Hallensperren: •

In diesem Jahr fand das Camp der Hungener und Licher Nachwuchs-Handballer in der zweiten Osterferienwoche statt. Über 75 Kinder zwischen 7 und 14 Jahren freuten sich über vier Tage Spiel und Spaß mit durchaus intensiven Einheiten in Koordination, Beweglichkeit, Athletik und natürlich allen Aspekten des Handballspiels. 

Rund 20 Betreuerinnen und Betreuer, die etwa hälftig aus Trainerinnen und Trainern sowie einigen Spielerinnen und Spielern der B- und A-Jugend bestanden, sorgten dafür, dass die Kinder bestens in allen Aspekten eines modernen Handballtrainings ausgebildet wurden. Neben Einheiten in drei verschiedenen Hallen wurde aufgrund des guten Wetters auch der Sportplatz an der Stadthalle in Hungen für Spiel und Spaß genutzt. Am vierten Tag gab es dann zur Freude aller ein Turnier, bei dem zum Schluss auch die Betreuer einer Tradition folgend ein Spiel gegeneinander wagten und ihr Können unter Beweis stellten.

Das Organisationsteam unter Federführung von Nathalie Schliwa, Larissa Schön und Kolja Greß hatte über mehrere Wochen ein sehr abwechslungsreiches Programm vorbereitet. Highlight in diesem Jahr war der Besuch von insgesamt fünf aktiven Spielern der 2. Bundesligamannschaft des TV Hüttenberg, die am Mittwoch- und Donnerstagvormittag mit den Jugendlichen kreative Einheiten absolvierten. Dabei wurde dann auch schon mal ein spezieller Drehwurf vom Experten erklärt oder Autogramme auf Bällen verteilt. 

Für kulinarische Genüsse zur Mittagszeit sorgte die Limes Metzgerei aus Hungen. Der Rewe Markt in Hungen sponserte Gemüse und Obst, das von fleißigen Helferinnen und Helfern unter den Eltern als gesundes Essen für Zwischendurch vorbereitet wurde. Viele von den Eltern gebackene Kuchen sorgten an den vier Tagen jeweils für einen leckeren Abschluss der Aktivitäten. Getränke wurden vom Verein zur Verfügung gestellt. Das Wetter spielte mit, sodass die Pausen im Freien verbracht werden konnten und das gemeinsame Mittagessen jeden Tag war ein weiterer Höhepunkt des Camp-Lebens.

„Vor allem das tolle Engagement der Eltern und der Betreuerinnen und Betreuer hat uns begeistert“, fasste Kolja Greß zusammen. Die Begeisterung in den Gesichtern der Kinder war für alle Beteiligten der beste Lohn. Am Ende der vier Tage waren sich alle einig, dass es auch im nächsten Jahr wieder ein derartiges Camp geben soll, die Vorbereitungen dafür haben schon begonnen.