Hallensperren: •

In der zum zehnjährigen Bestehen der HSG Hungen/Lich wunderbar ausgestatteten Dietrich-Bonhoeffer-Sporthalle in Lich empfing die zweite Damenmannschaft zum ersten Heimspiel des Tages die zweite Mannschaft der neu gegründeten Erwachsenenspielgemeinschaft Vollnkirchen/Dornholzhausen. Die Spielstärke der Gäste konnte Trainer Marcus Jung seinen Schützlingen nicht mitteilen, da der Gegner bisher noch nicht in der noch jungen Saison tätig war. Also lautete die Devise volle Konzentration. Was sonst! Und dies setzten die Gastgeberinnen vor gut besuchten Tribünen ab der ersten Minute durch. Die Abwehr mit dem erfahrenen Mittelblock Laura Spieker und Julia Schweiger in Verbindung mit den Nebenleuten und einer, besonders in der ersten Halbzeit, sehr gut agierenden Torfrau Nadja Schmalhaus, stand sattelfest. Die Angriffe wurden konzentriert vorgetragen. Die ersten sechs Treffer der Hausherrinnen wurden von sechs verschiedenen Spielerinnen erzielt (6:2 – 13. Minute). Der Gästetrainer nahm eine Auszeit. Dies nutzte aber reichlich wenig, denn Hungen/Lich spielte weiter konzentriert in der Offensive als auch in der Defensive. Die wieder genesene Steffanie Will erzielte zwischen der 18. und 22. Minuten einen lupenreinen Hattrick (12:3). Nach den ersten 30 Minuten stand es deutlich 13:5 zu Gunsten der HSG Hungen/Lich.

Durch den sicheren Sieg vor Augen, ließ die Konzentration bei den Gastgeberinnen im zweiten Teilabschnitt ein wenig nach. Vollnkirchen/Dornholzhausen warf zwei Tore, Hungen/Lich antwortete mit einem oder auch zweien. Dabei sahen die Zuschauer einige wunderbare Anspiele der Rückraumspielerinnen, wie Lea Momberger, Julia Schweiger oder Kim Macht, an die Kreisläuferin Laura Spieker. Diese wiederrum ließ es sich nicht nehmen, die Torchancen dementsprechend zu nutzen. Auch die Außenspielerinnen konnten sich gut in Szene setzen. Ab Minute 53 wurde die HSG-Abwehr wieder undurchlässig. Aus einem 18:14 wurde noch ein 21:14 erarbeitet. Das „Geburtstagskind“ Marie Gernand durfte sich auch noch mit einem laut umjubelten verwandelten Strafwurf in die Torschützenliste eintragen. 

Fazit: Ein Handballspiel dauert 60 Minuten. Wie oft wurden die Begegnungen noch in der zweiten Halbzeit durch Nachlässigkeit der einen Mannschaft durch die andere gedreht. Hier aber nicht! Moralische als auch taktische Hilfe erhielt die Mannschaft von Lisa Geller und Trainer Marcus Jung.

Zum Erfolg trugen bei: Nadja Schmalhaus (Tor), Steffanie Will (5), Helen Toews, Laura Tauchmann, Laura Spieker (6), Kim Macht (1), Lea Momberger (1), Mareike Schmied (2/2), Marie Gernand (1/1), Shana Appel (1), Julia Schweiger (1), Nina Träger (3) und Marie Truckenmüller.