von Tim Strassheim | Feb. 21, 2022 | wJA I
Die A-Jugend-Handballerinnen der HSG Hungen/Lich haben nach der unnötigen Niederlage am vergangenen Wochenende bei der HSG Bachgau eine Reaktion gezeigt. Zum Sieg reichte es gegen den bis dahin noch verlustpunktfreien Spitzenreiter TV Idstein aber dennoch nicht. Am Ende teilten sich die Teams beim 28:28 (15:13)-Remis die Punkte. „Vom Spielverlauf her ist das Ergebnis gerecht. Keine Mannschaft hatte es heute verdient, zu verlieren“, sagte Tim Straßheim hinterher. Der HSG-Trainer weiß aber auch: Nun sind die Talente auf Schützenhilfe angewiesen, um noch das Final Four um die Hessenmeisterschaft zu erreichen.
Vor einer gut besuchten Kulisse verzichteten beide Teams auf ein Abtasten und legten gleich ordentlich los. Beim 9:7 hatte der Gast mit seinen drei A-Jugend-Bundesliga-Spielerinnen (für die HSG Bensheim/Auerbach), die Nase vorne, beim 11:9 hatte der Nachwuchs aus Hungen und Lich die Partie gedreht. Auch zur Pause lag das Heimteam vorne. Nach dem Seitenwechsel waren die Taunusstädterinnen wieder am Drücker und hatten beim 21:19 alle Trümpfe in der Hand. Die Gastgeberinnen hielten aber dagegen und wendeten das Blatt (24:22, 51. Minute). Am Ende hatten beide Teams die Chance auf den Siegtreffer, doch es blieb bei der Punkteteilung.
„Es war eine intensive Partie, leider mit ein paar Fehlern zu viel. Spielerisch klemmt es nach wie vor bei uns, und wir hatten auch nicht die nötige Ruhe bei unserem Weg in den Angriff. Diese Mankos können wir aktuell nur schwer abstellen und hat auch Gründe. Aber die Truppe hat großen Kampf bewiesen und war im Vergleich zum letzten Auftritt nicht wieder zu erkennen“, lobte Tim Straßheim, der zusammen mit Aimée Mitzkat und Rabea Wehrum die Mannschaft betreut.
HSG Hungen/Lich: Rika Schneider, Nele Liebich und Lilli David im Tor; Lina Richter (6/1), Marie Truckenmüller, Leni Nathes (1), Emma Niebergall (2/1), Selina Lotz (8), Meileen Schäfer (6), Gretha Nau (2), Livia Gleim, Rike Bohn (3/2), Larissa Padberg und Celine Thiel.
von Tim Strassheim | Feb. 13, 2022 | wJA I
Einen herben Rückschlag hat die weibliche Jugend A der HSG Hungen/Lich in der Handball-Oberliga einstecken müssen. Bei der HSG Bachgau verloren die Talente mit 25:30 (12:15). „Der Gegner war uns in Sachen Einstellung, Spielwitz und Handlungsschnelligkeit überlegen und hat völlig verdient gewonnen“, sagte Trainer Tim Straßheim hinterher. Sein Team begann zwar gut und legte eine 2:0-Führung vor. Doch mehr und mehr schlichen sich Fehler im Angriff ein, und in der Abwehr sollte an diesem Tag gefühlt jeder Zweikampf verloren gehen. So konnte Bachgau die Partie drehen und lag auch zur Pause bereits vorne.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich nichts am Spielverlauf. Das Heimteam kam zu einfachen Treffern und brachte der Truppe aus Hungen und Lich damit die erste Saisonniederlage bei. „Bis auf meine Co-Trainerin Aimée Mitzkat, die toll gecoacht hat, müssen wir uns alle gemeinsam hinterfragen, wie so eine Leistung passieren kann. Wir müssen das Spiel nun erstmal sacken lassen, dann aber mit neuer Motivation in die Trainingswoche starten“, sagte Straßheim abschließend.
HSG Hungen/Lich: Rika Schneider, Lilli David und Nele Liebich im Tor; Lina Richter (1), Marie Truckenmüller, Leni Nathes, Emma Niebergall (3/1), Selina Lotz (7/1), Meileen Schäfer (7), Gretha Nau (5), Liva Gleim, Rike Bohn (2) und Larissa Padberg.
von Tim Strassheim | Feb. 7, 2022 | wJA I
Die knapp zwei Stunden Fahrt haben sich gelohnt: Mit zwei Punkten im Gepäck ist unsere weibliche Jugend A von ihrem Auswärtsspiel bei der HSG Ahnatal/Calden zurückgekehrt. Die Mannschaft der Trainer Aimée Mitzkat, Rabea Wehrum und Tim Straßheim setzte sich mit 41:25 (21:11) durch. Den Grundstein zum Sieg legte der Nachwuchs mit einer konzentrierten Startphase. Keine acht Minuten waren gespielt, und es hieß 7:0. In der Folge kamen die Nordhessinnen zwar besser in die Partie, aber der Halbzeitstand von 21:11 sprach Bände.
Nach dem Seitenwechsel legte die HSG aus Hungen und Lich wieder schnell vor – 26:12 nach 34 Minuten. Durch den klaren Vorsprung schlichen sich ein paar Fehler ein, sonst hätte der Sieg eventuell noch höher ausfallen können. „Die Mädels wollten unbedingt für ihre verletzen Mitspielerinnen gewinnen und waren von Beginn an bei der Sache. Wir können mit dem Auftritt gut leben, auch wenn es ein paar Gegentore zu viel waren. Unser Dank geht an die B-Jugend-Trainer Ulli Will und Alex Macht sowie ihren drei Spielerinnen, die ohne zu zögern dafür gesorgt haben, dass wir mit einem breiten Kader antreten konnten“, sagte Gäste-Trainer Tim Straßheim.
HSG Hungen/Lich: Rika Schneider, Lilli David und Nele Liebich im Tor; Marie Truckenmüller, Selina Lotz (8), Emma Niebergall (4/1), Lina Richter (2), Meileen Schäfer (6), Gretha Nau (11), Celine Thiel (3), Rike Bohn (4), Livia Gleim (2) und Larrissa Padberg (1).
von Tim Strassheim | Jan. 17, 2022 | wJA I
Mit einer beeindruckenden Vorstellung ist die weibliche Jugend A der HSG Hungen/Lich in die Oberliga-Saison gestartet. Der Handball-Nachwuchs gewann bei der SG Egelsbach mit 27:18 (14:9). Beeindruckend war der Erfolg daher, weil die Truppe um die drei Trainer Tim Straßheim, Aimée Mitzkat und Rabea Wehrum auf fünf wichtige Kräfte verzichten musste und nur drei Feldspieler auf der Bank hatte. Davon waren zwei aus der B-Jugend, doch alle machten ihre Sache hervorragend. „Großes Kompliment an die Mädels. Sie haben die schwierigen Rahmenbedingungen komplett ausgeblendet und einen hervorragenden Auftritt hingelegt“, freute sich Tim Straßheim. Gegen einen unbekannten Gegner, der seine Hessenliga-Quali auf Rang eins abgeschlossen hatte, entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes Duell. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit hatten sich die Talente aus Hungen und Lich auf den Kontrahenten eingestellt und einen etwas glücklichen Vorsprung von fünf Treffern herausgeworfen. Nach dem Seitenwechsel steigerte sich der Gast sogar noch einmal in der Deckung, dennoch kam das Heimteam noch einmal auf 17:20 heran. Die HSG behielt aber einen kühlen Kopf und gewann am Ende – in dieser Höhe sicherlich überraschend – mit 27:18.
HSG Hungen/Lich: Lilli David und Rika Schneider im Tor; Leni Nathes (3), Selina Lotz (6), Emma Niebergall (1), Rhea Happel (7/5), Larissa Padberg, Rike Bohn (1), Livi Gleim (1), Gretha Nau (6) und Lina Richter (2).
von Tim Strassheim | Dez. 13, 2021 | wJA I
Mit einem Sieg hat die weibliche Jugend A der HSG Hungen/Lich die Handball-Hessenqualifikation beendet. Zum Abschluss gab es einen 41:27-(18:10)-Erfolg über die TSG Leihgestern. Mit 10:0 Punkten qualifiziert sich die Mannschaft der Trainer Aimée Mitzkat, Rabea Wehrum und Tim Straßheim damit für die Oberliga. Im Januar geht es in der neuen Spielklasse weiter. „Wir hatten Chancen für zwei Spiele. Da waren wir vor dem Tor des Gegners zu fahrlässig“, sagte Tim Straßheim. Im Gegensatz zum jüngsten Spiel gegen den TV Hüttenberg zeigten seine Schützlinge zu Beginn die richtige Einstellung, ließen aber gleich mehrere hundertprozentige Chancen aus. Rächen sollte sich das aber nicht, bereits zur Pause war die Partie entschieden. Doch anstatt in den zweiten 30 Minuten noch einmal eine Schippe drauf zu legen, kam Leihgestern nun zu einfachen Toren. Da auch das Heimteam im Angriff leichtes Spiel hatte, sahen die Zuschauer 68 Tore, wobei gerade im letzten Drittel des Duells wohl schon beide Mannschaften gedanklich in der Winterpause waren. „Wir hatten gute Phasen in unserem Spiel, dann aber auch mal weniger gute. Dennoch hat sich die Truppe für die erreichte Oberliga, und das ohne einen einzigen Punktverlust, ein Sonderlob verdient“, erklärte Tim Straßheim abschließend.
HSG Hungen/Lich: Lilli David, Rika Schneider und Nele Liebich im Tor; Marie Truckenmüller (2), Anna-Lena Menne (3), Emma Niebergall (3), Lina Richter (3), Meileen Schäfer (7), Gretha Nau (2), Selina Lotz (7), Leni Nathes (4), Rhea Happel (9), Livia Gleim (1) und Larissa Padberg.
von Tim Strassheim | Dez. 5, 2021 | wJA I
Die weibliche Jugend A der HSG Hungen/Lich braucht noch einen Sieg, um die Hessenligaqualifikation mit einer weißen Weste abzuschließen. Das 33:26 (15:13) zu Hause über den TV Hüttenberg war der fünfte Erfolg im fünften Spiel, der Aufstieg in die Oberliga ist bereits seit einer Woche perfekt. Von Zufriedenheit war im Lager des Gewinners aber hinterher keine Spur: „Mit dem Ergebnis können wir natürlich gut leben. Aber gerade in den ersten 20 Minuten war das eine blutleere Vorstellung von uns. Das arbeiten wir intern auf“, sagte Trainer Tim Straßheim, der mit Aimée Mitzkat und Rabea Wehrum die Truppe betreut. Das Heimteam ging mit 3:1 in Führung, dann aber nahmen die Hüttenbergerinnen das Heft des Handelns in die Hand. Beim 8:12 sah es düster aus, ehe die Talente aus Hungen und Lich mit einem Zwischenspurt doch noch mit einer Führung in die Pause gingen. Nach dem Seitenwechsel kam der Gastgeber dann verbessert aus der Kabine. Beim 27:20 war die Frage nach dem Sieger beantwortet. „Knackpunkt war, dass wir die Deckung umgestellt haben. Damit hatte unser Gegner Probleme. Zudem hatten wir auch eine starke Torhüterleistung“, sagte Tim Straßheim.
Hungen/Lich: Nele Liebich, Rika Schneider und Lilli David im Tor; Lina Richter (1), Marie Truckenmüller, Leni Nathes (4), Emma Niebergall (5/3), Selina Lotz (6), Meileen Schäfer (7), Gretha Nau (1), Livia Gleim (2), Rike Bohn (1), Anna-Lena Menne (3) und Rhea Happel (3/2).