Hallensperren: •

Das letzte Punktspiel des samstäglichen Handballmarathons durfte die erste Männermannschaft gestalten. Vor gut besuchten Rängen empfingen die Schützlinge von Trainer Thomas Wallendorf in der Schäferstadthalle zu Hungen die bisher ohne Pluspunkt ausgestattete HSG Lumdatal II. Bei einem Punktestand von 0:10 aber einer Tordifferenz von nur minus 15 Toren durften die Gastgeber ihren Gegner nicht unterschätzen. Und so gestaltete sich die Begegnung auch. Die Gäste erwiesen sich als „harte Nuss“, die es zu knacken galt.

Zum Spielverlauf: Die Anfangsphase des Spiels begann zäh. Keine der Mannschaften, besonders der Favorit aus Hungen/Lich, konnten sich richtig in Szene setzen bzw. toremäßig absetzen. Abspielfehler, ungenutzte Torchancen zeigten beide Mannschaften während den ersten zehn Minuten. Deshalb stand es auch nur 4:3 nach zehn Minuten. Ein kleiner Zwischenspurt der Hausherren durch Verbesserung der Spielweise machte sich dann beim Zwischenergebnis in Minute 16 bemerkbar. Jetzt stand es 9:4. Lumdatal ließ sich aber nicht beeindrucken. Dank der löchrigen Abwehr von Hungen/Lich holten die Gäste wieder auf (9:8 – 20. Minute). Hungen/Lich legte vor, Lumdatal konterte. So stand es zum Seitenwechsel gerade einmal 14:13.

Während der zehnminütigen Spielpause schaffte es Thomas Wallendorf mit Hilfe von Betreuer Michael Kümpel den Sand aus dem Getriebe der HSG Hungen/Lich zu entfernen. Besonders Luca Macht fand zu seiner alten Spielstärke zurück, die er vor seiner schweren Verletzung immer zeigte. Lumdatal musste im Laufe der zweiten Halbzeit einer immer größer werdenden Tordifferenz hinterher laufen. Über ein 20:16 in Minute 38, 24:18 in der 48. Minute stand es schließlich am Ende 29:22. Die HSG Lumdatal II war der prognostizierte schwere Kontrahent. Das „Angriffsfeuerwerk“ der HSG Hungen/Lich konnte zudem nicht richtig gezündet werden. Nichts desto trotz hat die bessere Mannschaft diese Partie gewonnen. Man kann von diesem jungen und zu Rundenbeginn umformierten Team nicht verlangen, dass alles in Grund und Boden gespielt wird. Die Saison ist noch sehr lange und bisher haben sich die Jungs hervorragend in der Bezirksoberliga behauptet. Weiter so!

HSG Hungen/Lich: Nico Berg und Max Krieg (Tor); Marvin Schmied, Jannis Pitz, Jan Anhäuser, Benjamin Gorr, Ben Steffan, Max Wolf (1), Tobias Koppermann (3), Johannes Kreß (3), Paul Dönicke (4), Anton Hahn (5/1), Niklas Wenzel (6) und Luca Macht (7/2).