Hallensperren: •

Wer hätte das vor der Saison gedacht? Die Landesliga-Handballerinnen der HSG Hungen/Lich gehen als Tabellenführer in die kurze Herbstpause. Das 45:23 (20:10) in eigener Halle gegen den SV Seulberg war der fünfte Sieg im fünften Spiel. „Die Art und Weise des Erfolgs stimmt uns Trainer sehr zufrieden. Da halten wir uns mit Kritik gerne zurück“, sagte Tim Straßheim, der zusammen mit Brian Whisnant für die Mannschaft verantwortlich ist. Den Grundstein zum Sieg legte das Heimteam mit einer bissigen Defensive und einem Mittelblock, der an diesem Tag herausragend verteidigte. So hieß es schnell 7:2. Seulberg versuchte im Duell der Aufsteiger viel. Doch egal, ob Auszeit, Kurzdeckung oder Wechsel der Abwehrformation: Die HSG Hungen/Lich hatte in der Schäferstadt-Arena immer die passenden Antworten parat. So war die Frage nach dem Sieger schon zur Pause entschieden.

Nach dem Seitenwechsel ließ Hungen/Lich keine Sekunden nach. Im Gegenteil: Der Bezirksoberliga-Meister spielte sich in einen kleinen Rausch und ließ den Ball ordentlich laufen. Der 45:23-Erfolg war tatsächlich auch in dieser Höhe verdient. Die Tabellenführung ist der verdiente Lohn. „Wir können das alles gut einorndnen. Seulberg hatte heute einen gebrauchten Tag. Die großen Teams in dieser Liga kommen erst noch, aber natürlich ist Rang eins eine schöne Momentaufnahme. Das haben sich die Mädels verdient“, erklärte Tim Straßheim.

Hungen/Lich: Lilli David und Rika Schneider im Tor; Lena Staub, Annalena Knoblauch (7), Larissa Schön (2), Lucia Schneider (2/1), Aimée Mitzkat (8), Liska Steinruck (4), Luisa Bayer (3/1), Gretha Nau, Emely Nau (10), Mia Kreß, Lina Richter (7) und Carmelina Mulch (2).