Intensive Vorbereitung mit wichtigen Erkenntnissen

Hinter unserer A-Jugend liegt eine intensive und zugleich herausfordernde Vorbereitung auf die neue Saison. Insgesamt standen nach den Sommerferien noch zwei Vorbereitungsspiele auf dem Programm. Bereits vor den Ferien hatte die Mannschaft gegen die A-Jugend der HSG Heuchelheim/Bieber sowie gegen die JSGmA Großen-Buseck/Beuern/Grünberg/Mücke getestet.

Für die letzten beiden Vorbereitungsspiele wurden noch einmal bewusst anspruchsvolle Gegner ausgewählt. Zunächst ging es erneut gegen die HSG Heuchelheim/Bieber, anschließend in der vergangenen Woche gegen die TSG 1883 Lollar. Beide Spiele konnte unsere Mannschaft nicht für sich entscheiden. Trotzdem waren die Begegnungen für das Trainerteam sehr wertvoll, denn sie zeigten deutlich auf, woran in den kommenden Wochen gearbeitet werden muss.

Abwehr mit verschiedenen Systemen – Angriff noch mit Luft nach oben

Ein Schwerpunkt der Vorbereitung lag auf der Variabilität in der Abwehr. Sowohl die 5:1- als auch die 6:0-Abwehrwurden ausprobiert. Gerade das Verhalten des Mittelblocks und die Abstimmung innerhalb der Abwehr müssen dabei noch weiter verbessert und gefestigt werden.

Auch im Angriff wurde deutlich, dass noch Entwicklungspotenzial vorhanden ist. Vor allem die Bewegung ohne Ballmuss konsequenter werden. Gleichzeitig war der Druck auf die gegnerische Abwehr noch nicht gleichmäßig auf allen Positionen vorhanden. Dadurch fehlten teilweise die notwendigen Räume und klaren Abschlussmöglichkeiten.

Die Vorbereitung hat damit vor allem eines gezeigt: Wir haben als Mannschaft noch einiges zu tun. Gleichzeitig wissen wir sehr genau, an welchen Stellschrauben wir in den kommenden Wochen arbeiten müssen.

Verletzung von Anton Schliwa erschwert den Saisonstart

Zusätzlich musste die Mannschaft im letzten Vorbereitungsspiel einen weiteren Rückschlag verkraften. Anton Schliwa verletzte sich und wird uns zunächst als Mittelmann fehlen.

Damit war bereits vor dem ersten Saisonspiel klar, dass die Anfangsphase der Saison für unsere A-Jugend eine besondere Herausforderung werden würde. Gerade auf der wichtigen Mittelposition muss die Mannschaft nun Lösungen finden und Verantwortung auf mehrere Schultern verteilen.

Umso wichtiger ist die Unterstützung aus unserer B-Jugend, die bereits im ersten Saisonspiel eine wichtige Rolle gespielt hat und auch in den kommenden Wochen für die A-Jugend von großer Bedeutung sein wird.

Schwieriger Auftakt in der Schäferstadthalle

Am Sonntag, den 20.09.2026, stand dann in der Schäferstadthalle das erste Saisonspiel auf dem Programm.

Unsere A-Jugend erwischte dabei einen schwierigen Start. Vor allem in der Abwehr fanden wir zunächst nur schwer den richtigen Zugriff. Gleichzeitig fehlte uns im Aufbauspiel die notwendige Variabilität. Auch nach Ballgewinnen konnten wir in der ersten und zweiten Welle zu wenig Tempo entwickeln.

So geriet die Mannschaft früh ins Hintertreffen. Zwar kämpften unsere Jungs weiter und versuchten, Lösungen zu finden, doch der Gegner konnte seinen Vorsprung im weiteren Spielverlauf kontinuierlich ausbauen.

Auch bei den Siebenmetern fehlte an diesem Tag die notwendige Konsequenz. Drei von sechs Strafwürfen konnten nicht genutzt werden.

Am Ende stand eine 19:42-Niederlage auf der Anzeigetafel. Ein insgesamt sehr schwieriger Auftakt, der uns gleichzeitig deutlich gezeigt hat, woran wir in den kommenden Wochen arbeiten müssen.

Die nächste Hiobsbotschaft für A- und B-Jugend

Als wäre der ohnehin schwierige Saisonstart nicht schon Herausforderung genug, folgte im Auftaktspiel eine weitere schlechte Nachricht – und diese betrifft sowohl unsere A- als auch unsere B-Jugend.

Alexander Rzesnitzek verletzte sich nach einem unglücklichen Umknicken und wird zunächst für die kommenden Wochen ausfallen.

Alexander ist für beide Mannschaften ein wichtiger Spieler. Sein Ausfall trifft damit gleich zwei Teams und verschärft die ohnehin angespannte Personalsituation zusätzlich. Nach der Verletzung von Anton Schliwa im letzten Vorbereitungsspiel ist dies bereits der nächste Rückschlag innerhalb kurzer Zeit.

Gerade jetzt wird es deshalb darauf ankommen, dass beide Mannschaften noch enger zusammenrücken. Die vorhandenen Spieler müssen Verantwortung übernehmen und füreinander einstehen.

Wir wünschen Alexander eine schnelle und gute Genesung und hoffen, dass er bald wieder auf der Platte stehen kann!

Kämpfen, zusammenhalten und weiterarbeiten

Trotz des schwierigen Auftakts gilt unserer Mannschaft ein großes Dankeschön dafür, dass sich alle Spieler dieser Herausforderung gestellt haben. Gerade in einer solchen Situation ist es wichtig, nicht auseinanderzufallen, sondern als Mannschaft weiterzuarbeiten.

Ein besonderer Dank geht dabei auch an die Spieler aus unserer B-Jugend, die die A-Jugend unterstützt haben. Diese Unterstützung war bereits zum Saisonauftakt wichtig und wird auch in den kommenden Wochen eine große Rolle spielen.

Die Vorbereitung und das erste Saisonspiel haben deutlich gezeigt, wo unsere Schwerpunkte liegen: Abwehrarbeit, Mittelblock, Variabilität, Bewegung ohne Ball, Druck auf allen Positionen und mehr Tempo im Umschaltspiel.

Das sind einige Aufgaben, die vor uns liegen. Gleichzeitig sind es konkrete Ansatzpunkte, an denen wir gemeinsam arbeiten können.

Nächste Herausforderung in Pohlheim

Viel Zeit zum Durchatmen bleibt nicht. Bereits am Samstag, dem 26. September 2026, um 13:00 Uhr steht das nächste Saisonspiel auf dem Programm.

Dann geht es auswärts gegen die HSG Pohlheim II.

Auch dort wartet eine schwierige Aufgabe auf unsere A-Jugend. Entscheidend wird sein, die Erkenntnisse aus dem ersten Saisonspiel mitzunehmen, als Mannschaft noch enger zusammenzurücken und von Beginn an mit der notwendigen Konsequenz und Energie aufzutreten.

Die Saison hat gerade erst begonnen. Jetzt heißt es: Ärmel hochkrempeln, weiterarbeiten und gemeinsam den nächsten Schritt machen.