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Frauen II: Sieg beim Tabellennachbarn

Am vergangenen Sonntag musste die zweite Frauenmannschaft den weiten Weg nach Neustadt auf sich nehmen, um dort auf den momentan Zweiten in der Bezirksliga A, die HSG Kirchhain/Neustadt, zu treffen. Ohne die etatmäßige Torhüterin Nadja Schmalhaus, dafür aber mit der reaktivierten Irina Zecher für „den Kasten“, den gesundeten Shana Appel, Steffi Will, Lea Momberger und ein paar U-21- bzw. A-Jugend-Spielerinnen, wollten die Damen den Ärger vom letzten Heimspiel endgültig abhaken. Mit vollem Spielbericht, also 14 Athletinnen, nahm die Mannschaft von Trainer Marcus Jung die neue Herausforderung an.

Nach zwei Minuten stand es bereits 0:3 für Hungen/Lich, als der Teamchef der Heimmannschaft bereits seine erste Auszeit nahm. Nach dem 0:4 erzielten die Gastgeber dann ihr erstes und zweites Tor. Im durchschnittlichen Minutentakt viel ein Tor nach dem anderen, wobei Hungen/Lich nie die Führung abgab. Vor dem Seitenwechsel lief es richtig gut für die „HuLi’s“. Nach einem satten 0:4-Lauf durch Luisa Bayer, Lina Richter und zweimal Celine Thiel wurde die ersten 30 Minuten bei einem Spielstand von 12:18 beendet. Nun galt es für die eine Mannschaft die Wunden zu lecken und bei der anderen die Euphorie zu bremsen.

Gleich nach dem Wiederanpfiff erhöhte der Gast auf 12:20. Kirchhain/Neustadt gab aber nicht auf und antwortete auf die Vorlagen ebenfalls mit Toren. Bis zur 43. Minute stand es 18:23 als Irina Zecher bei der Verteidigung ihres Torraums eine Zeitstrafe erhielt. Schon wieder eine merkwürdige Entscheidung des Unparteiischen, die man akzeptieren musste. Sofort erklärte sich Mareike Schmied bereit, für zwei Minuten das Tor zu hüten. Der fällige Strafwurf wurde zwar verwandelt, aber verhinderte nicht den Torhunger von Hungen/Lich. „Die Angst des Schützen vor dem Siebenmeter“ lautet eine leicht abgewandelter Spruch aus dem sportlichen Bereich. So erging es einer Spielerin der Gastgeber, die den nächsten Strafwurf vorbei an Mareike Schmied gegen das Aluminium setzte. Aufgabe erfüllt! Jetzt war der Wille zum Sieg erst recht gefestigt. Zielstrebig steuerten die Damen um Laura Spieker in Richtung Auswärtssieg. Die bisher torreichste Partie der zweiten Frauenmannschaft endete schließlich mit 29:34. Damit tauschten die Mannschaften die Plätze in der Tabelle. Rang 2 im Moment für die HSG Hungen/Lich II.

„Ich hatte während der langen Hinfahrt zum Spielort bereits das Gefühl, heute kann nichts schiefgehen“, so der Übungsleiter Marcus Jung. Tatsächlich war es dann auch so. „Selbst als ich nach 15 oder 45 Minuten die erfahrenen Spielerinnen gegen die Jugend ausgewechselt habe, gab es keine Probleme. Leonie Henrich hat Laura Spieker, die beste Kreisläuferin im Bezirk, wunderbar vertreten. Luisa Bayer konnte ihr Pech vom letzten Heimspiel in Können umwandeln. Es macht einfach Spaß, diese Mannschaft zu trainieren und zu betreuen“, so die lobenden Worte eines stolzen Trainers.

Strafenstatistik: Kirchhain/Neustadt: 3 gelbe Karten, 1 Zeitstrafe – Hungen/Lich: keine gelbe Karte (!), 4 Zeitstrafen (!).

HSG Hungen/Lich: Irina Zecher (Tor); Laura Tauchmann, Kim Macht, Livia Gleim (1), Leonie Henrich (1), Lea Momberger (1), Shana Appel (2), Marie Truckenmüller (2), Celine Thiel (3), Steffi Will (4), Lina Richter (4), Mareike Schmied (5/2), Laura Spieker (5) und Luisa Bayer (6).

Wochenendbilanz vom 19. und 20. November durchaus positiv

Das einzige Heimspiel am vergangenen Samstag und Sonntag durfte die männliche Jugend C (Bezirksoberliga) gegen den TV Wetzlar in der DBS austragen. Mit 30:24 blieben beide Punkte in Hungen/Lich. Endlich ein doppelter Punktgewinn für die Jungs um den sehr guten Torhüter Milan Seliger.

Ebenfalls mit den ersten zwei Zählern im Gepäck kam die zweite Männermannschaft (Bezirksliga C, Gruppe 2) aus der Großsporthalle in Biebertal zurück. In einer Partie, in der die KSG Bieber und die Gäste mit Toren geizten, wurde der emsige Jonathan Will zum Matchwinner. Der A-Jugendliche erzielte den Siegtreffer zum 16:17.

Die erste Frauenmannschaft (Landesliga) verbuchte die nächsten zwei Punkte auf der Habenseite. In der nahen Kurstadt Bad Homburg gewannen die jungen Damen mit 25:33 gegen die zweite Mannschaft aus Oberursel. Der Torfilm zeigte eher ein spannendes Spiel an, als die Deutlichkeit zum Ende anzeigte. 

In der erinnerungsvollen Sporthalle zu Lützellinden empfing am Samstagabend die HSG Linden als Tabellenführer in der Bezirksoberliga unsere erste Männermannschaft. Die Gastgeber wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und verschenkten keinen Punkt. Mit 31:27 mussten die Bier- und Schäferstädter ihre zweite Niederlage der Saison akzeptieren.

Zwei Auswärtsspiele gab es noch am Sonntag. Beide wurden hoch im Norden in der Sporthalle der Gesamtschule Neustadt ausgetragen. Zunächst verlor die zweite Mannschaft der E-Jugend (Bezirksliga B, Gruppe 3) gegen die außer Konkurrenz mitspielende zweite Truppe der HSG Kirchhain/Neustadt mit 2:0.

Danach trat die zweite Damenmannschaft an gleicher Stelle gegen den Tabellenzweiten in der Bezirksliga A, die HSG Kirchhain/Neustadt, an. Mit der legitimen Verstärkung aus A-Jugend- und U-23-Spielerinnen, Reaktivierung einer erfahrenen Torfrau und genesenen Stammkräften wurden beide Punkte entführt. Endergebnis bei dem bisher torreichsten Spiel der „Zweiten“: 29:34. Platz 2 in der momentanen Tabelle.

Die anderen Mannschaften durften an diesem Wochenende ausruhen, die „Wehwehchen“ auskurieren und das herbstliche Regenwetter, wo auch immer, genießen.

Trotz bitterer Niederlagen der Senioren eine positive Wochenendbilanz durch die Jugend

Das Spitzenspiel in der Landesliga der Frauen gegen den TV Hüttenberg fand vor fast vollständig gefüllten Tribünen in der Dietrich-Bonhoeffer-Sporthalle statt. Eine würdige Umrahmung zum Aufeinandertreffen von zwei bisher ungeschlagenen Mannschaften. Die Partie wurde sogar live in einem Videoportal übertragen. Man musste aber genau mit einer Lupe hinschauen, welche Spielerin da gerade in Aktion war. Die sehr junge Mannschaft der HSG musste sich dem Ensemble aus der „Handkäs“-Metropole mit 27:33 beugen. Dies war kein Beinbruch, sondern mehr ein Erfahrungswert.

Danach durfte sich die zweite Männermannschaft in der Bezirksliga C mit dem TV Wetzlar messen. Die gegnerische Mannschaft war für die Hausherren spielerisch eine Nummer zu groß. Dazu leistete man sich zu viele technische Fehler, sodass mit 24:35 beide Punkte abgegeben werden mussten.

Vor dem ganzen Trubel um die erste Frauenmannschaft fand das bereits beschriebene Spiel der zweiten Frauenmannschaft gegen die HSG Mörlen statt. Immerhin blieb ein Punkt beim 17:17 auf der Habenseite. Von der neuen Regel „wie verwandele ich einen Freistoß zum Siebenmeter“ will keiner mehr etwas wissen.

Die männliche Jugend D 1, beheimatet in der Bezirksliga A, Gruppe 1, begrüßte in der Schäferstadt-Halle den Tabellenletzten aus Herborn/Seelbach. Die Gäste besaßen keine Chance auf ein Pünktchen und wurden mit einem deutlichen 27:9 auf den langen Nachhauseweg geschickt. 

In der Wettertalhalle zu Rockenberg durfte die weibliche Jugend A 2 bei der HSG Wettertal antreten. Die jungen Damen konnten ihre „weiße Weste“ beeindruckend rein halten. Sie gewannen das Spiel in der Bezirksoberliga mit 23:35 und liegen damit auf Rang 2 mit 8:0 Punkten. Dutenhofen/Münchholzhausen auf Rang 1 hat 10:0 Punkte.

Die Verantwortlichen der D-Jugenden freuen sich immer wieder, wenn ein bestimmter Unparteiischer im Seniorenalter die Halle zum Leiten eines oder auch zweier Spiele betritt. Es gibt immer wieder Möglichkeiten, ein Spiel zu unterbrechen, um Ordnung in den Ort des Spiels zu bringen oder die einzelnen Regeln bis auf’s Detail dem einzelnen Sünder zu erläutern. Das dabei der Spielplan zeitlich aus den Gleisen rutscht, ärgert nur die Organisatoren und die Mannschaften, die danach noch mit dem Spielgerät umgehen wollen.

Trotz der oft auftretenden Umstände (es sind alle betroffen) konnte die weibliche Jugend D das absolute Spitzenspiel in der Bezirksliga A, Gruppe 2, im Derby gegen die HSG Butzbach für sich entscheiden. 19:16 lautete das Endergebnis. Somit befindet sich die wJD auf dem Platz an der Sonne.

Mit dem gleichen „Handikap“ in Sachen Spielunterbrechungen durfte sich die männliche Jugend D 2 auseinandersetzen. In der Bezirksliga B, Gruppe 2, spielend, empfingen die Jungs ihre Kontrahenten vom SV Wz.-Niedergirmes. Bei einem torarmen Spiel siegten die Jungs um Fiete Schliwa mit 13:5 (5:1) und verteidigten damit ihren zweiten Tabellenplatz.

Wie es eben bei den E-Jugendlichen so ist, erfährt man als Außenstehender nur das grobe Ergebnis einer Begegnung. So auch beim ersten Spiel in der DBS am Sonntag. Die weibliche Jugend E der Hungen/Lich empfing zum Derby die HSG Grünberg/Mücke. Mit 2:0 blieben beide Punkte in der Heimat. Die Mannschaft kletterte damit einen Rang in der Tabelle der Bezirksliga B, Gruppe 1, höher.

Das einzige Spiel in der Sporthalle der Gesamtschule Hungen bestreitete die weibliche Jugend B 2 gegen die HSG Gedern/Nidda (Bezirksoberliga). Die jungen Damen um Fabienne Will ließen sich die Butter nicht vom Brot nehmen. Sie besiegten den Nachwuchs zur dritten Bundesliga mit 32:19 und festigten den fünften Tabellenrang (8:6) von 10 Mannschaften.

Bereits am Samstag besiegte die weibliche Jugend B in Hessens höchster Spielklasse (Oberliga – Gruppe 1) die ebenfalls verlustpunktfreie TUS Vollnkirchen in der Sporthalle Volpertshausen verdient mit 25:31. Somit ist unsere Mannschaft weiterhin auf dem Weg zur Gruppenmeisterschaft.

Auch in Volpertshausen stand die weibliche Jugend C (Bezirksoberliga) gegen die TUS aus Vollnkirchen auf der Platte. Trotz eines zwischenzeitlichen Rückstands in Höhe von 12:6 gaben die Mädels nicht auf und nahmen den Gastgeberinnen noch einen Punkt ab! Endergebnis einer spannenden Begegnung: 19:19. Hut ab!Ebenfalls in der Oberliga kämpft die männliche Jugend B um Punkte. Beim Tabellenprimus HSG Dutenhofen/Münchholzhausen gewannen die Jungs aber keinen Blumentopf und verloren deutlich mit 37:17. Der C-Jugendliche Torhüter der Bier- und Schäferstädter, der für den langzeiterkrankten B-Jugend-Tormann zwischen den Pfosten stand, gab wie immer sein Bestes und ihm gehört die Hochachtung aller Beteiligten.

Frauen II: Um den Sieg betrogen

Die zahlreichen Zuschauer sahen am Sonntag in der Dietrich-Bonhoeffer-Sporthalle zum Abpfiff der Frauen-Bezirksliga-A-Begegnung eine neue Spielregel, die es bisher nicht gab. Doch eines nach dem anderen. Die Mannschaft um Trainer Marcus Jung empfing die bisher ohne Punkt ausgestattete HSG Mörlen. Vom Tabellenbild eine klare Sache, doch die Gäste zeigten mit ihrer Spielweise, dass sie eigentlich besser dastehen müssten.

Ohne Lea Momberger, Steffi Will, Shana Appel und Nadja Schmalhaus, aber mit Rika Schneider im Tor, sowie Luisa Beyer und Leonie Henrich als Verstärkung aus der A-Jugend, begann die HSG Hungen/Lich recht vielversprechend. Über ein ausgeglichenes 3:3 in Minute 10 konnten sich die Schützlinge von Marcus Jung bis zur 20. Minute auf 9:6 absetzen. Es folgte die erste Zeitstrafe für Hungen/Lich. Mörlen nutzte die Überzahl und korrigierte bis zur Halbzeit das Ergebnis auf 10:10.

Anfangs des zweiten Spielabschnitts konnte sich die Heimmannschaft wieder etwas absetzen (13:11 – 37. Min.). Es folgte die zweite Zeitstrafe für Hungen/Lich. Die Frauenmannschaft aus Mörlen konnte sich trotz genauso kerniger Deckungsarbeit vor Zeitstrafen verstecken. So durften die Gäste wieder kontern und drehten das Ergebnis auf 13:14. Hungen/Lich erzielte den Ausgleich (44.). Mörlen antwortete. Nach dem 15:15 von Marie Truckenmüller (45.) begann die noch Tor ärmere Phase des gesamten Spiels. Durch Kim Laureen Macht und Laura Spieker konnte sich Hungen/LIch bis zur 54. Minute (!) wieder auf 17:15 absetzen. Zwei Minuten vor Spielende stand es immer noch 17:15, als Laura Spieker eine Zeitstrafe für ein Allerweltsfoul erhielt. Strafwurf für Mörlen: Tor. Die Hausherrinnen konnten in Unterzahl den knappen Vorsprung bis zur 60. Minute halten. Es folgte nun der Auftritt des Herrn mit der Pfeife. Mörlen erkämpfte sich in letzter Sekunde noch einen Freistoß, der aber direkt ausgeführt werden musste, da die Spielzeit abgelaufen war. Marcus Jung wechselte Julia Schweiger zum Block für eine kleinere Spielerin ein. Laut Regelwerk darf dies nicht geschehen. Somit wurde Julia Schweiger des Feldes verwiesen. Und nun folgte die neue Spielregel, die es in keinem Regelbuch gibt: Aus dem direkten Freistoß zauberte der Unparteiische einen Siebenmeterstrafwurf aus seinem Regelheft. Mörlen freute sich und nutzte die Chance zum Ausgleich. Eine Tatsachenentscheidung, die keine war, aber gegen die sich niemand wehren konnte oder, wie Mörlen, wollte. Noch etwas zur Statistik: Hungen/Lich: Vier Zeitstrafen, Mörlen: Null Zeitstrafen, null gelbe Karten. Man kann der HSG Mörlen diesen einen Punkt gönnen, keine Frage, aber verdient haben sie ihn nur dank des Mannes in schwarz.

HSG Hungen/Lich: Rika Schneider (Tor), Lisa Geller (Tor, n.e.); Nina Träger, Livia Gleim, Lisa Fuhr, Leonie Henrich, Laura Tauchmann, Helen Toews, Kim Laureen Macht (1), Julia Schweiger (1), Marie Truckenmüller (2), Luisa Bayer (3), Mareike Schmied (4/3) und Laura Spieker (6).

Männer I: Hungen/Lich um eine Fußspitze besser als Friedberg

Beim Spitzenspiel der Männer-Bezirksoberliga in der Schäferstadthalle Hungen begrüßte die HSG Hungen/Lich einen Meisterschaftskandidaten aus der benachbarten Kreishauptstadt und Elvis-Presley-Metropole die TG Friedberg. Beide Mannschaften hatten bis dato nur ein Spiel in der laufenden Saison verloren. Es deutete sich eine interessante Partie an, da auch die Tribünen von beiden Fangruppen sehr gut besetzt waren.

Zunächst begannen beide Mannschaften mit konzentrierten Deckungsarbeiten, schenkten dem jeweiligen Gegner nichts und hatten sehr gut reagierende Torhüter zwischen den Pfosten. So stand es nach zehn Minuten 4:4 unentschieden. Durch einen kleinen Zwischenspurt der Hausherren fanden sich die Gäste bis zur 18. Minute mit 10:7 im Hintertreffen. Die anschließende Auszeit von Friedberg war die logische Konsequenz und zeigte folglich eine Verbesserung ihrer Spielweise. Drei Minuten später bekam der bis dahin vierfache Torschütze der HSG Niklas Wenzel die rote Karte wegen angeblich groben Foulspiels gezeigt. Die Gemüter auf den Rängen erhitzten sich ein wenig. Spielstand zu diesem Zeitpunkt: 11:11. Sichtlich geschockt verloren die Schützlinge von Thomas Wallendorf und Michael Kümpel den Spielfaden und gerieten bis zu Minute 25 mit 11:14 in Rückstand. Dank den Toren von Max Wolf (Doppelpack) und Marvin „Willi“ Schmied konnte Friedberg den Vorsprung nicht weiter ausbauen und so trennten sich die Mannschaften zum Pausengespräch mit 14:16.

In der zweiten Spielhälfte konnte sich die TG Friedberg nicht weiter absetzen. Im Gegenteil. Hungen/Lich holte auf und konnte sogar durch einen lupenreinen 4:0 Lauf auf 23:20 davon ziehen. Ein Wechselbad der Gefühle folgte nun. Mitte der zweiten Halbzeit zog Trainer Thomas Wallendorf ein Ass aus seinem T-Shirt. Für den unglücklich agierenden Max Krieg im Gehäuse der HSG wurde Sebastian Balkhaus in die Begegnung geschickt. Diese Einwechslung war „Gold wert“. In der Folgezeit des restlichen Spiels konnte Sebastian einige scharfe Torwürfe der Gegner „entwürzen“, darunter auch einen Strafwurf. Eine seiner Fußspitzen war der Garant dafür, dass sich seine Kollegen auf dem Spielfeld nochmals steigern konnten. Vier Minuten vor Abpfiff dieses Spitzenspiels zeigte die Anzeigentafel 31:28. Friedberg erzielte bis zwei Minuten vor Schluss noch zwei Treffer, konnte aber dann das geduldige „Verwalten“ des knappen Vorsprungs der Hausherren nicht mehr verhindern. Endergebnis einer spannenden Begegnung: 31:30. Der Matchwinner stand im Tor und hieß Sebastian Balkhaus.

HSG Hungen/Lich: Max Krieg (Tor), Sebastian Balkhaus (Tor); Jan Anhäuser (1), Max Wolf (2), Marvin Schmied (1), Ben Steffan, Luca Macht (6/1), Jannis Pitz, Paul Dönicke (7), Michel Schäfer (2), Niklas Wenzel (4), Anton Hahn (4), Johannes Kreß (4) und Benjamin Gorr.