Die jüngsten Handballerinnen der DBS wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und besiegten im bereits entscheidenden ersten Spiel die Gießener Herderschule deutlich. Die Gesamtschule Mücke war nur ein Sparringspartner, der sogar vom "Zweiten Anzug" deutlich in Schach gehalten wurde. Nun kann im Hessenfinale am 10. Mai in Bad Hersfeld der Titel des Vorjahres verteidigt werden.

Dass die Mädels am 10. Mai von den DBS-Jungs begleitet werden, ist jedoch eine Riesenüberraschung! Die bei der HSG Fernwald, HSG Münzenberg/Gambach und natürlich der HSG Hungen/Lich aktiven DBS-Schüler zeigten eine geschlossene Teamleistung und wuchsen über sich hinaus. Die Gebrüder-Grimm-Schule aus Gießen-Klein-Linden konnte ihrer Favoritenstellung nicht gerecht werden und schied verdient aus. Zwar verfügten Gießener individuell über die klar besseren Spieler, welche hauptsächlich beim TV Hüttenberg sowie beim Bezirksmeister MJSG Linden aktiv sind. Doch sie scheiterten zu häufig an Pfosten/Latte und am starken Fernwälder Torhüter Ott. Diese Abschlussschwäche wollten aber einige undisziplinierte Grimm-Schüler auf den sehr gut leitenden Schiedsrichter abwälzen. Doch damit brach sich die Grimm-Schule selber das Genick, denn nun hagelte es Zeitstrafen – eigentlich noch viel zu wenige! Die DBS nutzte die Gunst und machte mit teils spektakulären Toren den Sack zu. Herrlich!
Bleibt die auch nicht neue Erkenntnis, dass zum Gewinnen handballerische Fähigkeiten alleine nicht immer reichen, wenn wenig Teamgeist und vor allem keine Disziplin in der entscheidenden Spielphase vorhanden ist. Dann, wenn es drauf ankommt! Ein Lehrstück, was sich vielleicht auch mal zwei, drei unserer Männerspieler hinter die Ohren schreiben sollten.

Wie auch immer, an der DBS ist heute Feiertag!

Mittlerweile wird es zum Qualitätssiegel für die vergleichbar kleine Dietrich-Bonhoeffer-Gesamtschule aus Lich und somit für unsere HSG Hungen/Lich: Zum wiederholten Male in den letzten Jahren qualifizierte sich eine weibliche Schulmannschaft für das Landesfinale der sechs besten hessischen Lehranstalten. Diesmal gelang der Coup dem Wettkampf III mit den Jahrgängen 2002 und 2003. Beim Regionalentscheid in Kirchhain nutzte die DBS die Gunst der Stunde und bezwang im vorweg genommenen Finale die ohne ihre Ausnahmeakteurin Katinka Lins angetretene Liebigschule Gießen. Ausgerechnet unsere eigenen HSG-Spielerinnen Celia Hußmann und Luisa Haas warfen in der ausgeglichenen ersten Halbzeit fast alle Tore für die "Lio" aus Gießen.

Doch nach der Pause gab es alsbald keine Zweifel mehr, wer am 22. März nach Wiesbaden fahren wird. Die beiden anderen Gegner aus Kirchhain und Homberg waren – bei allem Respekt – sportlich für einen Regionalentscheid heillos überfordert und wurden deutlich besiegt.

Für die DBS spielten: Nele Liebich; Antonia Mulch, Helene Bodach, Sophia Tapp, Livi Gleim, Jill Jackl, Leonie Schwab, Emely Walter und Marie Truckenmüller. Betreuende Lehrerin der DBS war die ehemalige Bundesligaspielerin Andrijana Atanasoska und Ulli Will von der HSG Hungen/Lich coachte das Team.

In einem hochklassigen Finale bezwangen die jüngsten DBS-Schülerinnen des Wettkampfes IV die Gesamtschule Gleiberger Land hauchdünn mit 10:9. Der amtierende Hessenmeister aus Lich lieferte sich gegen die aus Spielerinnen des Hauptkonkurrenten KSG Bieber bestehende Wettenbergschule einen offenen Schlagabtausch. Das Spieltempo war unglaublich hoch und das Match hätte von der Qualität her auch das Hessenfinale sein können. Letztlich hatten unsere sieggewohnten Mädels wieder mal den längeren Atem, aber es musste jedes Körnchen in die Waagschale geworfen werden. Natürlich kamen wieder alle Spielerinnen von der HSG Hungen/Lich, welche mit Mona Nau und Ulli Will auch das Trainerteam stellte.

Mit einer faustdicken Überraschung endete das Turnier bei den Jungs. Die Schützlinge von Uli Dietl holten sich den Sieg, nachdem sie bereits im Vielseitigkeitswettbewerb vorne lagen. Fairerweise ist hier anzufügen, dass einige DBS-Schüler, welche bei der HSG Fernwald dem Handball frönen, am Erfolg kräftig beteiligt waren.

Beiden Teams wünschen wir viel Erfolg bei der Regionalmeisterschaft in Lollar am 22. März.

Die Erfolgsserie geht auch im neuen Schuljahr weiter! Die Schulmannschaft der DBS Lich holte sich im Wettkampf III der Mädchen (Jahrgang 2002 und jünger) überlegen die Kreismeisterschaft mit einem klaren 22:12-Erfolg im Finale gegen die Europaschule Lollar. Mit den Spielerinnen Antonia Mulch, Helene Bodach, Sophia Tapp, Nele Liebich, Emely Walter, Livi Gleim, Leonie Schwab, Jil Jackl und Marie Truckenmüller sowie Trainer Ulli Will stellte die HSG Hungen/Lich fast das komplette Team. Blerina Dervishi als Backup-Torfrau und Mara Sorge von der HSG Fernwald komplettierten die Crew. Als zuständige Lehrkraft der DBS zeichnete die ehemalige Bundesligaspielerin Andrijana Atanasoska (u.a. Thüringer HC) verantwortlich. Nun geht es am 1. Februar 2017 in Kirchhain um die Regionalmeisterschaft.

Unsere WJD wurde ihrer Favoritenstellung gerecht und gewann den Zürich-Cup der HSG Wettenberg. Natürlich war im Finale wie immer die KSG Bieber der Gegner und wurde erneut verdient von der HSG Hungen/Lich besiegt. Beide Teams spielen seit Jahren in einer eigenen Liga und die Duelle kann man bereits jetzt als Klassiker bezeichnen. Selbst die Bezirksauswahl Odenwald wurde von der KSG im Halbfinale sicher ausgeschaltet.

Die WJE wird Vierter,  nachdem die Vorrunde gewonnen werden konnte. 

Ebenfalls Platz 4 für WJC 1. Im größten und am hochklassigsten besetzen Teilnehmerfeld unterlag man in Halbfinale dem erneut aufgerüsteten TV Hüttenberg (die Anzahl in Hüttenberg wohnhafter Spielerinnen kann man mittlerweile an einer Hand abzählen, Tendenz weiter fallend. Was soll das eigentlich bringen?) erst in allerletzter Sekunde. Die alles überragende Katinka Lins warf den TVH ins Finale und später auch zum Turniersieg gegen den eigentlichen Favoriten TSG Münster. Bronze verlor Hungen/Lich dann noch knapper in der Golden-Goal-Verlängerung gegen die Bezirksauswahl Odenwald.
Für Furore sorgte mal wieder die WJC II: In der Vorrunde verlor man trotz fehlender Spielerinnen nur gegen Hüttenberg und kegelte mit K/P/G/Butzbach sowie TV Hersfeld erneut zwei Oberligisten raus. In der Zwischenrunde kam es zum vereinsinternen Duell, welches die WJC 1 für sich entschied.

Die MJE hatte in der Vorrunde die Todesgruppe erwischt. Doch fast hätte man im ersten Spiel die Gunst der Stunde genutzt und unterlag dem zu diesem Zeitpunkt noch nicht komplett spielenden späteren Tuniersieger KSG Bieber nur hauchdünn.

   
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