U14-Handballerinnen der DBS gewinnen die Bronzemedaille bei den Hessenmeisterschaften

U14-Handballerinnen der DBS gewinnen die Bronzemedaille bei den Hessenmeisterschaften

Den größten Erfolg seit vielen Jahren hat die Mädchen-Handball-Mannschaft (U14) der DBS Lich eingefahren. Bei den Hessenmeisterschaften konnten die Nachwuchsstars die Bronzemedaille gewinnen. Damit krönen sie eine überragende „Jugend trainiert für Olympia“-Saison mit der ersten Hessen-Medaille seit vielen Jahren. 

Nach den souveränen Turniersiegen im Kreis-/Stadtentscheid sowie beim Regionalentscheid durften sich die jungen Handballerinnen der Jahrgänge 2013 und 2014 beim Hessenentscheid mit den besten Schulmannschaften Hessens in Bensheim messen. In der Vorrunde wurde die Georg-August-Zinn-Schule aus Reichelsheim (Odenwald) erst in der Endphase mit 14:11 besiegt. Auch das zweite Spiel wurde knapp mit 15:11 gegen einen starken Gegner der Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule aus Kassel gewonnen. Beim lockeren 27:4-Sieg gegen ein sehr junges Team der Heinrich-Böll-Schule aus Rodgau konnten dann schon ein paar Kräfte geschont werden, denn der Gruppensieg und die damit verbundene Qualifikation für das Halbfinale war geschafft.

Hier traf das Team auf ein eingespieltes Team der Lahntalschule aus Lahnau. Die Licher Mädchen hielten das Spiel lange Zeit offen und konnten sogar immer wieder in Führung gehen. Erst kurz vor Schluss musste ein unglücklicher Gegentreffer von der linken Außenposition verkraftet werden. Im letzten Angriff gelang der Ausgleichstreffer nicht mehr, der fällige Freiwurfpfiff blieb aus und so stand die äußerst unglückliche wie knappe Niederlage mit 14:15 fest.

Nun hieß es nochmal alle Kräfte und die Konzentration auf das Spiel um Platz 3 zu bündeln. Im letzten Jahr wurde genau dieses Spiel verloren und das Turnier mit Platz vier beendet. In diesem Jahr waren die Spielerinnen hellwach und bereit, die Bronzemedaille zu gewinnen. Mit schönen Spielzügen im Rückraum von Anna-Maria Ieva, Valeska Österling und Lina Freitag konnten schnelle Tore erzielt und immer wieder Lücken gerissen werden, die Clara Teschner, Emilia Kappes und Emma Jakobi sicher von den Außenpositionen oder als Einläufer verwerteten. Am Kreis rackerten Diana Scheinmaier und Elisa Mayer vorne wie hinten, hielten die Deckung zusammen und erzielten blitzsaubere Tore. Emma Weighardt im Tor ließ zusammen mit einer sicher stehenden Offensivverteidigung die Spielerinnen aus Reichelsheim erneut verzweifeln und so leuchtete am Ende ein sicherer und verdienter 19:12-Sieg von der Anzeigetafel.

Lehrer-Trainer Uli Dietl zeigte sich nach dem Turnier sehr zufrieden mit seinem Team: „Wir haben eine überragende Schulsaison gespielt und 11 von 12 Spielen gewonnen. Die einzige Niederlage betrug nur ein einziges Tor. Platz drei und die Bronzemedaille sind ein tolles Ergebnis für die Mädchen, die ihre Handballschuhe alle bei der HSG Hungen/Lich schnüren. Am Ende des Tages war es schön, das letzte Spiel zu gewinnen und damit den dritten Platz zu sichern. Im Finale gegen eine überragende Elly-Heuss-Schule aus Wiesbaden wären wir vermutlich überfordert gewesen. Wir haben eine Mannschaft mit großem Potenzial, alle Feldspielerinnen konnten sich mehrfach in die Torschützenliste eintragen und wir freuen uns schon auf das nächste Jahr.“

Für die DBS spielten: Lina Freitag, Anna-Maria Ieva, Diana Scheinmaier, Elisa Mayer, Emma Weighardt, Valeska Österling, Emilia Kappes, Clara Teschner und Emma Jakobi.

Handballerinnen der HSG bei den Hessenmeisterschaften

Handballerinnen der HSG bei den Hessenmeisterschaften

Als letztes Team der Dietrich-Bonhoeffer-Schule Lich war die Handball-Mädchenmannschaft der Jahrgänge 2010 und 2011 noch im Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ dabei. Gespickt ist das Team mit zahlreichen Spielerinnen der WJC I und II der HSG Hungen/Lich, hinzu kommen zwei Spielerinnen der benachbarten HSG Fernwald. 

Nach zwei ungefährdeten Turniersiegen auf Kreis- und Regionsebene starteten die Mädchen nun bei den Hessenmeisterschaften uns mussten sich dort mit den besten Schulmannschaften des Bundeslandes messen. Dabei gelangen in vier Spielen drei Siege. 

Zunächst musste das Trainerteam Sophia Wiener und Ulli Will auf drei krankheitsbedingte Absagen reagieren. Dennoch gelang im ersten Spiel ein 16:14-Sieg gegen die Werratalschule aus Heringen, die mit zahlreichen Spielerinnen des Regionalligazweiten aus Schenklengsfeld angereist waren. Im zweiten Spiel gelang den Mädchen um Lilli Richter, Leni Rosenkranz, Klara-Lotta Wolff und Hannah Freitag dann ein starkes Spiel gegen das favorisierte Team des Alten Kürfürstlichen Gymnasiums aus Bensheim. Schnell und sicher wurde der Ball durch die eigenen Reihen gespielt und in schön herausgespielte Tore umgemünzt. Mira Stein machte im Tor einige Großchancen der Bundesliga-Nachwuchsspielerinnen aus Bensheim zunichte und so leuchtete am Ende ein viel umjubelter 13:11-Sieg von der Anzeigetafel. Nun galt es im dritten Spiel gegen die Dreieichschule aus Langen den Matchball zu verwandeln und mit einem Sieg oder Unentschieden ins Halbfinale einzuziehen. Leider konnte das Team nicht an die herausragende Leistung des Bensheim-Spiels anknüpfen, der dünne Kader zeigte schon deutliche Kräfteverluste und so ging das Spiel mit 12:16 verloren. Nach den Ergebnissen in den anderen Partien standen nun drei Mannschaften mit 4:2 Punkten punktgleich an der Tabellenspitze. Leider wiesen unsere Mädchen mit -2 das schlechteste Torverhältnis auf, sodass es abschließend ins Spiel um Platz 5 ging, anstatt im Halbfinale weiter um den Traum des Hessenmeistertitels und der damit verbundenen Teilnahme am Bundesfinale in Berlin zu spielen. Nachdem die erste Enttäuschung darüber sich gelegt hatte, wurde die Weidigschule aus Butzbach sicher mit 21:12 nach Hause geschickt und damit Platz 5 gesichert.

„Mit 4:2 Punkten in der Vorrunde auszuscheiden ist wirklich sehr bitter. Letzenendes belegen wir mit drei Siegen aus vier Spielen „nur“ Rang 5. Die Mädchen haben vor allem gegen Bensheim eine tolle Leistung gezeigt, aber in solch einem engen Turnier mit einer hohen Leistungsdichte muss halt alles passen, um noch weiter vorne zu landen. Letztendlich sind wir mit dem Abschneiden über alle drei Turniere aber sehr zufrieden und die Mädchen können stolz auf eine tolle Schulhandballsaison sein“, so dass Trainerduo einstimmig.

DBS-Handballteam mit starkem vierten Platz bei den Hessenmeisterschaften

DBS-Handballteam mit starkem vierten Platz bei den Hessenmeisterschaften

Das jüngste Mädchen-Handballteam (U14) der DBS ist nur denkbar knapp an einer Hessenmedaille vorbei geschrammt. Ersatzgeschwächt und als Underdog im Turnier bot man den großen Favoriten lange Paroli und unterlag im Halbfinale nur knapp mit einem Tor. Alle Spielerinnen gehen ihrem Lieblingssport in der weiblichen Jugend D bei der HSG Hungen/Lich nach.

Zunächst ging es in der Gruppenphase gut los. Mit einem 10:7-Auftaktsieg gegen die Pestalozzi-Schule aus Idstein gelang ein nicht zu erwartender Einstieg ins Turnier. Bereits im zweiten Spiel wartete die Geschwister-Scholl-Schule aus Rodgau mit deutlich körperlich überlegenen Spielerinnen auf die Licher Mädels. Konnte man in der ersten Halbzeit das Spiel noch überraschend dominieren, schlichen sich in der zweiten Halbzeit Abschlussschwächen ein. Dennoch ist das 9:9 am Ende als absoluter Erfolg zu werten. So ging man mit einer guten Ausgangslage in das letzte Gruppenspiel gegen die Wigbertschule Hünfeld. Leider versagte jetzt die bis hierhin überragende Abwehr und die Mannschaft musste 14 Gegentreffer zulassen. Zum Glück lief im Angriff alles rund. Es konnten 16 Treffer erzielt werden und damit stand der Einzug ins Halbfinale als Gruppenzweiter fest.

Nach einem Hallenwechsel stand das Halbfinalspiel gegen den Gastgeber des Alten Kurfürstlichen Gymnasiums aus Bensheim auf dem Programm. Bis zum 8:8 konnten unsere Mädchen gegen den Sieger der Parallelgruppe und Favoriten mithalten und das Spiel offen gestalten. Emely Novgorodov und Valeska Österling steuerten im Rückraum geschickt das Spiel und Lina Freitag gelangen ein sehenswerter Schlagwurf in den Winkel und ein überraschend direkt ausgeführter Freiwurf ins lange Eck. Somit blieb die Hoffnung auf eine Überraschung lange am Leben. Leider schlichen sich dann mit zunehmender Spieldauer immer mehr Fehler aufgrund des Kräfteverschleißes ein und eine bittere 10:11-Niederlage bedeutete das Aus vom Traum des Hessenmeistertitels und der Teilnahme am Bundesfinale in Berlin. Emotional und konditionell am Ende war die Mannschaft stehend KO und konnte im Spiel um Platz 3 wieder gegen Rodgau nicht mehr mitgehen und verlor deutlich. 

Lehrer-Trainer Uli Dietl war nach dem Turnier hoch zufrieden mit seinem Team: Gegen körperlich meist überlegene und spielerisch teils bessere Mannschaften konnten wir ersatzgeschwächt mithalten und einige Teams hinter uns lassen. Alle Spielerinnen haben den ganzen Tag in fünf Partien bei nur zwei Bankspielerinnen (eine Torhüterin, eine Feldspielerin) am oberen Limit gespielt und am Ende gegen den späteren Hessemeister aus Bensheim mit nur einem Tor verloren. Die Mädchen können wirklich stolz auf den Tag und die Leistung sein.

Für die DBS spielten: Diana Scheinmaier, Pippa von Einem, Clara Teschner, Luisa Rickert, Anna Walter, Emma Weighardt, Valeska Österling, Emely Novgorodov und Lina Freitag. Betreut wurde die Mannschaft von Uli Dietl.

Zwei Handballmannschaften der DBS qualifizieren sich für den Hessenentscheid

Zwei Handballmannschaften der DBS qualifizieren sich für den Hessenentscheid

Kaum zu glauben, aber wahr: Nach den Turniersiegen bei den Kreismeisterschaften haben nun beide Mädchenmannschaften der Dietrich-Bonhoeffer Schule in Lich auch die Regionalentscheide gewonnen. Sowohl die U14 als auch die U16 setzte sich letztlich souverän bei den Turnieren in Hüttenberg und Kirchhain durch und haben sich damit für die Hessenmeisterschaften im Frühjahr qualifiziert.

Dabei hatten es die jüngeren Mädchen der Jahrgänge 2012 und 2013 mit hochkarätigen Gegnern zu tun. Die Konzentration war von Anfang an gefragt, auch um den krankheitsbedingten Ausfall von zwei Spielerinnen zu kompensieren. Das eingespielte Team (alle Mädchen spielen in der D-Jugend der HSG Hungen/Lich) setzte sich in den Gruppenspielen zunächst souverän gegen die Ernst-Ludwig Schule aus Bad Nauheim (21:10) und gegen die Tielemannschule aus Limburg (15:7) durch. Im sogenannten „Ticketspiel“ kam es zum Aufeinandertreffen mit dem starken Lokalmatador aus Hüttenberg. Die Gesamtschule Schwingbach aus Hüttenberg hielt das Spiel lange Zeit offen. Erst in den letzten Minuten konnte sich die DBS dank einer starken Verteidigungsleistung im Zusammenspiel mit den Torhüterinnen und einer besser werdenden Verwertung der Chancen im Angriffsspiel zu deutlich mit 11:5 durchsetzen. Lehrer-Trainer Uli Dietl zeigte sich hochzufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft und war erfreut darüber, dass sich alle Feldspielerinnen in die Torschützinnenliste eintragen konnten. Neben der DBS qualifizierte sich das Gymnasium aus Oberursel als zweites Team aus Mittelhessen für die Hessenmeisterschaften im Februar in Bensheim.

Die älteren Mädchen der Jahrgänge 2010 und 2011 spielten gleichzeitig ihr Turnier in Kirchhain. Leider waren nur die Schulen aus Klein-Linden und Lauterbach zu diesem Turnier qualifiziert, sodass der Teilnehmer an den Hessenmeisterschaften im März in Fulda im Dreiervergleich gefunden werden musste. Direkt das erste Spiel gegen die Gebrüder-Grimm-Schule aus Klein-Linden wurde souverän gewonnen (25:16) und auch das zweite Spiel gegen die Alexander-von-Humboldt-Schule aus Lauterbach ging klar mit 28:10 an die Licher Mädels. Das Lehrer-Trainer-Duo Sophia Wiener und Ulli Will zeigte sich überaus angetan vom schnellen Spiel ihrer Mannschaft. Auch hier war die Eingespieltheit der Mädchen (bis auf zwei Anleihen aus Fernwald spielen auch hier alle Spielerinnen bei der HSG Hungen/Lich) ein großes Plus. 

Im Frühjahr geht es nun für beide Mannschaften bei den Hessenmeisterschaften weiter um die begehrten Tickets für das Bundesfinale in Berlin. Wir gratulieren recht herzlich und drücken die Daumen! Für die DBS im Einsatz waren: Lina Freitag, Anna-Maria Ieva, Emily Novgorodov, Pippa von Einem, Diana Scheinmaier, Luisa Rickert, Clara Teschner, Emma Weighardt, Anna Walter, Alina Bering, Nila Damerius, Joulin Derr, Leonie Földi, Hannah Freitag, Lilli Richter, Leni Rosenkranz, Mira Stein, Paula Stumpf, Klara-Lotta Wolff und Rieke Degenhardt. Betreut wurden die Teams von Sophia Wiener, Ulli Will und Uli Dietl.

Mädchenteams untermauern die Vormachtstellung der DBS im Handball

Mädchenteams untermauern die Vormachtstellung der DBS im Handball

Seit mehr als zehn Jahren gab es kein Turnier von „Jugend trainiert für Olympia“ im Handball mehr, bei dem nicht mindestens eine Mannschaft der Dietrich-Bonhoeffer-Schule aus Lich den Kreismeistertitel holen konnte. Diese Dominanz auf Kreisebene untermauerten nun erneut die Mannschaften der Mädchen der Jahrgänge 2010/2011 sowie 2012 und 2013. Beide Mannschaften gewannen alle Spiele und qualifizierten sich somit für die nächste Runde auf Regionalebene. 

Hervorzuheben ist, dass diesmal ausnahmslos alle Spielerinnen das Handballspiel bei der HSG Hungen/Lich erlernt haben und dort aktiv in den beiden Mannschaften der C-Jugend und den beiden Mannschaften der D-Jugend aktiv sind.

Bei einem schönen Turnier in Klein-Linden setzten sich die älteren Mädchen (U16) mit zwei Kanter-Siegen gegen die Schulen aus Wettenberg (24:15) und Klein-Linden (26:13) durch. In allen Bereichen war das Licher Team überlegen und überzeugte mit schön herausgespielten Toren, einer sicheren Abwehr mit einer starken Torhüterin und schnellem Gegenstoßspiel. Das war im Vorfeld so nicht zu erwarten, da das Betreuerteam auf manche Spielerinnen verzichten mussten, die in diesen Wochen ihr Betriebspraktikum absolvieren und nicht zur Verfügung standen.

Gegen starke Gegner mussten sich die jüngsten Spielerinnen (U14) der DBS beweisen. Beide Spiele gegen die Gebrüder-Grimm-Schule aus Klein-Linden (11:8) und die Clemens-Brentano-Europa-Schule aus Lollar (15:12) konnten nur knapp gewonnen werden und waren bis wenige Minuten vor Ende immer auf der Kippe. Das DBS-Team überzeugte vor allem durch eine gute Beinarbeit in der Abwehr, vorne wurden aber zu viele klare Möglichkeiten vergeben, um einen höheren Sieg zu erreichen.

Nun geht es im Dezember für beide Mannschaften auf Regionalebene um die Qualifikation zu den Hessenmeisterschaften im neuen Jahr.

Ein Lob geht an die teilnehmenden Schulen aus Wettenberg, Klein-Linden und Lollar. Es ist kaum zu verstehen, dass immer weniger Schulen an den schulsportlichen Wettbewerben (nicht nur beim Handball) teilnehmen und den Kindern somit die Möglichkeiten verweigern, sich auf schulischer Ebene im friedlich-sportlichen Wettkampf zu messen und den Kindern bleibende Erinnerungen und Erfahrungen nicht zu ermöglichen. Wie ist es möglich, dass aus der Stadt Gießen und dem Landkreis Gießen gerade einmal vier Schulen an diesem Wettbewerb teilnehmen wollen?

Für die DBS waren im Einsatz: Lina Freitag, Leia Heck, Anna-Maria Ieva, Emily Novgorodov, Pippa von Einem, Luisa Rickert, Clara Teschner, Emma Weighardt, Anna Walter, Valeska Österling, Alina Bering, Nila Damerius, Joulin Derr, Hannah Freitag, Lilli Richter, Leni Rosenkranz, Mira Stein, Paula Stumpf und Rike Degenhardt. Betreut wurden die Mannschaften von Sophia Wiener, Ulli Will und Uli Dietl.