. Besonders im Angriff überzeugte das Team mit hohem Tempo, vielen guten Entscheidungen und großer Variabilität.

Ein großer Pluspunkt war zudem, dass sich viele verschiedene Spieler in die Torschützenliste eintragen konnten, was die mannschaftliche Geschlossenheit und die Qualität im Kollektiv eindrucksvoll unterstreicht. Während beim Gegner ein einzelner Spieler einen Großteil der Treffer erzielte, präsentierte sich unser Team als geschlossene Einheit.

Verbesserungspotenzial besteht weiterhin in der Abwehrarbeit, wo wir phasenweise noch konsequenter hätten agieren können, um das Ergebnis noch deutlicher zu gestalten.

Ausblick

Im letzten Saisonspiel trifft unsere C1 am Sonntag auf die HSG Grünberg/Mücke.

Hier wollen wir die Saison mit einer weiteren starken Leistung erfolgreich abschließen.

Wir freuen uns wie immer über jede Unterstützung von den Rängen!