WJA: Dritter Sieg, drittes Spiel, drei Mal über 40 Tore erzielt

WJA: Dritter Sieg, drittes Spiel, drei Mal über 40 Tore erzielt

Wie von den Zuschauern erwartet, zeigten die weibliche Jugend A im Heimspiel in der Dietrich-Bonhoeffer-Sporthalle zu Lich ihren Gegnerinnen von Anfang an, wer das Kommando hat. Die gegnerische Mannschaft vom TV Hersfeld stand bereits nach fünf Minuten mit 8:3 in Rückstand. Auszeit. Die Anweisungen der Hersfelder Trainerin konnten nicht umgesetzt werden. Hungen/Lich baute den erarbeiteten Vorsprung weiter aus (16:8, 17. Minute). Zum Ende der ersten Halbzeit ließ die Konzentration bei den Gastgeberinnen ein wenig nach. So wurden beim 19:12 die Seiten gewechselt.

Der TV Hersfeld zeigte auf einmal den besseren Handball, umspielte die Offensivdeckung der Hausherrinnen, stand in der Deckung sicher. Nach 35 Minuten stand es auf einmal nur noch 19:18 bis Luisa Bayer endlich zum 20:18 einnetzte. Hungen/Lich fand zum sicheren Spiel zurück. Hersfeld hingegen verlor den oft zitierten Spielfaden. Nach 40 Minuten zeigte die Anzeigentafel 27:19. Wieder Auszeit Hersfeld. Auch diese kleine taktische Besprechung brachte nichts ein. Der Turbo bei den Bier- und Schäferstädterinnen war gezündet und versagte bis zum Ende des Spiels nicht seinen Dienst. Beim Abpfiff der unauffällig gut leitenden Spielleiterinnen stand es 43:28. Die Generalprobe zum Bundesligastart am kommenden Wochenende in Leipzig gelang befriedigend bis sehr gut.

HSG Hungen/Lich: Anna Czwak (Tor 1. – 30. Min.), Alesia Grieb (31. – 60. Min.); Julie Baumbach, Jana Büschel, Marlen Wolf (2), Leonie Henrich (2), Merit Schweiger (3), Liska Steinruck (3), Emilie Unger (4), Luisa Bayer (4), Luana Schäfer (5), Celine Thiel (6/1), Selina Lotz (7) und Rike Bohn (7). 

MJA: Verschiedene Fakten führten zur deutlichen Heimniederlage

MJA: Verschiedene Fakten führten zur deutlichen Heimniederlage

Am frühen Sonntagnachmittag begrüßte die männliche Jugend A zum dritten Oberligaspiel der Saison die Mannschaft des GSV Eintracht Baunatal. Zunächst legten die Schützlinge von Trainer Sascha Präger ordentlich los. Nach neun Minuten führten die Gastgeber mit 6:2. Dies war dann auch der Grund, dass die Verantwortlichen von Baunatal eine frühe Auszeit nahmen. Die Kurzbesprechung führte zur Wende des Spielverlaufs. Die Gäste holten Tor um Tor auf. Hungen/Lich fand keine sättigende Zutaten, um den Torhunger von Baunatal zu stillen. Dazu blieben die Hausherren zwölf Minuten (!) ohne Torerfolg. Pius Spall beendete die Durststrecke in der 26. Spielminute mit seinem Treffer zum 8:11. Bis zur Halbzeitpause trafen dann beide Mannschaften noch jeweils zwei Mal in die Maschen. Halbzeitergebnis: 10:13.

Die Hoffnungen der heimischen Zuschauer lagen jetzt auf den zweiten 30 Minuten. Leider trat die Wende nicht ein. Die Gäste aus dem Norden Hessens bauten ihren Torvorsprung immer weiter aus. Justus Freitag und Kollegen suchten weiterhin nach Mitteln, um den Lauf der Gäste zu unterbrechen oder zu beenden. Im Gegenteil. Zu viele technische Fehler seitens der Hausherren luden Baunatal nur ein, weiter das Zwischenergebnis zu verbessern, dank auch der vorzüglichen Torhüter. Bei Abpfiff dieser enttäuschenden Begegnung stand auf der Anzeigentafel ein deutliches 22:28. 

Die Fakten zum verlorenen Spiel: 1. Kein mannschaftlicher Zusammenhalt; 2. Die Deckungsarbeit eins gegen eins war nur knapp befriedigend; 3. Zu viele technische Fehle; 4.  Einige deutliche Schrittfehler der Gäste wurden nicht geahndet.

Für die HSG Hungen/Lich aktiv: Im Tor Luca Schmidt oder Pius Schelter; Niklas Dörsam, Jan Machura, Piet Spall, Ole Kneissl, Benjamin Metze (2), Leon Becker (2), Pius Spall (3), Jonathan Will (3), Nico Böhm (3) und Justus Freitag (9/1).

Frauen II: Falsch ausgeführter Freistoß kostete einen Punkt

Licht und Schatten begleitete die zweite Damenmannschaft beim Saisonstart am Sonntagmittag in der Dietrich-Bonhoeffer-Sporthalle zu Lich. Als Gäste begrüßten sie in der heimischen Arena die Bezirksliga-A-Konkurrentinnen von der KSG Bieber II.

Die erste Halbzeit begann mit einer schnellen Bieberer Führung. Doch diese konnte von den Gastgeberinnen, die durch Karla Hoppe, Anna Birkholz, Helen Toews und Marie Menne regelkonform verstärkt wurden, schnell umgewandelt werden (10. Minute 6:5). Im Gegensatz zur letzten Saison, spielten die Schützlinge von Marcus Jung und Lisa Geller von Anfang an einen sehr ansehnlichen druckvollen Angriffshandball. Durch das Fehlen von Spieler Co-Trainerin Julia Schweiger wurde der Mittelblock ein wenig brüchig, aber mit vereinten Kräften sowie einer guten Torhüterin konnte einiges in der Defensive verhindert werden. So wurden bei einem Spielstand von 18:16 die Seiten gewechselt.

Die zweite Halbzeit begann vielversprechend. Konzentriert gingen die Gastgeberinnen zur Sache. Sie bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Nach 45 Minuten stand es 24:19. Aus unerklärlichen Gründen verloren nun die Damen um Laura Spieker den „Spielfaden“. Nichts funktionierte mehr in der Offensive. Bieber erzielte in diesen schwachen zehn Minuten ein Tor nach dem anderen und glich aus, ehe Chiara Schneider per Strafwurf endlich wieder einnetzte (55. Minute 25:24). Es blieb spannend bis zur letzten Sekunde. 40 Sekunden vor Spielende erzielte Steffi Will das 28:27. Gegenangriff von Bieber. Foul, einen Meter vor dem Seitenaus in Höhe des Neun-Meter-Kreises. Drei Sekunden zu spielen. In der allgemeinen Hektik übersah der Unparteiische, dass der folgende Freiwurf direkt ausgeführt wurde, aber fast in der Mitte des Spielfelds. Also drei Meter entfernt vom eigentlichen Tatort. Der Ball huschte unter der Torhüterin durch. Ausgleich und Schlusspfiff.

Leider führte diese eine Fehlentscheidung und Unachtsamkeit des Referees zur Punkteteilung. Da Hungen/Lich die meiste Zeit des Spiels führte, bedeutet das Endergebnis einen Punktverlust und nicht Punktgewinn. Oder: Wenn diese schwachen zehn Minuten nicht gewesen wären! Jetzt gilt es, das Spiel zu analysieren und die Fehler zur nächsten Partie abzustellen.Für die HSG Hungen/Lich auf dem Parkett: Karla Hoppe im Tor (1.–30. Minute), Nadja Schmalhaus (31.–60. Minute); Nina Träger, Helen Toews, Anna Birkholz (6/3), Shana Appel (1), Julia Schug, Kim Macht (1), Laura Spieker (5), Chiara Schneider (7/4), Steffi Will (7) und Marie Menne (1).

Mannschaftsvorstellung der HSG Hungen/Lich

Mannschaftsvorstellung der HSG Hungen/Lich

Kurz vor dem Start der neuen Handballsaison 2023/2024, am Sonntag, den 3. September 2023, lud die HSG Hungen/Lich erstmals zur offiziellen Mannschaftsvorstellung ein.

Moderiert wurde die Veranstaltung von Florian Nass, bekannter Sportmoderator und freier Mitarbeiter der ARD. Zahlreiche Sponsoren, Gönner, Ehrenamtliche und Personen des öffentlichen Lebens, darunter die Bürgermeister der Städte Lich, Hungen und Wölfersheim, folgten der Einladung zu diesem Event.

Florian Nass erörterte mit diversen Interviewpartnern die Philosophie und Ziele der HSG Hungen/Lich und stellte die Mannschaften der weiblichen und männlichen Jugend A sowie der Herren- und Frauen-Mannschaften vor. Ein besonderes Augenmerk lag dabei auf der weiblichen Jugend A, die nach einer starken letzten Saison in diesem Jahr zum ersten Mal in der Jugendbundesliga an den Start gehen.

Ein großer Dank geht auch an das gesamte Team von Hof Grass, die für dieses Event die Räumlichkeiten stellten und für die Verpflegung sorgten.

Männer II: Mannschaftliche Geschlossenheit führte zum erfolgreichen Saisonstart

Sie sind eine eingeschworene Gemeinschaft, die Herren der zweiten HSG-Männermannschaft. Dies zeigten sie beim ersten Punktspiel in der Bezirksliga C, Gruppe 2, wobei der mittlerweile freundschaftliche Kontakt zur männlichen A-Jugend half. Die dritte Garnitur vom TSV Griedel war in der Dietrich-Bonhoeffer-Sporthalle (Lich) zu Gast.

Marcel Hensel eröffnete mit dem ersten Tor in ersten Minute die Partie. Die erfahrenen Kempen vom TSV Griedel zeigten dann den Gastgebern, dass sie auch Handball spielen können (1:4 – 9. Minute). Hungen/Lich erhöhte daraufhin den Druck auf die gegnerische Abwehr. Nach 20 Minuten Spielzeit stand es Unentschieden 8:8. Unterstützt von dem erkrankten Rückraumstrategen Marvin Müller, der leider nur von der Tribüne mitwirken konnte, sowie der Einwechslung von Jonathan Will und Pius Spall aus der A-Jugend, veränderte sich der Spielstand. Nach 30 Minuten, beim Spielstand von 12:10, führte der etwas zufriedener aussehende Trainer Michael Kümpel seine Schützlinge in die Kabine zur Besprechung.

Ohne einige Stammkräfte, wie z.B. Abwehrchef David Rudek, baute die HSG Hungen/Lich im zweiten Abschnitt ihren knappen Torvorsprung von Spielminute zu Spielminute weiter aus. Unterstützt wurden die Feldspieler von den beiden sehr gut aufgelegten Torhütern Kai Roth und Kai Oesterling. Nach 45 Minuten war dann endgültig die Gegenwehr der Gäste gebrochen. Leo Eichenauer, der noch zu Jugendzeiten als ausgezeichneter Torhüter aktiv war, erzielte in Minute 56 Tor 29 für die Hausherren. Danach wollte keiner so recht den berühmt berüchtigten 30. Treffer erzielen. Kurz vor Abpfiff erwischte es wieder Leo Eichenauer. Endergebnis in einer interessanten und nur manchmal hart geführten Partie: 30:20. Ein Saisonstart, nicht nur nach den Vorstellungen von Chef Michael Kümpel, wobei sich alle Feldspieler am Torreigen beteiligten.

Für die HSG Hungen/Lich aktiv: Kai Roth und Kai Oesterling ab ca. 45. Minute im Tor; Johannes Kullbach (1), Peter Leipold (2), Sebastian Schliwa (2), Lukas Block (2/2), Max Mitzkat (2), Mike Schad (2), Leo Eichenauer (3), Marcel Hensel (3), Jonathan Will (3), Pius Spall (4) und Patrick Eckhoff (6/2).