Männer I: Sieg im letzten Spiel des Jahres 2023

Sieg im letzten Spiel des Jahres 2023

Die erste Männer Mannschaft reiste zum Auswärtsspiel nach Hüttenberg ohne den etatmäßigen Trainer Kevin Dannwolf. 

Dazu musste man neben den länger verletzten Marvin Schmied und Luca Macht auch auf Tobias Koppermann verzichten. 

Betreut von Co-Trainer Michael Kümpel, Marvin Schmied und Luca Macht, lief das Spiel zunächst sehr schlecht und man lag in der 8. Spielminute mit 6:0 zurück, dies wollte man mit der ersten Auszeit unterbinden. In Spielminute 9:45 kam man zum ersten Torerfolg (vorher zwei vergebene 7-M) und man begann mit der Aufholjagd. Leider mussten wir nach ca einem Drittel der Spielzeit auf unseren Kreisläufer Michel Schäfer verzichten, der sich eine Platzwunde am Kopf zuzog und noch vor Ort genäht wurde. Danke dafür an den TVH. 

Zur Halbzeit gingen wir mit einem 13:11 in die Kabine. Ruhig und gewissenhaft hat die Mannschaft sich besprochen, was sie besser machen will und so ging es dann in die zweite Hälfte. 

Durch eine besser werdende Abwehr incl. Torhüter holte man Stück für Stück auf und man ging in der 53. Spielminute das erste Mal in Führung, die man bis zum Spielende nicht mehr abgab. Eine offene Deckung vom TVH gegen uns brachte auch nichts mehr ein und wir konnten einen glücklichen Sieg einfahren. 

Nun heißt es erst mal Pause, Wunden lecken und im neuen Jahr wieder alle Kräfte mobilisieren, um die Rückrunde ebenso erfolgreich zu gestalten. 

Wir wünschen allen Fans, unseren Followern, unseren Familien frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. 

MJA: Verdiente Winterpause nach diskussionsreichem Spiel

Zum einzigen Heimspiel am Sonntag empfing die männliche Jugend A in der Oberliga den Tabellenzweiten TSG Münster. Leider fanden nur wenige Zuschauer den Weg in die Schäferstadt-Halle. Diese wenigen unterstützten aber ihre Mannschaft nach allen Kräften.

Beim Abtasten der Mannschaften zur Anfangszeit fand zunächst die HSG besser ins Spiel. Dies dauerte aber nur fünf Minuten. Dann übernahmen die Gäste das Kommando. Bereits jetzt bemerkte der aufmerksame Zuschauer, dass die Mannschaft aus Münster mit vielen kleine Nickligkeiten arbeitete. Trikotreißen, einsetzen gewisser Körperteile kontra den Gegenspieler und stoßen. Dies alles wäre aufmerksamen Unparteiischen nicht entgangen. Zudem kommentierten die jungen Herren aus Münster fast jede Entscheidung gegen sie mit Worten oder abfälligen Bewegungen. Ein frühes Durchgreifen hätte dieser Begegnung die nötige Ruhe gegeben. So verweilte dieses Reizklima über die restliche Spielzeit. Im Laufe der ersten Halbzeit führten die Gäste mehrere Male mit fünf Toren. Zum Ende des ersten Abschnitts erholten sich die Hausherren und konnten tatsächlich noch den Anschlusstreffer zum 15:16 (Jonathan Will) erzielen.

Im zweiten Teil der Partie setzte sich zunächst keine Mannschaft von der anderen nennenswert ab. Die Gästeverantwortlichen wechselten das Personal auf der „Platte“ kräftig durch. Dies nutzten die Gastgeber konsequent. Zwischen der 43. und 45. Minute führte auf einmal wieder Hungen/Lich mit zwei Toren. In der Folgezeit, die Nickligkeiten nahmen kein Ende, wobei sich Leon Becker und Jonathan Will verletzten, sodass sie nicht mehr richtig am Spielgeschehen teilnehmen konnten, kam Münster durch Einwechseln der Stammspieler zurück ins Spiel. Dazu leisteten sich die Gastgeber zu viele technische Fehler. Fünf Minuten vor Abpfiff war die Gegenwehr gebrochen und die Gäste zogen davon. Endergebnis in einer mit vielen Fragezeichen in Richtung Unparteiische gedeuteten Partie: 26:33. 

So nebenbei bemerkt: 

1. Die neuen Trikots der HSG Hungen/Lich scheinen von guter Qualität zu sein, da das ständige zerren, ziehen und reißen am Leibchen des Hungen/Licher Toptorschützen Pius Spall keine Veränderungen am Zwirn zeigte. 

2. Die Mannen von Trainer Sascha Präger zeigten Disziplin. Kein Murren, meckern oder Revanchefouls während des gesamten Spiels. CHAPEAU!

HSG Hungen/Lich: Pius Schelter (Tor 1.–30. Min.), Ben Gebauer (Tor 31.–60. Min.); Jan Machura, Piet Spall, Jerome Heffe, German Kasperkowitz, Niklas Dörsam (1), Nico Böhm (1), Benjamin Metze (3/1), Leon Becker (3), Ole Kneissl (4), Jonathan Will (4) und Pius Spall (10).

WJA: HSG Ahnatal/Calden war keine Herausforderung

Zum letzten Oberliga-Rundenspiel im Jahre 2023 empfing die weibliche Jugend A als unangefochtener Ligaprimus den Tabellenfünften HSG Ahnatal/Calden. Das Hinspiel in Nordhessen konnte die HSG Hungen/Lich bereits mit 24:41 für sich entscheiden.

Die Gastgeberinnen übernahmen von Anpfiff an die Initiative. Nach zehn Minuten Spielzeit führte Hungen/Lich bereits mit 9:4. Die von Vanessa Gensterblum und Tobias Lambmann betreuten jungen Damen nahmen aber auch gerne die vielen technischen Fehler der Gäste als Einladung zum weiteren Tore erzielen an. Dabei wurden aber auch einige gute Torchancen ausgelassen. Mit drei Treffern in Folge zwischen der 26. und 30. Minute wurde die erste Halbzeit beim Stand in Höhe von 21:10 abgeschlossen.

Im zweiten Abschnitt der Partie baute Hungen/Lich den bisherigen Vorsprung kontinuierlich aus. Zwischen den Spielminuten 38 und 46 erzielten Merit Schweiger und Mannschaftskameradinnen fünf Tore in Folge, ohne dass die Gäste eine Antwort dazu hatten. Das Gesamtspiel war zu diesem Zeitpunkt bereits entschieden. Einzig und allein die Frage, wie hoch würde der Sieg ausfallen, stand offen. Gestützt von zwei sehr gut reagierenden Torfrauen erzielten die „HuLi’s“ ein Tor nach dem anderen, wobei die nach wie vor hohe Fehlerquote der Gäste mitspielte. Auch wurden einige Spielerinnen geschont, die im Anschluss an diese Begegnung die Landesliga-Frauen der HSG Hungen/Lich unterstützen sollten. Emilie Unger war es vergönnt, das letzte Tor der Begegnung zu erzielen. Endstand 42:19.

HSG Hungen/Lich: Alesia Grieb und Anna Czwack im Tor; Selina Lotz (2), Luana Schäfer (2), Luisa Beyer (2), Leonie Henrich (2), Emilie Unger (3), Julie Baumbach (3), Marlen Wolf (4), Celine Thiel (4), Rike Bohn (5), Liska Steinruck (7) und Merit Schweiger (8/2).

Am Samstag, dem 16. Dezember 2023, erwartet die weibliche Jugend A in der Bundesliga-Pokal-Runde eine Mannschaft mit anderem Kaliber. Mit der JSG LIT 1912 aus der ostwestfälischen Stadt Lübbecke und der Gemeinde Hille kommt eine Mannschaft in die Schäferstadt-Halle Hungen, die nicht nur beim Vorbeigehen besiegt werden kann. Anpfiff 16:00 Uhr.

Die Jüngsten des Handballsports bevölkerten die Schäferstadt-Halle

Ein perfekt organisiertes Handballturnier für die Jüngsten des Handballs fand am letzten Samstag in der Schäferstadt-Halle in Hungen statt. Das von den verantwortlichen Damen Nina Marek, Sarah Gräf, Janet Mitkat, Nadine Witzel  sowie vielen Helferinnen und Helfern durchgeführte Handballturnier, fand großen Anklang bei den Jugendabteilungen einiger Nachbarvereine.

Unterteilt in drei Altersklassen (Minis, Midis, Maxis) begann das Großturnier bereits um 09.30 Uhr am frühen Morgen mit den Jüngsten, den „Minis“. Nach der Begrüßung der Mannschaften mit dem zahlreichen Anhang durch HSG-Hallensprecher Andreas Kümpel wärmten sich alle Spielerinnen und Spieler gemeinsam auf. Das Aufwärmprogramm leitete eine Jugendspielerin der Oberliga-B-Jugendmannschaft. Danach ging es zur Sache. Je eine Mannschaft von der HSG Großen-Buseck/Beuern, TSG Lollar, HSG Butzbach sowie zweimal HSG Hungen/Lich spielten jeweils 1 x 10 Minuten gegeneinander. Als Spielleiter/innen stellten sich A- und B-Jugendliche der HSG zur Verfügung. Pünktlich nach Spielplan fand um 11.30 Uhr die Siegerehrung der jungen Sportlerinnen und Sportler statt. Der Hallensprecher ließ es sich nicht nehmen, mit ein paar Fragen um den Handball, die Teilnehmer des Turniers zu interviewen. Die Antworten der Kinder führten zur Erheiterung und noch besserer Laune der Trainer/innen und Zuschauer.

Genau so, nur ab 12.00 Uhr, konnten die Verantwortlich das „Midi-Turnier“ durchführen. Beteiligte Mannschaften: HSG Grünberg/Mücke, TSG Lollar, KSG Bieber, HSG Hungen/Lich I und II. Die Spielzeit dauerte hier 1 x 12 Minuten.

Ein kleiner Umbau mit Hilfe einiger freiwilligen Helferinnen und Helfer aus dem Zuschauerbereich fand in der Schäferstadt-Halle statt, als die „Maxis“ an der Reihe waren. Während die „Minis“ und „Midis“ auf dem kleinen Spielfeld ihre Partien durchführten, durften die „Maxis“ auf der großen „Platte“ ab 15.00 Uhr ihre Begegnungen bestreiten. Leider musste der Hallensprecher das Turnier mit den Mannschaften der HSG Großen-Buseck/Beuern, TSG Lollar, HSG Butzbach und wieder zweimal HSG Hungen/Lich vorzeitig verlassen (zeitgleiche Punktspiele der wJA Oberliga und Landesliga-Frauen in der DBS). Trotzdem konnte der dritte Teil des Turniers erfolgreich und harmonisch zu Ende gebracht werden. 

Zufriedene Gesichter bei den Gästen/Zuschauern als auch bei den Verantwortlichen waren deutlich zu erkennen, obwohl es gerade für die Organisatorinnen und deren zahlreichen ungenannten Helferinnen und Helfern sehr anstrengend war. Eine überaus gelungene Mammut-Veranstaltung fand um ca. 18.00 Uhr ihr Ende. Ein großes Dankeschön geht an alle Beteiligten. Hier wurde sehr gute Werbung für den Handball durchgeführt.

Volles Programm bei der HSG am 1. Adventswochenende

19 (!) Punktspiele standen am 1. Adventswochenende im Terminkalender der verschiedenen HSG-Mannschaften. Heimspielort war Samstag und Sonntag die Schäferstadt-Halle in Hungen. 

Als erstes Team durfte sich die weibliche Jugend B in der Hessen-Meisterschaftsrunde der Oberliga mit der TSG Münster auseinandersetzen. Die Gäste aus dem Kelkheimer Stadtteil wehrten sich mit allen Kräften gegen die Niederlage, konnten sie nicht verhindern. Endergebnis 30:24 zu Gunsten der HSG Hungen/Lich.

Danach trat die 2. Mannschaft der weiblichen Jugend A in der Bezirksoberliga auf das Parkett. Die gegnerische Mannschaft kam vom TSV Södel. Auch hier blieben beide Punkte mit 31:29 bei den Gastgebern.

Letztes Heimspiel des Samstags bestritt die 1. Männermannschaft (Bezirksoberliga). Mit der HSG Lumdatal II hatten die Männer um Trainer Kevin Dannwolf ihre liebe Mühe. Letztendlich siegten die Hausherren mit 30:26.

Aus der Großsporthalle Homberg entführte die weibliche Jugend C II in der Bezirksliga A, Gruppe 1, beide Punkte. Der dort heimische TV Homberg wurde knapp mit 18:20 besiegt.

Die zweite Frauenmannschaft, die immer noch krankheitsbedingt auf einige Stammspielerinnen verzichten musste, trat in der Stadthalle Linden gegen die TSG Leihgestern III an. Trotz ordentlicher Gegenwehr blieben die Punkte im Lindener Ortsteil (31:26).

In der August-Bebel-Sporthalle Wetzlar-Niedergirmes verlor die weibliche Jugend D II der HSG Hungen/Lich (Bezirksliga A, Gruppe 1) gegen den SV Wetzlar-Niedergirmes deutlich mit 18:11. Zur Halbzeit standen noch aussichtsreiche 7:5 auf der Anzeigentafel.

Zum letzten samstäglichen Auswärtsspiel musste die männliche Jugend A (Oberliga) zur HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim reisen. Der Nachwuchs des Ex-Bundesligisten sah eine stark aufspielende HSG Hungen/Lich. Mit 25:32 nahmen die „HuLi’s“ beide Punkte mit nach Hause.

Am Sonntagmorgen bereits um 09.00 Uhr empfing die weibliche Jugend E II in der Schäferstadt-Halle die Bezirksliga-B-Konkurrentinnen vom TuS Vollnkirchen. Die frühe Anreise lohnte sich nicht für die Gäste. Ohne Zählbares auf dem Konto mussten sie die Heimreise antreten.

Direkt im Anschluss gewann die weibliche Jugend E I, die ebenfalls in der Bezirksliga B auf Punktejagd gehen, aber in einer anderen Gruppe, ihre Partie gegen die JSG Florstadt/Gettenau.

Das dritte Heimspiel in Hungen bestritt die männliche Jugend E II (Bezirksliga B, Gruppe 2) gegen die HSG Linden II. Die Jungs konnten die Erfolge ihrer weiblichen Alterskameradinnen nicht wiederholen. 

Genau so erging es danach der männlichen Jugend E I in der Bezirksliga A. Hier hieß der Gegner TV Hüttenberg. Die Jungs aus der „Handkäs’-Metropole“ entführten die Zähler.

Um 9.45 Uhr reiste die weibliche Jugend D I in die Mehrzweckhalle Kirch-/Pohlgöns. Nach einem 7:5 zur Halbzeit für die Bezirksoberliga-Heimmannschaft HSG Butzbach hieß es am Ende leider 18:12 für die Gastgeberinnen.

Ebenfalls in Butzbach aber in der August-Storch-Halle empfing die dritte Männer-Mannschaft des TSV Griedel die „Zwot“ der HSG Hungen/Lich (Bezirksliga C, Gruppe 2). Mit einem wieder genesenen Marvin Müller und Verstärkung aus der A-Jugend trotzten die Mannen um Trainer Michael Kümpel den Wetterauern immerhin einen Punkt ab (28:28). 

Austragungsort des Auswärtsspiels der männlichen Jugend D II, Bezirksliga B, Gruppe 3, war die Sporthalle der Gesamtschule Gedern. Die dort beheimatete HSG Gedern/Nidda behielt die Oberhand und gewann mit 24:18.

Nach Rabenau-Londorf in die dortige Lumdatalhalle reiste die weibliche Jugend C zum Bezirksoberliga-Duell mit der HSG Lumdatal. Die jungen Damen folgten der ersten Männermannschaft und gewannen dort, eben gegen diese HSG Lumdatal, durch ein 23:30 aus Gastgebersicht.

Ein Krimi fand beim „Tatort“ in der Sporthalle der Gesamtschule Mücke statt. Es spielte die männliche Jugend D, Bezirksoberliga, der HSG Grünberg/Mücke gegen die Jungs aus Hungen und Lich. Eine Minute vor Abpfiff (39. Minute) stand es 30:30 unentschieden. David Bender hieß der Matchwinner, der bei einer torreichen Partie  Treffer Nummer 31 für die „HuLi’s“ setzte. Sieg!

Die Oberliga-Mannschaft weibliche Jugend A I (auch noch in der Bundesliga tätig) musste in der Geistalhalle Bad Hersfeld gegen den TV Hersfeld beweisen, dass sie nicht umsonst verlustpunktfrei an der Tabellenspitze von Hessens höchster Spielklasse stehen. Nach der Hälfte der Spielzeit führten die Mittelhessinnen bereits 11:22. Am Ende hatten die Nordosthessinnen deutlich das Nachsehen. Hungen/Lich behielt die weiße Weste durch einen weiteren Auswärtserfolg in Höhe von deutlichen 26:42.

Ebenso überragend agierte die männliche Jugend C in der Bezirksoberliga. Mit 28:40 besiegten sie in der Sporthalle der Gesamtschule Launsbach die Alterskameraden der HSG Wettenberg. Überragender Torschütze bei Hungen/Lich: Hagen Möller mit 17 Treffern, davon fünf Strafwürfe.

Das letzte Spiel des Wochenendes durften die Landesliga-Frauen der HSG Hungen/Lich in der Sporthalle der Carl-von-Weinberg-Schule klein Goldstein in Frankfurt führen. Sie waren zu Gast bei der HSG Goldstein/Schwanheim. Ein erwartungsgemäßes 24:36 zu Gunsten der „HuLi’s“ bedeutete weiterhin Rang 1 in der Tabelle.