Was für ein Saisonstart für unsere WJC I: In der Qualifikation gerade noch so in die höchste Liga reingerutscht und dann zum Auftakt ein 18:38-Kantersieg bei der keinesfalls schlechten HSG Baunatal. Mit einem kleinen aber feinen Kader von neun Mädels ging es für die HSG Hungen/Lich und Trainer Ulli Will nach Nordhessen. Baunatal hatte mit Hannah Jaentsch und Lisa-Malin Schütz zwei bärenstarke Rückraumspielerinnen aufzubieten, welche am Ende auch für 14 der 18 Gastgebertore verantwortlich zeichneten. Trotzdem hatte die Hu/Li-Abwehr die zentralen Baunataler Angreiferinnen deutlich öfter gut unter Kontrolle. In der Offensive waren die Mittelhessen deutlich breiter aufgestellt: Jede Feldspielerin erzielte mindestens zwei Treffer! Zudem ging das Torhüterduell klar an Jasmin Becker. Am Ende gewann die HSG Hungen/Lich I sicherlich etwas zu hoch. Aber einmal Tabellenführer in der höchsten Liga zu sein: Das rahmen wir uns ein, denn da kommen jetzt noch ganz andere Gegner.
Es spielten: Jasmin Becker; Lina Freitag (5), Leni Rosenkranz (3), Charlotte Baumbach (9/1), Ella König (5), Hannah Freitag (7), Lilli Richter (2), Johanna Merz (5/1) und Leonie Neuhold (2).
Am Mittwoch, 7. August, fand im Schwimmbad Hungen das Beachhandballturnier im Rahmen der Ferienspiele Hungen statt, welches jedes Jahr von der HSG Hungen/Lich organisiert wird. Spieler aus den älteren Jugendmannschaften waren auch vor Ort und übernahmen die Betreuer- und Trainerfunktion während des Turniers. Die Kids hatten viel Spaß und konnten im weichen Sand im Schatten unter den großen Bäumen am Rande der Liegewiese gewagte Sprünge durchführen und Bälle werfen. Das schöne Wetter tat sein Übriges, sodass die Stimmung hervorragend war. Frisches Obst wurde vom REWE Markt in Hungen gesponsert, Getränke und weiteres Essen von der HSG. Da die Handballer eine Spielgemeinschaft aus den Abteilungen der Sportvereine Hungen und Lich bilden, konnten entsprechend die aktiven Kinder der Spielgemeinschaft auch am Turnier teilnehmen.
A: „Guten Abend Karl, ich freue mich, dass du trotz dem leeren Bierkörbchen in deiner Hand meine Fragen mit bestem Wissen und Gewissen beantworten willst. Wie geht es dir nach diesen äußerst interessanten 120 Spielminuten?“
K: „Aach ’nabend. Leer Bierkörbche‘? In die kleene Plastiktasse‘ passt doch nix ’ ‘rin. Zwei Mal ‘rin geguckt und schon sinn die Dinger leer. E‘ klei‘ bissi größer hätte die Portione‘ schon sein könne‘. Awwer e‘ gut Maßnahm‘, find‘ ich. Haste gesehe‘! Un‘ schon is‘ die gut‘ Stubb voll. Wie mir’s geht? Beim Fraue’spiel gab’s warme Händ‘ vom rythmisch‘ Klatsche, Ohrnschmerze‘ vom laute‘ Getrommel un‘ Herzschmerze‘ bei de‘ Verabschiedunge‘.“
A: „Herzschmerzen? So schlimm wird es doch nicht gewesen sein?“
K: „Naja, besonners Leid tut m’r, dass die Annalena fortgeht. Un‘ die nimmt de‘ Trainer gleich mit. Deiwel aach, wenn die net an die Familie’-Planung denke? Vonwege‘ Arbeit un’ so weiter. Die Maria bleibt uns erhalte‘. Die zweit‘ Fraue’mannschaft kann s’e awwer aach gebrauche‘.“
A: „Ich wollte eigentlich deine Manöverkritik zum Frauenspiel hören!“
K: „Kritik? Da haste diesmal Pech gehabt. Meister, Uffsteiger, die Mädels aus Leih-ge-schtern deutlich heimgeschickt. Un‘ wie! Haste die Päss‘ von de‘ Nele üwwer die ganz Spielfäch‘ zu de‘ schnelle Läuferinne‘ gesehe`? Punktgenau! In de‘ Bewegung Ball fange‘, zwei Schritt‘, bumm, Ding d’rin. Meistens wenigstens. De‘ aalt Liebich, Lene’s Vadder, stand aach bei uns am Stammdisch. Der hat gegrinst üwwer alle vier Backe‘. Er kann awwer aach stolz uff sei‘ Dochter sei‘. Die anner Torfrau, Karla heißtse, war aach net schlecht in de‘ zwot Hälft‘. Wie schnell die unne uff’m Bode‘ is‘! Supä! Ganz einfach: E‘ doll Spiel von alle! Aach von de‘ Schiris. Das muss aach gesacht wer’n.“
A: „Das du einmal zufrieden bist, kommt auch nicht so schnell vor. Oft findest du noch irgendetwas, über das du nörgeln kannst. Hat man dich nicht zu deiner aktiven Handballer-Zeit ‚Motzki‘ genannt?“
K: „Na un‘? Es hat aach was gebracht. Sonst hat ja keiner e’mal die Schnut uffgemacht, wenn irgendwas beschisse‘ gelaufe‘ is‘, im Verein, in’er Mannschaft un‘, ganz wichtich, deheim. Du weißt doch, Gewitter reinige‘ die Luft. Me muss die ungerechte‘, unnütze‘ oder miese‘ Sache‘ anspreche‘, bevor s’e zur Gewohnheit werde‘.“
A: „Ja, das kann schon sein. Aber das ist jetzt nicht mehr das Thema. Der ersten Männermannschaft gelang die Riesen Überraschung.“
K: „Uff, das kannste glaabe! Als ich die Gegner-Trupp‘ aus de‘ Wetterau beim Warmlaufe‘ gesehe‘ hab‘, dacht‘ ich so bei mir, dass die Friedberger net nur die Zuckerrübe‘ klone‘, sondern aach die Handballer. Da sah einer aus wie de‘ annere. Fast all‘ Eins 90 uff’n Meter. Was für Kerle! Ein Kleiderschrank nebe‘m nächste. Un‘ schnell uff de‘ Bein‘, anfangs. Das muss awwer beim Handball nix saache.“
A: „Die Story gab es früher schon einmal. David gegen Goliath!“
K: „Net ganz so. Mir hawwe jo aach ordentliche Schränk‘ in de‘ Mannschaft. Doch das war net des hüpfende Komma. Die Taktik, die offe‘ Deckung. In de erst‘ Halbzeit wusste‘ die Friedberger teilweis‘ garnet, was s’e mache‘ sollte. Un‘ mir hawwe ohne Koppermann, Faatz un‘ einer von de‘ Anhäusers gespielt. Kraft hat die teilweis‘ Drei-Drei-Deckung aach gekost‘. Deshalb hat de‘ Trainer oft gewechselt. Wer ins Spiel kam, hat alles gegewwe. Was mir ganz besonners gefalle‘ hat, war’n die junge Kerle. Selbst in Unnerzahl bliebe‘ die uff’m Platz. Hauptsach‘ Tabelle’führer geschlaache. Des einzige, was bei der Geschicht‘ stört, is‘ die erneut‘ Verletzung vom kleene Macht. Nach langer Durststreck‘ hat er sich widder rangearbeit‘, tolle Kreisanspiele abgeliefert, un‘ dann widder so’n Scheiß. Wollt der net nach de‘ Saison zu dene Dickwurz‘ gehe?“
A: „Ja, so etwas ist mir auch zu Ohren gekommen. Aber du weißt, wie Gerüchte mit dieser ‚stillen Post‘ so umhergehen können.“
K: „Das krähe‘ doch die Gickel bereits von jedem Misthaufe‘.“
A: „Wenn es wirklich so sein sollte, ist es sein gutes Recht, zum Ende einer Karriere noch einmal höherklassig zu spielen. Das Können hat er. Zurückkommen kann er immer noch.“
K: „Jo, da haste ausnahmsweis‘ Recht. E’n herbe Verlust für die HSG. Es geh’n welche aus der Mannschaft, es komme‘ neue, wie der eine Kreisläufer. Wie heißter? Benjamin Maris. Wie der zugreife‘ kann! Der hat aach e‘ Kreuz wie’n Preisboxer. Was für’n Koffer. So Leut‘ brauche‘ mir noch mehr!“
A: „Kommt Zeit, kommt Rat!“
K: „Das hat de‘ Nachbar von mir aach e’mal gesacht, als sein Drahtesel geklaut wurd‘. Kommt Zeit, kommt Rad. Nix war’s!“
A: „Ich danke dir für das Gespräch. Lass‘ dir an der Theke hinter den Stehtischen auf meine Kosten die Luft aus den zehn Biertassen heraus machen.“ K: „Das is‘ doch net nötig. Ach, awwer e’ gut‘ Idee! Ein Schoppe kriegt de‘ aalt Liebich! Nur ein‘.“
A: „Bist du bereit, lieber Karl, für eine Unterhaltung über den handballerischen Sonnabend hier in der Schäferstadt-Halle?“
K: „Kerle, das heißt Samsdach. Vor lauder Werbe-Plakate kann me jo bald net mehr die Stadthall‘ erkenne‘! Hier is‘ alles bald zugekleistert wie bei mir deheim die Kühlschranktür mit de‘ sachdienliche‘ Hinweise‘ von meiner Fraa. Wenn awwer die Stadtverordnete‘-Versammlung hier in de‘ gut‘ Stubb abgehalte‘ wird, is‘ es leerer an de‘ Wänd‘ un‘, unner uns besproche‘, wärmer, un‘ es zieht net so, wie Hechtsupp‘!“
A: „Ich wollte eigentlich nicht die Werbung ansprechen, die finanziell wichtig für einen Verein mit so vielen Mannschaften ist, und die Temperaturen, sondern den Handball. Beginnen wir mit dem Spiel der zweiten Frauenmannschaft. Was sagst du zu diesem Spielverlauf?“
K: „Nach’m Abfiff von der gut‘ Schiedsrichterin hab‘ ich’n Werner, mein‘ Nachbar uff de‘ Tribün‘, e’mal gefracht, ob er mich e’mal petze‘ könnt‘, weil ich gedacht hab‘, ich träum‘!“
A: „Du hast nicht geträumt!“
K: „Die Stell‘ am Arm dut immer noch weh. Ach so, die zwot Fraue’mannschaft. So was hab‘ ich noch net erlebt. Erst spiele‘ s’e wie’n Uffsteiger un‘ dann, jo un‘ dann? Dann verliere‘ s’e aach noch gege‘ die Grimmischer Vor-Hoherodskopfer. Was da in de‘ Köpp un‘ in de‘ Bein‘ von dene‘ Mädels vorgegange‘ is‘, kann ich net nachvollziehe‘. Mehr möcht‘ ich zu dem Spiel aach net saache, außer dass Fehler beim auswechsele‘ gemacht worde‘ sin‘ un‘ dass die Lauro e’n Elle’boge ins Gesicht bekomme‘ hat. S’e konnt‘ net mehr mitspiele‘. Das hat weh getan.“
A: „Tja, so etwas passiert eben im Sport.“
K: „Warum‘n immer bei uns?“
A: „Das stimmt auch nicht. Siehe die zweite Männermannschaft. Das war doch wieder ein Spiel zum Hinschauen.“
K: „Die könne‘ Handball spiele - wenn s’e wolle‘. Das war ansehnlich. De‘ Kulli musst‘ aussetze‘, da de‘ Trainer nur 14 Mann uffstelle‘ konnt‘. E’n annere hätt‘ die beleidigt‘ Lewwerworscht raushänge‘ lasse‘. Der net. Der hat sich mit uff‘ die Bank als Betreuer gesetzt un‘ sei‘ Kolleche unnerstützt. Später hat sich dann noch de‘ Paddy am Knöchel, gla’b‘ ich, verletzt. Das is‘ mir aach e’mal in de‘ Juchend passiert. Da gab’s awwer kei‘ Eis uff de‘ Huf, sondern ich musst‘ in de‘ Duschraum humpele un‘ de Treter unner’s kaale Wasser halte‘. Das war aach gut so, denn ich hatt‘ damals ordentliche Käs’mauke. De‘ Trainer wär‘ umgefalle‘, hätt‘ der mir de‘ Sportschuh‘ ausgezoche!“
A: „Riechen deine Füße immer noch so brenzlig?“
K: „Da brauchste garnet zu grinse‘. Nach de‘ Bundeswehr, weißte die Männer in de‘ natogrüne Klamotte‘ un‘ dem Verlange‘ nach’m Wochenend‘ üwwer siwwe Daach, war das vorbei.“
A: „Das Thema ist jetzt auch vorbei. Nächstes interessanteres Thema: Die erste Frauenmannschaft.“
K: „Ich muss d’r ehrlich saache, die Mädels aus de‘ Landeshauptstadt hawwe mir so e‘ bissi leidgetan. Erst müsse‘ s’e personell dezimiert hier antrete‘ un‘ dann kriege‘ s’e ordentlich von unsere Weibsleut‘ de‘ Boppes ve’sohlt.
Wie würdest du jetzt saache? So is‘ ebe‘ de‘ Sport. Jo, so is‘ es. Die erst‘ Frauenmannschaft war awwer noch gnädig mit de‘ Gäst‘. Gut un‘ gern‘ 40 Tore oder mehr hätte‘ die schieße‘ könne`. Vielleicht hawwe s’e sich die Tore gege‘ Wettertal oder noch besser gege‘ Leih-ge-Stern uffgehobe‘. Da freu‘ ich mich schon druff. De gezappte Schoppe für ein‘ Euro un‘ e‘ Feier. Hoffentlich schaffe‘ dass die junge‘ Dinger.“
A: „Wird schon schiefgehen. Last, but not least, die erste Männermannschaft.“
K: „Du immer mit dei’m ausländische‘ Geschwätz‘. Die Trupp‘ vom scheidende‘ Trainer Dannwolf hat zum gute‘ Schluss, um das uff vornehm‘ auszudrücke‘, pflichtgemäß de‘ Tabelle’letzte‘, die wo mehr als nur Handball spiele‘, heim geschickt. Was is’n eigentlich mehr als Handball? Hallenjojo, Siebenmeterfuffzig abwäge‘, die Omma vom Topf schupse' oder verstärkt die dritt‘ Halbzeit geniese‘?“
A: „Der Verein will damit sagen, dass sie zum Handball noch mehr bieten können, wie … Spaß, Feierlichkeiten, Kameradschaft und so weiter.“
K: „Das hawwe mir a’ch. Das Einzige, was mir bei uns so e‘ bissi stört, dass sich die Mannschafte‘ net gege’seitig unnerstütze‘. Die komme nur zu ihr’m eigene‘ Spiel, danach dusche‘, umziehe‘ und widder fort. Also ehrlich, das gehört sich so net. Jeder denkt nur an sich. Nach mir die Sintflut. Egoiste‘ saach ich dir. Un‘ dann wunnern s’e sich zum eigene‘ Spiel, dass kaum Zuschauer da sin‘. Das is‘ dann aach noch so e‘ Thema.“
A: „Die Zuschauerresonanz?“
K: „Genau! Haste Erfolg komme‘ s’e all. Verlierste e’mal e‘ Spiel, bleiwe s’e anschließend widder mi’m Arsch deheim. Es is‘ schon e‘ komisch Volk, die Hungener und Licher sogenannte‘ Fans. Gibt’s billich Bier, sin‘ s’e da, die Freibiergesichter. Awwer in Krise‘zeite‘, die’s immer mal gibt … naja. Mir dut de‘ Hallesprecher leid, der für 30 Leut‘ uff de‘ Tribün‘, sogar bei e‘m Oberligaspiel, de‘ Hannes macht. Ich glaab‘, der bleibt aach in de‘ nächst‘ Saison deheim, Miniatur-Eise’bahn uffbaue‘ un‘ spiele‘“.
A: „Das ist deine feste Überzeugung?“K: „Jup, so is‘ es.“
Die überaus erfolgreichen Handballmannschaften der Dietrich-Bonhoeffer-Schule Lich spielten nach jeweils zwei Turniersiegen im Kreis und der Region Mittelhessen nun bei den Landesmeisterschaften um die Titel der Hessenmeister. Dabei erzielten die Mädchen der Jahrgänge 2009 und 2010 einen beachtlichen sechsten Platz und die Jungen der Jahrgänge 2011 und 2012 kamen als vierte ins Ziel.
Das Turnier der Mädchen in Baunatal bescherte unserer unerfahrenen Mannschaft gleich zum Auftakt eine Hammergruppe. Im ersten Spiel kam es direkt zum Aufeinandertreffen mit dem späteren Hessenmeister und Berlin-Fahrer der Gesamtschule aus Melsungen. Gespickt mit Oberligaspielerinnen der SG Kirchhof waren unsere Mädels erwartungsgemäß chancenlos.
Bereits im zweiten Spiel ging es gegen den späteren Vize-Hessenmeister aus Idstein. Lange konnten die DBS-Mädels das Spiel offen halten und sogar eine 7:5-Führung herauswerfen, dann setzte sich aber die Qualität der Idsteinerinnen durch, die letztendlich mit vier Toren gewannen.
Im Spiel um den dritten Platz in der Gruppe gelang nun endlich der ersehnte Punktgewinn. Gegen die Schillerschule aus Frankfurt reichte unserer Mannschaft ein 11:11 unentschieden, um sich für das Spiel um Platz 5 zu qualifizieren.
Hier kam es im letzten Gruppenspiel gegen den Rangdritten aus der Nachbargruppe, der Karl-Rehbein-Schule aus Hanau. Das Spiel verlief äußerst knapp und endete mit 12:12 nach der regulären Spielzeit. In der Verlängerung fiel dann die Niederlage etwas zu hoch aus, da zwei Spielerinnen verletzt nicht mehr eingesetzt werden konnten.
Lehrer-Trainer Uli Dietl zeigte sich mit den gezeigten Leistungen hochzufrieden, konnte man doch in jedem Spiel ein paar Nadelstiche setzen und sich die Anerkennung der allesamt körperlich überlegenen Mannschaften verdienen. Platz 6 unter Hessen Schulen, ohne gelernte Torhüterin mit Spielerinnen, die zu 70% aus dem jüngeren Jahrgang kommen, das hätte bei Meldung der Mannschaft zu Schuljahresbeginn niemand für möglich gehalten.
Das Turnier der Jungen wurde in Bad Hersfeld ausgetragen. Im ersten Spiel wurde die Gesamtschule Obersberg mit einem knappen 7:6-Sieg in den letzten Sekunden des Spiels bezwungen. Die starke Rückraum-Mitte war kaum in den Griff zu bekommen und ein Treffer von Fiete Schliwa sicherte den ersten Turniersieg.
Im zweiten Spiel des Tages wartete die Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule aus Kassel auf unsere Jungs und es setzte mit 13:15 die erste Niederlage. Vor allem gegen die überragenden Rückraumschützen aus Kassel war die Abwehr inklusive Torhüter zu häufig im Hintertreffen.
Nun ging es gegen die bis dahin unbesiegte Schule aus Babenhausen um den Einzug ins Halbfinale. Sieg bedeutet Halbfinale, Niederlage bedeutet Spiel um Platz 5. In einem wahren Krimi holte die Mannschaft alles aus sich heraus und machte das Unmögliche möglich. Ein unglaublicher 12:11-Sieg bedeutete den Einzug unter die vier besten hessischen Schulmannschaften und ein Halbfinale gegen die Gesamtschule Schwingbach aus Hüttenberg.
Hier mussten sich unsere Jungs deutlich mit 18:10 geschlagen geben und langsam machte sich auch der Kräfteverschleiß des langen Tages bemerkbar.
So erklärt sich dann auch die abschließende 15:20-Niederlage wieder gegen Babenhausen im Spiel um Platz 4. Lehrer-Trainerin Kune Jetishi war nach dem Turnier stolz auf ihre Spieler und zeigte sich hochzufrieden mit dem vierten Platz, auch wenn am Ende dann leider die Kraft weg war, um auf die Podestplätze zu klettern.
Für die DBS spielten: Livia Goll, Jette Drewes, Matilda Solan, Hannah Freitag, Lilli Richter, Tonia Bastel, Klara-Lotta Wolf, Leonie Foldie, Charlotte Wippermann, Marlene Stroh, David Bender, Fiete Schliwa, Bent Stieger, Leo Franz, Fynn Daszczyk, Leon Habermehl, Henrik Österling, Marinus Plank, Samuel Völzel.
Auf dem Foto der Mädchen sind die Bundesligaspielerinnen Anika Hampel und Emma Ruwe der Bad Wildungen Vipers zu sehen.
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