Spiel Nummer drei in der „DBS“ am vergangenen Samstag: Bezirksoberliga der Frauen, HSG Hungen/Lich II, Aufsteiger der Vorsaison, gegen die erste Mannschaft der HSG Wettertal. Welche Stammvereine stecken eigentlich hinter dieser HSG Wettertal? Das sind der TSV Gambach, der TSV Münzenberg (früher: „Die Raubritter“) und der WSV Oppershofen.

Zunächst begann Hungen/Lich recht sehenswert. Nach zehn Minuten stand es 5:3 und nach 14 Minuten 7:5. Dann der Einbruch. Warum? Das konnte sich niemand der heimischen Protagonisten erklären. Acht Minuten lang lief nicht viel im Angriff. Chancen wurden vergeben, technische Fehler häuften sich. Selbst in Überzahl gelang nichts. Wettertal nutzte die momentane Schwäche und drehte das Spiel. Zwischenergebnis 7:10. Auf das 8:10 von Simona Laurito antworteten die Gäste wieder mit drei Toren in Folge. Eine weitere Überzahl und ein Strafwurf konnten seitens der „HuLi’s“ nicht genutzt werden. Und somit wurden die Seiten beim Stande von 9:14 gewechselt.

Scheinbar hatte die „Halbzeitpredigt“ von Trainerin Julia Schweiger etwas genutzt. Aber auch nur etwas. Das Spiel konnten Leonie Henrich und Kameradinnen nicht mehr wenden. Sie antworteten nur noch mehr oder weniger auf die vorgelegten Tore der Gäste. Die Gastgeberinnen kamen in der 47. Minute durch zwei Treffer von Leonie Henrich noch einmal auf 18:20 und später auf 20:22 durch Sina-Marie Franz heran, doch es reichte nicht mehr. Wettertal ließ sich die Wurst nicht mehr vom Brot klauen, erhöhte bis zum Abpfiff sogar noch auf 21:26. Sicherlich hätten die fehlenden Anna Birkholz und Julia Schug noch einiges bewegt, doch hätte, hätte, Fahrradkette. Ein Punktverlust, der nicht sein musste. 

HSG Hungen/Lich: Nadja Schmalhaus und Alesia Grieb (Tor); Luana Schäfer (3/1), Simona Laurito (3/1), Larissa Padberg (3), Sina-Marie Franz (3), Annika Reichhart (2), Kim Laureen Macht, Leonie Henrich (7/1), Nina Träger, Shana Appel und Lisa Fuhr.