Hallensperre

Stadthalle Hungen
Freitag, 05.06.2020, ab 13:00 Uhr, DRK Blutspende
Mittwoch, 10.06.2020, 12:00 bis 17:00 Uhr, Städtische Veranstaltung
   

Die Jungs der MJC 1 bieten dem Tabellenzweiten aus Oberursel mit Köpfchen die Stirn und erkämpfen ein letztlich gerechtes Unentschieden – 31:31. Der Lucky-Punch blieb aus. 

 

 
Bild: Andreas Machura

 

Oberursel war schon im Hinspiel ein Gegner, gegen den die grauen Jungs nur wenig ausrichten konnten. Zu gleichmäßig ist dort der Kader besetzt, als dass ein HuLi-Team sich Chancen ausrechnen darf. Vor allem die stabile 3:2:1-Abwehr war schwer zu knacken. So begann das Spiel entsprechend. Die erstmals in roten Trikots auflaufenden Gäste machten gleich klar, wer an diesem Tag das Spiel vermutlich gewinnen wird. So zog die Taunustruppe in den ersten zehn Minuten teilweise auf sechs Tore davon. Da war Moral gefragt. "Wir haben nichts zu verlieren ...", so die Worte der Trainer vor dem Spiel in der Kabine. Das nahmen sich die Jungs dann mehr und mehr zu Herzen. Eine Aufholjagd folgte, die schließlich im Ausgleich mündete. Von da ab sahen die Zuschauer ein spannendes Oberligaspiel. 17:18 stand es zur Halbzeit.

 


Bild: Andreas Machura

"Schaffen wir es, das Spiel bis zur 40. Minute offen zu gestalten, ist hier alles drin", so der Appell zur zweiten Halbzeit. Und so kam es. Die HuLis ließen "nicht abreißen" und setzten durchdacht ihre Angriffe in Tore um. Zehn Minuten vor Spielende setzte sich die Truppe von Trainer Tobias Jockel wieder durch zwei Treffer von F. Hetzel ab. Dass dies für die HuLis kein Grund ist, um den Kopf in den Sand zu stecken, ist selbstverständlich. Sie kämpften sich wieder heran, auch weil die Oberurseler teilweise Nerven zeigten. Ausgleich der HuLis sechs Minuten vor Ende mit einem Schock. Eine Zwei-Minuten-Strafe gegen das graue Kollektiv lässt die Bank erstarren. Eine teure Strafe, denn die Gäste  gingen wieder in Führung. Aber auch drei Minuten vor Spielende gab sich das graue Kollektiv nicht auf, glich anderthalb Minuten später aus und kam wenig später sogar in Ballbesitz. Nun galt es kühlen Kopf zu bewahren. Ein Punkt bei diesem Spielverlauf ist mehr, als man erwartet hatte. Eine letzte Auszeit 20 Sekunden vor dem Ende besiegelte das Unentschieden, denn ein Lucky- Punch blieb aus, wäre jedoch auch unverdient gewesen.

Nach dem sensationellen Sieg gegen die erste Auswahl der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen in der vergangenen Woche reiste die C1 nach Baunatal. Das Trainerteam warnte eindringlich vor diesem Spiel, denn der Tabellenplatz des nordhessischen Oberligisten ist ebenso trügerisch, wie der unsrige. So wurde im Training und in der Vorbereitung auf das Spiel versucht, die Mannschaft zu fokussieren, um den Sieg der letzten Woche zu festigen. Dies misslang in der ersten Halbzeit. Durch mangelnde Abwehrbereitschaft fing sich das Team 20 (!) Gegentore. Das graue Kollektiv präsentierte sich in Teilen als Kollektiv des Grauens. Das konnte nicht mit der Rotation begründet werden.

 

Dementsprechend angefressen gingen die Trainer in der Halbzeit mit ihren Schützlingen ins Gericht. "Es ist schon bezeichnend, dass einzig die Spieler aus D-Jugend und 2. Mannschaft in Punkto Einsatzbereitschaft unseren Erwartungen genügten.", meinte I. Deubner nach dem Spiel, und resümierte: "Alibihandball und brotlose Kunst. Glücklicherweise konnten wir positionsgetreu wechseln und zur richtigen Zeit Zeichen setzen." Nach kurzer und sehr intensiver Kabinenansprache, verließ das Trainerteam früh die Kabine. Wenn die Trainer für sich nach Training, Vorbereitung und zwei Team-Timeouts keinen Zugriff mehr sehen, muss sich das Team eben selbst aus dem Sumpf ziehen. Dies gelang!

 

In der zweiten Halbzeit kam Baunatal nur noch zu 11 Treffern, weil das "graue Kollektiv" wieder seinem Namen alle Ehre machte. Vom Niveau der vergangenen Woche blieben sie dennoch weit entfernt. Glücklicherweise zeigten sich bei Baunatal konditionelle Probleme. Das nutzten die Jungs dann doch relativ konsequent, weil auch der Schalter bei einigen rechtzeitig gefunden wurde.

 

Team 2 erwartete Tags darauf die "Zwot" aus Dutenhofen/Münchholzhausen. Gegen den Tabellennachbarn gab es im Hinspiel eine völlig unnötige, aber klare Niederlage. Es zeichnete sich ein Spielverlauf ab, den wir aus allen bisherigen Saisonspielen kennen. Oft hatten die Trainer den Eindruck, dass unsere "Orange boys" gehemmt auf dem Platz stehen. Irgendwann muss doch mal der sprichwörtliche Knoten platzen.

 

Dutenhofen/Münchholzhausen spielte im Vergleich zum Hinspiel stark verbessert und führte zur Halbzeit völlig verdient. Als die "Orange boys" in der Kabine schon hängende Köpfe zeigten, ergriff U. Will das Wort. Ihm fehlte die Körperspannung im Team. "Es reicht nicht, wenn nur der Trainer das Spiel gewinnen will. Auch das Team muss an sich glauben!". Zu Beginn der zweiten Halbzeit konnte man noch keine Reaktion erkennen. Die Jungs aus Dutenhofen/Münchholzhausen zogen sogar auf fünf Tore davon, ohne dabei besonders gefordert zu sein. Eine frühe Auszeit wurde genommen. "Es ist besser, aber es reicht immer noch nicht!", so der eindringliche Appell von I. Deubner an das Team. "Bälle erobern und vor allem in Überzahl mit der im Training geübten Liberoposition agieren.", fügte U. Will hinzu. Auch Maik Schönwetter briefte fleißig. Ein 4:0-Lauf der HuLis ließ den Rückstand dann merklich schmelzen. Vor allem das Konterspiel wurde schneller, präziser und zunehmend erfolgreich abgeschlossen. Dies ließ die Nerven der Grün/Weißen flattern. Nachdem die HuLis das erste Mal in Führung gingen, roch es ein wenig nach Sensation. Eindringliche Warnungen, gegen Ende nicht nachzulassen, wurden erhört. Die Führung wurde nicht mehr aus der Hand gegeben und bis zum Spielende sogar auf fünf Tore ausgebaut. Die Jungs schafften es binnen 17 Minuten, einen 5-Tore-Rückstand in einen 5-Tore-Vorsprung umzumünzen. Und damit haben sich ALLE am Mittwoch eine Pizza verdient!

mJC ... ein bisschen Sensation gegen Dutenhofen

Die mJC2 verliert gegen Hüttenbergs Zweite deutlich – die mJC1 gewinnt gegen Dutenhofen.


graues Kollektiv ... 

Unsere C2 musste am vergangenen Sonntag gegen den TV Hüttenberg II ran. Das Ergebnis spiegelt den "Klassenunterschied" beider Teams durchaus wider – ein ungleicher Kampf, der weniger spielerisch als körperlich zu begründen ist. Unsere Jungs leisten keine Abwehrarbeit, die einer Bezirksoberliga gerecht wird. Der körperliche Unterschied prägt. Hinzu kommen doch viele Ballverluste durch technische Fehler und der Umstand, dass zu viele freie Würfe nicht durch Tore belohnt werden. "Wir rechnen nicht mit einem Spielgewinn gegen ein solches Team, …", meint M. Schönwetter, "… aber darum geht es uns nicht. Wir möchten, dass die Jungs Spaß an dem haben, was sie machen." Und genau so gestaltet sich das gemeinsame Training mit der ersten Mannschaft zur Zeit. 18 Jungs trainieren regelmäßig. Sogar das Athletiktraining ist gut besucht. Was will man mehr?

Die C1 spielte am selben Tag in der obersten Klasse des Landes gegen den Nachwuchs der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen. Dort trainieren die Jungs unter einem anderen Anspruch, nämlich als offizieller Nachwuchs eines Bundesligisten "ganz oben" mitspielen zu wollen. Mit diesem Ziel werden von allen Beteiligten mitunter Tausende von Kilometern zurückgelegt und viel Zeit investiert. Wer sich das Hinspiel angesehen hat, konnte diesen Unterschied durchaus erkennen. Strukturiert, wohl organisiert und vor allem mit einer guten Abwehrarbeit, zeigten die 14 Jungen in grün-weiß damals ihr Potenzial und gewannen nicht unverdient. Mit unserer 8-köpfigen C1 Kreativabteilung ist ein solches Strukturieren eher mühsam. Unsere Stärken liegen in der Flexibilität und in der mannschaftlichen Geschlossenheit. Damit war der Bundesliganachwuchs am vergangenen Sonntag überfordert. Die überragenden Einzelspieler – zuvorderst T. Wolf und N. Wickert – kamen gegen das graue Kollektiv selten zum Zug. Und wenn, dann stand auf der anderen Seite ein L. Schmidt im Tor, der einige 100%ige Chancen zunichte machte.

Dass die HuLis durchaus wissen, wie sie zum Torerfolg kommen, hat sich herumgesprochen. Bei diesem Spiel war jedoch weniger das Torewerfen ausschlaggebend. Die organisiertere kooperierende Abwehr hat das Spiel gewonnen. Chapeau!

mJC1: Positiver Jahresabschluss in Hersfeld

Die erste größere Reise in den Nord-Osten Hessens gestaltete sich für unsere mJC1 recht einfach. Man nimmt knapp 75 Minuten Anfahrtsweg in Kauf, führt ein Standard Aufwärmen durch, spielt 50 Minuten Handball und fährt mit einem letztlich ungefährdeten Spielgewinn nach dem Duschen gen Heimat. Ohne näher auf das Spiel eingehen zu wollen, wagen wir eine kleine Bilanz zur Winterpause.

Platz 5 in der Oberliga Nord (Hessen) ist für unseren Verein, der mit einer männlichen Jugend Oberliga-Premiere feiert, nicht die schlechteste Platzierung. Der punktetechnische Abstand zu den vermeintlich Großen in der Jugendhandballbranche gibt mehr Aufschluss. Melsungen geht voran. Da sehen unsere Jungs kein Land. Aber: Unser Team hat einen Punkt Rückstand auf Dutenhofen (Rang 4) und zwei auf Hüttenberg (Rang 3). Beide Auswärtsspiele konnten die HuLis ziemlich offen gestalten. Wir sind gespannt auf die Heimspiele am 25. Januar (vs. HSG Dutenhofen/Müchholzhausen) und am 3. März (vs. TVH). Aber Punkte sollten nicht im Vordergrund stehen. Unser Team wächst als Einheit an den Aufgaben. Mit manchen ist es überfordert. Andere allerdings scheinen lösbar. Das Selbstverständnis ist mittlerweile ein anderes geworden. Damit sind wir zufrieden.

mJC2: Niederlage in Friedberg

Im letzten Spiel des Jahres 2019 verloren unsere „Orange boys“ auch in Friedberg. Dem Team muss man letztlich zu Gute halten, dass es die schwere Saison annimmt. Immer wieder tritt ein als karg zu bezeichnender Kader mit wenig oder gar keinen Wechseloptionen das Spielfeld. Wenn da nicht alle Spieler über sich hinaus wachsen, hat man in der gut besetzten BOL wenig Chancen. Zu bedenken ist, dass das Team wesentlich von der Spielintelligenz zweier D-Jugendspieler lebt. Die bekommen in dieser Saison ordentlich auf die Mütze. Für die nächste Saison sind diese Erfahrungen sicherlich hilfreich.

Gerne würden wir Trainer den ein oder anderen Spieler von „oben“ beiseite stellen, um das ein oder andere Erfolgserlebnis zu schaffen. Die Festspielregel steht dem entgegen. So isses! Dabei sehen wir im spielerischen Bereich durchaus richtig gute Ansätze. Aber der schmale Kader veranlasst zum Durchspielen. Die Kräfte reichen nicht für zwei Halbzeiten in der BOL. Das müssen wir uns eingestehen, auch wenn es schmerzt.

Bleibt zu hoffen, dass die Moral nicht allzu sehr darunter leidet. Eine überdurchschnittlich hohe Trainingsbeteiligung sagt Gegenteiliges aus. Die regelmäßigen Trainingsspiele zusammen mit dem Oberligateam gestalten sich durchaus nicht einseitig. Bei den Spielen in der BOL fehlt jedoch oft die Spielerfahrung, Mut und das ein oder andere Kilogramm Körpergewicht.

Die mJC1 liegt weite Strecken des Spiels gegen den TV Hüttenberg in Führung und verliert am Ende (nicht) unglücklich.

 

   

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