Die Damen der HSG Hungen/Lich gastierten am vergangenen Wochenende in Fritzlar und mussten sich nach einem intensiven Spiel am Ende mit einem Unentschieden zufriedengeben.
Der Start in die Partie verlief zunächst alles andere als optimal. Die anfängliche Nervosität war den HuLi-Frauen deutlich anzumerken. Fritzlar wusste die eigenen Stärken gut auszuspielen und stellte die HSG vor einige Probleme. In der Abwehr fehlte zu Beginn die nötige Konsequenz, während im Angriff die notwendige Tiefe und Durchschlagskraft vermisst wurden.
Mitte der ersten Halbzeit fanden die Hungen/Licherinnen jedoch immer besser ins Spiel. Angeführt von den stark aufspielenden Spielerinnen Rike Bohn und Luisa Bayer, die insbesondere mit ihren Würfen aus dem Rückraum immer wieder für Gefahr sorgten, konnte die HSG den Rückstand Schritt für Schritt verkürzen. Bis zur Halbzeit gelang schließlich der Ausgleich.
An diese Leistungssteigerung knüpften die HuLi-Frauen auch nach dem Seitenwechsel an. Die Mannschaft agierte nun deutlich selbstbewusster und konnte dem Spiel zunehmend ihren eigenen Stempel aufdrücken. Besonders in Unterzahlsituationen zeigte die HSG eine konsequente und engagierte Abwehrarbeit. Der Lohn: Zwischenzeitlich konnte sich Hungen/Lich einen Vorsprung von bis zu vier Toren erspielen.
In den letzten zehn Minuten gehörte das Spiel allerdings wieder den Gastgeberinnen. Bei der HSG fehlte in der entscheidenden Phase der letzte Mut und die Überzeugung, um den Vorsprung über die Zeit zu bringen. Fritzlar nutzte dies aus und kämpfte sich Tor für Tor zurück ins Spiel.
So stand am Ende ein Unentschieden auf der Anzeigetafel. Auch wenn angesichts der zwischenzeitlichen Führung sicherlich mehr möglich gewesen wäre, zeigte die Mannschaft insbesondere nach dem schwierigen Start eine starke Reaktion und überzeugte mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung.
