Hallensperre: Die Stadthalle Hungen ist am 16., 20. und 23. bis 28.9.2021 gesperrt.

Unter dem Motto „Wir geben alles, nur nicht auf“ wird diese Mannschaft in die neue Saison gehen

Bei der weiblichen Jugend E gibt es einige Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr. Aimée Mitzkat wird bei der weiblichen Jugend B Co-Trainerin als auch bei der ersten Frauenmannschaft auflaufen. Nadine Witzel begleitet die weibliche Jugend D in der neuen Saison. Neben Olli Richter betreuen jetzt Kim-Laureen Macht sowie Marie Gernand die Mädchen. Auch wird es nur eine Mannschaft geben, da 15 Mädchen altersbedingt in die nächste Altersklasse (D-Jugend) wechseln mussten. Durch diese Großzahl an Abgängen und nur sechs Zugängen von den „Minis“ verbleiben dem Trainerteam insgesamt 12 Spielerinnen. Gemeldet wurden die Mädchen in der Bezirksliga A.

Unter dem Motto „Wir geben alles, nur nicht auf“ wird diese Mannschaft in die neue Saison gehen. „Ziel ist es, viel Spaß beim trainieren zu haben, vielleicht den einen oder anderen Erfolg zu feiern. Wir, als Trainerteam werden versuchen, die individuelle Weiterentwicklung einer jeden Spielerin zu fördern“, berichtet Olli Richter mit viel Willenskraft in der Stimme.

„Alle freuen sich, dass sie endlich wieder trainieren dürfen und hoffentlich bald auch wieder spielen können. Wo wir sportlich landen werden, ist während oder nach der Corona-Zeit nicht absehbar,“ erklärt Olli nachdenklich.

„Da keine Vorbereitungsspiele oder Turniere stattfinden konnten, waren keine Vergleiche zu anderen Mannschaften möglich. Mit der Bezirksliga A wartet eine große Herausforderung auf uns. Die Hälfte der Mädchen spielen zwar schon ihre zweite Saison in der E-Jugend, haben also Erfahrung, aber die andere Hälfte kommt von den Minis, sind also unerfahren. Hier gilt es Selbstvertrauen aufzubauen, neben, und das ist selbstverständlich, den handballerischen Fähigkeiten“.

Letzte Saison war die Unterstützung der Mannschaft durch die Eltern schon ganz hervorragend. Die Verantwortlichen hoffen, dass dies wiederholt werden kann.

Für die weibliche Jugend E laufen auf:
Lilli Richter, Jasmin Becker, Leni Rosenkranz, Hannah Freitag, Laura Branca, Chayenne Damm, Lilith Happel, Esila Balvan, Lilly Teichler, Mira Stein, Amelie Schunk und Alina Behring.

Helferinnen von den „Minis“:
Lina Kopania, Laura Gilbert, Emily Novgovodoz und Leia Heck.

Trainer/Betreuer:
Olli Richter, Kim-Laureen Macht und Marie Gernand.

WJE1 profitiert zweimal vom Wertungssystem der E-Jugend

Am 19. Oktober waren wir in Butzbach zu Gast und spielten gegen die JSGwE Griedel/Mörlen. Bereits in der Saisonvorbereitung gab es zwei Aufeinandertreffen, die wir knapp für uns entscheiden konnten. So sollte es auch dieses Mal wieder kommen

Die erste Halbzeit war sehr ausgeglichen, jedes Team hatte beim 2 x 3 gegen 3 jeweils vier Torschützen bis zur Pausensirene. Lilli erzielte per Penalty die knappe 7:6-Führung in der letzten Sekunde der ersten Hälfte. Also war klar, wir mussten weiter kämpfen, Tore werfen und möglichst weitere Schützen sammeln.

Doch leider kam es anders: Griedel/Mörlen kam besser aus der Pause und drehte das Spiel. Nach 30 Minuten stand es aus unserer Sicht 8:13 und die Köpfe gingen runter Zeit für eine Auszeit. Danach gaben die HuLis gemäß ihrem Motto noch einmal alles! Nia, Annika und schließlich auch Noemi trafen noch als neue Schützen und der Rückstand konnte auf 14:15 Tore verkürzt werden. Toll gekämpft!

Trotzdem sahen die Gesichter unserer Mädels nach dem Abpfiff betrübt aus und auf der anderen Seite wurde schon gejubelt. Erst als die Schiedsrichterin das Ergebnis mit Multiplikator von 98:75 für die E1 aus Hunge/Lich bekannt gab, war die Freude bei uns groß!

Am 19.10. spielten für die E1: Anna (4), Lilli (4), Annika (2), Livia (1), Nia (1),Lena (1), Noemi (1), und Leni.

Eine Woche später trafen wir dann in der Stadthalle auf die WJE des TV Burgsolms. In diesem Spiel lief es anfangs gar nicht gut für uns, besonders die sonst so sichere Abwehr offenbarte in der ersten Hälfte ungewohnte Schwächen. So stand es zur Halbzeit 5:9 und die Gäste hatten bereits fünf Schützen, wir leider erst drei.

Im zweiten Durchgang versuchten die HuLis nochmal sich aufzurappeln. Es gelang zwar nicht mehr den Rückstand aufzuholen, aber man kam bis auf 14:16 Tore heran. Noch besser allerdings war es, dass mit Anna, Annika, Jasmin und Livia gleich vier weitere Mädchen bei uns ein Tor warfen super!

Auch Hannah Freitag bekam jetzt ihre ersten Spielminuten für die E1 und hätte sogar fast ein Tor erzielt. Bei Burgsolms traf nur noch eine weitere Schützin. Aime, die fleißig mitrechnete, wurde immer aufgeregter, weil es so knapp war und kurz vor Schluss total spannend wurde.

Nia, die Anfang der zweiten Hälfte einen Schlag aufs rechte Auge bekommen hatte und daher lange auf der Bank saß, wollte es drei Minuten vor Abpfiff nochmal versuchen. Sie hatte noch kein Tor erzielt und wurde jetzt von allen HuLis angespielt. Nach zweimal Pfosten und einem Wurf, der knapp vorbei ging, gelang ihr 19 Sekunden vor dem Ende der erlösende Treffer und der Jubel war riesig!

Zwar hatte Burgsolms mehr Tore erzielt, doch dank 8:6 Torschützen hatten die HuLis mit 112:96 gewonnen und konnten sich beim Publikum für die Unterstützung bedanken.

Diesmal spielten: Lilli (6), Lena (2), Livia (1), Lia (1), Annika (1), Jasmin (1/ 1. HZ im Tor),Anna (1/ 2. HZ im Tor), Nia (1) und Hannah.

WJE: Zweiter Spieltag ohne Punkt und ohne Chance

Am frühen Sonntagnachmittag trafen sich die Spielerinnen zu den ersten Heimspielen in der Sporthalle der Gesamtschule in Hungen. Diesmal waren ALLE mit an Bord und so konnten beide Teams vollständig antreten. So hatten wir viel Publikum, bei dem wir uns herzlich für die Unterstützung bedanken.

Die E2 spielte gegen die HSG Lumdatal. Von Beginn an sah man, dass es sich um einen sehr starken Gegner handelte, der uns in allen Belangen überlegen war. Trotzdem kämpften unser Mädchen tapfer und gaben nicht auf. Unsere wenigen Chancen konnten jedoch leider kaum genutzt werden. So stand es zur Halbzeit bereits 1:12.

Beim 6 gegen 6 in der zweiten Hälfte ging es etwas besser, aber man merkte, dass unserem jungen Team die Erfahrung fehlte und es erst noch zueinander finden muss. Lumdatal machte weiter Tor um Tor, die HuLis konnten lediglich noch zwei Treffer erzielen. So stand es am Ende 3:24 (9:192). Köpfe hoch und weiter, mit der Moral im Team wird uns auch diese Niederlage nicht aus der Bahn werfen. Das junge Team braucht noch Zeit, um in solchen Spielen zu bestehen.

Für die E2 spielten: Emily, Lia (1), Leni, Hannah, Zoe, Laura, Jasmin (1), Noemi (1), Leonie und Chayenne.

Anschließend spielte die E1 gen den TV Hüttenberg. Hatten wir vor einer Woche gegen Gedern/Nidda noch einen Sonntagsspaziergang, trafen wir heute auf ein ganz anderes Kaliber. Das wussten wir, denn bereits in den Vorbereitungsturnieren trafen diese Teams aufeinander. Leider verschliefen wir die Anfangsphase und ließen viele Chancen aus. So stand es nach den ersten zehn Minuten schon 0:6. Nach einer Auszeit wurde es bis zur Halbzeitpause etwas besser. Wir konnten zum 4:7 verkürzen und hatten so neuen Mut für die zweite Hälfte.

Diese ging auch gut los: Durch zwei Treffer von Annika stand es plötzlich nur noch 6:7 und zumindest nach Toren war der Anschluss geschafft. Jetzt brauchten wir dringend weitere Torschützen wegen der Multiplikatorenregelung. Das sollte uns leider nicht mehr gelingen. Mit zunehmendem Spielverlauf schwanden dann auch die Kräfte der HuLis, und Hüttenberg konnte sich wieder absetzen. Am Ende stand es 9:15 (36:120). Die Einstellung stimmte, doch mit lediglich vier Schützen und vielen vergebenen Chancen war heute nicht mehr drin. Auch für die Mädchen der E1 gilt, Kopf hoch und weiter! Die Moral stimmt und das Zusammenspiel war über weite Phasen prima. Nach den Herbstferien geht es dann für beide Teams weiter.

Für die E1 spielten: Livia, Lia, Annika (2), Nia (1), Anna, Lilli (5), Lena (1), und Jasmin.

WJE: Gemischte Gefühle beim Saisonstart

Beide Teams mussten ihre ersten Saisonspiele auswärts bestreiten. Für WJE2 ging es am Samstagnachmittag nach Marburg Cappel. Unsere neun Mädchen waren sehr aufgeregt. Dementsprechend ungeordnet verliefen die ersten Spielminuten. Wir waren kaum einmal in der Lage den Ball in die Angriffshäfte zu bekommen. Es gab zu viele Ballverluste durch Fehlpässe oder technische Fehler. Erst Mitte der ersten Hälfte wurde das Spiel etwas ruhiger und geordneter. So gingen wir nach 0:5 Rückstand mit einem 3:9 in die Pause.

Bemerkenswert war, dass alle neun Gegentore bislang nur von einer, allerdings sehr starken, Gegenspielerin erzielt wurden. Wir hatten allerdings auch erst zwei Schützen. Das Ziel für die zweite Halbzeit war also möglichst weitere Treffer durch bessere Abwehrarbeit zu verhindern, und gleichzeitig eigene Tore von weiteren Torschützen zu erzielen. Es wurde tatsächlich noch einmal richtig spannend: zwar erzielten die Gegnerinnen weiter Treffer um Treffer, allerding stand es fünf Minuten vor Schluss 13:7, aber wir hatten inzwischen vier Schützen, Cappel erst zwei. Nach der Multiplikatorregel waren wir also sogar mit 28:26 in Führung. Doch wollte es uns einfach nicht gelingen noch weitere Torschützen und Treffer zu bekommen – schade! Kurz vor Schluss erzielte das Marburger Team mit ihrem dritten Schützen das 15:7 (45:28) und die Entscheidung war gefallen. Das Ergebnis ist sicherlich dem Spielverlauf nach gerecht, trotzdem konnten unsere Mädels, die in dieser Konstellation zum ersten Mal zusammengespielt haben, stolz und zufrieden sein. Das macht Mut für die weiteren Begegnungen. Im Training werden wir bis dahin nochmal den Torwurf üben.

Für die E2 spielten: Lilli (3), Leni(1), Noemi(1), Jasmin(2), Lia, Chayenne, Leonie, Emily und Zoe.

Ganz anders verlief die Begegnung der WJE1 in Gedern, wo wir am Sonntagmorgen antraten. In der vergangenen Saison gab es zwei knappe Spiele mit einem Sieg und einer Niederlage zwischen diesen beiden Teams. Groß war also die Spannung vor dem Anpfiff. Allerdings kam es dann ganz anders: waren es jetzt unsere Mädchen, die einen besonders guten Tag erwischten oder die Gegnerinnen, die einen schlechten Tag hatten? Wahrscheinlich sogar beides, denn nach ca. zehn Minuten hatten auf unserer Seite bereits alle HuLis getroffen und das Spiel wurde in allen Bereichen dominiert. So konnten wir nach Belieben auf den Positionen durchwechseln. Im weiteren Spielverlauf wurde das Mitgefühl für die Mädchen aus Gedern immer größer und nach Abpfiff flossen leider auch einige Tränen. Aus Respekt verzichten wir daher auf weitere Details, nur das Endergebnis von 39:5 (312:25) sei noch erwähnt. Als Fazit bleibt, dass die Mädels unserer E1 toll zusammen gespielt haben, aber jetzt nicht abheben dürfen, konzentriert dranbleiben, denn wir werden es demnächst garantiert mit wesentlich stärkeren Gegnern zu tun bekommen. Den Mädels aus Gedern wünschen wir viel Glück und Erfolg im nächsten Spiel.

Für die E1 spielten: Annika(4), Anna (5), Leni (4), Zoe (5!), Lilli (9), Noemi (4), Nia (3), Lena (5).