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Vorstandssitzung
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25.01.2019 - 18:30Uhr
Vorstandssitzung
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Mit einem breiten Kader wollte man endlich den Befreiungsschlag gegen die FSG Gettenau/Florstadt landen. Die Gastgeber sind sehr gut ins Spiel gekommen und führten nach 11 Spielminuten mit 7:1. Beim Spielstand von 13:11 wurden die Seiten gewechselt.

Nach dem Seitenwechsel sollte sich dann das Blatt zugunsten der Gäste wenden. Nach 37 Spielminuten stand es 13:14 aus Sicht der Gastgeber und das Spiel war gedreht. Beim Spielstand von 16:16 (44. Minute) war nochmal alles ausgeglichen. Dann schafften es die Gäste durch einen 4:0-Lauf sich auf 16:20 ab zu setzen. Diesen Vorsprung brachten die Damen aus Gettenau und Florstadt über die Zeit und so hieß es am Ende 21:25.

„Wir müssen uns ganz schnell was einfallen lassen, denn so kann es nicht weiter gehen. Wir hätten dieses Spiel, gerade nach dem guten Start, einfach nicht verlieren dürfen“.

Schaute man sich die Tabelle vor dem Spiel an, waren die Rollen ganz klar verteilt. Bedenkt man dann noch die Personalie der Gäste aus Hungen/Lich die mit zwei angeschlagenen Spielerinnen angereist waren wo man zuerst einmal sehen musste, ob es überhaupt gehen würde, dann noch der Ausfall von Leonie Blümig (mindestens noch dieses Jahr) sowie Anna Lena Diehlmann (Handverletzung) und die Vorbelastung der A-Jugendlichen die zuvor 60 Minuten in Kleenheim bestehen mussten, erhöhte nicht gerade die Gewinnchancen.

Trotz dieser schwierigen Ausgangssituation wollten die Gäste nichts unversucht lassen um den Favoriten so lange es ging zu ärgern. Und das zeigt, die gute Moral, die diese Mannschaft hat. Und es kam alles ganz anders …

Die Gäste lieferten eine bärenstarke Leistung über das gesamte Spiel ab. Nach fünf Minuten lag man 2:0 zurück ehe man innerhalb fünf Minuten das Spiel drehte und mit 5:2 in der zehnten Spielminute in Führung ging. Ab diesem Zeitpunkt sollte die Führung aufseiten der Gäste sehr lange bestehen bleiben. Zur Halbzeit führte man sogar mit vier Toren und hat gegen diesen starken Gegner aus Wettenberg nur zehn Gegentore (!) bekommen (14:10 aus Sicht der Gäste).

Bis zu 50. Spielminute sollte diese 4-Tore-Führung bestehen bleiben und die Damen aus Hungen/Lich waren ganz nah an der Sensation dran. Zu diesem Zeitpunkt musste man sogar schon zwei Verletzungen (Mona Krausgrill mit Fußverletzung und Chiara Schneider mit Handverletzung) hinnehmen und die Wechselmöglichkeiten schwanden dahin. In der 56. Spielminute glich der Favorit aus und ging in der 58. Spielminute das erste Mal nach Beginn des Spiels in Führung (27:26). Am Ende gewann der Gastgeber mit einem Tor unterschied (28:27). Die letzten sechs Spielminuten verloren die Gäste mit 4:1 was der Ausschlag für die so unglückliche Niederlage war. 

„Wenn ich an die Ausgangssituation denke, dann noch die Verletzungen während dem Spiel, ziehe ich absolut den Hut vor meiner Mannschaft. Was die Mädels heute geleistet haben, ist bärenstark und verdient den größten Respekt. Daher ist es umso bitterer, dass wir uns heute nicht wenigstens mit einem Punkt für diesen starken Auftritt belohnt haben. Die Mädels hätten es sich redlich verdient gehabt. Aber so ist es leider im Sport manchmal … Es hilft nicht weiter zu jammern, dafür ist leider keine Zeit, denn am kommenden Wochenende steht die nächste schwere Aufgabe in der Stadthalle Hungen bevor“ so Dannwolf. Dort wird die FSG Gettenau/Florstadt gastierten, die einen wichtigen Heimsieg gegen die HSG Wettertal feiern konnten.

Die Ausgangssituation vor dem Spiel war alles andere als gut. Von insgesamt vier Rückraumspielerinnen musste man von vorne herein auf drei verletzungs- und krankheitsbedingt verzichten. Ebenso galt es Anna LenaDiehlmann im Tor zu ersetzen. Klar war von vorneherein, dass die A-Jugendlichen nicht aushelfen konnten, da sie fast zeitgleich ein eigenes Spiel hatten. Umso erfreulicher war dann die konkrete Zusage am Freitag von Ela Musch, Julia Schweiger, Steffi Will und der Torfrau Lisa Geller aus der zweiten Mannschaft. Um es vorweg zu nehmen, alle vier machten ihre Sache sehr gut“ so Dannwolf. Es galt viel zu improvisieren, denn mit diesem Kader hatte man so noch nicht zusammen trainiert und gespielt.

Dies machte sich auch zu Beginn des Spiels bemerkbar, was der Spielstand in der 12. Minute widerspiegelte (7:1). Die Mädels haben sich dann gefangen und bis zur Halbzeit auf drei Tore herangekämpft (13:10). Mit ein wenig mehr Glück im Abschluss hätte es sogar unentschieden stehen können.

Bis zur 52. Spielminute hielt man sehr gut mit und bot dem Favoriten lange Paroli (23:20). Die letzten acht Spielminuten verlor man mit 6:0 und so hieß es am Ende 20:29 aus Sicht der Gäste.

„Ich bin sehr stolz auf die Mädels, sie haben heute Moral bewiesen und lange dagegen gehalten, wir mussten heute viel improvisieren, jede Spielerin hat ihre Sache sehr gut gemacht. Am Ende fiel die Niederlage etwas zu hoch aus, dass haben die Mädels so nicht verdient und spiegelt aus meiner Sicht nicht ganz den Spielverlauf wider. Aber da merkt halt die Qualität des TV Hüttenberg II die dann die Fehler sofort bestraften“ so Dannwolf.

Nun heißt es wieder fleißig trainieren und sich auf das nächste Spiel vorzubereiten. Leider ist keine Zeit um sich auszuruhen, denn am kommenden Wochenende kommt mit der TuS Waldernbach der nächste starke Gegner nach Hungen.

Mit einer breiten Bank wollte mal dem Favoriten aus Waldernbach Paroli bieten. Man hat sich vor Spielbeginn viel vorgenommen und wollte nicht wie in der Woche zuvor die Anfangsminuten verschlafen. Beim Spielstand von 0:3 nach vier Minuten war das Thema auch erledigt. Nach 15 gespielten Minuten stand es 4:8 aus Sicht der Gastgeber. Dann folgte eine starke Phase der Hausherren und nach 23 Minuten hatte man das Spiel gedreht und führte mit 9:8. Beim Seitenwechsel war das Spiel wieder ausgeglichen (10:10).

Nun kamen die Damen aus Hungen und Lich besser in die Partie und man schaffte es eine 3-Toreführung zu erspielen (16:13, 43. Minute). Und dann wandte sich das Blatt wieder zugunsten der Gäste die dann einen 7:0-Lauf hinlegten und so hieß es nach 52 Spielminuten 20:16 für die TuS aus Waldernbach. Am Ende stand ein 24:20-Sieg für den Gast aus Waldernbach zu Buche.

„Wir haben wieder einmal die ersten Minuten verschlafen und dann ist es immer schwer ins Spiel zurück zu kommen, was die Mädels allerdings sehr gut gemacht haben. Nichts desto trotz haben wir wieder einmal zu viele technische Fehler gemacht und zu viele Chancen liegen lassen und dann ist es super schwer ein Spiel zu gewinnen. Vielleicht hätte ich von der Bank aus den ein oder anderen Wechsel eher vornehmen müssen um nochmal einen neuen Reiz zu setzten“ so Dannwolf weiter.

Am kommenden Wochenende geht es zum schweren Auswärtsspiel nach Wettenberg. 

Zu Beginn der Woche konnte man nicht sagen wer alles spielen bzw. aushelfen kann, da noch die eine oder andere Spielerin gesundheitlich angeschlagen war. Doch zum Spieltag konnte man auf den gewünschten Kader zurückgreifen. Es war klar, dass es ein schweres Spiel werden würde. Mit Laura Spieker fehlte eine wichtige Spielerin und diese galt es zu ersetzten, was die Mädels sehr gut gemacht haben.

Das Spiel war zunächst ausgeglichen und die Mannschaften waren auf Augenhöhe, was der Spielstand nach sieben Minuten zeigte (3:3). Anschließend spielten sich die Gäste einen Drei-Tore-Vorsprung heraus (4:7, 15. Minute) ehe der Gastgeber es schaffte, dass Spiel zu drehen und so hieß es nach 27 Minuten 13:11. Allerdings schaffte man es nicht die Führung in die Pause zu retten. Zum Seitenwechsel hieß es dann 13:14 aus Sicht der Gastgeber.

Trainer Dannwolf wollte vor allem in der zweiten Halbzeit eine andere Körpersprache und Einstellung von seiner Mannschaft sehen. Das nahmen sich die Mädels zu Herzen und so ließ man 20 Minuten kein Gegentor zu und legte einen 6:0-Lauf hin und so hieß es nach 50 Spielminuten 19:14. Dann kam wieder ein Einbruch und man machte technische Fehler und erzielte in den letzten zehn Minuten kein Tor mehr. Am Ende gewann man etwas glücklich, aber nicht unverdient mit 21:20.

„Ich bin stolz auf meine Mannschaft, die in der zweiten Halbzeit anders auftrat und gemerkt hat, wie wichtig Emotionen bei einem Handballspiel sein können, allerdings gibt es auch wieder einiges, was wir in der kommenden Trainingswoche besprechen und trainieren müssen“, so Dannwolf. „Ein faden Beigeschmack hat der Sieg noch, und zwar die Knieverletzung von Leonie Blümig. Ich hoffe sehr, dass da nichts Schlimmeres passiert ist und sie so schnell wie möglich wieder spielen kann“ so Dannwolf weiter.

   
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