In einem sehr torreichen Spiel mussten sich die Gäste am Ende mit einer Niederlage abfinden.
Die Gäste wollten mit ihrem Tempospiel zu einfachen Toren kommen. Dies gelang in den ersten Minuten sehr gut und so konnte man sich auf Seiten der Hu/Li’s über eine 3:0 Führung freuen. Die Gastgeber ließen sich nicht beirren und glichen bis zum Seitenwechsel aus (20:20).
In der zweiten Halbzeit übernahm zum ersten Mal im Spiel die Gastgeber die Führung. Die Gäste konnten am Ende noch mal verkürzen, allerdings reichte es nicht um Punkte mitzunehmen. Die Gastgeber gewannen das Spiel mit 39:37. „Mit 37 geworfenen Toren auswärts ein Spiel zu verlieren ist schon bitter“ so Dannwolf. „Wir haben heute zu viele Fehler gemacht, da ist es schwierig ein Spiel zu gewinnen. Diesen Schuh müssen wir uns heute selbst anziehen“ so Dannwolf weiter.
Am kommenden Sonntag beim Heimspiel gegen Wetzlar müssen die Fehler deutlich minimiert werden, wenn man wieder erfolgreich sein möchte.
Die Gastgeber wollten an der sehr starken mannschaftlichen Leistung von der Vorwoche anknüpfen, doch leider ist dies nicht gelungen. Die Gäste machten ihre Sache gut und führten in der 15. Spielminute mit 7:5. Die Gastgeber konnten sich jedoch über eine 14:12 Pausenführung freuen. Die Gäste ließen sich trotz eines 5-Tore-Rückstandes in der 41. Spielminute nicht beirren und kamen in der 45. sowie der 48. Spielminute auf zwei Tore heran. Am Ende freute man sich auf Gastgeberseite über einen 28:25 Heimerfolg.
„Ich weiß nicht wieso, aber wir kamen nicht richtig ins Spiel und haben es nicht geschafft, unseren Matchplan durchzubringen“ so Dannwolf. „Natürlich tun uns die Ausfälle von Kreß, Schmied und Koppermann weh, aber trotzdem müssen wir uns besser präsentieren. Mir hat heute im Vergleich zur letzten Woche komplett die Leidenschaft und die Emotionen gefehlt“ so Dannwolf weiter. Abschließend freut sich Dannwolf trotzdem über die zwei gewonnenen Punkte. „Lieber einmal schlecht spielen und gewinnen, als gut spielen und verlieren“ so das Fazit von Dannwolf.
Am kommenden Samstagabend geht es zum sehr schweren Auswärtsspiel nach Lollar. Man hofft auf Seiten der HuLis auf zahlreiche Unterstützung.
Es war ein sehr kampfbetontes und intensives Spiel. Trotz den zwei roten Karten, welche berechtigt waren, war es keinesfalls ein unsportliches Spiel. Die Gäste haben den Sieg jedoch teuer bezahlen müssen. Marvin Schmied verletzte sich sehr früh im Spiel am Knie und Johannes Kreß kurz nach der Pause mit Verdacht auf Nasenbeinbruch. Die Gäste kamen gut ins Spiel und führten in der fünften Spielminute mit 4:1. Beim Spielstand von 14:10 aus Sicht der Gäste wurden die Seiten getauscht.
Die Pohlheimer kamen im gesamten Spiel nicht über ein Unentschieden heraus. Am Ende gewannen die Männer aus Hungen/Lich mit 25:23. „Das war heute eine unfassbar starke und geschlossene Mannschaftsleistung mit zwei sehr guten Torleuten zwischen den Pfosten. Die Jungs haben alles reingehauen was sie hatten und bis zur letzten Sekunde alles investiert“ so Dannwolf.
„Ich bin richtig stolz auf meine Mannschaft, das was die Jungs heute vor allem charakterlich abgeliefert haben war bärenstark“ so Dannwolf weiter. Wir wünschen Marvin und Johannes erst mal alles Gute und hoffen, dass die Untersuchungen nicht die Befürchtungen bestätigen.
Die Gastgeber aus Hungen und Lich, hatten sich beim ersten Heimspiel einiges vorgenommen. Trotz ungewisser Personalsituation wollten die Männer aus Hungen/Lich mit einem Heimsieg in die Saison starten. Die Anfangsminuten waren sehr ausgeglichen. Beide Mannschaften mussten erst mal ins Spiel finden und so stand es nach 16 Spielminuten 11:11. Die Gastgeber schafften es dann, einen besseren Zugriff in der Abwehr zu bekommen, was man daran merkte, dass man bis zur Pause nur vier Gegentore kassierte. So freute man sich auf Seiten von Hungen/Lich über eine 19:14 Pausenführung.
Die Anfangsphase der zweiten Halbzeit gehörte ganz klar den Gästen aus Kirchhain/Neustadt. Sie kämpften sich Tor um Tor heran und glichen in der 46. Spielminute zum 22:22 unentschieden aus. Alles war wieder offen. Die Antwort der Gastgeber war ein 3-Tore-Lauf durch Neuzugang Alex Faatz (25:22). Am Ende konnten man sich auf Seiten von Hungen/Lich über einen 31:26 Erfolg freuen.
„Zuerst einmal freue ich mich einfach, dass wir heute die zwei Punkte geholt haben, vor allem weil Kirchhain eine sehr junge und gute Mannschaft ist“ so Dannwolf. „Wir müssen noch einige Sachen optimieren. Das wird noch dauern, das war mir aber klar. Ich bin jedoch trotzdem stolz auf die Jungs, wie sie das heute gemacht haben“ so Dannwolf weiter.
Beim letzten von vier Begegnungen des vergangenen Samstags in der Dietrich-Bonhoeffer-Sporthalle bekam es die erste Männermannschaft mit dem Tabellenprimus der Bezirksoberliga zu tun. Die HSG Linden zog sofort auf 0:3 davon. Damit legten sie im Grunde genommen den Grundstein für den späteren schwer erkämpften Sieg. Die Gastgeber, welche ohne den torgefährlichen Rechtsaußen Paul Dönicke antreten mussten, legten ihre Nervosität ab und kamen ebenfalls zu ihren Erfolgserlebnissen. Im Laufe der ersten Halbzeit wurde seitens der Gäste des Öfteren für den Torwart ein siebter, bei Strafzeiten der sechste, Feldspieler eingewechselt. Durch Ballverlust gab es vier Mal die Möglichkeit für Hungen/Lich über mehr als 30 Meter den Ball im gegnerischen Gehäuse zu versenken. Nur ein einziges Mal erreichte der Wurf sein Ziel. Halbzeitergebnis 10:15.
Während der zweiten Halbzeit ging es ordentlich zur Sache. So wenigstens die Meinung einiger Zuschauer. Thomas Wallendorf, Trainer der HSG Hungen/Lich, meinte nach dem Spiel: „So spielt Linden. Nicht umsonst stehen sie auf Platz eins. Alles normale Härte.“ Dann fragte sich der neutrale Zuschauer, warum es vier Zeitstrafen für Hungen/Lich sowie sechs plus eine Disqualifikation (glatt rot) für Linden gab? Warum unterbrachen die gut leitenden Unparteiischen so oft das Spiel, weil irgendein Spieler mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Hallenboden lag?
Zum weiteren Spielverlauf: Linden erhöhte seinen Halbzeitvorsprung bis zur 45. Minute auf 19:26. Nach 54 Minuten führten die Gäste immer noch mit sechs Toren (24:30). Zu spät wachten die Hausherren auf, denn bis auf drei Zähler konnten sie aufholen, wobei der Jüngste im Kader, Jonathan Will, einen wunderbar vorgetragenen Gegenstoß mit Bravour und tosenden Beifall der heimischen Zuschauer vollendete. Das Aufbäumen kam zu spät, denn die HSG Linden rettete sich mit einem 29:32 hin zum Abpfiff.
HSG Hungen/Lich: Max Krieg (Tor), Niko Berg (Tor); Ben Steffan, Marvin Schmied, Jan Anhäuser, Michel Schäfer, Jannis Pitz, Tobias Koppermann (3), Luca Macht (4/2), Anton Hahn (6/1), Johannes Kreß (7), Niklas Wenzel (8) und Jonathan Will (1).
Zur besten Sendezeit (20:00 Uhr) am Samstagabend empfing die erste Männermannschaft der HSG Hungen/Lich den Bezirksoberligakonkurrenten aus Lollar und Ruttershausen. Es lag eine gewisse Spannung in der Dietrich-Bonhoeffer-Sporthalle, da das Hinspiel mit viel Emotionen, Zeitstrafen als auch Disqualifikation beim heutigen Gast geführt wurde. Mit 22:23 gewann damals die HSG diese „heiße“ Partie.
Max Wolf seitens der HSG Hungen/Lich eröffnete den Torreigen. Die Gäste aus dem Norden Gießens antworteten sofort, konnten aber nie in Führung gehen. Nach zehn Minuten stand es 6:3 für die Heimmannschaft. Der gut leitende Spielleiter ließ durch klare Regeldarlegungen keine unnötige Härte aufkommen, die seitens einiger Zuschauer im Vorfeld erwartet wurde. Lollar/Ruttershausen kam so gegen die 20. Minute noch einmal fast zum Ausgleich (12:11). Danach beherrschte Hungen/Lich, auch dank eines auftrumpfenden Jan Anhäuser, die gegnerische Mannschaft. Mit 19:16 wurden die Seiten gewechselt.
Den besseren Start in die zweite Hälfte fanden die Gäste. Bis zur 36. Spielminute holten sie den Vorsprung auf und erzielten das 22:22. Bei einem Tempogegenstoß mit erfolgreichem Abschluss in der 40. Minute wurde Anton Hahn so übelst gefoult, dass dem Unparteiischen nichts anderes übrig blieb, den Lollarer Spielmacher für dieses dumme und äußerst unsinnige Foul vom Felde zu verweisen. Ab diesem Zeitpunkt war das Spiel entschieden. Hungen/Lich baute den Torvorsprung immer weiter aus. Mit einem hoch verdienten 41:32 endete schließlich diese Partie. Nach langer Durststrecke blieben wieder einmal beide Punkte auf dem Konto der HSG Hungen/Lich. Alle Feldspieler trugen sich in die Torschützenliste ein.
HSG Hungen/Lich: Maximilian Krieg und Niko Berg im Tor; Johannes Kreß (1), Anton Hahn (5), Niklas Wenzel (6), Michel Schäfer (4), Paul Dönicke (5), Luca Macht (5/2), Ben Steffan (3), Marvin Schmied (4), Max Wolf (2) und Jan Anhäuser (6).