Weibliche A-Jugend gewinnt gegen Eibelshausen/Ewersbach mit 44:27 (22:15) – Geschlossenes Abwehrverhalten ebnet den Weg zum Erfolg

44 Tore, ein überzeugender Heimsieg und eine Mannschaft, die immer besser zusammenfand: Die weibliche A-Jugend der HSG Hungen/Lich hat in der Bezirksoberliga Gießen gegen die HSG Eibelshausen/Ewersbach ein echtes Ausrufezeichen gesetzt. Beim deutlichen 44:27-Erfolg in der Schäferstadthalle war es neben der starken Offensive vor allem eine geschlossene Mannschaftsleistung in der Deckung, die den Unterschied ausmachte.

Die Anfangsphase hatte es zunächst in sich. Beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe, und die Gäste aus Eibelshausen/Ewersbach hielten offensiv dagegen. Hungen/Lich musste sich erst in die Partie hineinarbeiten und Lösungen finden, um den gegnerischen Angriff besser in den Griff zu bekommen.
Ab etwa der Mitte der ersten Halbzeit gelang den Gastgeberinnen genau das. Die Spielerinnen verteidigten zunehmend als Einheit, unterstützten sich gegenseitig und übernahmen gemeinsam Verantwortung. Statt isolierter Einzelaktionen stand nun das Zusammenspiel im Vordergrund: Die Mitspielerinnen halfen einander, Lücken wurden gemeinsam geschlossen und die gegnerischen Angriffe als Mannschaft verteidigt.

Diese Entwicklung war auf dem Spielfeld deutlich zu spüren. Mit jeder gelungenen Abwehraktion wuchs die Sicherheit, und der gewonnene Rückhalt in der Defensive übertrug sich auch auf den Angriff. Hungen/Lich trat nun selbstbewusster auf, spielte seine Chancen konsequenter aus und setzte sich Tor um Tor ab. Bis zur Pause erspielte sich die Mannschaft so eine verdiente 22:15-Führung.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Hungen/Lich konzentriert und entschlossen. Die Mannschaft knüpfte an die starke Phase vor der Pause an und legte direkt nach. Mit drei schnellen Treffern wurde der Vorsprung auf 25:15 ausgebaut – ein klares Signal an die Gäste, dass an diesem Tag in Hungen nur schwer etwas zu holen sein würde.

Die Gastgeberinnen ließen sich auch in der Folge nicht aus dem Rhythmus bringen. Im Angriff fanden sie immer wieder gute Lösungen und nutzten ihre Torchancen konsequent. Gleichzeitig blieb der gemeinschaftliche Einsatz in der Deckung ein wichtiger Faktor. Die Spielerinnen arbeiteten füreinander, unterstützten sich gegenseitig und zeigten, wie wichtig es ist, im Handball nicht nur individuell, sondern vor allem als Team zu funktionieren.
So wuchs der Vorsprung kontinuierlich weiter an. Die HSG Hungen/Lich behielt auch in der Schlussphase den Zug zum Tor und belohnte sich für einen engagierten Auftritt mit einem deutlichen 44:27-Heimsieg.

Auch die Torausbeute konnte sich sehen lassen. Ann-Christin Liebmann war mit zwölf Treffern die erfolgreichste Werferin der Gastgeberinnen. Hannah Freitag steuerte acht Tore bei, Sophia Annette Kauder und Amelia-Cara Luise Linke trafen jeweils sechsmal. Lia Margarete Lintschnig war fünfmal erfolgreich.

Die Zahlen unterstreichen die offensive Durchschlagskraft der HSG, doch der Erfolg hatte noch eine andere Grundlage: die Bereitschaft, füreinander zu arbeiten und gemeinsam Verantwortung zu übernehmen. Gerade die Steigerung in der Deckung zeigte, was möglich ist, wenn eine Mannschaft geschlossen auftritt und jede Spielerin ihren Teil zum gemeinsamen Erfolg beiträgt.

Mit dem 44:27-Erfolg sicherte sich die weibliche A-Jugend der HSG Hungen/Lich zwei verdiente Punkte. Besonders erfreulich war dabei die Entwicklung innerhalb der Partie: Aus einem zunächst offenen Schlagabtausch wurde durch gemeinschaftliches Verteidigen und konsequentes Angriffsspiel eine klare Angelegenheit.