Hallensperren: •

Ein Wechselbad der Gefühle hat unsere 1. Frauenmannschaft am ersten Spieltag in der Bezirksoberliga erlebt. Bei der FSG Gettenau/Florstadt gab es zwar einen 38:26 (17:15)-Erfolg, aber das Ergebnis täuscht etwas über den Spielverlauf hinweg. „Wir haben uns unnötig schwergetan“, sagte Trainer Tim Straßheim, der zusammen mit Brian Whisnant für die Mannschaft verantwortlich ist.

Dabei erwischte die Truppe aus Hungen und Lich einen starken Start und führte nach nicht einmal fünf Minuten mit 6:1. Doch dieser Vorsprung gab keine Sicherheit. Im Gegenteil: Die Wetterauerinnen waren immer wieder über ihre Einläufer erfolgreich. So kamen sie zunächst auf 15:17 heran und hatten nach dem Seitenwechsel beim 18:18 den Ausgleich geschafft. Doch nun stellte sich die Defensive auf die Taktik des Gegners ein, zudem erwischte Torhüterin Nele Liebich einen Sahnetag. Nach dem 19:19 hieß es dann 25:19 für den Gast. Damit war der Widerstand des Heimteams gebrochen. Es folgten etliche Kontertore bis zum 38:26-Abpfiff. „Das Team war sehr nervös. Wir hatten immer wieder gute Phasen, haben dann aber wieder Schwächen in der Deckung gezeigt. Wir sind aber am Anfang und werden uns steigern“, sagte Tim Straßheim abschließend.

HSG Hungen/Lich: Kune Jetishi und Nele Liebich im Tor; Lena Kötter, Aimée Mitzkat (3), Annalena Knoblauch (11), Nina Platzdasch, Carmelina Mulch (11), Lucia Schneider (3/3), Kassandra Rink (2), Gretha Nau (4), Dorothee Blasig, Anna-Lena Menne (1), Larissa Schön (3) und Maria Kreß.