Frauen I gewinnen beim Tabellenzweiten

Sieg für die Handballerinnen der HSG Hungen/Lich in der Bezirksoberliga. Beim Tabellenzweiten HSG Gedern/Nidda II gab es einen 28:20 (11:8)-Erfolg. Zum Personal: Torhüterin Kune Jetishi meldete sich wieder zurück und war ein sicherer Rückhalt. Für Steffi Dickel (verletzt) und Doro Blasig (privat verhindert) rückten Gretha Nau und Lina Richter in den Kader. Da Aimée Mitzkat angeschlagen in die Partie ging, stand mit Rhea Happel ein weiteres Talent aus dem eigenen Nachwuchs für den Ernstfall zur Verfügung. Rika Schneider stärkte Kune Jetishi den Rücken und kam ebenfalls noch zu einem Einsatz. Damit unterstrichen vier A-Jugend-Spielerinnen (ein Teil half zudem noch bei der „Zweiten“ aus) einmal mehr, dass sie dem Verein und der Mannschaft trotz hohen Aufwands gerne helfen. 

Zum Spiel: Nervöser Start des Gästeteams, dennoch hieß es 9:2. Die Drittliga-Reserve zog aber in der Folge mit Katja Eberhard einen Joker, der sofort stach und den Tabellenführer bis zum Ende des Spiels vor Probleme stellte. Der knappe Pausenvorsprung (11:8) war daher nicht überraschend. Alle Spielerinnen kamen in den ersten 30 Minuten zum Einsatz und hatten die Möglichkeit, sich zu empfehlen. Nach dem Seitenwechsel geriet der Sieg für die HSG Hungen/Lich nicht mehr in Gefahr. „Mia Kreß hat heute ein tolles Spiel gemacht. Wir nehmen die zwei Punkte gerne mit und arbeiten weiter an uns allen“, sagte HSG-Trainer Tim Straßheim, der mit Brian Whisnant die Mannschaft betreut, hinterher.

HSG Hungen/Lich: Kune Jetishi und Rika Schneider im Tor; Annalena Knoblauch (4), Mia Kreß (1), Aimée Mitzkat (10/3), Lena Kötter, Lina Richter (1), Gretha Nau, Luci Schneider (4/3), Kassandra Rink (2), Chiara Schneider, Larissa Schön (1), Rhea Happel und Carmelina Mulch (5).

Frauen I beginnen das neue Jahr mit einem Sieg

Die Bezirksoberliga-Handballerinnen setzten sich zu Hause gegen die FSG Gettenau/Florstadt mit 37:22 (17:12) durch. Das Ergebnis fällt klar aus, aber gerade im ersten Durchgang stellte der Gast den Tabellenersten vor Probleme. Dies sah auch Trainer Tim Straßheim, der zusammen mit Brian Whisnant für das Team verantwortlich ist, so: „Wir hatten zu Beginn in der Abwehr keinen Zugriff und sind im Angriff immer wieder in die Falle des Gegners getappt. Da hätte ich mir einen kühleren Kopf gewünscht.“ Dennoch setzte sich das Heimteam – auch dank einer hervorragenden Leistung von Aushilfskraft Anna-Lena Diehlmann zwischen den Pfosten – Tor um Tor ab ab.

Nach dem Seitenwechsel war die Frage nach dem Sieger nach etwa 45 Minuten beantwortet. Denn zu diesem Zeitpunkt führte die heimische HSG mit 25:16. Dennoch ließen die Gastgeberinnen nicht nach und schraubten das Ergebnis weiter in die Höhe. „Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden, wissen aber auch zugleich, wo wir in den nächsten Einheiten anzusetzen haben“, sagte Tim Straßheim.

HSG Hungen/Lich: Irina Zecher und Anna-Lena Diehlmann im Tor; Lena Kötter (3), Annalena Knoblauch (5), Nina Platzdasch, Doro Blasig, Carmelina Mulch (8), Chiara Schneider (2), Lucia Schneider (1), Mia Kreß, Laura Spieker (2), Kassandra Rink (1), Larissa Schön (1) und Aimée Mitzkat (14/5). 

Frauen I: Weiterhin weiße Weste

Die perfekte Hinrunde rückt für die Bezirksoberliga-Handballerinnen der HSG Hungen/Lich immer näher. Am vorletzten Spieltag siegte die Mannschaft der beiden Trainer Brian Whisnant und Tim Straßheim bei der HSG Wettertal mit 32:23 (15:12). „Wir sind mit den zwei Punkten sehr zufrieden. Unser Gegner hatte sich gut auf uns eingestellt, nach der Pause haben wir dann aber die passenden Antworten gefunden“, sagte Tim Straßheim.

Der Gast legte zwar gleich eine 5:3-Führung vor, doch in der Folge waren die Wetterauerinnen gleichwertig – bis zum 10:10: Dann erspielte sich Hungen/Lich einen kleinen Vorsprung, der nach der Pause Stück für Stück ausgebaut wurde. Beim 28:18 (Carmelina Mulch) betrug der Vorsprung erstmals zehn Treffer. „Wir hoffen nun alle, dass wir noch das letzte Spiel des Jahren spielen dürfen. Das hätte sich das Team verdient, um die Möglichkeit zu bekommen, mit einer weißen Weste die Hinrunde abzuschließen“, so Straßheim.

Hungen/Lich: Kune Jetishi und Nele Liebich im Tor; Lena Kötter (2/1), Aimée Mitzkat (11/3), Chiara Schneider, Annalena Knoblauch (2), Carmelina Mulch (5), Lucia Schneider (1), Kassandra Rink (4), Steffi Dickel (3), Anna-Lena Menne (1), Doro Blasig, Leo Blümig und Mia Kreß (3).

Frauen I: Drittes Spiel, dritter Sieg

Der Traumstart der Bezirksoberliga-Handballerinnen der HSG Hungen/Lich ist perfekt. Das Team der beiden Trainer Brian Whisnant und Tim Straßheim ließ der HSG Butzbach keine Chance und setzte sich zu Hause mit 34:17 (19:8) durch. „Kompliment an die Mädels. Sie sind konzentriert an die Sache rangegangen und hatten Spaß am Spiel“, sagte Tim Straßheim hinterher.

Bis zum 4:4 hielten die Wetterauerinnen noch mit, doch dann setzte sich das Heimteam ab. Dank einer guten Leistung in der Deckung konnte der Spitzenreiter sein Tempospiel aufziehen und lag zur Pause berteits mit 19:8 vorne. Nach dem Seitenwechsel verflachte die Partie. Die heimische HSG kam nicht mehr ganz an das Niveau des ersten Durchgangs heran, dennoch gab es immer wieder gute Phase, so dass der 34:17-Erfolg auch in dieser Höhe verdient war.

„Nach unserem Sieg am vergangenen Spieltag gegen Gedern/Nidda II wollten wir von der Mannschaft sehen, dass sie diese Leistung bestätigen kann. Das ist ihr gelungen“, sagte Straßheim, der noch ein Sonderlob parat hatte: „Unsere Torhüterinnen Rika Schneider und Kune Jetishi haben gezeigt, wie wertvoll sie für uns sind.“

HSG Hungen/Lich: Kune Jetishi und Rika Schneider im Tor; Lena Kötter (1/1), Aimée Mitzkat (6/1), Chiara Schneider (3), Annalena Knoblauch (5), Carmelina Mulch (7), Lucia Schneider, Kassandra Rink (2), Steffi Dickel (3), Lina Richter (2), Doro Blasig (1), Larissa Schön (1) und Mia Kreß (3).

Frauen I siegten auch im zweiten Saisonspiel

Frauen I siegten auch im zweiten Saisonspiel

Mit einer beeindruckenden Vorstellung hat unsere 1. Frauenmannschaft den zweiten Sieg im zweiten Saisonspiel eingefahren. Gegen die HSG Gedern/Nidda II gab es einen 28:12 (13:7)-Triumph. Die Höhe des Erfolges kommt sicherlich überraschend, allerdings darf an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben, dass die Gäste auf ihre Topspielerin Claudia Pfaff verzichten mussten. Das ändert aber nichts an der guten Leistung der Gastgeberinnen. „Wir haben eine tolle Mentalität an den Tag gelegt und über 60 Minuten hervorragend in der Deckung gearbeitet. Die Mannschaft kann heute sehr zufrieden mit sich sein“, sagte HSG-Trainer Tim Straßheim, der zusammen mit Brian Whisnant für die Truppe verantwortlich ist, hinterher.

Bis zum 4:4 hielten die Wetterauerinnen noch mit, doch anschließend drehte das Heimteam auf und setzte sich bis zur Pause auf 13:7 ab. Auch nach dem Seitenwechsel biss sich die Drittliga-Reserve an der bissigen Abwehr einschließlich Torhüterinnen die Zähne aus. So ging der 28:12-Erfolg auch in dieser Höhe in Ordnung. Das schönste Kompliment bekam das junge Team hinterher von der verletzten Gäste-Spielerin Claudia Pfaff: „Ihr macht das richtig gut.“ Dem ist – zumindest vorerst – nichts hinzuzufügen.

HSG Hungen/Lich: Kune Jetishi und Nele Liebich im Tor; Kassandra Rink, Lena Kötter (3/1), Doro Blasig, Lucia Schneider (5), Larissa Schön, Lina Richter (4), Steffi Dickel, Carmelina Mulch (6), Gretha Nau, Annalena Knoblauch (4), Mia Kreß und Aimée Mitzkat (6/1).

Neue Runde, altes Ziel

Wie schon im vergangenen Jahr, als aufgrund der Pandemie die Saison nicht stattfand, möchten die Frauen der HSG Hungen/Lich um die Meisterschaft mitspielen. „Das ist unser Anspruch, und das halten wir auch für realistisch“, sagt Trainer Tim Straßheim, der gemeinsam mit Brian Whisnant für die Mannschaft verantwortlich ist. Allerdings musste die Truppe in der Vorbereitung einige Rückschläge einstecken. Immer wieder fehlten Spielerinnen, weil sie krank oder verletzt waren beziehungsweise nach langen Zeiten im Lockdown auch mal wieder in den Urlaub wollten. Am schlimmsten erwischte es Kapitänin Rabea Wehrum, die mit einem Kreuzbandriss die komplette Saison fehlen wird. „Ihr Ausfall ist für uns eine Katastrophe. Rabea ist nicht zu ersetzen“, weiß Straßheim.

Nach dem ersten Schock sammelte sich die Truppe aber und erzielte in den Testspielen, teilweise gegen höherklassige Gegner, fast ausschließlich positive Ergebnisse. Die nötige Fitness holte sich die Truppe wie bereits im vergangenen Jahr im Sportstudio Storck. „Wichtig ist, dass unser System steht. Wir werden aber beim Start noch nicht bei 100 Prozent sein, dafür hätten wir eine reibungslose Vorbereitung gebraucht“, glaubt Tim Straßheim, der aber von seinen Schützlingen überzeugt ist: „Am vorhandenen Potenzial der Mädels gibt es keine Zweifel. Ich bin optimistisch, dass wir eine gute Runde spielen werden, sofern alle an ihre Grenzen gehen und lernen, in den meisten Spielen mit der Favoritenrolle umzugehen.“