Ausgangslage:
Unsere B-Jugend empfing am 15. März 2026 mit der HSG Pohlheim den Tabellenzweiten in der DBS in Lich. Die Vorzeichen waren klar: ein starker Gegner, eine große Herausforderung – aber auch die Chance, vor heimischem Publikum ein Ausrufezeichen zu setzen.
Die Mannschaft hatte sich viel vorgenommen. Mit Tempo, Mut und mannschaftlicher Geschlossenheit wollte man dem Favoriten Paroli bieten und vielleicht sogar für eine Überraschung sorgen.
Spielverlauf:
Und genau so starteten unsere Jungs auch in die Partie. Von der ersten Minute an war zu spüren: Hier ist eine Mannschaft auf der Platte, die sich nicht verstecken will. In der Abwehr wurde konsequent gearbeitet, der Gegner immer wieder gestört und zu Fehlern gezwungen.
Im Angriff spielten wir mutig, schnell und zielstrebig. Immer wieder gelang es uns, Lücken zu finden und die Chancen konsequent zu nutzen. Die Partie war über weite Strecken ausgeglichen – ein offener Schlagabtausch auf Augenhöhe.
Mit einem knappen Rückstand von 20:22 ging es in die Halbzeitpause. Ein Ergebnis, das Mut machte und die starke Leistung der ersten 25 Minuten unterstrich.
Doch nach der Pause kippte das Spiel. Pohlheim erhöhte spürbar den Druck, stellte sich defensiv besser ein und agierte im Angriff noch konsequenter.
Auf unserer Seite schlichen sich nun mehr und mehr Ungenauigkeiten ein. In der Abwehr fehlte der Zugriff, im Angriff die letzte Klarheit und Präzision. Die einfachen Tore blieben aus, während der Gegner seine Chancen eiskalt nutzte.
Was in der ersten Halbzeit noch ein Spiel auf Augenhöhe war, entwickelte sich zunehmend zu einer klaren Angelegenheit für die Gäste. Trotz großem Kampf und Einsatz unserer Jungs gelang es nicht mehr, das Spiel zu drehen. Am Ende mussten wir uns mit 32:45 geschlagen geben.
Einschätzung:
Dieses Spiel hatte zwei Gesichter.
Die erste Halbzeit war ein echtes Ausrufezeichen: mutig, engagiert, konzentriert – genau so, wie wir uns das vorstellen. Hier hat die Mannschaft gezeigt, welches Potenzial in ihr steckt und dass sie auch mit Top-Teams mithalten kann.
Die zweite Halbzeit hingegen offenbarte deutlich, woran wir noch arbeiten müssen. Wenn der Gegner das Niveau anhebt, müssen wir in der Lage sein, dagegenzuhalten – sowohl in der Abwehr als auch im Angriff.
Licht und Schatten also – und genau deshalb die Frage: Quo vadis, MJB?
Die Antwort darauf liegt in den kommenden Trainingseinheiten und in der Bereitschaft, weiter an sich zu arbeiten.
Ausblick:
Zum Saisonabschluss empfangen wir am 22. März 2026 die MJSGmB Wetzlar-Niedergirmes in der DBS.
Noch einmal alles raushauen, noch einmal als Team auftreten und sich mit einer starken Leistung belohnen – das ist das klare Ziel.
Und dafür brauchen wir euch: Kommt in die Halle und unterstützt unsere Jungs lautstark!