Frauen 1: Bittere Niederlage im Derby gegen die HSG Wettertal

Nachdem man am vergangenen Wochenende trotz der Ausfälle von Carmelina Mulch, Chiara Schneider und der verletzungsbedingt nur sporadisch einsetzbaren Annalena Knoblauch einen am Ende souveränen 30:22-Sieg gegen die HSG K/P/G/Butzbach einfahren konnte, wollte man diese Leistung im zweiten Heimspiel in Folge gegen den Gast aus dem Wettertal bestätigen.

Wie in der Woche zuvor musste man gewisse Ausfälle kompensieren, was einem konzentrierten Spielbeginn aber nicht im Wege stand. Beide Seiten kontrollierten die gegnerischen Angriffsreihen, wodurch Laura Spieker erst in der sechsten Spielminute das 1:0 erzielen konnte. Bis zur neunten Spielminute (2:2) konnte sich keine Mannschaft absetzen. Mit einem erfolgreichen Strafwurf durch Mareike Schmied schafften es die HuLi-Damen sich einen Vier-Tore-Vorsprung (9:5) herausspielen, welcher sich bis zur Halbzeitpause auf drei Tore reduzierte. Mit dem Treffer zum 12:9 durch Julia Schäfer ging man in die Kabine.

Nicht nur die Zuschauer aus Hungen/Lich, auch die Mannschaft kam mit dem Bewusstsein auf das Spielfeld zurück, dass dieses Spiel erfolgreich bestritten werden kann. In der 35. Spielminute setzten sich die Gastgeberinnen durch einen schön platzierten Rückraumtreffer der sechsfachen Torschützin Lena Staub mit einem erneuten 4-Tore-Vorsprung auf 14:10 ab. In der anschließenden Spielphase ließ man leider zu viele Torchancen ungenutzt, wodurch die HSG Wettertal aufschließen und in der Endphase des Spiels die Führung übernehmen konnte. Kämpferisch hielt man bis zur letzten Spielminute dagegen, in der man auch noch die Chance zum Ausgleich in den Händen hielt, den Ball jedoch nicht mehr einnetzen konnte. Letztendlich musste man sich mit einem Tor Unterschied (22:23) geschlagen geben.

Wenn man die Gesamtsituation mit entsprechenden Ausfällen betrachtet und den Ärger etwas verdaut hat, kommt man zu der Erkenntnis, dass man mit einer sehr jungen Mannschaft auf einem sehr guten Weg ist und in Zukunft solche Spiele auch wieder für sich entscheiden wird, bewertet Trainer Tino Beutel das Spiel und die Situation abschließend.

MJE: Bärenstarke Abwehrleistung war der Garant für den Sieg!

Das nunmehr sechste Rundenspiel führte unsere Mannschaft in die Sporthalle Lützellinden Gegner war die HSG Linden. Der Stachel bezüglich der vermeidbaren Heimniederlage gegen die bis dato noch sieglose TG Friedberg saß noch tief. Scheinbar hatte das Trainerteam in der vorangegangenen Woche an den richtigen Stellschrauben gedreht, denn unsere Mannschaft trat von der ersten Minute hinweg mit einer ganz anderen Körpersprache auf. Über die gesamte Spielzeit zeichnete sich das Team durch eine couragierte und körperbetonte Abwehrarbeit, eine uneigennützige Spielweise sowie einer starken Trefferquote aus. In Summation bedeutete dies ein ungefährdeter Start-Ziel-Sieg gegen einen sicherlich nicht zu unterschätzenden Gegner in der Bezirksliga A.

Bis zum 5:6 Anschlusstreffer in der 11. Spielminute konnte die HSG Linden mit unseren Jungs noch Schritt halten danach setzten sich unsere HSG aber Tor für Tor ab und führte zur Pause hochverdient mit sechs Toren (11:5). Beachtlich war auch in diesem Spiel, dass wir bereits zu diesem Zeitpunkt sechs verschiedene Torschützen im Spielbericht zu verzeichnen hatten. In der zweiten Spielhälfte agierte unsere Mannschaft mit einer unvermindert hohen Intensität und belohnte sich für einer der bisher besten Saisonleistungen mit einem 19:9 Auswärtserfolg. Ein besonders Lob gilt unserem Torwart Milan Seliger, der eine Vielzahl freier Würfe entschärfte und der gewohnt starke Rückhalt im Tor war.

Am kommenden Wochenende erwarten wir die HSG K/P/G/Butzbach zum Verfolgerduell in der GesaHu mit Sicherheit können unsere Jungs auch in diesem Spiel auf die tolle Unterstützung der Eltern bauen.

Tore: Naim Greß (4), Jan-Philipp Jilg (2), Anton Schliwa (2), Jakob Schliwa (3), Matti-Lou Stauber (5), Ianis Stieger (1), Henri Gottwals (1) und Leo-Anton Franz (1).

Männer I: Ein spannendes Spitzenspiel

HSG Kleenheim-Langgöns II HSG Hungen/Lich 32:29 (18:16)

Vor der Pause stand das Spiel über weite Strecken auf des Messers Schneide, ehe sich die Gastgeber nach und nach absetzten, ohne die Mannschaft aus Hungen und Lich endgültig abschütteln zu können. Kleenheim/Langgönss Trainer Micha Wiener relativierte den Erfolg seiner Mannschaft mit dem Hinweis auf die Ausfälle bei den Gästen. Ähnlich äußerte sich Hungen/Lichs Trainer Carsten Schäfer: Wir hatten vier Ausfälle, und das konnten wir nicht kompensieren.

Zunächst verlief die Begegnung ausgeglichen (2:2/4. Minute). Danach setzten sich die Gastgeber auf 6:3 (9. Minute) ab. Nach einer Viertelstunde hatte Hungen/Lich wieder den Gleichstand (9:9) erreicht. Bis zur Pause setzte sich Kleenheim/Langgöns II leicht ab und ging mit einem Zwei-Tore-Vorsprung in die zweite Hälfte.

Hier lief es zunächst sehr gut für die Hausherren; dank der guten Deckung mit dem aufmerksamen Lukas Thorn zwischen den Pfosten bauten die Gastgeber die Führung aus und lagen nach 43 Minuten mit 26:20 vorn. In der Folgezeit kamen die Hungen/Licher zwar noch einmal heran (29:27/54. Minute), aber sofort zog Kleenheim/Langgöns wieder an und brachte sich ein wenig aus der Gefahrenzone. Knapp drei Minuten später stand es 31:27, 31:29 zwei Minuten vor dem Ende. Die Jungs haben alles rausgehauen. Ich kann damit leben, zieht Schäfer Bilanz. Etwas sachlicher bewertete Micha Wiener: Es war eine gute Mannschaftsleistung.

Tore, Kleenheim/Langgöns II: Dilges (6/6), Keil (5), Philipp Schäfer, Tonhäuser, Drubig, Keßler (je 4), Weller (3), Eckhardt-Helmes und Brandenburger (je 1). Hungen/Lich: Kümpel (7), Hahn (6), Macht (5), Metzger (3), Böhm, Diehl, Dönicke (je 2), Diehl und Koppermann (je 1).

Frauen I: Kämpferische Leistung wurde belohnt

Nach zwei enttäuschenden Niederlagen in den vergangenen Wochen konnten die HuLi-Damen vor heimischer Kulisse einen zum Ende hin deutlichen 30:22-Sieg gegen die HSG K/P/G/Butzbach feiern.

Motiviert und treffsicher starteten die Gastgeberinnen in das Spiel und konnten sich rasch über eine 3:0-Führung bis zum Stand von 5:1 absetzen. Ermöglicht hatten dies auch nervöse Butzbacher, die mit einigen Ballverlusten in den ersten Minuten der Partie zu kämpfen hatten. Diese kamen jedoch nach einer Auszeit in der neunten Minute gestärkt und besser eingestellt ins Spiel zurück und kämpften sich so Tor für Tor heran. Es entstanden bei den Hausherrinnen einige Abwehrfehler, die insbesondere die wurfstarke Nina Luh zu nutzen wusste. Hinzu kam in dieser Phase des Spiels Verletzungspech aufseiten der Gastgeberinnen, sodass eine relativ ausgeglichene Partie zu beobachten war. Mit einer 2-Tore-Führung (16:14) für die HuLi-Damen verabschiedeten sich beide Mannschaften in die Pause.

Nach der Halbzeit konnten die Hausherrinnen wieder konzentriert ins Spiel finden und eine schnelle Führung aufbauen. Die von Trainer Tino Beutel in der Halbzeit angesprochenen Fehlerquellen konnten konsequent verbessert werden, sodass die HuLi-Damen auch in der Abwehr die Gäste besser in den Griff bekamen. Ein großes Kompliment geht an Kune Jetishi, die in dieser Phase des Spiels hellwach im Tor stand und dadurch den nötigen Rückhalt bot. So konnten die Gastgeberinnen einen wohlverdienten 30:22-Arbeitssieg bejubeln.

Der Heimsieg war, gerade nach der deutlichen Niederlage gegen Gedern/Nidda in der vergangenen Woche, enorm wichtig für das Selbstvertrauen der HuLi-Damen. Nun heißt es am nächsten Samstag gegen die HSG Wettertal an diese Leistung anzuknüpfen.

Auch wünschen wir Chiara Schneider an dieser Stelle noch eine schnelle und gute Besserung!

HSG Hungen/Lich: Jetishi, Lindner; Schäfer, Weinelt, Platzdasch, C. Schneider, L. Schneider (5), Kötter (4), Knoblauch (5), Schmied (5/4), Spieker (5), Blümig (3) und Staub (3).

Männer I: Intensives und schweres Spiel

HSG Hungen/Lich MSG Florstadt/Gettenau 31:24 (17:13)

Es war das erwartet intensive Spiel, berichtete Hungens Trainer Carsten Schäfer, der wie auch sein Kollege aufseiten der Gäste, Christian Sacks, drei Ausfälle zu beklagen hatte. Es war das erwartet schwere Spiel, modifizierte Sacks die Einschätzung des Gastgeber-Coaches. Uns sind viele technische Fehler unterlaufen, außerdem haben wir die Einstellung zum Spiel nicht gefunden. In den ersten rund 20 Minuten konnte Florstadt/Gettenau die Partie ausgeglichen gestalten. 9:9 hieß es nach 18 Minuten. Danach aber wurde Hungen/Lich stärker und zog bis zum Seitenwechsel auf 17:13 davon.

Im weiteren Verlauf der Partie hielten die Hausherren die Wetterauer weitgehend auf Distanz. Die Spielstände von 23:19 (41.) und 28:24 (57.) belegen, dass die Hungen/Licher die Partie im Griff hatten, den Konkurrenten aber (noch) nicht endgültig abschütteln konnten. Wenn Florstadt/Gettenau gezuckt hat, haben wir die richtigen Antworten gefunden, beschreibt Schäfer diese Phase des Spieles. Mit dem 24. Treffer durch Manuel Wolf hatten die Gäste nach 57 Minuten ihren letzten Torerfolg bejubeln können. Danach baute Hungen/Lich den Vorsprung durch Alexander Diehl, Marvin Menges und Timo Metzger auf 31:24 aus.

Tore Hungen/Lich: Hahn (6), Dönicke, Menges (je 4), Kümpel (3/3), Kreß, Metzger (je 3), Böhm, Schmied, Macht und Diehl (je 2). Tore Florstadt/Gettenau: Greife (8/3), Wenisch (8), Schildger, Peppler (je 2), Wolf, Stewen, Baumgartl und Potschka (je 1).