Die 1. Damen der HSG Hungen/Lich waren am vergangenen Spieltag bei der HSG Bachgau zu Gast

Die HuLi-Frauen fanden relativ gut in die Begegnung und konnten sich zunächst mit vier Toren zu einem 5:9 absetzen. Durch einige Fehlwürfe und ungenutzte Torchancen gelang es Bachgau jedoch, den Rückstand Schritt für Schritt aufzuholen und wieder den Anschluss herzustellen. Fünf Minuten vor der Halbzeitpause kam es zu einer unglücklichen Situation im Tempogegenstoß der Gastgeberinnen, in deren Folge die HuLi-Frauen ihre wichtige Abwehrspielerin Rike Bohn durch eine rote Karte verlor. Trotz dieses Rückschlags kämpfte die Mannschaft weiter und ging mit einem 11:11 in die Halbzeitpause.

Auch nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine ausgeglichene und umkämpfte Partie. Die HuLi-Frauen konnte sich zwischenzeitlich immer wieder mit einem Tor absetzen, doch Bachgau ließ nicht locker und stellte regelmäßig den Gleichstand her. In der 52. Minute musste Hungen/Lich einen weiteren Rückschlag verkraften. Mit Leonie Heinrich erhielt eine weitere wichtige Spielerin aus dem Innenblock die rote Karte. Die Mannschaft musste daraufhin ihre Abwehr umstrukturieren und sich auf die veränderte Situation einstellen. In dieser Phase gelang es Bachgau erstmals, in Führung zu gehen. Doch die HuLi-Frauen hielten weiterhin dagegen und ließen sich auch von diesem Rückstand nicht aus dem Konzept bringen.

In der Schlussphase wurde die Partie zunehmend spannend. In der 59. Minute musste Aimée Mitzkat verletzungsbedingt das Spielfeld verlassen und wird der Mannschaft voraussichtlich für einige Zeit fehlen. Glücklicherweise geht es ihr den Umständen entsprechend wieder gut. Trotz der erneuten Belastung bewies die HSG Hungen/Lich weiterhin großen Kampfgeist. In der letzten Spielminute gelang schließlich der entscheidende Treffer von Meileen Schäfer, mit dem sich die HuLi-Frauen den 20:21-Auswärtssieg sicherten.

Nach einer intensiven und körperlich anspruchsvollen Begegnung belohnte sich die HSG Hungen/Lich für ihren unermüdlichen Einsatz. Trotz zweier roter Karten und weiterer Rückschläge bewies die Mannschaft eine starke geschlossene Leistung und kämpfte bis zur letzten Sekunde.