Frauen I: Erfolgreicher Rundenstart
Zum ersten Saisonspiel ging es für die Damen I nach Herborn. Mit neuem Trainer und fünf neuen Spielerinnen wollte man das in der Vorbereitung entwickelte positive Mannschaftsgefühl mit ins Spiel nehmen und als Einheit mit Disziplin und Kampf die ersten zwei Auswärtspunkte mit nach Hause nehmen.
Von Beginn an stand die Abwehr und man konnte sich durch ein druckvolles Angriffsspiel den ersten Torevorsprung erarbeiten. In die Kabine zum Halbzeitpfiff ging man mit einem 9:14. Dieses Ergebnis wollte man durch ein besonnenes Angriffsverhalten ausbauen. Doch aufgrund mangelhafter Chancenverwertung und mehreren Unterzahlsituationen musste man sich nach 15 Minuten der zweiten Halbzeit einem Unentschieden stellen. Der Trainer appellierte in der Auszeit an ein ruhigeren Spielaufbau und bedachteren finalen Torabschluss. Dank bereits drei gehaltenen 7-Metern von der erst frisch dazugestoßenen Torfrau Kune Jetishi konnte eine Führung der Heimmannschaft abgewendet werden. Die Damen fanden in ihr Spiel zurück und holten sich dank des Kampfes in der Abwehr wieder mehr Sicherheit im Angriffsspiel. Die Schlussphase wurde geprägt durch eine offensive Abwehr der Gegnerinnen, doch die Führung wurde nun nicht mehr aus der Hand gegeben. Der Schlusspfiff zum 17:22 führte zu den ersten umjubelten Punkten der Damen. Der Einstand der neuen Spielerinnen ist damit geglückt!
Mit gestärktem Selbstbewusstsein gilt es nun die Trainingswoche zu nutzen, um sich auf das nächste Spiel zu Hause gegen Burgsolms vorzubereiten. Wir freuen uns auf die Unterstützung von der Heimtribüne in Lich!
WJA: HSG rührt Beton an beim 12:18 Auftaktsieg knapp 20 Minuten ohne Gegentor
HSG Lumdatal – HSG Hungen/Lich 12:18 (8:9)
Eine komplett neu formierte Mannschaft der Weiblichen Jugend A, des jüngeren Jahrgangs feierte zum Auftakt der Saison 19/20 in der BOL einen verdienten 12:18 Auswärtserfolg. Vor allem Defensiv hinterließ man einen positiven Eindruck. Aber die Punkte haben auch negative Ereignisse mit sich gebracht. Ohne Celia Hußmann und Laura König, die sich beide schwerer Verletzten wie erst angenommen, wird die Mannschaft in den nächsten Wochen bzw. Monate auskommen müssen.
Zu Beginn, Lumdatal mit besserem Start, über das 2:0 glichen unseres HSG-Mädels erstmals beim 2:2 nach gespielten sieben Minuten aus. Ab diesem Zeitpunkt konnte sich zwar keiner der beiden Teams deutlich absetzen, aber die HSG lag bis zur Halbzeit meist mit ein oder 2 Toren in Front. Hier verpasste man aber immer wieder durch zu frühe oder ungeduldige Abschlüsse das Ergebnis schon deutlicher zu gestalten. Lumdatal mit cleveren vorgetragenen langen Angriffsperioden, verkürzte bis zum Pausen-Tee auf 8:9.
Zu Beginn der zweiten Hälfte gleiches Bild wie zu Beginn der ersten Hälfte. Die Gastgeber mit dem besseren Start, Übernahmen beim 10:9 in der 34sten Spielminute wieder die Führung. Nach dem 11:11 letztmaligen Ausgleich der Gastgeberinnen, ging Offensiv knapp 20 Minuten nichts mehr bei der HSG Lumdatal. Unsere HSG um Torfrau Nadja Schmalhaus rührte in dieser Zeit Beton an. Defensiv wurde nichts mehr zugelassen. Erst in Minute 58 erfolgte der Anschlusstreffer zum 12:17. Zu diesem Zeitpunkt war die Partie natürlich schon entschieden. Am Ende setzten sich unsere Mädels verdient mit 12:18 durch und feierten ihren ersten Saisonsieg.
Wir müssen uns heute viel mehr belohnen für unsere Defensivarbeit. Das hat mir nicht gut gefallen, wie wir die Bälle zum Teil überhastet zum Abschluss brachten oder auch zu viel klare Torgelegenheiten liegen gelassen haben. Ich denke sonst hat die Mischung auf dem Spielfeld heute gut gepasst. Die Mädels blieben immer Positiv und verloren ihre Körpersprache nicht. Das haben wir vorher so besprochen, um überhaupt um Punkte mitspielen zu können. Wir hatten keine gute Vorbereitungszeit, umso schöner das wir mit einem Sieg starten durften. Mental wird es uns für nächsten Wochen aufjedenfall weiterhelfen. Denn wir haben noch große Baustellen trotz des Auswärtserfolgs an denen wir arbeiten müssen. Ein bitterer Beigeschmack natürlich die Verletzungen von Celia und Laura. Das wird eine große Hausnummer die nächsten Wochen bei unserem Personell dezimierten Kader die zwei auch noch zu ersetzen.
Für die HSG spielten: Schmalhaus und David (im Tor), Hußmann (5), Richter (3), Bodach (3), Träger (3), König (1), Mulch (1), Reichhart (1), Gleim (1), Macht, Irnich, Tapp, Truckenmüller
WJB I: Einmal Dritter, einmal Erster
Erfolgreiches Wochenende für unsere weibliche Jugend B1
Ein dritter Platz und einmal ganz oben auf dem Podest ein erfolgreiches Wochenende liegt hinter unserer weiblichen Jugend B1, die gleich bei zwei Turnieren an den Start ging. Doch gerade beim einmal mehr hochkarätig besetzten Zürich-Cup in Wettenberg blieben nach dem Ende gemischte Gefühle zurück.
Doch der Reihe nach: Im Gleiberger Land traf der Oberligist in der Vorrunde auf die HSG Lumdatal, die HSG Gedern/Nidda, die JSGwB Leihgestern/Linden sowie auf Ligakonkurrent HSG Bensheim/Auerbach. Letztgenanntes Team gehört sicherlich in der Runde zu den Topmannschaften. Am Ende trennten sich die Kontrahenten mit 9:9, wobei unser Team eine 9:7-Führung nicht ins Ziel rettete. Gegen die restlichen Rivalen gab es deutliche Triumphe, doch aufgrund des besseren Torverhältnisses ging der Gruppensieg an die Südhessinnen.
So kam es in der Zwischenrunde bereits zum Duell mit dem Dauerrivalen der letzten Jahre, die WJSG Bieber/Heuchelheim. Konzentriert ging die Truppe der beiden Trainer Annalena Knoblauch und Tim Straßheim zu Werke und gewann verdient mit 9:6.
Im Halbfinale wartete der TV Hüttenberg. Hatte das junge Team gegen die zum Teil ein Jahr älteren Hüttenbergerinnen ein Vorbereitungsspiel noch klar für sich entschieden, entwickelte sich nun eine spannende Partie. Wie schon gegen Bensheim/Auerbach schaffte es unser Team nicht, eine komfortable Führungen (4:1 und 7:4) über die Zeit zu bringen. Im Gegenteil: Der TV Hüttenberg kam kurz vor dem Abpfiff zum Ausgleich und sicherte sich per Golden Goal das Ticket für das Finale. Der Frust war groß, doch es ging rasch mit dem Duell um Rang drei weiter. Erneut war die WJSG Bieber/Heuchelheim der Gegner, erneut setzte sich unsere Mannschaft durch. Das Turnier gewann der TV Hüttenberg, der sich damit für seinen leidenschaftlichen Auftritt belohnte. Schade, aber wir akzeptieren die Niederlage im Halbfinale. Das Turnier kam vielleicht etwas zu früh, weil wir noch intensiv an unserem System arbeiten. In der Abwehr sah das schon ganz ordentlich aus, aber unser Angriffspiel wirkt noch zu statisch, so Trainer Tim Straßheim, der anfügte: Nach der Niederlage gegen Hüttenberg wollte ich sehen, dass die Mädchen die Köpfe oben behalten. Das haben sie gemacht.
Keine 24 Stunden später war die Truppe bei der HSG K/P/G/Butzbach zu Gast. Als jüngste Mannschaft ging die weibliche Jugend B bei der A-Jugend an den Start. Die Begegnungen sind schnell erzählt: Nach deutlichen Erfolgen gegen den TV Bodenheim, den Gastgeber und die SG Wehrheim/Obernhain hieß es Platz eins in der Endabrechnung. Gerade das letzte Spiel hat mir überhaupt nicht gefallen, weil wir etliche Chancen ausgelassen haben. Die Mädels waren platt, aber das darf keine Ausrede sein. An beiden Tagen haben wir wichtige Erkenntnisse für die weitere Vorbereitung gewonnen. Das ist das Wichtigste, so das Fazit von Coach Tim Straßheim.
Beachhandballturnier der HSG-Damen
Am ersten August-Wochenende trafen sich die HSG-Damen (I und II) und die weibliche A-Jugend (noch unterstützt durch einige Spielerinnen der weiblichen B-Jugend) im Hungener Freibad, um sich in Sachen Handballsport im Sand zu messen. Der Spaßfaktor stand natürlich im Vordergrund bei dieser Veranstaltung. Scheinbar reserviert für dieses Event stand das gesamte Bad unseren Spielerinnen zu Verfügung, wohl auch weil das Thermostat lediglich 27Grad vorweisen konnte und der allgemeine Bad-Besucher mit 39 Grad Celsius schon etwas verwöhnt war. Allerdings, ideale Voraussetzungen um ein ambitioniertes Turnier zu starten!
30 Teilnehmer fanden zu diesem Anlass zusammen und wurden in vier eigens benannte Teams aufgeteilt, welche nach und nach gegeneinander antreten mussten. Begleitet von Musik und coolen Sprüchen unserer HSG-Moderatorinnen Lucia Schneider und Karina Macht, entwickelte sich ein richtig spannendes und unterhaltsames Turnier mit sehr ehrgeizig geführten Duellen. Freundliches Geplänkel miteinander sieht anders aus :-), was aber der Fairness und der guten Stimmung keinen Abbruch tat. Die Spielzeit betrug zwei Mal sieben Minuten und gespielt wurde nach dem internationalen Beachhandball-Reglement. Tore welche von den Torhütern erzielt wurden, sowie Kempa-Tore wurden doppelt bewertet und wurden taktisch genutzt. Im letzten Spiel musste der Sieger per Shoot Out ermittelt werden. Hierbei bekam jede Mannschaft drei Wurfmöglichkeiten. Diese wurden durch die Torfrau als Pass zu einer vorher bestimmten Feldspieler vorbereitet und von dieser nach der Passannahme direkt per Torwurf abgeschlossen.
Den Turniersieg konnte sich das Team Tee-Beutel erkämpfen, vor Team 0816 (2. Platz), dem Team Dauersuff (3. Platz) und dem Team Kuddelmuddel. Zur Siegerehrung gab es gekühlte Getränkepreise, welche noch vor Ort ihre Anwendung fanden. Das Inheidener Seefest bildete dann den gemeinsamen Abschluss dieser gelungenen Veranstaltung, welche im nächsten Jahr sicher ihre Wiederholung finden wird. Im Großen und Ganzen ein tolles Teambuilding!
