Hallensperre

Stadthalle Hungen

Montag, 6.7. bis 6.9.2020, Renovierungsarbeiten
 
DBS Lich
 
Montag, 17. 8. 2020 ganztägig.
   

Die zweite Damenmannschaft hatte es am Samstag mit den Tabellennachbarinnen aus Marburg/Cappel zu tun. Das „Keller-Duell“ in der Bezirksliga A (Letzter gegen Vorletzten) wollte die „Zweite“ unbedingt gewinnen. Das Selbstbewusstsein hierzu war vorhanden. Doch eine schlimme Knieverletzung von Julia Schweiger bereits nach fünf Minuten schockte die Mannschaftskameradinnen.

Keine Mannschaft konnte sich während des Spielverlaufs von der anderen absetzen und so stand es nach 17 Minuten 8:8 Unentschieden. Mit Fortune für die Heimmannschaft wurden nach 30 Minuten bei einem Spielstand von 12:11 die Seiten gewechselt.

Die Gäste fanden nach Wiederanpfiff schneller die Erfolgsstraße und konnten auf 12:14 davonziehen (35.). Nina Marek und zwei Mal Michaela Musch führten die Schützlinge von Coach Marvin Menges wieder heran (45. 15:15). Während den letzten 15 Minuten gelang es keiner der beiden Mannschaften, sich weiter als ein Tor abzusetzen. Hungen/Lich führte in Minute 57 mit 20:19 (Michaela Musch). Marburg/Cappel erzielte noch ein Tor zum Ausgleich (59.). Leider konnten die Hausherrinnen den letzten Stich nicht setzen und so endete die Partie unglücklich unentschieden 20:20. Besser ein Punkt auf der Habenseite, als gar keiner. An dieser Stelle gehen viele schnelle Genesungswünsche an Julia Schweiger.

HSG Hungen/Lich: Jutta Kellner, Lisa Geller (Tor); Julia Geller, Shana Appel, Julia Schweiger, Katharina Find, Samantha Winterkorn, Lea Momberger (1), Felicia Witzstrock (3), Michael Musch (8/3), Nina Marek (4/2) und Stefanie Will (4).

Die Ausgangslage: Im Derby gegen die HSG Grünberg/Mücke, die mit 13:29 Punkten einen Rang in der Tabelle vor der „Zweiten“ (12:30) lagen, musste unbedingt gewonnen werden, um sich a) für das dumm verlorene Hinspiel zu revanchieren und b) einen Platz in der Abschlusstabelle nach oben zu rutschen.

Die Begegnung begann recht körperbetont. Bis zur achten Minute wurden bis auf einen Treffer (Steffi Will) alle Tore durch Strafstoß erzielt (4:2 – Ela Musch). Wobei Laura Stövesand einen Siebenmeter der Gäste parieren konnte. Dann besannen sich beide Mannschaften auf ein wenig mehr Handballspiel. Leider wurde wieder einmal aus Gastgebersicht das Aluminium auf Festigkeit oder die Reaktionsschnelligkeit der Torhüterin aus dem Vogelsberg-Randgebiet geprüft. Keine Mannschaft verstand es, sich toremäßig abzusetzen. Zum Halbzeitpfiff stand es 10:11 für die Gäste aus Grünberg und Mücke.

In der Halbzeitpause erfuhr der Berichterstatter, dass eine Spielerin der HSG Hungen/Lich bereits am Morgen zur „außerordentlichen Freude“ der Betreuerinnen Kellner und Kellner einen Halbmarathon in der Zeit von einer Stunde und 50 Minuten gelaufen war. Hut ab vor Anabel Botha, der kaum die Strapazen anzumerken waren.

Den besseren Start in die zweite Halbzeit erwischten die Gästespielerinnen, die sich bis zur 37. Minute auf 12:15 absetzen konnten. Die Hausherrinnen gaben aber nicht auf, denn sie wollten sich auf keinen Fall wieder auf der Verliererstraße wiederfinden. Zwischen einem 17:17 (Julia Schweiger) in der 48. Minute bis zum 20:17 (Conny Freitag) in Minute 53 konnten die Grünbergerinnen keinen Treffer setzen. Die Abwehr in Verbindung mit einer gut aufgelegen Laura blockte alles weg, was sich in Richtung eigenes Tor bewegte. Dies waren die wichtigsten fünf Minuten des ganzen Spiels. In der zu frühen Euphorie des sicheren Sieges lies nun die Konzentration ein wenig nach, sodass Grünberg in der 57. Minute das 21:20 erzielte. Jetzt wurde es noch spannender. Keine Mannschaft konnte den Punkt auf das i setzen. Glücklich aber auch verdient gewann die zweite Damenmannschaft das Derby gegen die HSG Grünberg/Mücke. Somit wurden die Plätze in der Tabelle getauscht. Ein ganz wichtiger Sieg gegen den Abstieg. Dementsprechend wurde zum Abpfiff ordentlich gejubelt. Hervorzuheben ist noch Steffi Will, die zwar einige Versuche benötigte, aber dabei ganz wichtige Tore mit Gegenstoß oder aber von Linksaußen erzielte.

Leider verlässt eine ganz ruhige „Seele“ die Damenmannschaft. Mit der Trikotnummer 34 wurde Manuela Nadler verabschiedet. Danach durften sich verschiedene „HuLi‘s“ aus der Verwaltungsebene (Zeitnehmer u. a.) über Geschenke als Dank für die gute Zusammenarbeit freuen.

HSG Hungen/Lich: Laura Stövesand (Tor), Anabel Botha (4), Lisa Fuhr, Lea Momberger, Nina Leipold, Ela Musch (5/3), Julia Geller, Shana Appel (1), Julia Schweiger (2), Conny Freitag (3), Kim Mombour, Laureen Liebich, Steffi Will (6) und Manuela Nadler.

 

Wie verwandelt traten die Damen der HSG Hungen/Lich II am vergangenen Handball-Marathon-Samstag bei ihrem Heimspiel in der DBS gegen die zwei Plätze über ihnen in der Tabelle liegende zweite Garnitur aus Gedern/Nidda an. Die Körpersprache, Spaß beim Warmlaufen, allerbeste Laune, hätte dies eigentlich schon ankündigen müssen. Die Hoffnung auf einen Sieg unserer „zwoten“ Damen schlummerte jedoch nur in den Köpfen der Zuschauer.

Es begann alles vielversprechend. Laut redend während der Deckungsarbeit, schiebend sowie aushelfend, arbeiteten sie sehr gut zusammen, um der „ungelernten“ Torfrau Julia Geller, die extra einen Tag früher aus ihrem Urlaub zurückkam, den Leistungsdruck zu nehmen. Nach zehn Minuten stand es 8:6 (Lisa Fuhr) für die HuLis. Obwohl die Bundesliga-Drei-Reserve die homogenere und flinkere Mannschaft war, zeigten die Hausherrinnen ihrem Gegner, wer hier und heute das sagen hatte. Nach ungefähr 20 Minuten führten unsere Damen mit 15:9 (Ela Musch). Der kontinuirliche Ausbau der Führung, lag daran, dass hier eine Mannschaft auftrat, die vor Selbstbewußtsein strotzte und keinen Ball verloren gab oder traurig nachschaute, wenn einmal ein Geschoss am Kasten des Gegners vorbeischoss. Der Abwehrverband mit Torfrau hielt zusammen, sodass Gedern/Nidda II zwischen der 20. Minute und dem Halbzeitpfiff nur zwei Tore erzielte. Davon auch noch ein Siebenmeter. Das schönste Tor erzielte Steffi Will von Linksaußen: Ein Heber, der sich wunderbar über die gegnerische Torfrau hinweg ins lange Eck senkte. Halbzeitstand: 20:11.

Nach der Pause konnte keine der beiden Mannschaften irgend eine größere Ergebniskorrektur erwirken. Die HuLi-Deckung stand wie einst die Berliner Mauer, die durch vier (!) Zeitstrafen zwischen der 37. und 48. Minute keinesfalls löchrig wurde. Besonders erwähnenswert die Verteidigungsarbeit von Nina Platzdasch, die vor ihrer Torfrau wie die Eiger-Nordwand stand. Während die Bundesliga-Reserve zwei Siebenmeter verwarf (!) konnte Ela Musch alle Siebenmeter, auch derer zwei, ohne Probleme versenken. Diesmal hatte sie das Visier richtig eingestellt. Die Gäste-A­bwehr bekam Ela nie richtig in den Griff. So stand es um die 50. Minute ganz beruhigend 27:16 (Steffi Will). Jetzt ließ so langsam, im Angesicht des Sieges, die Konzentration nach. Gedern/Nidda konnte in den letzten fünf Minuten des Spiels noch vier Tore hintereinander nachlegen, doch alles nutzte nichts mehr. Ein ganz wichtiger und vor allen Dingen verdienter Sieg wurde eingefahren. Hut ab vor dieser mannschaftlichen Geschlossenheit und Kampfgeist. Frei nach dem Motto: Einer für Alle, Alle für Einen. Und so muss es sein. Endergebnis: 28:22. Leider bekam ausgerechnet Lea Momberger während der zweiten Halbzeit wieder einmal einen ordentlichen Stüber ab. Wie fast in jedem der letzten Spiele. Die Arme zieht scheinbar das Unglück wie ein Magnet an. Doch das Mädel kann einstecken … und wie!

Julia Geller (Tor), Anabel Botha (5), Lisa Fuhr (2), Lea Momberger (1), Nina Leipold (1), Ela Musch (8/2), Shana Appel (2), Julia Schweiger (2), Katharina Find, Kim Mombour (1), Nina Platzdasch (1) und Stefanie Will (5).

Die zweite Damenmannschaft hatte am Sonntagabend die TSG Leihgestern II zu Gast. Nachdem die erste Damenmannschaft im Derby die HSG Fernwald mit einem deutlichen Sieg nach Hause geschickt hatte, wollten die Damen um Ela Musch sowie die vierfache Verstärkung aus der weiblichen A-Jugend auf der Erfolgswelle mitsurfen.

Zunächst sah es aber nicht so aus. Der Schlendrian im Deckungsverband, der wie bei anderen Heimspielen meist die erste Halbzeit betrifft, machte sich breit. So lagen die Damen, Dank der guten Paraden von Laura Stövesand im Kasten, nur mit 3:6 zur zehnten Minute im Hintertreffen. Leider wurden in den nächsten Minuten viele Tormöglichkeiten vergeben, das Aluminium getestet, oder aber auch die gut aufgelegte Torfrau der Gäste geprüft. So stand es dann zehn Minuten später nur 5:9. Leider vergab Ela Musch einen Siebenmeter, dafür gab Anabel Botha diesmal Vollgas. Halbzeitergebenis 7:12. Fazit der ersten Halbzeit: 12 Tore kassieren ist in Ordnung, aber nur sieben selbst erzielen bei Weitem zu wenig.

Zweite Halbzeit: Zunächst schien es, als wolle Leihgestern uneinholbar davon ziehen. Zur 40. Minute stand es dementsprechend 11:18 für die Gäste aus dem Lindener Ortsteil. Es begannen nun die starken 20 Minuten der Bier- und Schäferstädterinnen. Unterstützt durch Aimeé, Rabea und Annika, holten die Damen Tor um Tor auf. Ela traf endlich wieder, Laura lies im Kasten fast nichts mehr zu und der Abwehrverband half ihr dabei. Leihgestern erzielte zwischen der 40. und 50. Minute sage und schreibe nur ein einziges Tor. Zwischenstand: 16:19. Wieder Latten- und Pfostentreffer am Gästegehäuse, ein verschossener Siebenmeter sowie einige leichtfertig vergebene Chancen, halfen den Leihgesterner Spielerinnen, einen ganz knappen Vorsprung über die Ziellinie der 60. Minute zu bringen. Schade! Diesmal wäre ein Sieg der Kellner-Schützlinge gegen den überhaupt nicht übermächtigen Tabellenzweiten drin gewesen und nicht nur ein 19:21. So kann es weitergehen. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

HSG Hungen-Lich II: Laura Stövesand (Tor), Anabel Botha (8), Aimeé Mitzkat (2), Lea Momberger, Nina Leipold (1/1), Ela Musch (3), Shana Appel (3), Julia Schweiger, Katharina Find, Rabea Wehrum, Steffi Will (2) und Annika Knoblauch.

   

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