WJA: Vorbericht auf die Saison 2026/2027

Gemeinsam den nächsten Schritt

Die weibliche A-Jugend der HSG Hungen/Lich schlägt in der kommenden Saison ein neues Kapitel auf. Mit einem neuen Trainerteam, einem verstärkten Kader und großen Zielen möchte die Mannschaft in der Bezirksoberliga gemeinsam den nächsten Schritt gehen. Die knapp verpasste Qualifikation für die Regionalliga war zwar zunächst eine Enttäuschung, hat aber gleichzeitig eindrucksvoll gezeigt, welches Potenzial in dieser Mannschaft steckt. Die Spielerinnen haben sich auf hohem Niveau präsentiert und wichtige Erfahrungen gesammelt, die sie nun mit in den Ligaalltag nehmen möchten.

Ein neues Kapitel beginnt auch auf der Trainerbank. Nach ihrem Engagement in den vergangenen Jahren verabschieden sich Vanessa Gensterblum und Emma Niebergall als Trainerinnen der weiblichen A-Jugend. Die HSG Hungen/Lich bedankt sich herzlich für ihren großen Einsatz und die engagierte Arbeit in den vergangenen Jahren. Für ihren weiteren sportlichen und persönlichen Weg wünschen wir beiden alles Gute und viel Erfolg.

Mit Marcus Jung als Trainer und Selina Lotz als Co-Trainerin übernimmt ein neues Trainerteam die Verantwortung für die weibliche A-Jugend. Marcus Jung trainierte bis 2025 vier Jahre lang die zweite Damenmannschaft der HSG Hungen/Lich und bringt neben seiner Erfahrung im Aktivenbereich auch eine enge Verbundenheit zum Verein mit. Selina Lotz ist selbst den Weg durch die Jugend der HSG gegangen und gehört heute zum Regionalliga Kader der Damen. Als Eigengewächs kennt sie die Philosophie und Werte des Vereins bestens und kann ihre Erfahrungen aus dem leistungsorientierten Handball authentisch an die Nachwuchsspielerinnen weitergeben. Gemeinsam möchten sie die Mannschaft mit neuen Impulsen weiterentwickeln, die vorhandenen Stärken ausbauen und die Spielerinnen gezielt auf den Übergang in den Aktivenbereich vorbereiten.

Verstärkung erhält die Mannschaft durch die Neuzugänge Lotta Braun, Anni Liebmann, Emilia Döll, Jette Drewes und Leonie Wolf. Mit ihnen gewinnt die weibliche A-Jugend nicht nur an Qualität, sondern verfügt auch über deutlich mehr Möglichkeiten auf allen Positionen. Eine wichtige Rolle übernehmen dabei die beiden Kapitäninnen Lena Witzel und Lia Lintschnig. Mit ihrer Erfahrung, ihrem Einsatzwillen und ihrer Vorbildfunktion sollen sie die Mannschaft auf und neben dem Spielfeld führen und insbesondere den jüngeren Spielerinnen Orientierung geben. ◊

Die Stärken der Mannschaft liegen vor allem in ihrer hohen Spielstärke, dem schnellen Umschaltspiel und ihrer mannschaftlichen Geschlossenheit. Durch die größere personelle Breite verfügt das Trainerteam über mehr Möglichkeiten, flexibel auf unterschiedliche Spielsituationen zu reagieren und Belastungen im Saisonverlauf besser zu steuern. Besonders hervorzuheben ist jedoch der außergewöhn-liche Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft. Die Spielerinnen unterstützen sich gegenseitig, übernehmen Verantwortung füreinander und haben sich zu einer echten Einheit ent-wickelt. Dieser Teamgeist ist die Grundlage dafür, gemeinsam auch schwierige Situationen zu meistern und in engen Spielen den entscheidenden Schritt mehr zu gehen.

Eine besondere Herausforderung wird die Umstellung nach der Regionalliga Qualifikation sein. Dort wurde mit Harz gespielt, während in der Bezirksoberliga wieder ohne Haftmittel gespielt wird. Gleichzeitig gilt es, die Ideen und Abläufe des neuen Trainerteams kennenzulernen und sich als Mannschaft weiter einzuspielen. Veränderungen brauchen Zeit, bieten aber auch die Chance, neue Impulse aufzunehmen und sich kontinuierlich weiterzuentwickeln. Die Mannschaft ist hoch motiviert, diesen Weg gemeinsam zu gehen.

Die Ziele für die neue Saison gehen dabei weit über Tabellenplätze hinaus. Natürlich möchte die Mannschaft attraktiven, schnellen und begeisternden Handball spielen, sich kontinuierlich weiterentwickeln und bis zum Saisonende ein ernstes Wort im Kampf um die Meisterschaft mitreden. Ebenso wichtig ist jedoch die langfristige Ausbildung der Spielerinnen. Bereits jetzt trainieren mehrere A-Jugend-liche regelmäßig in den Damenmannschaften mit und sollen, wenn sich die Möglichkeit bietet, wertvolle Spielanteile in den drei Damenmannschaften der HSG sammeln. So werden sie Schritt für Schritt an die Anforderungen des Aktivenbereichs herangeführt.

Ein weiterer wichtiger Baustein der Nachwuchsarbeit ist die enge Verzahnung der Jugendmannschaften. Hannah Freitag, die noch der weiblichen B-Jugend angehört, ist bereits fester Bestandteil des Kaders der weiblichen A-Jugend und sammelt dort regelmäßig wertvolle Erfahrungen. Darüber hinaus sollen weitere talentierte Spielerinnen der weiblichen B-Jugend schrittweise an die weibliche A-Jugend herangeführt werden. Neben regelmäßigen Trainingseinheiten werden sie, wenn möglich, auch Spielanteile in der weiblichen A-Jugend erhalten. So entsteht ein fließender Übergang zwischen den Altersklassen, der den Spielerinnen Sicherheit gibt und ihre Entwicklung nachhaltig fördert.

Die weibliche A-Jugend der HSG Hungen/Lich steht damit nicht nur für ambitionierten und attraktiven Handball, sondern auch für eine konsequente und nachhaltige Nachwuchsarbeit. Mit einem motivierten Trainerteam, einem breiter aufgestellten Kader, viel Qualität und einem außergewöhnlichen Teamgeist sind die Voraussetzungen geschaffen, um eine erfolgreiche Saison zu spielen. Gelingt es der Mannschaft, ihre Stärken konsequent auf die Platte zu bringen, darf sie sich berechtigte Hoffnungen machen, bis zum Saisonende um die Meisterschaft mitzuspielen. Gleichzeitig möchte die weibliche A-Jugend ihrem Anspruch gerecht werden, junge Spielerinnen Schritt für Schritt an den Aktivenbereich heranzuführen und damit den erfolgreichen Weg der HSG Hungen/Lich in der Nachwuchsarbeit konsequent fortzusetzen.

Frauen II: Zweites Spiel – zweiter Sieg

Zum ersten Heimspiel der noch sehr jungen Saison empfing die zweite Frauenmannschaft der HSG Hungen/Lich (Bezirksliga) am letzten Samstag in der DBS die HSG Grünberg/Mücke. Trainer Marcus Jung warnte vor Spielbeginn seine Damen vor den Gästen. In der vergangenen Spielrunde verlor man zwei Mal unglücklich mit einem bzw. zwei Toren. Außerdem gewann Grünberg/Mücke ihr erstes Heimspiel deutlich gegen die TSG Leihgestern III mit 38:24.

Den besseren Start in die Partie erwischten die Gäste. Doch bereits nach drei Minuten Spielzeit führten die Hausherrinnen mit 3:2 (Laura Spieker). In der Folgezeit wechselte oft die Führung, bis Hungen/Lich zum 11:8 ein wenig davonzog. Auszeit Gäste. Diese Maßnahme nutzte nichts, denn Luana Schäfer und Co. erhöhten bis zur 27. Minute auf 17:13. Zum Seitenwechsel erholte sich Grünberg/Mücke ein wenig. Zwischenergebnis zum Pausengespräch: 18:15.

Im zweiten Abschnitt konnten sich die Gastgeberinnen nicht weiter absetzen. Brenzlig wurde es beim 22:20 in Minute 39 oder gar zehn Minuten später, als die frühere HSG Hungen/Lich-Spielerin Jana Lotz (ältere Schwester von Selina Lotz – 1. Frauenmannschaft) den Anschlusstreffer für ihre Farben zum 25:24 erzielte. Danach war aber Schluss mit Lustig. Die „HuLi’s“ packten die Torerfolgs-Kiste aus und erzielten einen zählbaren Treffer nach dem anderen, ohne dass die Gäste aus dem Vogelsberg-Vorland großartig antworten konnten. Mit einem sicheren 34:28 sackte die HSG Hungen/Lich letztendlich beide Punkte ein.

Für die HSG Hungen/Lich auf dem DBS-Parkett: Alesia Grieb (Tor); Lucia Schneider (4), Stefanie Will (2), Lina Richter (5), Luana Schäfer (4), Laura Spieker (5), Julia Schug (1), Kim Laureen Macht, Leonie Henrich (7/2), Marlen Wolf, Shana Appel, Emma Niebergall (2) und Merit Schweiger (4).

Frauen III: Premiere vollauf gelungen

Am Sonntag, dem 22. September 2024 startete die frisch gegründete dritte Frauenmannschaft der HSG Hungen/Lich in die Saison 2024/2025. Zur Premiere empfingen die Damen mit Spielertrainerin Julia Schweiger, unterstützt auf der Bank von Eva Muschelknautz, die HSG Marburg/Cappel III. Da die Gäste in der 2. Bezirksklasse außer Konkurrenz antraten, es dementsprechend auch keine Punkte zu gewinnen gab, also ein Spiel ohne Wertung, konnte ohne Druck aufgespielt werden. Sozusagen ging diese Partie als ein ernst zu nehmendes Freundschaftsspiel in die Geschichte der HSG Hungen/Lich ein.

Nach drei Minuten Spielzeit führte Hungen/Lich mit 3:1 (Maria Kress). Das Abtasten war nun vorbei und die Gäste holten auf. Bis zur 21. Minute konnte sich keine Mannschaft großartig absetzen. Dann auf einmal gingen die Gäste mit zwei Toren Unterschied in Führung (7:9 oder 8:10). In den letzten fünf Minuten der ersten Spielhälfte schoben nun die Gastgeberinnen eine Wand vor den Kasten, erzielten selbst vier Tore hintereinander, sodass mit 12:10 die Seiten gewechselt wurden.

Der gute Lauf der HSG Hungen/Lich setzte sich nach Wiederanpfiff fort. Weitere vier Tore in Folge ohne einen Gegentreffer erzielten Jeanette Schilling (3) und Steffi Will. Insgesamt blieben die Gäste halbzeitübergreifend zehn Minuten ohne eigenen Erfolg. Diesen Vorsprung baute die neue Mannschaft der HSG Hungen/Lich mal mehr oder weniger weiter aus. Nach dem 27:19 in der 56. Minute (Fabienne Will) ließ die Konzentration ein klein wenig nach, sodass Marburg/Cappel etwas Ergebniskosmetik betreiben konnte. Endergebnis einer Partie leider ohne Wert: 29:22. Alle Feldspielerinnen der HSG Hungen/Lich trugen sich in die Torschützenliste ein, was ebenfalls ein sehr schöner Nebeneffekt bedeutete. 

Eine weitere Premiere feierten Steffi und Fabienne Will. Mama und Tochter spielten das erste Mal zusammen in einer Mannschaft. Es musste ein außergewöhnlich tolles Gefühl gewesen sein. 

HSG Hungen/Lich: Lisa Ritterhoff und Lisa Geller (Tor – mit 3 von 8 vereitelten 7m); Marie Truckenmüller (5/3), Fabienne und Steffi Will (je 4), Maria Kress (3/2), Jeanette Schilling, Nina Träger (je 3), Lara Kehm (2), Julia Schweiger (2/1), Laura Tauchmann, Kim Laureen Macht und Kaja Lück (je 1).

Weibliche C1 löst Ticket für Regionalliga

Weibliche C1 löst Ticket für Regionalliga

Von Marcus Jung und Andreas Kümpel

Die weibliche C1 der HSG Hungen/Lich qualifizierte sich am vergangenen Sonntag erfolgreich für die Regionalliga! Insgesamt drei Spieltage mussten die „HuLi's“ bestreiten, um in der kommenden Saison in Hessens höchster Spielklasse antreten zu dürfen.

In der ersten Runde der Qualifikation lauteten die gegnerischen Mannschaften wJSG Bieber/Heuchelheim, TV Hüttenberg, HSG Kleenheim-Langgöns, HSG Dutenhofen/Münchholzhausen und HSG Wettenberg. Allesamt keine Laufkundschaft im Bezirk Gießen. Was sich gleich im ersten Spiel am 20. April 2024 gegen Bieber/Heuchelheim zeigte, was mit 7:15 verloren ging. Die zweite Begegnung am gleichen Tag wurde knapp mit 10:9 gegen Dutenhofen/Münchholzhausen gewonnen, was eigentlich der Schlüssel zur erfolgreichen Qualifikation war!

Am 4. Mai 2024 ging es dann gegen die HSG Wettenberg weiter, die nach einem starken Auftritt unserer Mädels mit 11:8 bezwungen wurde. Es folgte die Mannschaft aus Hüttenberg, gegen die man sich letztlich mit 13:11 durchsetzte, wodurch unseren Mädels der dritte Platz in der ersten Runde nicht mehr genommen werden konnte. Dies bedeutete die sichere Qualifikation für die Bezirksoberliga und Teilnahme an der zweiten Runde zur Regionalliga. Im letzten Spiel der ersten Runde ging es dann noch gegen die Mannschaft aus Kleenheim, die aber an diesem Tag für unsere C1 eine Nummer zu groß war. Hungen/Lich musste sich letztendlich mit 18:8 geschlagen geben.

Am 2. Juni 2024 ging es dann nach Baunatal zur zweiten Runde der Regionalliga-Qualifikation. Im Turniermodus „jeder gegen jeden“ spielten vier Mannschaften um zwei Plätze zur Belletage des hessischen Jugendhandballs. Hier trafen unsere Mädels auf die Mannschaften der SG Hainhausen, HSG Baunatal und TGB Darmstadt.

Im ersten von drei Spielen stand Hungen/Lich den Gastgeberinnen des Turniers, die HSG Baunatal, gegenüber. Geprägt von Nervosität und der langen Anreise taten sich die Mädels um Hannah Freitag, Toni Bastel und Co. schwer, in das Spiel zu kommen. Erst in der sechsten Minute des Spiels konnte der erste Treffer durch Charlotte Baumbach verzeichnet werden und in der achten Minute die erste Führung. Diese wurde aber nicht mehr aus der Hand gegeben und man setzte sich über 6:3, 9:5 (Halbzeit), 13:10, 16:12 und letztlich mit 18:15 mit einer glänzend aufgelegten Jasmin Becker im Tor gegen einen starken Gegner durch.

Anschließend ging es gegen die favorisierte Mannschaft um den Turniersieg aus Hainhausen. Motiviert und engagiert gingen die Mädels um Neuzugang Ella König in das Spiel. Schnell führte man 2:0 (Leni Rosenkranz) und konnte die Führung (10:9) bis zur 12. Minute der Partie behaupten. Jetzt ging es Schlag auf Schlag, 11:10, 12:12 und 14:15 waren die knappen Zwischenstände Mitte des Spiels. Langsam ließen die Kräfte bei den Schäfer- und Bierstädterinnen nach und Hainhausen setzte sich schließlich über 14:18, 16:21 und 19:23, am Ende mit 19:25, durch.

Vor der letzten Partie war die Konstellation klar: Bei einem Sieg gegen Darmstadt wäre Hungen/Lich Tabellenzweiter, was die Qualifikation für die Regionalliga bedeutete. Bei einer Niederlage wäre der Traum Regionalliga ausgeträumt.

Entsprechend nervös zeigten sich Jasmin Becker, Lilli Richter und Co. in der Anfangsphase. Bis zur achten Minute gönnten sich die jungen Damen zu viele Ballverluste und leichte Gegentore gegen einen Gegner, den man eigentlich deutlich schlagen müsste. Nun folgte der Auftritt von Hannah Freitag. Vier Tore in Folge, allesamt aufgelegt von Charlotte Baumbach, und es stand 9:5 für die HSG aus dem Bezirk Gießen. Über 10:6 (Lina Freitag), 11:7 (Ella König) und 14:9 (Charlotte Baumbach) ging es zum Pausentee.

Nach dem Seitenwechsel lief es deutlich besser. Mira Stein im Tor und eine starke Deckung davor ließen nur noch drei (!) Gegentore der Darmstädter zu, warfen aber selber noch einmal 14 Tore, was der höchste Sieg im Turnier bedeutete. Über die Ergebnisse 16:9 (Toni Bastel), 20:9 (Layla Kellmann), 25:11 (Leni Rosenkranz) setzte Lilli Richter den Schlusspunkt zum 28:12-Erfolg. Damit stand der zweite Platz in der Abschlusstabelle, der den Aufstieg für die von Merit Schweiger, Nele Liebich und Marcus Jung betreute Mannschaft in die Regionalliga fest.

Für die HSG erfolgreich: Tonia Bastel, Charlotte Baumbach, Jasmin Becker, Hannah Freitag, Mira Stein, Lina Freitag, Ella König, Laura Branca, Leni Rosenkranz, Layla Kellmann und Lilli Richter.

Schade ist nur, dass sich das Betreuer/Trainertrio der weiblichen C-Jugend nicht weiter um die Mädels kümmern kann. Merit spielt selbst bei der WJA (Regionalliga), Nele steht bei der ersten Frauenmannschaft ebenso in der Regionalliga im Tor und Marcus trainiert bereits die zweite Frauenmannschaft (vierte Jahr) als auch zusätzlich die neue dritte Frauenmannschaft. Es wird also eine erfahrene/r Trainer/in gesucht, die/der dieser aufwärtsstrebenden Mannschaft weiterhelfen kann und die Herausforderung Regionalliga mit Herzblut annimmt.

Damen II gewinnen in Langgöns

TV Dornholzhausen - HSG Hungen/Lich II 18:28 (9:15)

Am vergangenen Sonntag trafen unsere 2. Damen gegen den direkten Tabellennachbarn aus Dornholzhausen. Leider musste man auf einige Stammkräfte verzichten, was die Aufgabe nicht leichter machen würde, endlich die ersten Punkte in der Ferne einzufahren. Aber zum Glück war unsere WJA wieder bereit, die Mannschaft bei dieser Aufgabe tatkräftig zu unterstützen und so fuhren Rhea Happel und Lina Richter mit nach Langgöns. Mit einem Kader von insgesamt 11 Spielerinnen gingen die Damen um Lisa Geller, Steffi Will und Co. also in die Partie.

Dornholzhausen eröffnete das Spiel mit dem 1:0, was aber auch die letzte Führung für die Damen aus Dornholzhausen sein sollte. Über 1:1 (Rhea Happel) und 1:2 (Mareike Schmied) ging die Führung von nun an immer wieder an die HSG aus Hungen und Lich. Dornholzhausen glich zwar immer wieder aus, konnte aber nicht mehr vorlegen. In der 15. Minute konnte beim Spielstand von 5:7 erstmals ein Zwei-Tore-Vorsprung erspielt werden. Diesen Vorsprung baute man kontinuierlich über 7:11 und 8:13 bis hin zum Halbzeitstand von 9:15 aus.

Zu Beginn der zweite Hälfte gingen unsere Damen um "Captain" Julia Geller etwas überhastet mit ihren Möglichkeiten um, sodass Dornholzhausen auf 12:16 verkürzen konnte. Sicherlich auch davon geschuldet, dass sich Rhea Happel Ende der ersten Halbzeit verletzte und für die zweite Hälfte nicht mehr zur Verfügung stand. Angeführt von einer starken 6:0-Deckung um Laura Spieker und einer gut aufgelegten Nadja Schmalhaus im Tor, konnte man diese kurze Phase schnell überwinden und hatte beim Spielstand von 13:19 den 6-Tore-Vorsprung schnell wieder inne.

Wieder und wieder scheiterten nun die Gastgeber an der starken Deckung der HSG HuLi, sodass man den Vorsprung über 15:22 und 17:25 immer weiter ausbauen konnte. Den Schlusspunkt setze schließlich Lina Richter per 7m und ihrem insgesamt achten Treffer zum 18:28 Endstand. Von der 36. Minute bis zum Schlusspfiff konnten die Damen aus Dornholzhausen nur noch fünf Tore erzielen, was klar der starken Abwehrleistung im Verbund zu verdanken ist und letztendlich der Schlüssel für den ersten Auswärtssieg der Saison 2021/2022 war.

Für die HSG erfolgreich: Lisa Geller und Nadja Schmalhaus im Tor, Stefanie Will (2), Lina Richter (8/1), Laura Tauchmann, Laura Spieker (7), Rhea Happel (5), Mareike Schmied (5/2), Julia Geller (1), Julia Schweiger und Samantha Winterkorn.