Hallensperren: •

Die Handballerinnen der HSG Hungen/Lich bleiben in der Landesliga ungeschlagen. Der Aufsteiger setzte sich bei der TSG Leihgestern II mit 32:20 (14:10) durch. Allerdings verschliefen die Schützlinge der beiden Trainer Brian Whisnant und Tim Straßheim mal wieder den Start. Beim Stand vom 7:4 für die Oberliga-Reserve reagierte das Duo und nahm eine Auszeit – mit Erfolg. Mit vier Toren in Serie drehte der Gast die Partie und setzte sich langsam, aber sicher bis zur Pause ab.

Nach dem Seitenwechsel kam der Bezirksoberliga-Meister wesentlich verbessert aus der Kabine. Beim 23:13 nach 41 Minuten betrug der Vorsprung erstmals zehn Treffer. Die HSG hatte die Partie zu diesem Zeitpunkt längst in den Griff bekommen. Am Ende ging der 32:20-Erfolg auch in dieser Höhe in Ordnung. „Die zweite Halbzeit war gut. Schön war auch, dass alle Spielerinnen entsprechend ihrer Trainingsbeteiligung ihre angemessenen Einsatzzeiten bekommen haben. Wenn es dann am Ende nicht mehr so gut läuft, übernehme ich dafür gerne die Verantwortung“, sagte Tim Straßheim, der noch ein Sonderlob parat hatte: „Es war das dritte Spiel mit Schiedsrichtern aus unserem Bezirk, und zum dritten Mal haben die Schiedsrichter eine hervorragende Leistung geboten. Das spricht für unseren Handball-Bezirk.“
Hungen/Lich: Lilli David und Rika Schneider im Tor; Annalena Knoblauch (5), Larissa Schön, Carmelina Mulch (3), Liska Steinruck (1), Aimée Mitzkat (6/1), Lucia Schneider (4/3), Lina Richter (6/2), Livi Gleim, Gretha Nau (3), Lena Staub, Kassandra Rink (1) und Emely Nau (3).