MJB: spannendes Spiel, begeisterte Zuschauer

Am Samstag hatten wir unser zweites Heimspiel gegen die HSG Linden . Dieses Spiel war nichts für schwache Nerven. Wir kamen gut ins Spiel obwohl wir einige gute Torchancen nicht nutzen konnten. Da unsere Abwehr gut arbeitete, konnten wir uns bis acht Minuten vor Ende der ersten Halbzeit auf 14:11 absetzen. Dann funktionierte unsere Abwehr nicht mehr und Linden konnte bis zur Halbzeit wieder zum 14:14 ausgleichen. In der Pausenansprache wurde hier besprochen was wir besser machen müssen.

So ging es in die zweite Halbzeit. Wir konnten uns wieder etwas absetzen und das Spiel bestimmen . Doch konnten wir unser Niveau nicht halten. Linden glich aus und ging sogar in Führung. Jetzt gab es einen offenen Schlagabtausch. War die Stimmung in der Halle bis jetzt schon gut, lief diese jetzt zur Höchstform auf. Jede gelungene Aktion wurde lautstark bejubelt. Dann bekamen wir, in kurzer Zeit, zwei Zeitstrafen und unser Gegner hatte alle Chancen um das Spiel zu gewinnen . Doch wir gaben nicht auf und konnten so bis eine Minute vor Ende den Ausgleich werfen. Linden war jetzt im Angriff der jedoch erfolgreich abgewehrt werden konnte. So waren wir in Ballbesitz und konnten sieben Sekunden vor Schluss den vielumjubelten Siegtreffer erzielen.

Fazit: Kompliment an die Mannschaft und an die Zuschauer. Dies war Werbung für unseren Sport.

mJB: Vorbereitung 19

So kann es gehen! Neben vielen Alltagsproblemen, die das Vereinsleben so mit sich führt, und die zu lösen einen manchmal an den Rande des Wahnsinns treiben, sind kleine Anekdoten und Bemerkenswertes ebenso alltäglich, gar nicht selten humorvoll und daher berichtenswert.

Nichtsahnend fährt man in die Halle, um den eigenen Sohn vom Training der mJB abzuholen und findet folgende Situation vor. In der Halle gegen Trainingsende eine ausgelassene Stimmung von Spielern und Spielerinnen bei einer Übung zum Kreuzen. Moment mal! Spielerinnen? Ja eben! Zu der Gruppe Jungen gesellen sich oft auch die Mädels der wJB und teilweise auch der wJA, um mitzutrainieren. Offenbar bereitet dies allen viel Freude. Trainer Alex Macht hält das schon fast für selbstverständlich. „Das tut allen sichtlich gut!“, sagt er. Warum auch nicht? Der Spaßfaktor ist nicht unerheblich, um allen Spielerinnen bei aller Verschiedenheit im Verein eine Heimat zu bieten. So soll es sein!