MJA: Vorbericht auf die Saison 2026/2027

Zurück auf der Landkarte – unsere A-Jugend ist wieder da – Ein wichtiger Meilenstein für die HSG Hungen/Lich

Nach zwei Jahren ohne männliche A-Jugend ist es endlich wieder soweit: In der Saison 2026/2027 stellt die HSG Hungen/Lich wieder eine eigene Mannschaft in dieser Altersklasse. Allein diese Tatsache ist für unseren Verein ein großer Erfolg und ein wichtiger Schritt in der kontinuierlichen Nachwuchsarbeit.

Noch schöner ist, dass sich die Mannschaft bereits in der Qualifikation den Startplatz in der Bezirksoberliga sichern konnte. Damit gehen sowohl unsere männliche A- als auch unsere B-Jugend in der höchsten Spielklasse des Bezirks Gießen an den Start.

Für den Verein bedeutet das weit mehr als eine erfolgreiche Qualifikation. Es schließt eine wichtige Lücke in der Ausbildung unserer Jugendspieler und schafft wieder einen nahtlosen Übergang vom Jugend- in den Aktivenbereich.

Eine Mannschaft mit Charakter

Unsere A-Jugend setzt sich aus vielen unterschiedlichen Persönlichkeiten zusammen. Genau darin liegt ihre besondere Stärke. Unterschiedliche Charaktere, verschiedene handballerische Hintergründe und individuelle Qualitäten treffen aufeinander. Schon in den ersten gemeinsamen Wochen hat die Mannschaft gezeigt, dass sie bereit ist, füreinander zu arbeiten und sich als Team weiterzuentwickeln.

Nicht jeder Spieler bringt die gleichen Voraussetzungen mit, doch jeder bringt seine eigenen Stärken ein. Genau daraus soll im Laufe der Saison eine geschlossene Mannschaft entstehen, die sich durch Einsatz, Teamgeist und ehrlichen Handball auszeichnet.

Verstärkung für die neue Aufgabe

Damit die Rückkehr einer A-Jugend überhaupt möglich wurde, konnten wir unseren Kader gezielt verstärken. Darüber freuen wir uns sehr und heißen unsere Neuzugänge herzlich willkommen. Neu im Team sind: Leander Knipp, Max Schatke, Vuk Prodanovic undMarvin Höhl. Gemeinsam mit dem bestehenden Kader bilden sie eine Mannschaft, die sowohl sportlich als auch menschlich hervorragend zusammenpasst.

Ergänzt wird das Team durch Spieler des jüngeren Jahrgangs 2010 sowie – wenn notwendig – auch durch talentierte Spieler des Jahrgangs 2011. Dieses Miteinander über mehrere Altersklassen hinweg ist ein wichtiger Bestandteil unserer Nachwuchsarbeit und zeigt einmal mehr, wie eng unsere Jugendmannschaften miteinander verzahnt sind.

Kontinuität auch an der Seitenlinie

Auch im Trainerteam setzt die HSG auf Kontinuität. Wie bereits in der vergangenen Saison begleiten André Zenker, Lukas Block und Bettina Stein die Mannschaft durch die neue Spielzeit.

Gerade bei einer neu formierten A-Jugend ist Vertrauen ein wichtiger Faktor. Die gemeinsame Arbeit der vergangenen Monate bildet eine gute Grundlage, um die Spieler sowohl sportlich als auch persönlich auf ihrem weiteren Weg zu begleiten.

Neue Herausforderungen auf dem Weg in den Männerhandball

Mit der A-Jugend rückt der Erwachsenenhandball immer näher. Die Spielzeit beträgt nun 60 Minuten, das Tempo steigt, die Zweikämpfe werden intensiver und die taktischen Anforderungen nehmen weiter zu. Für viele Spieler ist diese Saison deshalb eine wichtige Etappe auf ihrem Weg in den Aktivenbereich.

Schwerpunkte unserer Trainingsarbeit werden unter anderem die Bewegung ohne Ball, ein dynamischeres Druckspiel, das Zusammenspiel in unseren Angriffskonzepten sowie die Weiterentwicklung unseres Abwehrverhaltens sein. Gleichzeitig möchten wir das Entscheidungsverhalten unter Wettkampfbedingungen verbessern und unsere Spieler Schritt für Schritt an die Anforderungen des Männerhandballs heranführen.

Einige Spieler des Jahrgangs 2009 sind bereits in den Trainingsbetrieb der zweiten Männermannschaft integriert und sollen dort erste Erfahrungen im Aktivenbereich sammeln. Dieser fließende Übergang ist ein wichtiger Bestandteil unserer Ausbildung und soll den Spielern den nächsten Entwicklungsschritt erleichtern.

Mit Neugier in die neue Saison

Die Bezirksoberliga ist für unsere neu formierte A-Jugend schwer einzuschätzen. Vergleichswerte aus den vergangenen Jahren gibt es kaum, weshalb wir zunächst lernen müssen, wo wir im Vergleich zur Konkurrenz stehen.

Unser Ziel ist deshalb nicht, uns frühzeitig auf Tabellenplätze festzulegen. Vielmehr möchten wir uns als Mannschaft kontinuierlich weiterentwickeln, Erfahrungen sammeln und uns Woche für Woche steigern. Sollte am Ende ein Platz im gesicherten Mittelfeld stehen, wären wir mit dieser ersten gemeinsamen Saison sehr zufrieden.

Entscheidend wird sein, dass die Mannschaft ihren Charakter bewahrt, als Team weiter zusammenwächst und sich von Rückschlägen nicht aus der Ruhe bringen lässt.

Gemeinsam mit unseren Fans

Wir freuen uns auf eine spannende Saison und viele intensive Spiele in der Bezirksoberliga.

Ein herzliches Dankeschön gilt schon heute allen Eltern, Helfern, Sponsoren und unseren treuen Zuschauern. Eure Unterstützung gibt der Mannschaft bei jedem Spiel zusätzlichen Rückenwind und macht unsere Heimspiele zu etwas Besonderem.

Wir hoffen, euch auch in der kommenden Saison wieder zahlreich in der Halle begrüßen zu dürfen.

Auf eine spannende Saison 2026/2027 – mit Leidenschaft, Teamgeist und der Freude, endlich wieder eine A-Jugend für die HSG Hungen/Lich auf die Platte zu bringen!

HuLi’s goes Beachhandball

HuLi’s goes Beachhandball

Während zuhause die Temperaturen zum Wochenende in die Höhe kletterten, machten sich unsere MJA, WJB und WJC auf den Weg in Richtung der Ostsee, genauer gesagt nach Damp, um dort am internationalen Beachhandballturnier direkt an der Ostsee teilzunehmen.

Abfahrt war für alle Mannschaften samt Betreuer am Freitag, 19. Juni morgens um 7:00 Uhr an der Schäferstadthalle Hungen, wo man sich gemeinsam im Reisebus der Firma Pfann-müller-Reisen auf den Weg Richtung Damp machte.

Gegen 16:00 Uhr kam man schließlich im Sporthotel Schubybeach in Damp an. Dort war Zimmer beziehen gefolgt von einem kurzen Abendessen angesagt, bevor es gegen 18:30 Uhr auch schon das erste Mal Richtung Strand ging, da um 19:00 Uhr die große Eröffnungsfeier anstand.

Angekommen am Strand staunten alle Teilnehmenden nicht schlecht, waren sie doch nur drei der 184 teilnehmenden Mannschaften aus Deutschland und Dänemark, die an dem Turnier teilnahmen. Unter lautem Applaus aller Zuschauenden hatten alle teilnehmenden Vereine die Ehre, an den Strand und auf die Spielfelder einzulaufen.

Gegen 20:40 Uhr war es anschließend auch so weit, das erste Spiel stand für die WJB auf dem Programm. Mit 17:2 und 20:6 konnte man die erste Partie des Turniers für sich entscheiden und die ersten Punkte einfahren

Anschließend durfte nun auch noch einmal die WJC auf den Sand und ihr Können beweisen, musste sich aber leider gegen den TV Uelzen geschlagen geben. Die MJA durfte sich derweil noch ausruhen, sie starteten erst am frühen Samstagmorgen in das Turnier. 

Zurück in der Unterkunft war an Schlaf natürlich nicht zu denken und so wurde entweder der Beachvolleyballplatz noch einige Zeit bespielt oder Gesellschaftsspiele in einer geselligen Runde gespielt. Auch der erste Kontakt zu den anderen Mannschaften, die in derselben Unterkunft unterbracht waren, wurden gesucht und so bildeten sich schnell einige „Turnierfreundschaften“, welche sich über das gesamte Turnier hinweg noch weiter anfeuern sollten.

Am nächsten Morgen gegen 9:00 Uhr stand nun auch endlich das erste Spiel der MJA an, man traf auf die TSG Oberursel. Auch hier musste man sich leider knapp mit 16:15 und 12:10 geschlagen geben, wollte aber unbedingt im nächsten Spiel gegen den HSV Minden-Nord die ersten Punkte holen. Der erste Satz konnte gewonnen werden, während man sich im zweiten Satz deutlich geschlagen geben musste, die Entscheidung fiel also im Shootout, bei dem leider auch der HSV knapp die Nase vorn hatte und mit 4:5 das Spiel für sich entschieden konnte. Nichtsdestotrotz stand dank dem einen gewonnen Satz der erste Punkt auf der Seite unserer Beachtastics!

Im dritten Spiel des Tages traf unsere MJA nun auf einen bekannten aus dem Bezirk Gießen, die JSG Florstadt/Gettenau! Gegen den direkten Konkurrenten aus dem Bezirk wollte man sich auf keinen Fall die Blöße geben und einen Punkt abschenken und so gewannen die Jungs ihr Spiel Nummer drei und Spiel Nummer vier ebenfalls. Nach anfänglichen Schwierigkeiten bedeutete das am Ende der Gruppenphase Platz 2 und die damit verbundene Qualifikation fürs Achtelfinale! Da der Gegner im Achtelfinale nicht antrat, rückte man ohne zu Spielen weiter ins Viertelfinale am Sonntag.

Für unsere WJB begann der Turniertag erst gegen Samstagmittag. Um 14:40 Uhr wartete ebenfalls der HSV Minden-Nord auf die Mädels und konnte den ersten Satz nach einer schwachen Leistung für sich entscheiden. In Satz zwei zeigten die Beachtastics allerdings ihre Klasse und konnten diesen Satz deutlich mit 17:6 für sich entscheiden. Wie auch bei den Jungs, musste die Entscheidung im Shootout getroffen werden. Ein souveränes 3:0 nach zwei Schützen für unsere Mannschaft ließ die nächsten beiden Punkte auf dem Konto erscheinen. Das nächste Spiel lässt sich auch kurz zusammenfassen, Gegner nicht erschienen, bedeutet nächster Sieg für die Mädels samt Coach. Im letzten Spiel der Gruppenphase ging es nun gegen Holstebro Håndbold 90, welche man auch im Shootout besiegen konnte. Damit stand fest, unsere WJB spielt sich ungeschlagen ins Achtelfinale!

Auch unsere WJC startete besser als am Vortag ins Turnier. Gegen die HSG WaBo konnte im Shootout gewonnen werden und damit auch endlich die ersten beiden Punkte geholt werden. Im nächsten Spiel gegen Nørre Djurs HK musste man sich leider deutlich mit 0:2 Sätzen geschlagen geben, konnte aber direkt im darauffolgenden Spiel gegen den HC Spreewald deutlich mit 2:0 Sätzen gewinnen, was Platz 3 am Ende der Gruppenphase hieß und bedeutete, dass die nächsten Spiele erst wieder am Sonntagmorgen sind.

Für unsere WJB ging es am Samstagabend allerdings noch um den Einzug ins Viertelfinale, Gegner der Partie im Achtelfinale war niemand geringeres als der Gegner der letzten Partie, Holstebro Håndbold 90. Auch in diesem Spiel musste die Entscheidung vertagt werden und so ging es erneut wie in der Gruppenphase auch, ins Shootout. Auch in der Neuauflage des Spiels behielten die Beachtastics die Nerven und konnten das Shootout erneut für sich entscheiden, was die Qualifikation fürs Viertelfinale am nächsten Tag bedeutete!

Am Sonntag morgen ging es munter weiter, nachdem früh morgens schon die Zimmer geräumt wurden und Sachen gepackt wurden, ging es ein letztes Mal an den Strand, um die letzten Spiele des Turniers zu bestreiten.

Für unsere WJC hieß das konkret: Anpfiff um 9:40 Uhr gegen die HSG Nord Edemissen/Uetze II, die man im ersten Satz deutlich mit 12:6 besiegen konnte. In Satz zwei war von dieser Überlegenheit leider nichts mehr zu sehen und so musste man Satz Nummer zwei an den Gegner abgeben, hieß für alle erneutes Shootout, leider mit dem besseren Ergebnis für die HSG Nord Edemissen/Uetze II.

Schon eine Stunde später ging es gegen den nächsten Gegner, den HTV Hemer, auch in diesem Spiel musste man sich leider nach zwei Sätzen geschlagen geben und beide Punkte an den Gegner abgeben. Nichtsdestotrotz hieß die Devise: Nicht den Kopf hängen lassen und in den letzten beiden Spielen des Tages noch einmal sein Können unter Beweis stellen! 

Im vorletzten Spiel ging es gegen Snejbjerg Haandbold, erneut einen Gegner aus Dänemark. Nach einem verschlafenen ersten Satz konnte man den zweiten Satz deutlich für sich gewinnen, was erneut das Shootout ins Spiel brachte. In der Verlängerung des Shootouts konnte man nun endlich sein Können unter Beweis stellen und die ersten Punkte des Tages sammeln, was ein gutes Gefühl für das letzte Platzierungsspiel mit sich brachte. 

Der Gegner war kein Unbekannter. Man traf erneut auf Snejbjerg Haandbold und wollte auch in der Revanche das Spiel gewinnen. Und so kam es auch, Snejbjerg konnte erneut den ersten Satz für sich gewinnen, diesmal aber deutlich knapper. Satz zwei ging, wie im Spiel davor auch wieder an unsere Beachtastics und so musste das letzte Spiel wie so oft schon ins Shootout gehen. Die Entscheidung fiel auch diesmal erst in der Verlängerung, erneut mit besserem Ende für unsere Beachtastics! Damit stand fest, man sicherte sich Platz 19, eine mehr als beachtliche Leistung, wenn man bedenkt, dass die Mädels das erste Mal an einem Beachhandballturnier teilgenommen haben und ausschließlich gegen ältere Jahrgänge gespielt haben und mit Abstand die jüngste Mannschaft innerhalb ihrer Altersklasse waren. Hut ab vor dieser Leistung!

Unsere MJA hingegen war erst am Mittag in ihrem Viertelfinale gefordert. Gegen den VfL Rastede I musste man sich in beiden Sätzen leider deutlich gegen körperlich überlegene Gegner geschlagen geben, was anstatt dem Halbfinale die Platzierungsspiele mit sich brachte. Im ersten dieser beiden Spiele traf man auf einen alten Bekannten, die JSG Florstadt/Gettenau. Wie auch schon in der Gruppenphase konnte man dieses Spiel im Shootout gewinnen, was das Spiel um Platz 5 mit sich brachte. Gegen Hørning Håndbold III musste man sich unglücklich knapp in beiden Sätzen geschlagen geben, damit stand am Ende Platz 6 von 20 Mannschaften für unsere MJA zu Buche. Wie auch für unsere WJC eine beachtliche Leistung, hatte doch auch diese Mannschaft wie unsere WJC nur dreimal trainiert und das erstemal Beachhandball gespielt.

Für unsere WJB hieß es ebenfalls wie für unsere MJA am Sonntag Viertelfinale. Gegner war die HSG Nordau, die man deutlich in beiden Sätzen besiegen konnte, was den Einzug ins Halbfinale mit sich brachte!

Im Halbfinale wartete nun der bis dahin ebenfalls ungeschlagene VfL Meißen I auf unsere Beachtastics. In einem hochklassigen Spiel konnte man sich in beiden Sätzen knapp mit 14:13 und 17:15 durchsetzen und stand somit im FINALE!

Im Finale ging es anschließend gegen die HSG Laatzen Rethen, die bis dato ebenfalls noch ungeschlagen durchs Turnier gingen. In Satz Nummer eins konnten die Beachtastics groß aufspielen und all ihr Können zeigen und diesen Satz deutlich mit 19:12 für sich entscheiden. In Satz Nummer zwei ging es die gesamte Spielzeit über hin und her, keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen und die HSG Laatzen Rethen konnte diesen Satz denkbar knapp mit 17:18 für sich entscheiden. Die Entscheidung in diesem hochklassigen Finale sollte also wieder im Shootout fallen. Während bei den Gästen der HSG Laatzen nur ein Schütze seinen Wurf erfolgreich verwandeln konnte, waren es auf der Seite unserer Beachtastics zwei Schützen, die erfolgreich das Tor trafen. Damit stand fest, unsere Beachtastics gewinnen ihr erstes Beachhandballturnier und bleiben UNGESCHLAGEN!

Dementsprechend groß die Freude bei allen Beteiligten, inklusive Wasserdusche für Coach und Spieler durch unsere anderen beiden Mannschaften!

Nachdem alle Mannschaften nun bei den Siegerehrungen waren, hieß es gemeinsam die Rückfahrt anzutreten. Auf dieser war nun Zeit, das erlebte einzuordnen und die gemachten Erfahrungen der letzten Tage Revue passieren zu lassen. In einer Sache war man sich allerdings schnell einig, es sollte nicht das letzte Beachhandballturnier für unsere Beachtastics gewesen sein! Fest stand zudem auch, dass man den Spielern mit dieser Fahrt eine unvergessliche Erinnerung schaffen konnte, die noch lange in Erinnerung bleiben werden, spätestens dann, wenn man sich den gewonnenen Pokal anschaut.

Ein großes Dankeschön geht zudem an alle Sponsoren, die diese Fahrt möglich gemacht haben: Martin Röhling Steinmetzmeister, Metzgerei Stein, Jakobi Kommunikationssysteme GmbH, Seelhof Systemberatung GmbH, Autohaus Reichold GmbH und Co. KG, Computer – Netzwerktechnik Görtnert und Drogerie Rossmann Hungen.

Des Weiteren gilt ein großer Dank an alle Betreuer und -Coaches, die die Mannschaften über das gesamte Turnier hinweg betreut und gecoacht haben.

Rückschlag in der Quali – MJA findet gegen Pohlheim nicht ins Spiel

Ausgangslage

Nach dem gelungenen Auftakt gegen Marburg stand für unsere A-Jugend im zweiten Spiel der Qualifikation direkt die nächste Herausforderung an: Auswärts bei der HSG Pohlheim II.

Ziel war es, die Leistung aus dem ersten Spiel zu bestätigen und dem Gegner mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung Paroli zu bieten.

Spielverlauf

Die Partie begann zunächst defensiv geprägt. Beide Teams agierten konzentriert in der Abwehr, sodass Tore zunächst Mangelware blieben.

Vor allem in der ersten Hälfte der ersten Halbzeit zeigte unsere Mannschaft eine ordentliche Defensivleistung. Bis Mitte der Halbzeit hatten wir lediglich fünf Gegentore kassiert – ein klarer Beleg für die stabile Abwehrarbeit in dieser Phase. Auch die Torhüter auf beiden Seiten prägten das Spielgeschehen.

Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit konnte sich Pohlheim jedoch zunehmend absetzen. Im Angriff fehlte uns die nötige Durchschlagskraft und Präzision, wodurch einfache Ballverluste und ungenutzte Chancen den Gegner immer wieder in gute Situationen brachten. So ging es mit einem 13:7-Rückstand in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel folgte dann die entscheidende Phase der Partie:
In den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit kassierten wir 11 Gegentore und verloren in dieser Zeit komplett den Zugriff auf das Spiel. Sowohl im Abwehrverhalten als auch im Umschalten offenbarten sich deutliche Abstimmungsprobleme.

Der Rückstand wuchs dadurch schnell an, und obwohl die Mannschaft im weiteren Verlauf noch einmal versuchte gegenzuhalten, war die Partie zu diesem Zeitpunkt bereits entschieden. Am Ende stand eine deutliche 33:20-Niederlage.

Einschätzung

Ein Spiel, das deutlich gemacht hat, woran wir arbeiten müssen.

Positiv:

  • Gute Abwehransätze zu Beginn der Partie;
  • Stabilität in der frühen Phase der ersten Halbzeit.

Verbesserungspotenzial:

  • Mehr Dynamik im Angriffsspiel;
  • Deutlich aktivere Bewegung ohne Ball;
  • Bessere Abstimmung und gegenseitige Unterstützung in der Abwehr;
  • Konsequenteres Verschieben und geschlossenes Verteidigen.

Gerade die Phase zu Beginn der zweiten Halbzeit hat gezeigt, wie wichtig es ist, über die gesamte Spielzeit hinweg konzentriert und als Einheit zu agieren.

Ausblick

Trotz dieser Niederlage stehen die Chancen gut, dass die Qualifikation für die Bezirksoberliga in der Saison 2026/2027 erreicht wird.

Damit daraus jedoch eine erfolgreiche Saison wird, ist klar: In der Vorbereitung gilt es, die angesprochenen Themen gezielt aufzuarbeiten und das Zusammenspiel weiter zu festigen.

Die Mannschaft bringt das Potenzial mit – jetzt geht es darum, daraus eine stabile und schlagkräftige Einheit zu formen.

Starker Start in die Qualifikation – MJA überzeugt mit geschlossener Teamleistung

Ausgangslage

Nach zwei Jahren ohne A-Jugend ist es in der neuen Saison endlich wieder soweit: Die HSG Hungen/Lich stellt wieder eine MJA. Ziel ist klar definiert – direkt im ersten Jahr die Qualifikation für die Bezirksoberliga im Bezirk Gießen zu schaffen.

Um dieses Ziel zu erreichen, war es entscheidend, den Kader gezielt zu verstärken. Mit den Neuzugängen Felix Neuhold, Max Schatke, Leander Knipp und Vuk Prodanovic konnte die Mannschaft nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ deutlich zulegen. Gerade vor dem Hintergrund, dass die Kaderstärke zuvor auf der Kippe stand, war diese Entwicklung enorm wichtig.

Ein besonderes Augenmerk lag auf Leander Knipp, der direkt Verantwortung übernahm und im Tor ein starkes Debüt zeigte.

Spielverlauf

Die Partie gegen die HSG Marburg begann ausgeglichen. Beide Teams tasteten sich zunächst ab, wobei unsere Jungs früh gute Lösungen im Angriff fanden und zwischenzeitlich eine Führung herausspielen konnten.

Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit verlor das Spiel jedoch etwas an Struktur. Marburg nutzte kleinere Unkonzentriertheiten und kam zurück – folgerichtig ging es mit einem 11:11-Unentschieden in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich zunächst ein enges Spiel, in dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Doch mit zunehmender Spieldauer übernahm unsere A-Jugend immer mehr die Kontrolle.

Die entscheidende Phase folgte zwischen Minute 44 und 55:
Mit einem starken 6:0-Lauf setzte sich das Team vorentscheidend ab. Grundlage dafür war eine geschlossene Mannschaftsleistung, kombiniert mit konsequenter Chancenverwertung und wachsender Stabilität im Spiel.

Am Ende stand ein verdienter 29:22-Heimsieg, der einen gelungenen Auftakt in die Qualifikation markiert.

Einschätzung

Das Spiel hat gezeigt, welches Potenzial in der Mannschaft steckt. Besonders hervorzuheben ist die geschlossene Teamleistung sowie die breite Verteilung der Tore, die den Gegner schwer ausrechenbar machte.

Auch im Tor konnte mit einer überzeugenden Leistung Sicherheit ausgestrahlt werden.

Gleichzeitig gibt es klare Ansatzpunkte für die Weiterentwicklung:

  • Bewegung ohne Ball muss aktiver und konsequenter werden 
  • Druck im Angriffsspiel weiter erhöhen 
  • Kombinationsspiel mit mehr Selbstverständlichkeit und Präzision ausführen 
  • Anpassung an die 60 Minuten Spielzeit weiter verbessern 

Gerade diese Punkte werden entscheidend sein, um in den kommenden Spielen auf konstant hohem Niveau zu agieren.

Ausblick

Bereits am 2. Mai 2026 um 19:00 Uhr steht das nächste Qualifikationsspiel an – auswärts in Pohlheim. Dort wird sich zeigen, ob die Mannschaft die positiven Ansätze bestätigen und weiterentwickeln kann.

Schon davor setzte die A-Jugend ein starkes Zeichen für den Verein:

Am 30. April war das Team geschlossen in der Gesamtschule Hungen um unsere erste Männermannschaft bei ihrem wichtigen Saisonspiel zu unterstützen.

Wir freuen uns über jeden Zuschauer, der die Mannschaften von der Tribüne aus unterstützt und für die nötige Atmosphäre sorgt.

MJA: Lange den unbesiegten Tabellenführer geärgert

MJA: Lange den unbesiegten Tabellenführer geärgert

Zum letzten Heimspiel der Saison 2023/2024 empfing die männliche Jugend A den Oberligatabellenführer JSG DreiburgenstadtFelsberg. Die Gäste aus der nordhessischen Stadt, deutlich bekannter ist der Stadtteil Gensungen, 20 km südlich von Kassel gelegen, hatten sich den Ausflug am Sonntagnachmittag in die Schäferstadt-Halle Hungen ein wenig leichter vorgestellt.

Die Jungs um Trainer Sascha Präger begannen vielversprechend. Nach sieben Minuten Spielzeit führten sie mit 6:2. Danach waren die Gäste wach, stabilisierten ihre Deckung und holten Tor um Tor auf. Zehn Minuten gelang den Jungs um Leon Becker kein Treffer. Erst in der 17. Minute beendete der Letztgenannte die Torflaute. Im Laufe der Restspielzeit in Hälfte eins legte Hungen/Lich ein oder zwei Tore vor, worauf die Gäste immer eine Antwort parat hatten. Zwischendurch bekam der gut reagierende Torhüter der HSG Pius Schelter einen Schlagwurf mitten ins Gesicht, vom Gegner unbeabsichtigt, worauf er von Ben Gebauer abgelöst werden musste. Später, im zweiten Abschnitt, konnte er wieder das Tor hüten. Unentschieden 12:12 wurden die Seiten gewechselt.

Die Pausenpredigt des Gästetrainers zeigte Wirkung. Bis zur 45. Minute führte nun Felsberg mit ein oder zwei Toren. Die Hausherren konnten nur spärlich mit eigenen Toren glänzen, da der Gästetorhüter einige ungenau gezielten Würfe abwehren konnte. Nach dem 15:18 ließen die Gastgeber ein wenig mit ihrer Konzentration nach, sodass Felsberg auf 16:21 davon zog. Nach der Auszeit von Sascha Präger in Minute 52 wehrten sich seine Jungs gegen die vermeidbare Niederlage. Doch dies war etwas zu spät. Felsberg verwaltete die letzten Minuten der Begegnung das Ergebnis und entführte beide Punkte knapp mit 21:23.

Einen Unterschied zwischen Tabellenersten (Felsberg) und dem Sechsten (Hungen/Lich) konnte man eigentlich nur zwischen Minute 45 und 52 feststellen. Diese sieben Minuten haben den Gästen gereicht, um das Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden. Einziges Manko bei der HSG Hungen/Lich war das Warmwerfen der gegnerischen Torhüter.

Nach dem Spiel bedankte sich die Mannschaft durch den wortgewandten Leon Becker bei den Zuschauern, dem Trainerteam und Hallensprecher/Berichtschreiber für die Unterstützung und die geleistete Arbeit. 

Nach dem nächsten Auswärtsspiel wird sich die Mannschaft auflösen. Die älteren Herren wechseln zu den aktiven Mannschaften, hoffentlich nur innerhalb der HSG. Die Jungs, die nächste Saison noch ein Jahr A-Jugend spielen können, werden ihr Glück mit Zweitspielberechtigung bei einem höherklassig spielenden Verein (Bieber/Heuchelheim) suchen.

HSG Hungen/Lich: Pius Schelter (Tor), Ben Gebauer (Tor); Ole Kneissl (4), Niklas Dörsam, Nico Böhm (7), Jonathan Will (1), Pius Spall, Jerome Heffe, Mika Sorge, Piet Spall, Leon Becker (4) und Benjamin Metze (5/3).

MJA: Heimspielniederlage gegen Gelnhausen

Zum Oberligaduell in der unterkühlten Dietrich-Bonhoeffer-Sporthalle empfing der Tabellensiebte HSG Hungen/Lich den vierten vom TV Gelnhausen. Das Hinspiel verlor Hungen/Lich mit einer mäßigen Leistung knapp mit 20:23. So rechneten sich die Verantwortlichen der A-Jugend einiges aus, wenn die Leistung von Jonathan Will und Kameraden stimmte.

Das Spiel begann auch recht vielversprechend für die Gastgeber. Mit einem Doppelschlag der Brüder Spall wurde die Partie eröffnet. Gelnhausen konterte und konnte ausgleichen. Bis Minute 20 stand es immer wieder unentschieden. Dann zog Gelnhausen etwas davon. Während die Hausherren zu oft am gut reagierenden gegnerischen Tormann scheiterten, testete Gelnhausen des öfteren die Standfestigkeit der Mauer hinter dem Tor. Den rechtshändigen Top-Torschützen vom TV (insgesamt zehn Tore!) auf der „Königsposition“ bekam die Deckung der HSG nie richtig in den Griff. Immer wieder stach er in die Tiefe oder konnte ungehindert per Sprungwurf von neun Metern abschließen. So endete die erste Halbzeit mit 11:14.

Ein unbedingtes Aufbäumen der Mannen von Cheftrainer Sascha Präger war im zweiten Abschnitt der Begegnung zunächst nicht zu spüren. Allein die Körpersprache zeigte dem interessierten Zuschauer schon, wie es weitergehen würde. Gelnhausen baute den Vorsprung immer weiter aus. In Spielminute 47 lautete der Zwischenstand 17:24 zu Gunsten vom TV. Zu spät wehrten sich Benjamin Metze und Co. gegen die mutmaßliche Niederlage. Sie konnten noch etwas Ergebniskosmetik betreiben, doch es reichte nicht mehr. Mit 26:29 gingen beide Punkte nach Gelnhausen.

HSG Hungen/Lich: Pius Schelter (Tor 1. – 24. Min.), Ben Gebauer (25. – 60. Min.); Jan Machura, Jerome Heffe, German Kasperkowitz, Jonathan Will, Ole Kneissl (1), Piet Spall (1), Niklas Dörsam (2), Mika Sorge (2), Nico Böhm (2), Leon Becker (3), Pius Spall (7) und Benjamin Metze (8/3).