Hallensperren: •

HSG Hungen/Lich HSG Linden II 28:24 (13:14):

Carsten Schäfer ist ein Stein vom Herzen gefallen, wie der Trainer der Gastgeber nach der Partie sagte: Wir hatten sieben Ausfälle, berichtete er und hatte angesichts dieses Umstands vor der Partie ein ungutes Gefühl. 50 Minuten lang verlief die Partie ausgeglichen. Danach zog seine Mannschaft unaufhaltsam davon und kam noch zu einem relativ klaren Sieg, der mit der Tabellenführung belohnt wurde.

Auch Lindens Coach Conrad Melle war nicht unzufrieden. Wir haben eine gute Leistung abgeliefert. Diese Vorstellung macht Mut für die anstehenden Aufgaben. Positiv ist zudem zu bewerten, dass einige Langzeitverletzte wieder zurück sind.

Die Lindener kamen besser aus den Startlöchern und lagen nach sieben Minuten mit 5:2 vorn. Zunächst ist es den Gästen gelungen, den Kontrahenten auf Distanz zu halten. Nach 20 Minuten führte Linden II mit 12:8, doch dann kämpfte sich Hungen/Lich heran. Durch Treffer von Timo Metzger, Luca Macht (je 2) und Marvin Schmied drehten die Gastgeber binnen sechs Minuten den Spieß zur 13:12-Führung um, ehe Nils Brockmann und Moritz Rühl im ihren Treffern die Lindener bis zur Pause wieder in Führung brachten.

Nach Wiederbeginn verlief die Partie weitgehend ausgeglichen, ehe Hungen/Lich nach dem 20:20 (47.) binnen zwei Minuten drei Tore hintereinander gelangen. Durch zwei Treffer von Nikolas Adamczyk stellte Linden II bis zur 52. Minute den 22:23-Anschluss her, doch in der verbleibenden Zeit dominierte Hungen/Lich und warf noch einen Sieg mit vier Treffern Differenz heraus.

Tore, Hungen/Lich: Macht (9), Metzger (7), Schmied (4), Kümpel (2/1), Kreß, Hahn und Menges (je 2). Linden II: Adamczyk (7/1), Hirzmann (4), Rühl, Brockmann (je 3), Zammert, Walter, Mastenbroek (je 2) und Weisbrod (1).