Hallensperren: •

„50 Minuten haben die Jungs mit ihre beste Saisonleistung abgeliefert – und das trotz fehlen des halben Stammrückraums. Schließlich war der Tabellenführer der Abstiegsrunde SG Kastel zu Gast“, so die Meinung eines Fachmanns aus den Reihen der HSG Hungen/Lich.

Zunächst ließen beide Abwehrreihen zusammen mit den Torleuten keinen zählbaren Erfolg zu. Erst in der dritten Minute erzielte Paul Dönicke das 1:0 für die Hausherren. Kastel konnte antworten, leistete sich aber in den nächsten Minuten einige Unkonzentriertheiten. So konnten die Schützlinge von Carsten Schäfer, Henning See und dem langzeitverletzten Luca Macht bis zur 17. Minute das Zwischenergebnis auf 7:3 hochschrauben. Dank einer ausgezeichneten Torhüterleistung von Sebastian Balkhaus und einigen Treffern von Niklas Wenzel während der ersten Halbzeit wurde der Vorsprung zum Seitenwechsel bei 11:9 gehalten.

In der zweiten Halbzeit konnte Hungen/Lich trotz weiterem konzentrierten Spiel den Vorsprung nicht weiter ausbauen. Die Stationen lauteten 16:13 in der 40. Minute, sogar 21:17 in der 48. Minute und schließlich noch 22:20 zwei Minuten später. Max Krieg oder Sebastian Balkhaus im Kasten der HSG agierten unglücklich, während der „Goalkeeper“ im Gästegehäuse sein ganzes Können zeigte. Einige hundertprozentige Würfe, die in der ersten Halbzeit noch das Tor gefunden hätten, entschärfte der Tormann der SG Kastel. Die letzten vier Minuten der Partie reichte den Gästen, um aus einem 24:24 ein 24:26 zu erzielen.

Die Mannen um Paul Dönicke brauchen aber vor den nächsten Quali-Gegnern keinen Respekt zu haben. Wenn sie diesen Willen zum Sieg, diese Kampfkraft, gerade in der Deckung, denn 26 Tore sind nicht viel, wiederholen können, ist mehr drin, als gegen den Tabellenprimus zu verlieren.

HSG Hungen/Lich: Sebastian Balkhaus und Max Krieg (Tor); Max Böhm (4), Marvin Schmied, Niko Martschenke (3), Alexander Diehl, Paul Dönicke (5), Michael Kümpel (4/3), Max Bär (n.e.), Marc Stania (2), Niklas Wenzel (5), Anton Hahn (1) und Patrick Eckhoff (n.e.).