von Mannschaft | Jan. 1, 2021 | wJC I, wJC II
Zwei ganz große Ziele hat sich die weibliche Jugend C gesetzt: 1. Das Erreichen des Final Four mit der C1 und 2. das Durchspielen der Saison mit der C2.
Trainer bleibt Ulli Will und Jonathan Will ersetzt den ausgeschiedenen Marvin Müller.
Die C1 wurde aufgrund der Erfolge in der Vergangenheit direkt in die Hessenqualifikation gesetzt. Und auch hier sind die ehemaligen „Miniweltmeister“ der klare Favorit gegenüber Kleenheim-Langgöns, Bieber-Heuchelheim und Vollnkirchen, welche gegen uns natürlich alle extrem motiviert antreten werden. Dennoch: Wenn das Team von Verletzungen verschont bleibt, ist das Erreichen der Oberligarunde im neuen Jahr eine Pflichtaufgabe. Im Erfolgsfall soll dann auch die nächste Hürde übersprungen werden und man möchte das Final Four der vier besten hessischen Teams bestreiten. Somit hätte man die Chance, sein eigener Nachfolger zu werden, denn nach zwei Jahren Coronapause heißt der immer noch amtierende WJC-Hessenmeister HSG Hungen/Lich aus der Saison 2018/2019. Das ist jedoch Zukunftsmusik und der große Topfavorit heißt ohnehin TSG Oberursel, der nach etlichen Neuzugängen mittlerweile die halbe Hessenauswahl bei sich spielen hat. Im Angriff spielt die WJC 1 der HSG Hungen/Lich sicherlich den schnellsten und kombinationsreichsten Handball in diesem Jahrgang. Die Baustelle ist die Defensive: Zum Saisonauftakt fing man sich beim 43:28-Erfolg über Kleenheim fast 30 Gegentreffer ein.
Die C2 ist das ganz große Experiment bei der HSG Hungen/Lich. Vergleichsweise viele Spielerinnen des Jahrgangs 2007/2008 haben dem Handball den Rücken gekehrt oder auch den Verein gewechselt. Die Gründe hierfür sind vielschichtig und oftmals erfährt der Verein sie auch gar nicht. Schade ist es allemal ! Von der Spieleranzahl her können wir gar keine C2 mehr stellen. Doch um auch den Spielerinnen welche noch nicht das Spielniveau der C1 besitzen ausreichend Spielpraxis geben zu können, schicken wir trotzdem eine C2 ins Rennen ! Zu Rundenbeginn können noch einige etatmäßige C1-Spielerinnen doppelt spielen und den Start erleichtern, aber nach hinten raus benötigen wir zwingend die dauerhafte personelle Unterstützung der weiblichen Jugend D. Das hat in der Vergangenheit bei uns ja schon oft geklappt und ist sicherlich machbar. Spannend ist eher, ob das Projekt C2 auch weiterlaufen wird, wenn es evtl. die eine oder andere herbe Niederlage setzt. Denn unter diesen Umständen ist die Bezirksoberliga sicherlich zu hoch, was jetzt aber nicht mehr zu ändern ist. Wie zu erwarten, ist der Start gelungen: Mit Siegen gegen Fernwald/Pohlheim und in Butzbach ist man sogar mit an der Tabellenspitze. Das ist aber nur eine schöne Momentaufnahme, denn jetzt erst beginnt die eigentliche Herausforderung mit allen Chancen (Spielpraxis – Erfahrung – Lernen) und Risiken (Zurückziehen des Teams).
von Andreas Kümpel | Sep. 9, 2020 | wJC I, wJC II, wJC III
Die erstmals nicht durchführbare Qualifikation wurde durch ein Ranking ersetzt. Dieses brachte uns aufgrund der exzellenten Platzierungen der Vorjahre sowie Topwerten für die HSG Hungen/Lich in beinahe allen relevanten Rankingkriterien erwartungsgemäß locker in die Oberliga. Die weibliche Jugend C nahm Mitte Juni nach drei Monaten Pause als letzte der „HSG-Leistungsteams“ wieder das Mannschaftstraining auf. Dafür spulte das Team in den Sommerferien ein anstrengendes Vorbereitungsprogramm ab.
Ulli Will, Meistermacher der letzten Jahre, bleibt am Ruder und wird durch Marvin Müller unterstützt. Aufgrund der Kadergröße wurden drei weibliche Jugend-C-Teams gemeldet. Oberliga, Bezirksoberliga und Bezirksklasse B heißen die Ligen, in denen die einzelnen Mannschaften spielen werden. Eine Mammutaufgabe für die Verantwortlichen.
Das Ziel der C 1 ist hoch: Mindestens Rang zwei soll es werden und damit die erneute Teilnahme am „Final Four“ um die Hessenmeisterschaft in Bad Soden. Sollte dies geschafft werden, hätte die HSG paradoxerweise die Chance, den eigenen Titel zu verteidigen. Corona hat dafür gesorgt (bitter für Baunatal, Bieber, Bachgau und Bad Soden), dass es 2019/2020 keinen Titelträger gab. Somit heißt der aktuell amtierende Hessenmeister der weiblichen Jugend C immer noch HSG Hungen/Lich aus der Saison 2018/2019.
Sportlich ist die Konkurrenz aufgrund fehlender Vergleichsmöglichkeiten schwer einzuschätzen. Von den Derbygegnern dürfte uns die HSG Butzbach aufgrund der Neuzugänge aus Linden mehr abfordern als Vollnkirchen oder Bieber/Heuchelheim. Auch die Möglichkeit des Doppelspielrechts sorgt neuerdings immer öfter für unvorhergesehene Überraschungen. Wir mischen diesmal auch mit: HHV-Spielerin Sarah Oymak wird in der B-Jugend-Oberliga für ihren Heimatverein JSG Buchberg spielen, aber per Doppelspielrecht in der wJC 1 bei uns. Sportlich ist der Weg bereitet. Dagegen ist zu den unkalkulierbaren Risiko-Faktoren wie Tagesform, Derby-Besonderheiten, Verletzungen sowie Schiedsrichterleistungen auch noch der „Spielmodus“ gekommen. In einer Einfach-Runde ohne Rückspiel ist ein Patzer nicht wieder selber auszubügeln?! Da dies aber für alle Teams gilt … schau’n wir halt mal.
Die C 2, in der Bezirksoberliga, ist wie immer ein Sammelbecken für „Fahrstuhlspielerinnen“ (sowohl zur Oberliga aus auch aus der C 3), wenigen Stammspielerinnen sowie talentierten D-Jugendlichen. Alle sollen auf der höchsten Bezirksebene Spielpraxis auf hohem Niveau knapp unter der Oberliga sammeln. Dies hat in den vergangenen Spielzeiten, trotz der recht häufig wechselnden Mannschaftsaufstellungen, hervorragend funktioniert. Hier haben die Mädels und auch die Eltern wunderbar mitgezogen?!
Das ähnliche Prinzip gilt für die C 3 (Bezirksliga B). Dies auf einem etwas niedrigeren Niveau. Dadurch bekommen aber auch unsere Anfänger als auch weniger leistungsorientierte Spielerinnen sichere Spielanteile auf dem Feld und nicht auf der Ersatzbank?! Nicht zu vergessen die Zusatzspielmöglichkeiten für die D-Jugendlichen, ohne die es manchmal ohnehin nicht gehen würde. Dabei kommt die Zusammenarbeit zwischen Papa und Sohn Will zur Geltung.