von Marcus Jung | Sep. 29, 2026 | wJA I
HSG Wettertal – HSG Hungen/Lich 28:28 (12:19)
Was für ein bitteres Ende für unsere weibliche A-Jugend! Nach einer richtig starken ersten Halbzeit und einer komfortablen 19:12-Führung müssen wir uns am Ende mit einem Punkt zufriedengeben.
Unsere Mädels starteten konzentriert und mit viel Tempo in die Partie. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase bekamen wir das Spiel immer besser in den Griff und konnten uns bis zur Pause einen Sieben-Tore-Vorsprung erarbeiten. Mit viel Bewegung, schönen Kombinationen und einer guten Einstellung gingen wir verdient mit 19:12 in die Kabine.
Doch nach dem Seitenwechsel kam leider ein völlig anderes Bild. Wir verloren zunehmend unsere Linie, wurden im Angriff statischer und ließen vor allem die nötige Lauffreudigkeit vermissen. Anstatt weiter Druck auf die Abwehr auszuüben, fehlte immer häufiger die Bewegung ohne Ball. Dazu kamen zahlreiche vergebene Chancen, durch die wir es versäumten, den Vorsprung weiter auszubauen und das Spiel frühzeitig zu entscheiden.
Besonders ärgerlich war auch unsere Ausbeute von der Siebenmeterlinie. Von neun zugesprochenen Strafwürfen konnten wir lediglich vier verwandeln. Gerade in einer solchen Partie sind das Chancen, die wir unbedingt konsequenter nutzen müssen.
Auch kämpferisch konnten wir in der zweiten Halbzeit nicht mehr an die Leistung des ersten Durchgangs anknüpfen. Wettertal nahm den Kampf immer mehr an, während wir es nicht schafften, mit der gleichen Leidenschaft dagegenzuhalten. Die Gastgeberinnen kämpften sich Tor um Tor zurück und plötzlich wurde aus einer eigentlich komfortablen Führung eine enge Schlussphase.
Dabei hatten wir den Sieg trotzdem noch selbst in der Hand. Beim 28:26 lagen wir knapp drei Minuten vor dem Ende weiterhin vorne. Doch Wettertal verkürzte, wir konnten nicht mehr nachlegen und 16 Sekunden vor dem Ende fiel tatsächlich der Ausgleich zum 28:28.
Der Schlusspfiff war entsprechend bitter. Nach einer ersten Halbzeit, in der wir gezeigt haben, was in dieser Mannschaft steckt, geben wir einen Sieben-Tore-Vorsprung aus der Hand.
Zusätzlich mussten wir an diesem Tag auf Lena Witzel, Anni Liebmann und Lotta Braun verzichten, die im vergangenen Spiel noch mit starken Leistungen überzeugt hatten. Gerade in einer solchen Phase hätten uns die drei sicherlich weitere Möglichkeiten und Alternativen gegeben.
Trotz aller Enttäuschung müssen wir dieses Spiel jetzt abhaken und die richtigen Schlüsse daraus ziehen. Die erste Halbzeit hat gezeigt, dass wir Handball spielen und Spiele dominieren können. Jetzt müssen wir es schaffen, diese Leistung über 60 Minuten abzurufen. Mehr Bewegung. Mehr Konsequenz. Mehr Kampf. Und vor allem: füreinander einstehen, wenn es schwierig wird.
von Marcus Jung | Sep. 21, 2026 | wJA I
HSG Hungen/Lich – HSG Großen-Buseck/Beuern 38:8 (18:5)
Was für ein Auftakt! Vor heimischer Kulisse in der Schäferstadthalle Hungen ist unsere A-Jugend mit einem beeindruckenden 38:8-Heimsieg gegen die HSG Großen-Buseck/Beuern in die neue Saison gestartet. Von der ersten Minute an war zu spüren, dass die Mannschaft von Marcus Jung und Selina Lotz hochmotiviert war und sich für den Saisonstart einiges vorgenommen hatte.
Bereits in der Anfangsphase legte die HSG ein hohes Tempo vor. Die Abwehr stand kompakt, arbeitete hervorragend im Verbund und ließ den Gästen nur wenig Raum für klare Abschlüsse. Dahinter war Anna Hoffmann ein sicherer Rückhalt und konnte sich mit starken Paraden immer wieder auszeichnen. Die gute Zusammenarbeit zwischen Abwehr und Torhüterin sorgte für zahlreiche Ballgewinne – und die wurden konsequent genutzt.
Mit viel Tempo ging es nach vorne. Die HSG spielte konzentriert, druckvoll und mit viel Freude am Handball. Egal, wer auf dem Feld stand: Alle Spielerinnen übernahmen Verantwortung und trugen ihren Teil zum Erfolg bei. Besonders schön für das Trainerteam und die Mannschaft war deshalb, dass jede eingesetzte Feldspielerin mindestens einmal ins gegnerische Tor traf.
Schon zur Halbzeit hatte sich die HSG mit 18:5 ein komfortables Polster erspielt. Doch anstatt einen Gang zurückzuschalten, blieb die Mannschaft auch nach dem Seitenwechsel hungrig. Die Abwehr machte weiter Druck, die Torhüterin gab Sicherheit und im Angriff wurde weiter mutig und konsequent auf das Tor gegangen. Tor um Tor wuchs der Vorsprung und die Mannschaft belohnte sich für ihren starken Auftritt.
Ein besonderes Lob verdiente sich Lotta Braun, die auf einer für sie ungewohnten Position eingesetzt wurde. Sie nahm die neue Aufgabe mit viel Selbstvertrauen an, fügte sich hervorragend ins Spiel ein und zeigte eine starke Leistung. Mit fünf eigenen Treffern setzte sie dabei auch offensiv ein Ausrufezeichen.
Am Ende stand ein deutliches 38:8 auf der Anzeigetafel. Ann-Christin Liebmann und Hannah Freitag waren mit jeweils sieben Treffern die erfolgreichsten Torschützinnen. Lia Margarete Lintschnig erzielte sechs Tore, Matilda Solan und Lotta Braun trafen jeweils fünfmal.
Doch am Ende war es vor allem die geschlossene Mannschaftsleistung, die diesen Saisonauftakt so besonders machte. Eine starke Abwehr, eine überzeugende Torhüterleistung, viel Tempo nach vorne und eine Offensive, in der jede Feldspielerin ihren Beitrag leistete – besser hätte der Start kaum laufen können.
Die A-Jugend setzt damit gleich zum Saisonauftakt ein Ausrufezeichen und darf mit viel Selbstvertrauen auf die kommenden Aufgaben blicken. Weiter so, Mädels!
von Marcus Jung | Juli 29, 2026 | wJA I, wJA II
Gemeinsam den nächsten Schritt
Die weibliche A-Jugend der HSG Hungen/Lich schlägt in der kommenden Saison ein neues Kapitel auf. Mit einem neuen Trainerteam, einem verstärkten Kader und großen Zielen möchte die Mannschaft in der Bezirksoberliga gemeinsam den nächsten Schritt gehen. Die knapp verpasste Qualifikation für die Regionalliga war zwar zunächst eine Enttäuschung, hat aber gleichzeitig eindrucksvoll gezeigt, welches Potenzial in dieser Mannschaft steckt. Die Spielerinnen haben sich auf hohem Niveau präsentiert und wichtige Erfahrungen gesammelt, die sie nun mit in den Ligaalltag nehmen möchten.
Ein neues Kapitel beginnt auch auf der Trainerbank. Nach ihrem Engagement in den vergangenen Jahren verabschieden sich Vanessa Gensterblum und Emma Niebergall als Trainerinnen der weiblichen A-Jugend. Die HSG Hungen/Lich bedankt sich herzlich für ihren großen Einsatz und die engagierte Arbeit in den vergangenen Jahren. Für ihren weiteren sportlichen und persönlichen Weg wünschen wir beiden alles Gute und viel Erfolg.
Mit Marcus Jung als Trainer und Selina Lotz als Co-Trainerin übernimmt ein neues Trainerteam die Verantwortung für die weibliche A-Jugend. Marcus Jung trainierte bis 2025 vier Jahre lang die zweite Damenmannschaft der HSG Hungen/Lich und bringt neben seiner Erfahrung im Aktivenbereich auch eine enge Verbundenheit zum Verein mit. Selina Lotz ist selbst den Weg durch die Jugend der HSG gegangen und gehört heute zum Regionalliga Kader der Damen. Als Eigengewächs kennt sie die Philosophie und Werte des Vereins bestens und kann ihre Erfahrungen aus dem leistungsorientierten Handball authentisch an die Nachwuchsspielerinnen weitergeben. Gemeinsam möchten sie die Mannschaft mit neuen Impulsen weiterentwickeln, die vorhandenen Stärken ausbauen und die Spielerinnen gezielt auf den Übergang in den Aktivenbereich vorbereiten.
Verstärkung erhält die Mannschaft durch die Neuzugänge Lotta Braun, Anni Liebmann, Emilia Döll, Jette Drewes und Leonie Wolf. Mit ihnen gewinnt die weibliche A-Jugend nicht nur an Qualität, sondern verfügt auch über deutlich mehr Möglichkeiten auf allen Positionen. Eine wichtige Rolle übernehmen dabei die beiden Kapitäninnen Lena Witzel und Lia Lintschnig. Mit ihrer Erfahrung, ihrem Einsatzwillen und ihrer Vorbildfunktion sollen sie die Mannschaft auf und neben dem Spielfeld führen und insbesondere den jüngeren Spielerinnen Orientierung geben. ◊
Die Stärken der Mannschaft liegen vor allem in ihrer hohen Spielstärke, dem schnellen Umschaltspiel und ihrer mannschaftlichen Geschlossenheit. Durch die größere personelle Breite verfügt das Trainerteam über mehr Möglichkeiten, flexibel auf unterschiedliche Spielsituationen zu reagieren und Belastungen im Saisonverlauf besser zu steuern. Besonders hervorzuheben ist jedoch der außergewöhn-liche Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft. Die Spielerinnen unterstützen sich gegenseitig, übernehmen Verantwortung füreinander und haben sich zu einer echten Einheit ent-wickelt. Dieser Teamgeist ist die Grundlage dafür, gemeinsam auch schwierige Situationen zu meistern und in engen Spielen den entscheidenden Schritt mehr zu gehen.
Eine besondere Herausforderung wird die Umstellung nach der Regionalliga Qualifikation sein. Dort wurde mit Harz gespielt, während in der Bezirksoberliga wieder ohne Haftmittel gespielt wird. Gleichzeitig gilt es, die Ideen und Abläufe des neuen Trainerteams kennenzulernen und sich als Mannschaft weiter einzuspielen. Veränderungen brauchen Zeit, bieten aber auch die Chance, neue Impulse aufzunehmen und sich kontinuierlich weiterzuentwickeln. Die Mannschaft ist hoch motiviert, diesen Weg gemeinsam zu gehen.
Die Ziele für die neue Saison gehen dabei weit über Tabellenplätze hinaus. Natürlich möchte die Mannschaft attraktiven, schnellen und begeisternden Handball spielen, sich kontinuierlich weiterentwickeln und bis zum Saisonende ein ernstes Wort im Kampf um die Meisterschaft mitreden. Ebenso wichtig ist jedoch die langfristige Ausbildung der Spielerinnen. Bereits jetzt trainieren mehrere A-Jugend-liche regelmäßig in den Damenmannschaften mit und sollen, wenn sich die Möglichkeit bietet, wertvolle Spielanteile in den drei Damenmannschaften der HSG sammeln. So werden sie Schritt für Schritt an die Anforderungen des Aktivenbereichs herangeführt.
Ein weiterer wichtiger Baustein der Nachwuchsarbeit ist die enge Verzahnung der Jugendmannschaften. Hannah Freitag, die noch der weiblichen B-Jugend angehört, ist bereits fester Bestandteil des Kaders der weiblichen A-Jugend und sammelt dort regelmäßig wertvolle Erfahrungen. Darüber hinaus sollen weitere talentierte Spielerinnen der weiblichen B-Jugend schrittweise an die weibliche A-Jugend herangeführt werden. Neben regelmäßigen Trainingseinheiten werden sie, wenn möglich, auch Spielanteile in der weiblichen A-Jugend erhalten. So entsteht ein fließender Übergang zwischen den Altersklassen, der den Spielerinnen Sicherheit gibt und ihre Entwicklung nachhaltig fördert.
Die weibliche A-Jugend der HSG Hungen/Lich steht damit nicht nur für ambitionierten und attraktiven Handball, sondern auch für eine konsequente und nachhaltige Nachwuchsarbeit. Mit einem motivierten Trainerteam, einem breiter aufgestellten Kader, viel Qualität und einem außergewöhnlichen Teamgeist sind die Voraussetzungen geschaffen, um eine erfolgreiche Saison zu spielen. Gelingt es der Mannschaft, ihre Stärken konsequent auf die Platte zu bringen, darf sie sich berechtigte Hoffnungen machen, bis zum Saisonende um die Meisterschaft mitzuspielen. Gleichzeitig möchte die weibliche A-Jugend ihrem Anspruch gerecht werden, junge Spielerinnen Schritt für Schritt an den Aktivenbereich heranzuführen und damit den erfolgreichen Weg der HSG Hungen/Lich in der Nachwuchsarbeit konsequent fortzusetzen.
von Marcus Jung | Sep. 24, 2024 | Aktuell, Frauen II
Zum ersten Heimspiel der noch sehr jungen Saison empfing die zweite Frauenmannschaft der HSG Hungen/Lich (Bezirksliga) am letzten Samstag in der DBS die HSG Grünberg/Mücke. Trainer Marcus Jung warnte vor Spielbeginn seine Damen vor den Gästen. In der vergangenen Spielrunde verlor man zwei Mal unglücklich mit einem bzw. zwei Toren. Außerdem gewann Grünberg/Mücke ihr erstes Heimspiel deutlich gegen die TSG Leihgestern III mit 38:24.
Den besseren Start in die Partie erwischten die Gäste. Doch bereits nach drei Minuten Spielzeit führten die Hausherrinnen mit 3:2 (Laura Spieker). In der Folgezeit wechselte oft die Führung, bis Hungen/Lich zum 11:8 ein wenig davonzog. Auszeit Gäste. Diese Maßnahme nutzte nichts, denn Luana Schäfer und Co. erhöhten bis zur 27. Minute auf 17:13. Zum Seitenwechsel erholte sich Grünberg/Mücke ein wenig. Zwischenergebnis zum Pausengespräch: 18:15.
Im zweiten Abschnitt konnten sich die Gastgeberinnen nicht weiter absetzen. Brenzlig wurde es beim 22:20 in Minute 39 oder gar zehn Minuten später, als die frühere HSG Hungen/Lich-Spielerin Jana Lotz (ältere Schwester von Selina Lotz – 1. Frauenmannschaft) den Anschlusstreffer für ihre Farben zum 25:24 erzielte. Danach war aber Schluss mit Lustig. Die „HuLi’s“ packten die Torerfolgs-Kiste aus und erzielten einen zählbaren Treffer nach dem anderen, ohne dass die Gäste aus dem Vogelsberg-Vorland großartig antworten konnten. Mit einem sicheren 34:28 sackte die HSG Hungen/Lich letztendlich beide Punkte ein.
Für die HSG Hungen/Lich auf dem DBS-Parkett: Alesia Grieb (Tor); Lucia Schneider (4), Stefanie Will (2), Lina Richter (5), Luana Schäfer (4), Laura Spieker (5), Julia Schug (1), Kim Laureen Macht, Leonie Henrich (7/2), Marlen Wolf, Shana Appel, Emma Niebergall (2) und Merit Schweiger (4).
von Marcus Jung | Sep. 24, 2024 | Aktuell, Frauen III
Am Sonntag, dem 22. September 2024 startete die frisch gegründete dritte Frauenmannschaft der HSG Hungen/Lich in die Saison 2024/2025. Zur Premiere empfingen die Damen mit Spielertrainerin Julia Schweiger, unterstützt auf der Bank von Eva Muschelknautz, die HSG Marburg/Cappel III. Da die Gäste in der 2. Bezirksklasse außer Konkurrenz antraten, es dementsprechend auch keine Punkte zu gewinnen gab, also ein Spiel ohne Wertung, konnte ohne Druck aufgespielt werden. Sozusagen ging diese Partie als ein ernst zu nehmendes Freundschaftsspiel in die Geschichte der HSG Hungen/Lich ein.
Nach drei Minuten Spielzeit führte Hungen/Lich mit 3:1 (Maria Kress). Das Abtasten war nun vorbei und die Gäste holten auf. Bis zur 21. Minute konnte sich keine Mannschaft großartig absetzen. Dann auf einmal gingen die Gäste mit zwei Toren Unterschied in Führung (7:9 oder 8:10). In den letzten fünf Minuten der ersten Spielhälfte schoben nun die Gastgeberinnen eine Wand vor den Kasten, erzielten selbst vier Tore hintereinander, sodass mit 12:10 die Seiten gewechselt wurden.
Der gute Lauf der HSG Hungen/Lich setzte sich nach Wiederanpfiff fort. Weitere vier Tore in Folge ohne einen Gegentreffer erzielten Jeanette Schilling (3) und Steffi Will. Insgesamt blieben die Gäste halbzeitübergreifend zehn Minuten ohne eigenen Erfolg. Diesen Vorsprung baute die neue Mannschaft der HSG Hungen/Lich mal mehr oder weniger weiter aus. Nach dem 27:19 in der 56. Minute (Fabienne Will) ließ die Konzentration ein klein wenig nach, sodass Marburg/Cappel etwas Ergebniskosmetik betreiben konnte. Endergebnis einer Partie leider ohne Wert: 29:22. Alle Feldspielerinnen der HSG Hungen/Lich trugen sich in die Torschützenliste ein, was ebenfalls ein sehr schöner Nebeneffekt bedeutete.
Eine weitere Premiere feierten Steffi und Fabienne Will. Mama und Tochter spielten das erste Mal zusammen in einer Mannschaft. Es musste ein außergewöhnlich tolles Gefühl gewesen sein.
HSG Hungen/Lich: Lisa Ritterhoff und Lisa Geller (Tor – mit 3 von 8 vereitelten 7m); Marie Truckenmüller (5/3), Fabienne und Steffi Will (je 4), Maria Kress (3/2), Jeanette Schilling, Nina Träger (je 3), Lara Kehm (2), Julia Schweiger (2/1), Laura Tauchmann, Kim Laureen Macht und Kaja Lück (je 1).